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Kundenumfrage 2015

Kundenumfrage 2015

24 Mär

Ihre Meinung ist uns wichtig - Ergebnisse der Kundenumfrage

Angela Grether

Ziel der GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS) ist es, die Kundenberatung kontinuierlich zu verbessern. Daher hat sie das Marktforschungsinstitut Psyma im vergangenen Herbst damit beauftragt, eine Zufriedenheitsbefragung durchzuführen.

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Zu Beginn sollten die Befragten ihre allgemeine Einschätzung zur aktuellen Situation am Gasmarkt abgeben: Insgesamt nehmen sie den durch die Liberalisierung verursachten Umbruch im Gasmarkt weiterhin, sowohl als Chance als auch Risiko für ihr Unternehmen wahr. Sinkende Preise und ein großes Angebot an Erdgasprodukten und Dienstleistungen vieler Lieferanten erschweren es allen Anbietern, eine „Lead-Funktion“ jenseits von Preisen zu finden. Zudem verschärft sich der Wettbewerb durch eine hohe Transparenz in Kombination mit neuen Beschaffungsstrategien, wie zum Beispiel Spotmarkt, Terminmarkt, Back to Back etc.

Darüber hinaus zeichnet sich der Gasmarkt allgemein durch eine Zunahme an Wettbewerbern, besonders überregionaler Art, aus. Die Wechselquote der Endkunden steigt, was darin resultiert, dass sich auch die regionalen Vertriebsgebiete ausweiten. Auch die Einkaufsstruktur der Stadtwerke hat sich in den letzten Jahren verändert: Das Hauptlieferantenmodell läuft aus, die durchschnittliche Anzahl der Vorlieferanten eines Stadtwerks hat sich von 2,2 (Befragung von 2011) auf 4,2 (2015) nahezu verdoppelt.

Kriterien für die Entscheidungsfindung

Ein attraktiver Preis blieb auch 2015 das wichtigste Kriterium bei der Wahl eines Erdgaslieferanten. Allerdings sind auch Faktoren wie Flexibilität und Kompetenz bei der Entscheidungsfindung bedeutend. Außerhalb der eigentlichen Gaslieferung beeinflussen umfangreiche Dienstleistungen und vorhandenes Experten-Know-how die Auswahl des Lieferanten positiv. Die GVS überzeugt mit positiven Erfahrungen bei umgesetzten Projekten, guter Kundenbetreuung und guten Konditionen. Darüber hinaus sehen sie die Befragten als etablierten Anbieter, der durch eine unkomplizierte, schnelle und innovative Arbeitsweise überzeugt.

Aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen konnte die GVS viele Hinweise aufnehmen, die wichtige Anhaltspunkte für eine zukünftige Unternehmensausrichtung liefern. Viele der Änderungen der Prozesse und gaswirtschaftlichen Maßnahmen sind bereits jetzt umgesetzt.
Für jedes geführte Interview spendete die GVS 10 Euro an Herzenssache e.V.

23 Mär

Wettbewerb Energie für Bildung - Projekt „Energierally für Kids“ - Auszeichnung für die Radko-Stöckl-Schule, Melsungen

Angela Grether

Wer bei Kindern und Jugendlichen Interesse und vielleicht sogar Begeisterung für technische und physikalische Zusammenhänge wecken will, sollte damit früh beginnen. Die berufliche Radko-Stöckl-Schule in Melsungen hat sich genau dies zur Aufgabe gemacht. Unter dem Obertitel „Energierally für Kids“ werden in der Schule seit 2010 Workshops für Kindergärten und Grundschulen angeboten. In einem modellhaft ausgestatteten Technikhaus auf dem Schulgelände werden die Kinder und Jugendlichen anschaulich an die Themenfelder Energie und Nachhaltigkeit herangeführt. Die Idee dieses lebensnahen Workshops sei förderungswürdig, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

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Melsungen/Stuttgart, 23. März 2016. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind abstrakte Themen. Wer Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein dafür vermitteln will, muss sich etwas einfallen lassen. Das ist der beruflichen Schule in Melsungen gelungen. Lernende aus den Bereichen Industrie, Handwerk und der Fachoberschule Sozialwesen haben hier berufsfeldübergreifend ein Projekt gestartet, das schnell Kreise gezogen hat. Für Kindergärten und Grundschulen im Raum Melsungen konzipierten sie einen speziellen Workshop, mit dem sie ein Bewusstsein für Energie und Nachhaltigkeit vermitteln.

