Presse

"MINTbegeister!" Preisverleihung am Gymnasium Berchtesgaden. vlnr.: Martin Hofreiter, MINT-Koordinator Gymnasium Berchtesgaden, "MINTbegeisterte" Schüler Christian Huck, Ilka Busse und Anna-Lena Willeitner, GVS-Projektleiterin Angela Grether, Direktorin Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land Prof. Dr. Claudia Kugelmann, Schulleitung Gymnasium Berchtesgaden Markus Spiegel-Schmidt

27 Jun

Naturwissenschaften spannend gemacht: Auszeichnung für „MINTbegeistert!“ des Gymnasiums Berchtesgaden

Angela Grether

Die Abkürzung MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Tech-nik. Genau um diese für den Standort Deutschland so wichtigen und rundherum spannenden Themenbereiche geht es bei einem Projekt des Gymnasiums Berchtes-gaden. Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 konzipieren und verwirklichen eine Mitmachausstellung und Wissenschaftsshow. Sie wollen Schülern ab der Klasse 4 zeigen, wie vielfältig die Welt der MINT-Fächer ist. Nun wurde das Projekt „MINTbe-geistert!“ mit einer Auszeichnung beim Wettbewerb Energie für Bildung bedacht, der von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt wird.

Mehr

Berchtesgaden/Stuttgart, 27. Juni 2014. Das Erfolgsrezept von „MINTbegeistert!“ liegt in der Konzeption als Aktivausstellung. Mehrere Dutzend Exponate laden dazu ein, erlebend zu lernen. So werden nicht nur bereits interessierte Schüler angesprochen, sondern auch diejenigen, die zu den MINT-Fächern bisher noch wenig Zugang gefunden haben. 

„Die MINT-Fächer bieten sehr viel Praxisbezug und für die Zukunft hervorragende Berufschancen“, weiß Oberstudienrat Martin Hofreiter aus Erfahrung. „Unser Ansatz ist es, Potenziale auf diesem Gebiet zu wecken und zu fördern. Indem wir die Möglichkeit zum Selbstausprobieren schaffen, erzeugen wir Aha-Effekte und wecken Verständnis für Zusammenhänge. So kommt es bei den jungen Teilnehmern und Besuchern oftmals zu Schlüsselerlebnissen, die möglicherweise sogar die spätere Berufswahl beeinflussen. Gleichzeitig gewinnen die beteiligten Schüler an Selbstvertrauen und erweitern auf vielen Ebenen ihre Kompetenzen.“

Zündende Ideen

Das von den Berchtesgadener Schülern im Rahmen der MINT-Woche geschaffene „Berchtesgadener Science Center“ und die vielen Experimente der hier veranstalteten „Science Show“ umspannen die Fächer Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Physik und Technik, aber auch Kunst und Musik. Die dabei von den Initiatoren und ihren Helfern unter Beweis gestellte Kreativität ist groß. Der Kubikmeterwürfel, der Hyperbelschlitz und „Pythagoras zum Aufessen“ bereichern den Mathematikunterricht. In den Bereich der Physik fallen die begehbare Lochkamera, verschiedene Kaleidoskope, der heiße Draht, ein Laserparcours, der Glasperlen-Regenbogen und das Doppelpendel. Im Kontext der Informatik werden die Türme von Hanoi am Rechner programmiert. Gefrierende Schatten, die Nano-Wassertropfenbahn und das Ferrofluid bringen Chemie-Themen näher. Und vieles mehr zum Sehen, Anfassen, Erproben und Mitmachen. Das nehmen auch jüngere Schülerinnen und Schüler bereits mit Begeisterung wahr.

