Presse

11 Mai

Offene Fragen werden sofort geklärt

Angela Grether

REMIT : GVS steht im engen Kundenaustausch

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„Intensiv diskutierten unsere Kunden in den REMIT-Workshops und auch telefonisch den korrekten Inhalt für die ACER-Meldungen“, so Steffen Fogl, Portfolio- und Sales-Manager bei der GasVersorgung Süddeutschland (GVS). „Der Meldestart verlief nicht reibungslos, da seitens des Regulierers einige Unklarheiten bestanden: fehlende Anleitungen, unklare Felder und eine nicht praxisgerechte Umsetzung. Beispielsweise gibt Melder 1 die Werte in Cent je Kilowattstunde an -  Melder 2 dagegen in Euro je Megawattstunde, was zwangsläufig zu einem Mismatch, trotz inhaltlich identischer Meldung, führt.“ Entsprechend lang ist der Fragenkatalog der Workshop-Teilnehmer, der neben den Inhalten auch die verschiedenen Wahlmöglichkeiten für die global eindeutige Kennung der Handelsgeschäfte betrifft. Dazu zählen Daten für die  UTI-Generierung (Unique Transaction Identifier), die Wahlmöglichkeiten für die Einheiten sowie für Leistungen bei Fahrplänen, aber auch Lieferzeitpunkte und Lieferzonen. Weitere Themen sind die Volumenwahlmöglichkeiten mit den entsprechenden Zeitspannen sowie die Festsetzungstermine für den Preis.

Bärbel Birkenbeil, Leiterin Energiebeschaffung bei MAINGAU Energie GmbH bringt es folgendermaßen auf den Punkt: „Bei GVS finde ich auch telefonisch immer einen kompetenten Ansprechpartner zu Remit-Fragen, egal ob es sich um die Befüllung der Meldefelder oder Fragen zur Abwicklung handelt.“

Steffen Fogl: „GVS bietet neben der Übernahme von Spiegelmeldungen und einer mandantenfähigen Portallösung auch Beratung und Hilfestellungen zur Registrierung sowie Unterstützung bei der technischen Umsetzung von REMIT in den Unternehmen an. Der Kunde kann das für ihn optimale Produkt auswählen, denn vier Varianten stehen zur Verfügung, um den REMIT-Meldepflichten nachzukommen. Dazu zählt auch ein Online-Portal zur Meldung von Drittgeschäften im Gas- und Stromhandel. Reports verschaffen einen kumulierten Überblick über alle Meldeaktivitäten.“ Einige Unternehmen haben sich noch nicht für einen Dienstleister entschieden bzw. prüfen nun nach der ersten Meldephase, ob die ausgewählte Variante für ihre REMIT-Meldungen passt.

Weitere Infos unter hier.

Für das Projekt "Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern" erhielt die Gustav-Walle-Mittelschule aus Würzburg die Auszeichnung im GVS-Wettbewerb Energie für Bildung. Von links Rektorin Dr. Ruth Klawitter, Sarah-Lee Heller, Projektleiterin Gudrun Reinders, Angela Grether (GVS), Linus Lickert, Sukhmani Kaur und Projektleiterin Karin Dietzsch. Foto: Gustav-Walle-Mitteschule

13 Apr

Wettbewerb Energie für Bildung - Projekt „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“ - Auszeichnung für die Gustav-Walle-Mittelschule, Würzburg

Angela Grether

Für den Standort Deutschland ist es eine wichtige bildungspolitische Daueraufgabe, in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften Nachwuchs heranzuziehen. Das gelingt umso besser, je früher man Kinder und Jugendliche für solche Themenstellungen begeistert. Die Gustav-Walle-Mittelschule geht dabei einen bemerkenswerten Weg. Schüler der sechsten und achten Jahrgangsstufe führen zusammen mit KiTa-Kindern naturwissenschaftliche Experimente und Aufgaben durch. Gleichzeitig vertiefen die jungen „Tutoren“ ihre eigenen Kenntnisse. Dieses ungewöhnliche Konzept, Kinder an naturwissenschaftliche Themen heranzuführen, sei förderungswürdig, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.Foto: Gustav-Walle-Mitteschule

