Presse

Camillo-Michele-Gloria-Preises 2013. Die Preisträger der Stuttgarter Kunstakademie freuen sich über ihre Auszeichnungen : v.l.n.r. 1. Preisträger Florian Müller, GVS-Geschäftsführer Dott. Mauro Rinaudo, 2. Preisträger Kenneth Dow, Marie Luise Gloria, 3. Preisträgerin Karoline Meier und Rektorin Petra von Olschowski

16 Jul

Camillo-Michele-Gloria-Preis – GVS-Förderung Junge Künstler

Angela Grether

GVS-Kunstpreis 2013 gewinnt Florian Müller

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Stuttgart, den 15. Juli 2013

Florian Müller ist Preisträger des Camillo-Michele-Gloria-Preis – GVS-Förderung Junge Künstler 2013. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert. Die beiden weiteren Plätze vergab die Jury der Akademie an Kenneth Dow (700 Euro) und an Karoline Meier (300 Euro).

Am Eröffnungsabend der traditionellen Jahresausstellung der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart wurde auch der Camillo-Michele-Gloria-Preis 2013 übergeben. Vor rund 2.000 Besuchern überreichten Marie Luise Gloria und Dott. Mauro Rinaudo, Sprecher der Geschäftsführung der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), die Auszeichnungen an Florian Müller aus der Klasse von Alexander Roob, Professor für Freie Grafik und Malerei, für seine grafischen Arbeiten; an Kenneth Dow aus der Klasse von Rolf Bier, Professor für Allgemeine künstlerische Ausbildung, für seine Gesamtpräsentation; und an Karoline Meier aus der Klasse von Rainer Ganahl, Professor für Bildhauerei / Material-und Raumkonzeption auch unter Einbeziehung Neuer Medien, für die Arbeit „Süd Früchte“.

„Der GVS-Förderpreis Junge Künstler wird seit 2005 unter der Schirmherrschaft des Wissenschaftsministeriums ausgelobt und ist seit 2009 Camillo Michele Gloria gewidmet, dem ehemaligem Mitglied des GVS-Aufsichtsrates, der frühzeitig verstarb. „Der Preis“, betonte GVS-Geschäftsführer Mauro Rinaudo bei der Preisverleihung, „ergänzt das umfangreiche gesellschaftliche Engagement unseres Unternehmens. „Mit dem Förderpreis zeigen wir unsere Verbundenheit mit der Region und unsere Wertschätzung für die Kunst und deren Bedeutung für unsere Gesellschaft.“

„Aus Sicht der Akademie der Bildenden Künste ist der Förderpreis zu einer bewährten wie begehrten Einrichtung geworden“, verdeutlicht Rektorin Petra von Olschowski das Engagement der GVS. „Die jungen Künstler erfahren durch die Auszeichnung und die damit verbundene Anerkennung eine wirkungsvolle Förderung, die sowohl für Akademie als auch Künstler sehr wichtig ist.“

Andenken an Camillo Michele Gloria

Im Gedenken an den im Juli 2009 im Alter von 56 Jahren verstorbenen Dott.-Ing. Camillo Michele Gloria hat die GVS ihren Kunstförderpreis umbenannt. Der ehemalige Executive Vice President von International Markets Eni G&P und Mitglied des GVS-Aufsichtsrates war einer der Wegbereiter der Partnerschaft zwischen den Gesellschaftern der GVS, EnBW und Eni.

Über die GVS
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gehört zu den großen Erdgasgesellschaften in Deutschland. 2012 lagen der Gasabsatz bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei rund 1,4 Milliarden Euro. Seit 1961 ist sie Partner von Stadtwerken und Industrie im In- und Ausland. Neben dem Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bietet das Stuttgarter Unternehmen vielfältige Dienstleistungen an, darunter z. B. ein Portfolio- und ein Bilanzkreismanagement sowie Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media. Im Unternehmen arbeiten 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH.

Das gesellschaftliche Engagement umfasst neben dem Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler, den Wettbewerb Energie für Bildung, den GVS Erdgas-Schüler-Cup, Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des Science Centers experimenta in Heilbronn.