Überregionale Anerkennung

„Unsere Schule ist stolz auf das Projekt, mit dem wir weit über Berchtesgaden hinaus Aufmerksamkeit erzeugen und bis ins Kultusministerium in München Anerkennung finden“, kommentiert Schulleiter Andreas Schöberl. „Die Auszeichnung durch den renommierten Wettbewerb Energie für Bildung ist für uns eine weitere Bestätigung und wird die an dem Projekt beteiligten Schüler und Lehrer motivieren weiter zu machen.“

Einige der MINT-Exponate sind dauerhaft im Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land ausgestellt. In der dort kürzlich installierten Werkstatt realisieren die Schüler unter fachkundiger Aufsicht von Jürgen und Monika Gasteiger neue Exponate und Experimente.

„Ich bin immer wieder begeistert“, so Prof. Dr. Claudia Kugelmann, Direktorin und wissenschaftliche Leiterin des Schülerforschungszentrums Berchtesgadener Land, “nicht nur über die vielen tollen Ideen, die die Schüler von „MINTbegeistert!“ haben, sondern auch über deren Verwirklichung mit Professionalität und großem Zeitaufwand.“

„Was in Berchtesgaden alljährlich mit viel Vorbereitungsaufwand veranstaltet wird, deckt sich exakt mit den Zielsetzungen unseres Wettbewerbs“, unterstreicht die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Hier setzen sich engagierte Schüler wochenlang mit Themen auseinander und schaffen es dann immer wieder, viele Hundert Altersgenossen zu begeistern. Das sind Impulse, die wir gar nicht hoch genug bewerten können und die wir als Industrienation auch dringend benötigen, um zukunftsfähig zu bleiben. Insofern hat „MINTbegeistert!“ Modellcharakter.“

Das kreative Wissenschaftsprojekt des Gymnasiums Berchtesgaden wurde bereits 2009 ins Leben gerufen und wird seither jährlich mit großem Erfolg durchgeführt. Zu einer MINT-Woche kommen bis zu 2.000 Besucher, mit steigender Tendenz. Denn in der Region Berchtesgaden hat sich herumgesprochen, dass dieses zielgruppengerecht realisierte mathematisch-naturwissenschaftliche Angebot tatsächlich ein Erlebnis ist. Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro wird mit dazu beitragen, die anfallenden Kosten zu decken.

Energie für Bildung:
Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in natur-wissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch Projekte aus vier weiteren Bundesländern zur Teilnahme einge-laden: aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

Januar: „Sferics – Stimme der Blitze“ des Otto-Hahn-Gymnasiums,Landau

Februar: „Science Camp“ der Universität Ulm

März: "Insektenhotel“ des Kindergartens St. Johannes, Bamberg"

April: Schülerlabor „Advanced Materials“ der Universität des Saarlandes

Mai: „Energieküche/Energy Food“, Wilhelm-Leuschner-Schule Niesetal

Kontakt:
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart
Tel.: 030 700186-870
Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erd-gasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2012 bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,4 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energie-nahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie pro-fessionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den Nachwuchs und beschränkt sich nicht auf den Wettbewerb Energie für Bildung. Es umfasst auch den GVS Erdgas-Schüler-Cup im Radsport und den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler. Hinzu kommen Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des re-nommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Medienreferentin
Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de
 

 

25 Jun

Mitmach-Angebot – Kinder der Region können Rennluft schnuppern

Angela Grether

Radrenntag mit GVS Erdgas-Schüler-Cup am 6. Juli

Nachwuchselite des Landes in Eichstetten am Start

Mehr

Eichstetten/Stuttgart; 25. Juni 2014: Radrennsport vom Feinsten gibt es am 6. Juli in Eichstetten. Rund 250 Fahrerinnen und Fahrer starten in der Hauptstraße in elf Wettbewerben. Die RSG Eichstetten e.V. und die GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, präsentieren dabei nahezu die gesamte Nachwuchselite von Baden-Württemberg bei der dritten Etappe des GVS Erdgas-Schüler-Cup 2014.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in Eichstetten in diesem Jahr erneut den Zuschlag für eine Etappe der Nachwuchsrennserie erhalten haben“, betont Jugendtrainer Wilhelm Föhrenbach. „Wir erhoffen uns - wie auch 2011 - weitere wichtige Impulse für die Jugendarbeit des Vereins.“