„Seit 2008 hat unsere Schule den Leitgedanken junge Menschen an Physik und Technik heranzuführen – und das, indem wir unsere eigenen Lernenden dafür einsetzen“, berichtet Markus Gille, Abteilungsleiter Technik der Radko-Stöckl-Schule. „Bereits 2010 begannen wir mit den ersten Workshops. Ziel ist es, den Kindern dicht an der eigenen Lebenswirklichkeit am Beispiel eines Hauses aufzuzeigen, wo Energie eingesetzt wird und wie man das verantwortungsbewusst und effizient tun kann. Wir öffnen den Kindern die Augen – am Beispiel von Geräten und Installationen, von denen sie viele von Zuhause her kennen. Das senkt die Einstiegshürde“.

Das Technikhaus EnergiePLUS macht Lernen zum Erlebnis

„Die besondere Herausforderung unseres Projekts bestand also darin, nachhaltige Technik begreifbar zu gestalten“, erläutert Teilprojektleiter Armin Frankenfeld. „Das ist uns im Laufe der Jahre dann auch immer besser gelungen – vor allem, seitdem wir unser Technikhaus in Betrieb nehmen konnten. In diesem auf dem Schulgelände befindlichen Gebäude sind typische Energieverbrauchsquellen installiert. In einer Rally durch das Gebäude lernen die Kindergartenkinder und Grundschüler sie an fünf Stationen kennen.“

Vor der Rally haben die Kinder mit Unterstützung von Lernenden der Radko-Stöckl-Schule in Kleingruppen aus einem Bastelbogen ein Modell des Technikhauses im Maßstab 1:20 zusammengebaut. Auf den Stationen durch das echte Gebäude müssen die jungen Workshop-Teilnehmer dann an passender Stelle themenspezifische Sticker in ihr Pappmodell einkleben.

Wie durchdacht das alles ist, verdeutlicht das Beispiel der Heizungsanlage. Armin Frankenfeld: „Im Keller sehen die Kinder einen Beitrag der Reihe Sendung mit der Maus. Darin wird altersgerecht die Herstellung von Holzpellets erklärt. Anschließend suchen die Kinder im Heizungsraum den entsprechenden Pelletofen und bauen dann im Kellergeschoss ihres Pappmodells eine baugleiche Anlage zusammen. Dann markieren sie die Heizungsrohre für den Kalt- und Warmwasserlauf. Wer das einmal live gesehen und dann mit einfachen Mitteln nachgebaut hat, versteht die Grundzüge des Heizungskreislaufs. Und bekanntlich verursacht die Heizung in einem Privathaus den höchsten Energieverbrauch.“

Eine Win-Win-Situation

Die inzwischen mehrjährige Erfahrung zeigt, dass das Angebot der Radko-Stöckl-Schule auf fruchtbaren Boden fällt. Jährlich nehmen rund 100 Kinder an der Rally teil. „Aus pädagogischer Sicht sind wir mit dem Projekt doppelt erfolgreich“, resümiert Abteilungsleiter MarkusGille. „Zum einen geben wir eigenen Lernenden aus unterschiedlichen Bereichen unserer Schule eine sinnvolle Aufgabe als Tutoren. Zum anderen führen wir unsere jungen Rallyteilnehmer an dieses wichtige Themenfeld heran. Das wird von den Erziehern der Kindergärten, den Grundschullehrern und nicht zuletzt den Eltern ausdrücklich gewürdigt. Vor dem Hintergrund dieser guten Erfahrungen wollen wir die Energierally auch weiterhin anbieten und möglichst sogar noch ausbauen.“

„Dieses interaktive Konzept der Melsunger Schule hat uns beeindruckt“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Lernende weisen Kinder und Jugendliche in wichtige MINT-Themen ein. Nach Auskunft der Verantwortlichen gelingt es bei diesem kreativen und durchaus auch komplexen Projekt offenbar in besonderer Weise, auch Mädchen abzuholen und für die Zusammenhänge zu interessieren. All dies ist voll im Sinne unseres Wettbewerbs Energie für Bildung. Insofern können wir der Radko-Stöckl-Schule nur gratulieren.“

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll zum Kauf von Materialien zur Elektrifizierung des für die Workshops errichteten Technikhauses „EnergiePLUS“ verwendet werden. Das Projekt wurde 2014 mit dem Deutschen Kommunalen Klimaschutzpreis ausgezeichnet.