Medienkontakt
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de
 

24 Jun

Wissenschaft und Technik sind spannend – Ausschreibung Energie für Bildung 2014 startet!

GasVersorgung Süddeutschland weitet erfolgreichen Wettbewerb aus.

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Stuttgart, den 24. Juni 2013:

Kinder- und Jugendprojekte rund um Energiewirtschaft, Naturwissenschaft und Technik werden nach Baden-Württemberg jetzt auch in Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ausgezeichnet.

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sind derzeit nicht unbedingt beliebt: die Zahl der Studierenden sinkt, viele Lehrstellen sind schwer zu besetzen und der Fachkräftemangel in den entsprechenden Berufen nimmt zu. Schon bei Kindern und Jugendlichen sollte deshalb Interesse für die sogenannten MINT-Fächer geweckt werden. Mit dieser Zielsetzung rief die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) aus Stuttgart daher im Jahre 2010 den Wettbewerb Energie für Bildung in Baden-Württemberg ins Leben. Das baden-württembergische Ministerium für Kultus, Jugend und Sport übernahm die Schirmherrschaft.

Der Wettbewerb Energie für Bildung zeichnet jeden Monat vorbildliche Projekte, Initiativen oder Ideen aus, die Kinder und Jugendliche - und dabei besonders Mädchen - an Naturwissenschaft und Technik altersgerecht heranführen. Monatlich vergibt die deutsche Gasgesellschaft einen Preis im Wert von 1.000 Euro. Aufgrund der großen Resonanz in den vergangenen Jahren wird der Wettbewerb 2014 zusätzlich in den Bundesländern Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ausgelobt.

Über 250 Projekte wurden eingereicht
Kindergartenkinder bauen ihr eigenes Ökomobil und erforschen die Natur. Schüler planen Windkrafträder in ihrer Region. Mädchen kreieren technisch intelligente Kleidung. Über 250 spannende Projekte haben sich seit 2010 beim Wettbewerb Energie für Bildung beworben. Zwölf Gewinner werden jährlich von einer fachkundigen Jury ausgewählt.
 „Naturwissenschaft und Technik sind wichtige Disziplinen und auch für die Energieversorgung entscheidend. Es lohnt sich, Kinder und Jugendliche für dieses wichtige Anliegen zu begeistern“, sagt Dott. Mauro Rinaudo, Sprecher der GVS-Geschäftsführung. Der Wettbewerb Energie für Bildung ist ein Teil des vielfältigen gesellschaftlichen Engagements der GVS, die – führend in Baden-Württemberg – deutschlandweit Stadtwerke und Industrie mit Erdgas und Bio-Erdgas beliefert. Im Rahmen der Nachwuchsförderung engagiert sich der Gasversorger bereits seit vielen Jahren in den Bereichen Sport und Kunst. Zudem ist er seit 2009 Hauptsponsor des Science Centers experimenta in Heilbronn.

Projektbüro
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart
Tel.: 030 700186-870
Fax: 0711 7812-1480

Über die GVS
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gehört zu den großen Erdgasgesellschaften in Deutschland. 2012 lagen der Gasabsatz bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei rund 1,4 Milliarden Euro. Seit 1961 ist sie Partner von Stadtwerken und Industrie im In- und Ausland. Neben dem Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bietet das Stuttgarter Unternehmen vielfältige Dienstleistungen an, darunter z. B. ein Portfolio- und ein Bilanzkreismanagement sowie Services in den Bereichen Marketing und PR. Im Unternehmen arbeiten 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH. Das gesellschaftliche Engagement der GVS konzentriert sich auf die Nachwuchsförderung. Neben dem Wettbewerb Energie für Bildung zählen hierzu der GVS Erdgas-Schüler-Cup im Bereich Radsport, der Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler, Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des Science Centers experimenta in Heilbronn und unterstützt seit 2012 die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e.V.