Angela Grether, Projektleiterin für den GVS Erdgas-Schüler-Cup: „Die Nachwuchsfahrer der RSG belegten 2013 in der Teamwertung des GVS Erdgas-Schüler-Cup  auf Anhieb den 3. Platz. Das unterstreicht die engagierte Arbeit des Vereins und ist auch das erklärte Ziel der Rennserie – Talentsuche und Nachwuchsförderung.“

Start frei heißt es um 11:00 Uhr in der Hauptstraße für die Männer der KT und A-/B-/C-Klasse, die nach 38 Runden und 72 Kilometer den Sieger ermitteln. Gegen 13:10 Uhr gehen die Junioren- und Jugend-Klassen auf den 1,9 Kilometer langen Rundkurs. Ab 15 Uhr treten dann die Nachwuchsradler der Altersklassen U11 (unter 11 Jahre), U13 und U15  in die Pedale und kämpfen dabei um die begehrten Punkte und Pokale des GVS Erdgas-Schüler-Cup. Für die Kinder der Region heißt es in den Einsteigerrennen ab 16:00 Uhr erstmals Rennerfahrung zu sammeln und gut abzuschneiden.

Die schnelle Rennstrecke führt von der Hauptstraße über Breitenweg, Lupberg und Dillstraße zurück zu Start und Ziel. Ein Erdgas-Vorausfahrzeug der badenova  - regionaler Partner der GVS - hält die Radsportler umweltschonend auf Kurs. Viele Helferinnen und Helfer sind bei der Großveranstaltung im Einsatz. Die Weingüter Friedhelm Rinklin und Frank Schmidt sorgen kulinarisch für die hoffentlich zahlreichen Besucher.

Bürgermeister Michael Bruder: „Die Förderung der Jugendarbeit ist der Gemeinde insgesamt ein sehr großes Anliegen.  Die Vereinsförderung in Eichstetten ist speziell auf die Unterstützung und Aktivierung der Jugendarbeit ausgerichtet.“

„Zwischen der Adolf-Gänshirt-Schule und der RSG Eichstetten besteht seit einigen Jahren eine Kooperation. Mit einem speziellen Fahrsicherheitstraining im Vorfeld der Fahrradausbildung lernen unsere Viertklässler den sicheren Umgang mit ihrem Fahrrad auch in gefährlichen Situationen im Straßenverkehr. Durch dieses abwechslungsreiche Angebot werden die Schüler motiviert, sich für den Radsport zu begeistern“, sagt Regina Gnadt, kommissarische Schulleiterin der Adolf-Gänshirt-Schule.

„Gerne unterstützen wir als langjähriger Partner den GVS Erdgas-Schüler-Cup“, sagt Anton Hatt von badenova. Der Energie- und Umweltdienstleister fördert eine Vielzahl regionaler Projekten – schwerpunktmäßig solche, die die „Energiewende für alle“ voranbringen. „Wir möchten besonders junge Menschen für Nachhaltigkeitsthemen sensibilisieren und somit eine neue Energiekultur einleiten“, erläutert der Vertreter der badenova-Unternehmenskommunikation.

Nachwuchsfahrer der RSG Eichstetten im Mittelfeld platziert
In der Teamwertung belegen die Nachwuchsfahrer aus Eichstetten derzeit Platz 4. In der Altersklasse U11 liegt Emilia Meier auf dem sechsten Rang. Bei den U13-Fahrerinnen und Fahrern befindet sich Finja Meier auf dem aussichtsreichen 3. Platz und ihre Teamkollegin Hannah Hils auf Platz 7, sowie Eneas Wissler auf Platz 21. Richard Schulte steht aktuell an 5. Stelle in der stark besetzten Schülerklasse und auch sein Teamkollege Aron Scheffel (28.) wird den Heimvorteil zu nutzen wissen.