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Würzburg/ Stuttgart, 13. April 2016. Das Projekt „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“ sei im Oktober 2015 gestartet – in Kooperation mit der Siemensstiftung und der Freudenberg-Stiftung, berichtet die Rektorin Ruth Klawitter. Die Schule verfolge dabei mehrere Ziele. Zum einen wolle man den eigenen Schülern prägende Erfahrungen mit MINT-Themen verschaffen. Gleichzeitig soll die Vernetzung der Schülerinnen und Schüler in ihrer Stadt intensiviert werden. „In den unteren Klassen streben wir eine engere Verzahnung mit Kindergarten- aber auch Grundschulkindern im eigenen Stadtteil an. Das erleichtert den Übergang vom Kindergarten in die Schule. Thematisch steht dabei das Wasser im Mittelpunkt. Die Schüler der oberen Klassen hingegen fordern wir auf, Kinder außerhalb des eigenen Stadtteils zu ermitteln, die man unterstützen könnte. So arbeitet beispielsweise eine 8. Klasse mit Streetworkern zusammen und hat ein Konzept rund um das Thema ‚gesunde Ernährung’ für Straßenkinder erarbeitet.“

Für die Mittelschüler stehen das gesamte Schuljahr über wöchentlich drei Projektstunden zur Verfügung. Drei Mint-Fachlehrer, zwei KiTa-Erzieherinnen und eine Sozialarbeiterin bieten fachliche und pädagogische Unterstützung.

Sechs ineinandergreifende Phasen

Das Projekt unter dem Motto „Lernende als Lehrer“ gliedert sich in mehrere Phasen. In Phase 1 wählen die Schülerinnen und Schüler der Gustav-Walle-Mittelschule zunächst Themen aus, die sie gemeinsam mit KiTa-Kindern vertiefen möchten, zum Beispiel Experimente mit Wasser, Luft und Strom. In Phase 2 suchen die Mittelschüler dann selbstständig Kontakt zur ortsnahen Kindertagesstätte und stellen ihr Projekt dort vor. Sobald die Zusammenarbeit fest vereinbart ist, gibt es in Phase 3 zunächst gemeinsame Unternehmungen der Mittelschüler mit den KiTa-Kindern. Das dient dem Kennenlernen und schafft Vertrauen.

„Nach dieser sorgfältigen Vorarbeit beginnt dann in Phase 4 die eigentliche Arbeit“, berichtet Projektleiterin Gudrun Reinders. „Jetzt werden die von unseren Schülern vorbereiteten Experimente durchgeführt. Dabei schlüpfen unsere Mittelschüler in die Rolle von Lernpaten und versuchen die KiTa-Kinder zu begeistern – was in der Regel auch gelingt.“ Diesem praktischen Teil schließt sich in Phase 5 im Kreis der Mittelschüler eine Art Evaluation und eine Vertiefung der MINT-Zusammenhänge an. Zum Abschluss ist für den April 2016 in Phase 6 eine gemeinsame Präsentation von Mittelschülern und Kita-Kindern vorgesehen, zu der auch die Eltern und die Medien eingeladen werden.

Integrativer Ansatz

„Unsere Erfahrungen sind sehr positiv“, fasst Projektleiterin Reinders zusammen. „Die KiTa-Kinder greifen die Chance, spielerisch etwas dazuzulernen gerne auf. Und unsere eigenen Jugendlichen lernen, Verantwortung zu übernehmen. Das bringt ihnen Erfolgserlebnisse und festigt ihre Persönlichkeit. Eine echte Win-Win-Situation.“

„Mit diesem Projekt gelingt es, Mittelschüler und KiTa-Kinder in einem schwierigen sozialen Milieu für MINT-Themen zu begeistern – was ohne diese geschickten Impulse sicher nicht der Fall wäre“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Diese innovative Unterrichtsform ist voll im Sinne unseres Wettbewerbs Energie für Bildung.