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Angela Grether
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www.gvs-erdgas.de

Auf einen Besuch bei Johann Lafer freuen sich die drei erstplatzierten Köche bei den baden-württembergischen Jugendmeisterschaften 2013. Mit dabei v.l.n.r. Peter Schmid, Präsident der DEHOGA Baden-Württemberg, Dunja Schlamminger, DEHOGA-Geschäftsführerin Berufsbildung, Angela Grether von der GVS, Simon Kupfer, Auszubildender im Elztal Hotel Winden, Amadeus Kura vom Schwarzen Adler Vogtsburg, sowie Jugendmeister Torsten Plötze, Landgasthof zum Rössle in Kirchzarten, und Eva-Maria Rühle, Vorsitzende der DEHOGA Fachgruppe Berufsbildung. Foto: Ohl

24 Jun

Attraktiver Leistungspreise für Nachwuchsköche

Angela Grether

Besuch bei Fernsehkoch Johann Lafer. Foto: Ohl

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Tettnang/Stuttgart; 20. Juni 2013:

Torsten Plötze heißt 2013 der baden-württembergische Jugendmeister der Köche. Zusammen mit Amadeus Kura und Simon Kupfer fährt er auf Einladung der GVS am 12./13. August zu Fernsehkoch Johann Lafer. Die drei Erstplatzierten der 33. Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften erhalten von ihm direkten Einblick in das Gesamtkonzept seines renommierten Hotels und Sternerestaurants Stromburg in Stromberg. Weitere Stationen sind die Kochschule Table d´Or, das TV-Studio in Guldental sowie das Schulverpflegungskonzept des Gymnasium am Römerkastell in Bad Kreuznach. Unter anderen ist dort Johann Lafer Projektverantwortlicher für das Modellprojekt zur beispielhaften, gesunden und nachhaltigen Schulverpflegung.

Torsten Plötze, Auszubildender im Landgasthof zum Rössle in Kirchzarten, erkochte sich den ersten Platz mit Spargelcremesuppe mit grünen Spargelspitzen. Danach servierte er Sellerierisotto mit Riesengarnele und gebratenen Jacobsmuschel, und als Hauptgang gebratener Kalbsrücken im Kräutermantel mit Portweinsoße, geschmorte Kirschtomaten, Schalottenpüree und Würfelkartoffeln. Auf dem Dessertteller überraschte er mit einer Joghurt-Minzterrine mit Erdbeer-Pfirsichragout und Mandelkrokant.

Über den 2. Platz bei den Jugendmeisterschaften freute sich Amadeus Kura vom Schwarzen Adler in Vogtsburg. Platz 3 erkochte sich Simon Kupfer vom Elztalhotel in Winden.

 

24 Jun

Wissenschaft und Technik sind spannend – Ausschreibung Energie für Bildung 2014 startet!

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland weitet erfolgreichen Wettbewerb aus.

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Stuttgart, den 24. Juni 2013:

Kinder- und Jugendprojekte rund um Energiewirtschaft, Naturwissenschaft und Technik werden nach Baden-Württemberg jetzt auch in Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ausgezeichnet.

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sind derzeit nicht unbedingt beliebt: die Zahl der Studierenden sinkt, viele Lehrstellen sind schwer zu besetzen und der Fachkräftemangel in den entsprechenden Berufen nimmt zu. Schon bei Kindern und Jugendlichen sollte deshalb Interesse für die sogenannten MINT-Fächer geweckt werden. Mit dieser Zielsetzung rief die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) aus Stuttgart daher im Jahre 2010 den Wettbewerb Energie für Bildung in Baden-Württemberg ins Leben. Das baden-württembergische Ministerium für Kultus, Jugend und Sport übernahm die Schirmherrschaft.

Der Wettbewerb Energie für Bildung zeichnet jeden Monat vorbildliche Projekte, Initiativen oder Ideen aus, die Kinder und Jugendliche - und dabei besonders Mädchen - an Naturwissenschaft und Technik altersgerecht heranführen. Monatlich vergibt die deutsche Gasgesellschaft einen Preis im Wert von 1.000 Euro. Aufgrund der großen Resonanz in den vergangenen Jahren wird der Wettbewerb 2014 zusätzlich in den Bundesländern Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ausgelobt.