Auch Anfänger können Rennluft schnuppern
Parallel bietet die RSG Eichstetten am Sonntag gegen 16:0 Uhr interessierten Kindern und Jugendlichen bei den Einsteiger-Rennen die Gelegenheit, endlich auch einmal „Rennluft“ zu schnuppern. Treffpunkt ist bei Start und Ziel in der Hauptstraße. Mitradeln können beim Einsteiger-Rennen alle Kinder und Jugendlichen bis 15 Jahre - und zwar kostenlos. Den Erstplatzierten winken schöne Pokale. Außerdem erhalten alle Kinder ein pfiffiges Biker-T-Shirt und können wertvolle Preise gewinnen. Mitzubringen sind das eigene Fahrrad, ein Fahrradhelm und ordentlich Power für das Rennen. Anmeldungen für die Einsteiger sind ab sofort bei Wilhelm Föhrenbach (wilhelmfoehrenbach@t-online.de) und bis eine Stunde vor dem Start möglich.

Startzeiten in Eichstetten auf einen Blick:

R Nr.

Klasse

Start

Run-

den

Rd.-

Länge

gesamt

km

 

 

1

KT; A-/B-/C-Klasse

11:00

38

1,9 km

72,2

 

2/3

4/5

Junioren U19

Jugend U17

13:10

13:12

30

24

1,9 km

57

45,6

 

6

Schüler U15

15:01

15

1,9 km

28,5

GVS Erdgas-Schüler-Cup

7

U13m

15:01

8

1,9 km

15,2

GVS Erdgas-Schüler-Cup

8/9

Einsteiger Jahrgang

00-03

/04-08

 

 

16:00

16:15

2

1

O,4

0,4

 

GVS Erdgas-Schüler-Cup

10

U11

16:30

5

1,9

9,5

GVS Erdgas-Schüler-Cup

11

U13w/U15w

17:00

8

1,9 km

15,2

GVS Erdgas-Schüler-Cup

Erklärtes Ziel des GVS Erdgas-Schüler-Cups: Förderung der Nachwuchsarbeit 

Die landesweite Rennserie für den Radsportnachwuchs geht 2014 bereits in die 17. Runde. Erklärtes Ziel: Die Jugendarbeit in den Radsport-Vereinen des Landes soll unterstützt und weiter aktiviert werden. Ganz bewusst spricht der Wettbewerb die Jüngsten an. Die Rennserie wurde 1998 in enger Kooperation mit den Radsportvereinen und –verbänden aus der Taufe gehoben. Sechs Veranstaltungen umfasst der Wettbewerb: Neben Eichstetten werden weitere Rennen in Singen, Ellmendingen, Reute, Leutkirch und Rottenburg-Wendelsheim ausgefahren.

Teilnahmeberechtigt sind die Altersklassen U11 (unter 11 Jahre), U13 sowie Schüler. Mädchen und Jungen starten gemeinsam, werden jedoch getrennt gewertet. Ein Punktekonto entscheidet über den Gesamtsieg, der nach einem ausgeklügelten Punktesystem ermittelt wird.

Nach 16 Jahren trägt die nachhaltige Förderung der Talente auch auf internationalem Parkett Früchte. Radsportexperten werten mittlerweile den Gesamtsieg beim GVS Erdgas-Schüler-Cup höher als den Gewinn der Baden-Württembergischen Meisterschaft. Inzwischen entwickelte sich die Rennserie bundesweit zu einem innovativen und beispielhaften Modell der Talentsuche und Nachwuchsarbeit.