„Wir sind stolz auf die Radko-Stöckl-Schule und dankbar für ihre Aktivitäten“, so Markus Boucsein, Bürgermeister von Melsungen. „Die Schule bietet ihren Schülern, aber auch der Öffentlichkeit Anschauung und Know-how für zukunftsorientiertes Energiemanagement.“

 „Der Schwalm-Eder-Kreis als Schulträger unterstützt schon seit fast 20 Jahren seine Schulen bei der Umsetzung von Energieprojekten, denn nur wenn wir unseren Schülern den nachhaltigen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen beibringen, können wir auf Dauer eine Lebenswerte Zukunft erhalten. Die Schüler von heute sind die Entscheidungsträger von morgen", erläutert Dirk Schnurr, Energiebeauftragter des Schwalm-Eder-Kreises.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen         Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurde bereits folgendes Projekt ausgezeichnet:

Januar: Projekt „Untersuchungen an Fließgewässern“ Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Februar: „Fernnutzung der Sternwarte Rotat“, Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Projektbüro Energie für Bildung

Schulze-Delitzsch-Straße 7

70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2014 bei 57,8 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,45 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Medienreferentin

Tel.: 0711 7812-1322

Fax: 0711 7812-1480

E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de

                                                                                      

Die Sternwarte ROTAT in Südfrankreich kann via Internet genutzt werden. Dafür erhielt die Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe e.V. (OJW)  einen Auszeichnung beim GVS-Wettbewerb Energie für Bildung. V.l.n.r.: Rainer Frank, Ortsvorsteher Grünwettersbach, Dörthe Krause, Projektleiterin Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe e. V. (OJW), Prof. Peter Eyerer, OJW-Vorstand, Alfons Gartner, Ortsvorsteher Stupferich, Angela Grether, GasVersorgung Süddeutschland, Stuttgart, Elke Ernemann, Ortsvorsteherin Hohenwettersbach, Dr. Dominik Elsässer und Dr. Carolin Liefke, Astrophysiker der  Universität Würzburg und des Max Planck Haus der Astronomie Heidelberg. Foto: Weber

Die Sternwarte ROTAT in Südfrankreich kann via Internet genutzt werden. Dafür erhielt die Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe e.V. (OJW) einen Auszeichnung beim GVS-Wettbewerb Energie für Bildung. V.l.n.r.: Rainer Frank, Ortsvorsteher Grünwettersbach, Dörthe Krause, Projektleiterin Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe e. V. (OJW), Prof. Peter Eyerer, OJW-Vorstand, Alfons Gartner, Ortsvorsteher Stupferich, Angela Grether, GasVersorgung Süddeutschland, Stuttgart, Elke Ernemann, Ortsvorsteherin Hohenwettersbach, Dr. Dominik Elsässer und Dr. Carolin Liefke, Astrophysiker der Universität Würzburg und des Max Planck Haus der Astronomie Heidelberg. Foto: Weber

27 Feb

Wettbewerb Energie für Bildung - Projekt „Fernnutzung der Sternwarte Rotat“ - Auszeichnung für die Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe

Angela Grether

Immer schon hat der Sternenhimmel die Menschen fasziniert und bereits vor mehreren tausend Jahren zu astronomischen Forschungen inspiriert. Heutigen Astronomen stehen dafür leistungsfähige Hilfsmittel und Einrichtungen zur Verfügung, darunter die Sternwarte ROTAT in Südfrankreich. Ihre Besonderheit: Sie kann via Internet genutzt werden. Das will sich nun die Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe e. V. zunutze machen. Dank einer von Fachwissenschaftlern auf privater Basis entwickelten Spezialsoftware können die Mitglieder der Projektgruppe von ihrem heimischen Beobachtungsstandort von der Sternwarte in Südfrankreich aus Blicke ins Weltall werfen. Dieser ebenso anspruchsvolle wie ungewöhnliche Weg, junge Menschen für Astronomie und Astrophysik zu begeistern, sei förderungswürdig, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.Foto: Weber

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Karlsruhe/ Stuttgart, 27. Februar 2016. Am Observatoire de Haute Provence in Südfrankreich betreibt die Stiftung Interaktive Astronomie und Astrophysik die Sternwarte ROTAT: Sie ist via Internet steuerbar, kann also auch von weit entfernten Beobachtern genutzt werden. Dabei öffnet sich die Kuppel einen Spalt breit und bietet den Hochleistungsteleskopen einen Blick auf den Nachthimmel – der Hunderte Kilometer weiter auf den Computerbildschirm der Nutzer dargestellt wird.