Über 250 Projekte wurden eingereicht
Kindergartenkinder bauen ihr eigenes Ökomobil und erforschen die Natur. Schüler planen Windkrafträder in ihrer Region. Mädchen kreieren technisch intelligente Kleidung. Über 250 spannende Projekte haben sich seit 2010 beim Wettbewerb Energie für Bildung beworben. Zwölf Gewinner werden jährlich von einer fachkundigen Jury ausgewählt.
 „Naturwissenschaft und Technik sind wichtige Disziplinen und auch für die Energieversorgung entscheidend. Es lohnt sich, Kinder und Jugendliche für dieses wichtige Anliegen zu begeistern“, sagt Dott. Mauro Rinaudo, Sprecher der GVS-Geschäftsführung. Der Wettbewerb Energie für Bildung ist ein Teil des vielfältigen gesellschaftlichen Engagements der GVS, die – führend in Baden-Württemberg – deutschlandweit Stadtwerke und Industrie mit Erdgas und Bio-Erdgas beliefert. Im Rahmen der Nachwuchsförderung engagiert sich der Gasversorger bereits seit vielen Jahren in den Bereichen Sport und Kunst. Zudem ist er seit 2009 Hauptsponsor des Science Centers experimenta in Heilbronn.

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Über die GVS
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gehört zu den großen Erdgasgesellschaften in Deutschland. 2012 lagen der Gasabsatz bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei rund 1,4 Milliarden Euro. Seit 1961 ist sie Partner von Stadtwerken und Industrie im In- und Ausland. Neben dem Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bietet das Stuttgarter Unternehmen vielfältige Dienstleistungen an, darunter z. B. ein Portfolio- und ein Bilanzkreismanagement sowie Services in den Bereichen Marketing und PR. Im Unternehmen arbeiten 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH. Das gesellschaftliche Engagement der GVS konzentriert sich auf die Nachwuchsförderung. Neben dem Wettbewerb Energie für Bildung zählen hierzu der GVS Erdgas-Schüler-Cup im Bereich Radsport, der Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler, Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des Science Centers experimenta in Heilbronn und unterstützt seit 2012 die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e.V.

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Angela Grether
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Die Naturschule Konstanz e.V. ist mit dem Projekt „Bachschulzimmer“ Sieger des GVS-Wettbewerbs Energie für Bildung. Den Preis übergeben (v.l.n.r.) Kuno Werner, Geschäftsführer der Stadtwerke Konstanz, und Angela Grether von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS) an Dr. Almut Gerhardt und Dr. Sabine Schmidt-Halewicz von der Naturschule Konstanz e. V., mit dabei auch Martin Wichmann, Leiter Stadtplanung und Umwelt

11 Jun

Wettbewerb Energie für Bildung: Unterricht bei Lehrer Natur - Auszeichnung für das Projekt „Bachschulzimmer“ der Naturschule Konstanz e. V.

Angela Grether

Die Natur ist der beste Lehrer für Biologie und Umweltschutz: Die Naturschule Kon-stanz e. V. richtete Ende April ein „Bachschulzimmer“ als dauerhafte Bildungseinrichtung am Grenzbach ein. Hier beschäftigen sich Kinder und Jugendliche direkt am „Ort des Geschehens“ mit Gewässerökologie und erleben das komplexe Ökosystem hautnah. „Durch dieses Projekt nehmen die Schülerinnen und Schüler die Natur auch wieder als Lebensraum für den Menschen wahr. Die Motivation naturwissenschaftlich zu forschen und zu arbeiten wird dadurch gestärkt“, so die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung zu ihrer Wahl.

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Konstanz/Stuttgart, 16. Juni 2013.