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld soll zur Teilfinanzierung neuer Arbeitsplätze und Materialien für Experimente verwendet werden. Die Tandem-Arbeitsplätze sind jeweils für ein KiTa-Kind und einen Mittelschüler  (Paten) ausgelegt. Ein Unterrichtsraum der Gustav-Walle-Schule wird so umgestaltet und ausgestattet, dass das Projekt über das Schuljahr hinaus weitergeführt werden kann. Weitere dafür benötigte Mittel stammen aus Spenden sowie Zuwendungen des Fördervereins. Auf diese Weise kann das Pilotprojekt „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“ nachhaltig an der Schule etabliert werden.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen         Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurde bereits folgendes Projekt ausgezeichnet:

Januar: Projekt „Untersuchungen an Fließgewässern“ Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Februar: „Fernnutzung der Sternwarte Rotat“, Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Projektbüro Energie für Bildung

Schulze-Delitzsch-Straße 7

70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2014 bei 57,8 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,45 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Medienreferentin

Tel.: 0711 7812-1322

Fax: 0711 7812-1480

E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de

                                                                                

 

GVS Beschaffungsanalyse

05 Apr

Ist Ihre Beschaffungsstrategie noch State of the Art?

Angela Grether

Welches ist der optimale Beschaffungszeitraum? Stimmt die derzeitige Beschaffungsstrategie mit aktuellen Marktveränderungen und der Unternehmensentwicklung überein? Das sind Fragen, die die GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS) in der individuellen Beschaffungsanalyse punktgenau für Ihr Unternehmen beantwortet.

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Eine intelligente Beschaffungsstrategie richtet sich sowohl an den unternehmerischen Voraussetzungen als auch an den Marktbedingungen aus. Dabei berücksichtigt sie aktuelle Entwicklungen ebenso wie langfristige Marktbewegungen. Ziel der „GVS Beschaffungsanalyse“ ist daher die individuelle Analyse der Beschaffungsmodelle von Stadtwerken, Industriekunden und Weiterverteilern. Unabhängig, ob es sich dabei um Tranchenmodelle, Fahrplananfragen oder Standardhandelsprodukte handelt.

Ausgehend von den jeweiligen historischen Beschaffungszeitpunkten und des gewünschten Analysezeitraums definieren die GVS Spezialisten das Analysepaket. Gemeinsam mit dem Kunden werden zudem vor Beginn die zu verwendenden technischen Chartanalysen und die zu analysierenden Gaskontrakte festgelegt. Dabei sind eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und ein Austausch auf Augenhöhe unabdingbar, denn für eine fundierte Analyse ist es unerlässlich, die jeweilige Beschaffung des Kunden sehr detailliert zu hinterfragen.

Ziel ist es dabei keinesfalls, die jeweiligen Cent- oder Euro-Beträge aufzuzeigen, die eine historisch betrachtete Beschaffung günstiger oder teurer war als der betrachtete Benchmark. Es geht vielmehr darum, auf Basis der ermittelten Ergebnisse die Gründe für die Beschaffungsentscheidung zu hinterfragen und daraus konkrete Beschaffungsoptimierungen abzuleiten. Außerdem kann die fundierte Analyse dazu beitragen, neue Denkanstöße hinsichtlich der Beschaffungsstrategie zu liefern.

Neugierig? Lesen Sie hier mehr über die GVS Beschaffungsanalyse.

Kundenumfrage 2015

24 Mär

Ihre Meinung ist uns wichtig - Ergebnisse der Kundenumfrage

Angela Grether

Ziel der GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS) ist es, die Kundenberatung kontinuierlich zu verbessern. Daher hat sie das Marktforschungsinstitut Psyma im vergangenen Herbst damit beauftragt, eine Zufriedenheitsbefragung durchzuführen.

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Zu Beginn sollten die Befragten ihre allgemeine Einschätzung zur aktuellen Situation am Gasmarkt abgeben: Insgesamt nehmen sie den durch die Liberalisierung verursachten Umbruch im Gasmarkt weiterhin, sowohl als Chance als auch Risiko für ihr Unternehmen wahr. Sinkende Preise und ein großes Angebot an Erdgasprodukten und Dienstleistungen vieler Lieferanten erschweren es allen Anbietern, eine „Lead-Funktion“ jenseits von Preisen zu finden. Zudem verschärft sich der Wettbewerb durch eine hohe Transparenz in Kombination mit neuen Beschaffungsstrategien, wie zum Beispiel Spotmarkt, Terminmarkt, Back to Back etc.

Darüber hinaus zeichnet sich der Gasmarkt allgemein durch eine Zunahme an Wettbewerbern, besonders überregionaler Art, aus. Die Wechselquote der Endkunden steigt, was darin resultiert, dass sich auch die regionalen Vertriebsgebiete ausweiten. Auch die Einkaufsstruktur der Stadtwerke hat sich in den letzten Jahren verändert: Das Hauptlieferantenmodell läuft aus, die durchschnittliche Anzahl der Vorlieferanten eines Stadtwerks hat sich von 2,2 (Befragung von 2011) auf 4,2 (2015) nahezu verdoppelt.