Diese faszinierenden technischen Möglichkeiten machen sich Karlsruher Schülergruppen ab Frühjahr 2016 in der Offenen Jugendwerkstatt zunutze. Möglich wurde dies, weil Wissenschaftler der Universitäten Würzburg und Heidelberg eine entsprechende privat entwickelte Software zur Verfügung stellten und die Projektteilnehmer von erfahrenen Fachleuen eingewiesen und exzellent betreut werden. 

„Die Möglichkeit mit vergleichsweise geringen Investitionen aus großer Entfernung eine Sternwarte mit nutzen zu können, ist aus didaktischer Sicht eine riesige Chance“, sagt 

Prof. Peter Eyerer, Vorstand der Offenen Jugendwerkstatt. „Dank der Überlassung des dafür benötigten Softwarepakets durch zwei Wissenschaftler können wir den Jugendlichen in unserem Projekt einmalige Möglichkeiten bieten in die Welt der Astronomie einzusteigen. Mit einer kleineren Sternwarte könnte man da bei weitem nicht so in die Tiefe gehen. Die Begeisterung der Jungen und Mädchen ist natürlich groß.“

Exklusive Blicke in die Tiefen des Alls

Das Projekt sei gut strukturiert aufgebaut, berichtet die Betreuerin Dörthe Krause. „Die Jungen und Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren werden von uns systematisch und altersgerecht in die Grundlagen der Astronomie und Teleskoptechnik eingeführt. Sie üben den Umgang mit der Bedienersoftware und lernen die Bilder auf dem Monitor zu lesen. Das ist für sie eine völlig neue Welt und gewährt immer neue Erfolgserlebnisse.“ Ergänzend zum Kursprogramm sei eine Exkursion zur Landessternwarte Königsstuhl Heidelberg geplant.

Zusammenfassend kann man sagen, dass unser Projekt Theorie und Praxis verknüpft“, bilanziert Prof. Eyerer. „Es stärkt die naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Teilnehmer,  fördert systematisches Denken und macht sie zu Teilhabern moderner Forschung. Vielleicht wird der eine oder andere Lernende auf diese Wiese sogar dazu motiviert, sich später in Studium und Beruf weiter mit astronomischen oder astrophysikalischen Themen zu beschäftigen.“

„Nach unserem Kenntnisstand ist es einmalig, dass Jugendliche mit Hilfe einer privat entwickelten Software und fachkundiger Betreuung eine Sternwarte ‚mit betreiben’ können“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Mit diesem Projekt der Offenen Jugendwerkstatt Karlsruhe werden Jungen und Mädchen auf eindrucksvolle Weise an Themengebiete der Astronomie herangeführt. Sie erleben hautnah, dass naturwissenschaftliches Arbeiten großen Spaß machen kann. Hinzu kommt, dass dieses Projekt offenbar ganz besonders bei Mädchen ankommt. All dies ist voll im Sinne unseres Wettbewerbs Energie für Bildung.“

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll u. a. zur Teilfinanzierung der technischen Komponenten für den Bau eines eigenen Teleskops genutzt werden. 

Der Karlsruher Ansatz hat eine langfristige Perspektive: Auch nach Ende des laufenden Kurses sollen Schulklassen die Möglichkeit haben, sich im der Offenen Jugendwerkstatt anzumelden, um die Sternwarte ROTAT in Südfrankreich online zu besuchen.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte


Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen         Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurde bereits folgendes Projekt ausgezeichnet:

Januar: Projekt „Untersuchungen an Fließgewässern“ Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Projektbüro Energie für Bildung

Schulze-Delitzsch-Straße 7

70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2014 bei 57,8 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,45 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Medienreferentin

Tel.: 0711 7812-1322

Fax: 0711 7812-1480

E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de

                                                                            

 

 

Helmut Oehler – Vertragsverlängerung als Sprecher der Geschäftsführung

Helmut Oehler – Vertragsverlängerung als Sprecher der Geschäftsführung

25 Feb

Helmut Oehler – Vertragsverlängerung als Sprecher der Geschäftsführung

Angela Grether

Mit Wirkung zum 1. Juli 2016 wurde Helmut Oehler (55), Sprecher der GVS-Geschäftsführung, für weitere fünf Jahre zum Geschäftsführer bestellt.