Das Projekt „Bachschulzimmer“ der Naturschule Konstanz e.V. erhält einen Preis im Wettbewerb Energie für Bildung der GasVersorgung Süddeutschland (GVS). Ausgezeichnet wird das Konzept, Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 16 Jahren direkt in der Natur Einblicke in praktische Gewässerökologie und nachhaltige Naturschutzmaßnahmen zu ermöglichen. Dazu wurde Ende April eine Monitoring-Station direkt am Konstanzer Grenzbach eingerichtet, die unter anderem den Pegelstand und die Temperatur misst. Zusätzlich wurde auch ein Feldtest installiert. An Tischen und Bänken, wie in einem Schulraum, können die Daten und Proben direkt bearbeitet werden. „Ein ganzheitliches Verständnis von Natur kann man nur mitten in Wald, Wiesen oder eben am Bach erlangen“, sagt Dr. Almut Gerhardt, die das Projekt „Bachschulzimmer“ initiiert hat und durchführt. „Proben im fernen Schulraum oder Labor auszuwerten macht Biologie sehr theoretisch. Zudem kommen Umweltschutz und die wichtige Gewässerökologie im Schulunterricht oft zu kurz“, erklärt die Gewässerbiologin und Umwelttoxikologin, die hauptberuflich bei LimCo International arbeitet, den Hintergrund des Projektes.

Der Grenzbach in Konstanz ist ein typisches städtisches Gewässer. In seinen verschiedenen Zonen sind die unterschiedlichen Belastungen gut sichtbar: Schadstoffeintrag, Verrohrung, Begradigung, Rückstau und Vermüllung. Die Teenager beobachten beispielsweise die unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten und welche Pflanzen und Tiere sich bei den gegebenen Bedingungen ansiedeln. Welche Stressfaktoren stören das System? Welche Maßnahmen erhöhen die Wasserqualität? Wie unterscheiden sich unbelastete Abschnitte von chemisch belasteten Stellen? „Alle biologischen und ökologischen Zusammenhänge müssen betrachtet werden, um sinnvollen Umweltschutz zu entwickeln“, fasst Gewässerbiologin Dr. Sabine Schmidt-Halewicz von der Naturschule Konstanz e. V. zusammen.

Der Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung gefiel besonders, dass dieses Projekt die Jugendlichen an den Kern wissenschaftlichen Arbeitens heranführt, indem es Feldforschung betreibt. „So wird Naturwissenschaft zum Erlebnis und zu einem Abenteuer. Das weckt Neu-gier und Interesse,“ sagt die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. Und Kuno Werner, Geschäftsführer der Stadtwerke Konstanz, unterstreicht: „Wir gratulieren der Naturschule Konstanz zu dieser Auszeichnung und zu dem gelungenen Projekt. Die Stadtwerke Konstanz wissen, wie wichtig der Gewässerschutz ist, da wir als Trinkwasserversorger und Strandbadbetreiber selbst auf eine hohe Wasserqualität angewiesen sind und in diesem Bereich eine hohe Verantwortung tragen. Deshalb finden wir es toll, dass sich die Schülerinnen und Schüler so intensiv mit diesem Thema beschäftigen werden."

Der Wettbewerb Energie für Bildung fördert den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs, indem jährlich zwölf vorbildliche Projekte, Initiativen oder Ideen, die Kinder und Jugendliche an Naturwissenschaft und Technik heranführen, unterstützt werden. Die Auszeichnung wird monatlich vergeben und ist mit Personal- und/oder Sachleistungen im Wert von bis zu 1.000 Euro für das Projekt verbunden.

Die Naturschule Konstanz e.V. verwendet ihren Geldpreis hauptsächlich für die Umsetzung des Projektes: für Personalmittel für Aufbau und Betreuung des Projekts Bachschulzimmer, aber auch für Materialien zur Errichtung der Monitoring-Station, für die Bänke und Tische sowie eine Infotafel. Ein Teil des Gewinns wird auch in die Pressearbeit fließen.