Kriterien für die Entscheidungsfindung

Ein attraktiver Preis blieb auch 2015 das wichtigste Kriterium bei der Wahl eines Erdgaslieferanten. Allerdings sind auch Faktoren wie Flexibilität und Kompetenz bei der Entscheidungsfindung bedeutend. Außerhalb der eigentlichen Gaslieferung beeinflussen umfangreiche Dienstleistungen und vorhandenes Experten-Know-how die Auswahl des Lieferanten positiv. Die GVS überzeugt mit positiven Erfahrungen bei umgesetzten Projekten, guter Kundenbetreuung und guten Konditionen. Darüber hinaus sehen sie die Befragten als etablierten Anbieter, der durch eine unkomplizierte, schnelle und innovative Arbeitsweise überzeugt.

Aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen konnte die GVS viele Hinweise aufnehmen, die wichtige Anhaltspunkte für eine zukünftige Unternehmensausrichtung liefern. Viele der Änderungen der Prozesse und gaswirtschaftlichen Maßnahmen sind bereits jetzt umgesetzt.
Für jedes geführte Interview spendete die GVS 10 Euro an Herzenssache e.V.

23 Mär

Wettbewerb Energie für Bildung - Projekt „Energierally für Kids“ - Auszeichnung für die Radko-Stöckl-Schule, Melsungen

Angela Grether

Wer bei Kindern und Jugendlichen Interesse und vielleicht sogar Begeisterung für technische und physikalische Zusammenhänge wecken will, sollte damit früh beginnen. Die berufliche Radko-Stöckl-Schule in Melsungen hat sich genau dies zur Aufgabe gemacht. Unter dem Obertitel „Energierally für Kids“ werden in der Schule seit 2010 Workshops für Kindergärten und Grundschulen angeboten. In einem modellhaft ausgestatteten Technikhaus auf dem Schulgelände werden die Kinder und Jugendlichen anschaulich an die Themenfelder Energie und Nachhaltigkeit herangeführt. Die Idee dieses lebensnahen Workshops sei förderungswürdig, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

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Melsungen/Stuttgart, 23. März 2016. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind abstrakte Themen. Wer Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein dafür vermitteln will, muss sich etwas einfallen lassen. Das ist der beruflichen Schule in Melsungen gelungen. Lernende aus den Bereichen Industrie, Handwerk und der Fachoberschule Sozialwesen haben hier berufsfeldübergreifend ein Projekt gestartet, das schnell Kreise gezogen hat. Für Kindergärten und Grundschulen im Raum Melsungen konzipierten sie einen speziellen Workshop, mit dem sie ein Bewusstsein für Energie und Nachhaltigkeit vermitteln.

„Seit 2008 hat unsere Schule den Leitgedanken junge Menschen an Physik und Technik heranzuführen – und das, indem wir unsere eigenen Lernenden dafür einsetzen“, berichtet Markus Gille, Abteilungsleiter Technik der Radko-Stöckl-Schule. „Bereits 2010 begannen wir mit den ersten Workshops. Ziel ist es, den Kindern dicht an der eigenen Lebenswirklichkeit am Beispiel eines Hauses aufzuzeigen, wo Energie eingesetzt wird und wie man das verantwortungsbewusst und effizient tun kann. Wir öffnen den Kindern die Augen – am Beispiel von Geräten und Installationen, von denen sie viele von Zuhause her kennen. Das senkt die Einstiegshürde“.

Das Technikhaus EnergiePLUS macht Lernen zum Erlebnis

„Die besondere Herausforderung unseres Projekts bestand also darin, nachhaltige Technik begreifbar zu gestalten“, erläutert Teilprojektleiter Armin Frankenfeld. „Das ist uns im Laufe der Jahre dann auch immer besser gelungen – vor allem, seitdem wir unser Technikhaus in Betrieb nehmen konnten. In diesem auf dem Schulgelände befindlichen Gebäude sind typische Energieverbrauchsquellen installiert. In einer Rally durch das Gebäude lernen die Kindergartenkinder und Grundschüler sie an fünf Stationen kennen.“

Vor der Rally haben die Kinder mit Unterstützung von Lernenden der Radko-Stöckl-Schule in Kleingruppen aus einem Bastelbogen ein Modell des Technikhauses im Maßstab 1:20 zusammengebaut. Auf den Stationen durch das echte Gebäude müssen die jungen Workshop-Teilnehmer dann an passender Stelle themenspezifische Sticker in ihr Pappmodell einkleben.