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Im August 2014 wurde er in diese Position berufen, nachdem  er bereits seit Februar 2010 Mitglied der Geschäftsführung war. Davor verantwortete er seit Oktober 2008 als Bereichsleiter Vertrieb den Gasabsatz in Baden-Württemberg sowie den weiteren Ausbau des In- und Auslandsgeschäfts bei Stadtwerken, regionalen Gasversorgern und Industriebetrieben.

Fabian Spalthoff ist weiterhin Mitglied der Geschäftsführung.

Nach seinem Studium war Helmut Oehler mehrere Jahre in der Automobilbranche tätig, bevor er zur Badenwerk AG, der heutigen EnBW, ging und bis zum Leiter des Bereichs Sondervertragskunden aufstieg. 1998 wechselte er zur Schweizer Watt AG, um Watt Deutschland zu konzipieren und von Beginn an als Geschäftsführer das Unternehmen zum erfolgreichsten neuen Stromanbieter für mittelständische Betriebe aufzubauen. 

Die GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS) wurde 1961 gegründet und zählt heute zu den großen deutschen Gasgesellschaften. Sie beliefert Stadtwerke, regionale Gasversorger, Industriekunden und Kraftwerke im In- und Ausland mit Erdgas und Bio-Erdgas. Gaswirtschaftliche und vertragsbegleitende Dienstleistungen ergänzen das umfangreiche Produktportfolio. Gesellschafter ist die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW).

11 Feb

Wettbewerb Energie für Bildung - Untersuchungen an Fließgewässern - Auszeichnung für die Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Angelo Grether

Fließgewässer spielen im Wasserkreislauf eine wichtige Rolle – und sie sind ganz besonders wertvolle Lebensräume. Das macht sie für schulische Projektarbeit hoch attraktiv. Darauf baut die Pfungstädter Friedrich-Ebert-Schule auf. Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 haben die Gelegenheit, in einer Projektgruppe chemische und biologische Untersuchungen ortsnaher Fließgewässer durchzuführen. Ziel ist der Schutz des biochemischen Gleichgewichts und damit auch der Artenvielfalt. Dies sei gesellschaftlich relevant und deshalb förderungswürdig, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

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Pfungstadt/Stuttgart, 11. Februar 2016. Die Friedrich-Ebert-Schule ist ein Verbund von Gymnasium, Realschule und Hauptschule. Seit 2014 bietet die Schule schulformübergreifend 20 Jungen und Mädchen der 8. und 9. Klasse eine Arbeitsgruppe an, die sich mit der Erforschung ortsnaher Fließgewässer befasst. Im Mittelpunkt stehen dabei Biologie und Chemie der Wasserläufe.

„Was diese Projektgruppe aus didaktischer Sicht so attraktiv macht, ist die große Vielfalt der möglichen Aufgabenstellungen“, erläutert Dr. Gudrun Behrmann, die als Lehrkraft für Biologie und Chemie das Projekt betreut. „Fließgewässer sind dynamische und zumeist auch artenreiche Lebensräume, die sich im Laufe des Jahres in vieler Hinsicht verändern. Vor allem haben nahezu alle von uns im Rahmen der Projektarbeit untersuchten Phänomene etwas mit Ökologie – und damit mit pflanzlichem und tierischem Leben – zu tun. So wird naturwissenschaftliche Theorie zur Praxis.“

Lernen als Erlebnis   

Der Bogen der Aufgabenstellungen der Pfungstädter Projektgruppe sei breit, unterstreicht Schulleiterin Dorothea Schachtsiek. Er reiche von Techniken zur Untersuchung von Wasserproben bis hin zur Entwicklung von Konzepten zum Schutz des biochemischen Gleichgewichts und der Artenvielfalt. „Die Jugendlichen lernen, wie sich anhand der ermittelten Analysewerte die Qualität des Wassers bestimmen lässt – und die wiederum ist bei einem Fließgewässer der alles entscheidende Faktor. Die Reinheit des Wasser, sein PH-Wert, der Sauerstoffgehalt und vieles mehr spielen da zusammen und bestimmen letztendlich, welche Arten im und am Wasser leben können. Die Teilnehmer der Projektgruppe lernen diese Faktoren und Risiken einzuschätzen.