Über die Naturschule Konstanz e. V. und das Projekt „Bachschulzimmer“

Die Naturschule Konstanz e. V. besteht aus BiologInnen, NaturpädagogInnen, Erzieherinnen und Kräuterpädagoginnen, die sich für Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung an Schulen einsetzen. Die vielfältigen Projekte vereinen Kunst und Kreativität mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen zu einem ganzheitlichen Verständnis von Natur zu verhelfen. Durch die Angebote der Naturschule werden auch Schulen bei der praxisnahen Vertiefung von Unterrichtsinhalten in der Natur unterstützt. Neben den konkreten Projekten für Schülerinnen und Schüler werden auch Fortbildungen und Workshops für LehrerInnen und ErzieherInnen in Zusammenarbeit mit Bildungsträgern oder Umweltinstitutionen angeboten.

Das „Bachschulzimmer“ beschäftigt sich als dauerhafte Bildungseinrichtung am Konstanzer Grenzbach mit Gewässerökologie. Schulen können hier ihren Biologieunterricht zu diesem Thema einmal anders gestalten. Generell werden aber offene Gruppen für alle Kinder und Jugendlichen angeboten. Innerhalb von sechs Treffen untersuchen sie die Bachökologie und erarbeiten Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität, die teilweise direkt umgesetzt werden.

Auch die Stadt Konstanz unterstützt das „Bachschulzimmer“. „Das Projekt ist ein tolles An-gebot. Teenager müssen heute aktiv nach draußen geführt werden. Das schafft wieder eine nachhaltige Verbindung von Mensch und Natur in unserer technisierten Welt. Sie ist eine wichtige Grundlage für aktiven Umweltschutz im urbanen Gebiet,“ sagt Renate Gauß vom Amt für Stadtplanung und Umwelt zum Engagement der Stadt Konstanz.

Über den Wettbewerb Energie für Bildung

Der Wettbewerb Energie für Bildung, der 2013 im vierten Jahr durchgeführt wird, ist Teil des vielfältigen gesellschaftlichen Engagements der GVS in der Nachwuchsförderung in Baden-Württemberg. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftli-chen und technischen Berufen und die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern. Die GVS möchte mit dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg steht, das Interesse an diesem Bereich wecken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer legt der Wett-bewerb großen Wert auf die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Infor-matik, Naturwissenschaft und Technik. Die hier prämierten Projekte haben deshalb auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury mit Dr. Ute Hänsler, Wissenschaftsjournalistin, Ulrich Köngeter, Geschäftsführer der Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH, Prof. Dr. Detlef Löhe, Vizepräsident für Forschung und Informatik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), sowie von der GVS Dott. Scipione Chialà, Sprecher der Geschäftsführung, und Tanja Neff, Betriebsratsvorsitzende, kommt halbjährlich zusammen und wählt die Projekte aus.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

  • das Projekt „120 km/h“ der Buchenbergschule in Ellwangen
  • das Projekt “Mini-Ökomobil” des Kindergartens Hausen a. A. in Krauchenwies
  • das Konzept „Smartphone Mechanics“ der PH Schwäbisch Gmünd
  • das Projekt „Windenergie im Brettacher Wald“ des Eduard-Mörike-Gymnasiums in Neuenstadt und des DLR-Schülerlabors in Lampoldshausen
  • der Schülerinnen-Club Physik und Astronomie „Wolke 7“ der Universität Heidelberg

Am Wettbewerb teilnehmen können alle öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen aus Baden-Württemberg, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

Projektbüro
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
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Über die GVS

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gehört zu den großen Erdgasgesellschaften in Deutschland. 2012 lagen der Gasabsatz bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei über 1,4 Milliarden Euro. Seit 1961 ist sie Partner von Stadtwerken und Industrie im In- und Ausland. Neben dem Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bietet das Stutt-garter Unternehmen vielfältige Dienstleistungen an, darunter z. B. ein Portfolio- und ein Bilanzkreismanagement sowie Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media. Im Unternehmen arbeiten 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH.

Das gesellschaftliche Engagement umfasst neben dem Wettbewerb Energie für Bildung den GVS Erdgas-Schüler-Cup, den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler, Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des Science Centers experimenta in Heilbronn.

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