Wie durchdacht das alles ist, verdeutlicht das Beispiel der Heizungsanlage. Armin Frankenfeld: „Im Keller sehen die Kinder einen Beitrag der Reihe Sendung mit der Maus. Darin wird altersgerecht die Herstellung von Holzpellets erklärt. Anschließend suchen die Kinder im Heizungsraum den entsprechenden Pelletofen und bauen dann im Kellergeschoss ihres Pappmodells eine baugleiche Anlage zusammen. Dann markieren sie die Heizungsrohre für den Kalt- und Warmwasserlauf. Wer das einmal live gesehen und dann mit einfachen Mitteln nachgebaut hat, versteht die Grundzüge des Heizungskreislaufs. Und bekanntlich verursacht die Heizung in einem Privathaus den höchsten Energieverbrauch.“

Eine Win-Win-Situation

Die inzwischen mehrjährige Erfahrung zeigt, dass das Angebot der Radko-Stöckl-Schule auf fruchtbaren Boden fällt. Jährlich nehmen rund 100 Kinder an der Rally teil. „Aus pädagogischer Sicht sind wir mit dem Projekt doppelt erfolgreich“, resümiert Abteilungsleiter MarkusGille. „Zum einen geben wir eigenen Lernenden aus unterschiedlichen Bereichen unserer Schule eine sinnvolle Aufgabe als Tutoren. Zum anderen führen wir unsere jungen Rallyteilnehmer an dieses wichtige Themenfeld heran. Das wird von den Erziehern der Kindergärten, den Grundschullehrern und nicht zuletzt den Eltern ausdrücklich gewürdigt. Vor dem Hintergrund dieser guten Erfahrungen wollen wir die Energierally auch weiterhin anbieten und möglichst sogar noch ausbauen.“

„Dieses interaktive Konzept der Melsunger Schule hat uns beeindruckt“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Lernende weisen Kinder und Jugendliche in wichtige MINT-Themen ein. Nach Auskunft der Verantwortlichen gelingt es bei diesem kreativen und durchaus auch komplexen Projekt offenbar in besonderer Weise, auch Mädchen abzuholen und für die Zusammenhänge zu interessieren. All dies ist voll im Sinne unseres Wettbewerbs Energie für Bildung. Insofern können wir der Radko-Stöckl-Schule nur gratulieren.“

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll zum Kauf von Materialien zur Elektrifizierung des für die Workshops errichteten Technikhauses „EnergiePLUS“ verwendet werden. Das Projekt wurde 2014 mit dem Deutschen Kommunalen Klimaschutzpreis ausgezeichnet.

„Wir sind stolz auf die Radko-Stöckl-Schule und dankbar für ihre Aktivitäten“, so Markus Boucsein, Bürgermeister von Melsungen. „Die Schule bietet ihren Schülern, aber auch der Öffentlichkeit Anschauung und Know-how für zukunftsorientiertes Energiemanagement.“

 „Der Schwalm-Eder-Kreis als Schulträger unterstützt schon seit fast 20 Jahren seine Schulen bei der Umsetzung von Energieprojekten, denn nur wenn wir unseren Schülern den nachhaltigen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen beibringen, können wir auf Dauer eine Lebenswerte Zukunft erhalten. Die Schüler von heute sind die Entscheidungsträger von morgen", erläutert Dirk Schnurr, Energiebeauftragter des Schwalm-Eder-Kreises.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen         Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurde bereits folgendes Projekt ausgezeichnet:

Januar: Projekt „Untersuchungen an Fließgewässern“ Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Februar: „Fernnutzung der Sternwarte Rotat“, Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Projektbüro Energie für Bildung

Schulze-Delitzsch-Straße 7

70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2014 bei 57,8 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,45 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Medienreferentin

Tel.: 0711 7812-1322

Fax: 0711 7812-1480

E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de

                                                                                      

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