In der praktischen Arbeit messen und beurteilen die Schüler den Nitrat-, Phosphat und Sauerstoffgehalt und bestimmen Kleinstlebewesen. Aus deren Vorhandensein oder Fehlen lassen sich Rückschlüsse auf die Wasserqualität ziehen. „Besonderes Augenmerk gilt bei uns den klimatischen Faktoren“, sagt Dr. Behrmann. „Welche Organismen werden wann und wo gefunden? Wie verändern sich die Bestände im Jahreslauf? Was für einen Einfluss haben  heiße Sommerwochen auf diesen Lebensraum?“ 

Wissen und soziale Kompetenz

Was den Schülerinnen und Schülern besonders gefällt, sind die mit der Projektarbeit verbundenen Exkursionen. Alle Gewässerabschnitte sind von der Schule fußläufig erreichbar. Ergänzend unternimmt die Gruppe aber auch Ausflüge zu anderen themennahen Zielen, etwa zum örtlichen Wasserwerk und zum Klärwerk. Bei solchen Vor-Ort-Terminen haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich mit weiteren Experten auszutauschen.

Die Teilnehmer unserer Projektgruppe sind überwiegend sehr motiviert und arbeiten  eigenständig“, freut sich Dr. Behrmann. „Dadurch, dass wir unser Konzept bewusst nach außen öffnen, indem wir immer wieder das Gelände der Schule verlassen und die örtlichen Strukturen einbeziehen, ermöglichen wir den Jugendlichen gesellschaftliche Teilhabe. Insofern geht es uns nicht allein um die Akkumulation von Wissen, sondern auch um den Erwerb von sozialer Kompetenz.“

„Die Untersuchung von Fließgewässern vor der eigenen Haustür ist ebenso spannend wie praxisnah. Die teilnehmenden Jugendlichen erforschen und erleben so Zusammenhänge aus ihrer unmittelbaren Erfahrungswelt“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Mit diesem Projekt erreicht die Friedrich-Ebert-Schule zwei wichtige Ziele: Sie vermittelt, dass naturwissenschaftliche Arbeit Spaß machen kann und praktische Relevanz hat und schärft bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge. Beides ist voll im Sinne unseres Wettbewerbs Energie für Bildung.

Auch Pfungstadts Bürgermeister Patrick Koch freut sich über die Auszeichnung. „Ganz gewiss ist dies ein spannendes Projekt das unseren Jugendlichen den Zugang zu ökologischem Wissen erleichtert und das Interesse an Naturwissenschaften fördert. Mit Modau und Sandbach haben wir zwei interessante Fließgewässer direkt vor der Haustür, die sicherlich jede Menge Potential zum Forschen bieten.“ 

Holger Schenk-Boggia, Staatliches Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt:  „Ich freue mich über die Auszeichnung der Schüler. Dieses Projekt zeigt die Wichtigkeit von außerschulischen Lernorten in der Schule und macht deutlich, dass Schule nicht nur lernen, sondern auch entdecken und forschen beinhaltet. Die Friedrich-Ebert-Schule sieht sich als Expeditionsbasis der Schülerinnen und Schüler, von dem sie sich ausrüsten und starten und wieder mit neuen Erkenntnissen zurückkehren.“

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll zur Finanzierung eines hochauflösenden Mikroskops mit einer integrierten digitalen Kamera zur Untersuchung und Dokumentation von Mikroorganismen verwendet werden.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen         Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

Dieses ist die erste Auszeichnung des Jahres 2016.

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Projektbüro Energie für Bildung

Schulze-Delitzsch-Straße 7

70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2014 bei 57,8 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,45 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Medienreferentin

Tel.: 0711 7812-1322

Fax: 0711 7812-1480

E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de

             

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