Schweres Rennprogramm – zusätzlich wird Teampreis ausgelobt
Für die lizenzierten Radsportler ist die Aufgabenstellung beim GVS Erdgas-Schüler-Cup breit gefächert. Die Fahrerinnen und Fahrer müssen ihre Klasse sowohl bei Radkriterien als auch bei Straßen- und Bergrennen sowie beim Zeitfahren unter Beweis stellen. Seit dem Jahr 2000 kam zu der Einzelwertung der Teampreis hinzu. Die in der Gesamtwertung besten fünf Fahrerinnen und Fahrer eines Vereins werden zu einem gemeinsamen Team zusammengefasst. Dabei werden die verschiedenen Altersklassen sowie die weiblichen und männlichen Klassen gemeinsam gewertet. Damit fördert der GVS Erdgas-Schüler-Cup ganz besonders den Teamgeist sowie die breite Nachwuchsarbeit der Vereine. Außerdem ist die landesweite Rennserie eine optimale Vorbereitung für die steigenden Anforderungen in der Jugend- und Juniorenklasse.

Über die GVS
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gehört zu den großen Erdgasgesellschaften in Deutschland. 2013 lagen der Gasabsatz bei 55,6 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei über 1,58 Milliarden Euro. Seit 1961 ist sie Partner von Stadtwerken und Industrie im In- und Ausland. Neben dem Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas, bietet das Stuttgarter Unternehmen vielfältige Dienstleistungen an, darunter z. B. ein Portfolio- und ein Bilanzkreismanagement sowie Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media. Im Unternehmen arbeiten 88 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH.

Das gesellschaftliche Engagement der GVS umfasst neben dem GVS Erdgas-Schüler-Cup im Bereich Radsport, den Wettbewerb Energie für Bildung zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses,  den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler, Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS Hauptsponsor des Science Centers experimenta in Heilbronn.

Medienkontakt
Wilhelm Föhrenbach                                     Angela Grether          

RSG Eichstetten                                            GasVersorgung Süddeutschland GmbH

07663 5590                                                  0711 7812-1322

wilhelmfoehrenbach@t-online.de                  a.grether@gvs-erdgas.de

 

 

16 Jun

Energie für Bildung geht in die nächste Runde

Angela Grether

Talentierter Nachwuchs muss gefördert werden – deswegen macht sich die GVS mit der Initiative „Energie für Bildung“ für vorbildliche naturwissenschaftliche und technische Projekte stark. Bewerbungen für 2015 sind ab jetzt möglich.

Mehr

Viele Unternehmen aus der Industrie und der Energiewirtschaft können ein Lied davon singen: Heutzutage wird es immer schwieriger junge Nachwuchskräfte zu finden, die sich für naturwissenschaftliche und technische Themen interessieren. Darum engagiert sich die GVS seit vielen Jahren umfassend und in verschiedenen Aktionen für die Nachwuchsförderung in diesen Bereichen. Mit der Initiative „Energie für Bildung“ geht die GVS jetzt in die nächste Runde – hier werden gezielt Projekte aus allen Feldern der Naturwissenschaft und Technik gefördert, die durch innovative pädagogische Konzepte Begeisterung bei Kindern und Jugendlichen entfacht und Inhalte altersgerecht vermittelt. „Wir suchen sowohl bestehende Projekte, die ihre Aktivitäten ausweiten möchten, als auch Ideen, die Mittel für die Realisierung benötigen“, erzählt Angela Grether, Projektleiterin der GVS-Initiative „Energie für Bildung“. 

Bewerben kann man sich mit Projekten aus der Frühförderung und dem schulischen Umfeld, sowie mit außerschulischen Initiativen. Jeden Monat wird ein Projekt ausgezeichnet. Eine fachkundige Jury wählt die Gewinner, die dann einmalig 1.000 Euro für die Unterstützung ihrer Arbeit erhalten.

Fünf erfolgreiche Jahre und die Ausweitung der Förderung von Baden-Württemberg auf Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland – so lautet die bisherige Erfolgsbilanz der GVS-Initiative „Energie für Bildung“. Sie kennen Kindergärten, Schulen, Vereine oder Universitäten in Ihrem Umfeld, die Anerkennung für ihr Engagement verdienen? Dann freuen wir uns, wenn Sie ihnen von der GVS-Initiative berichten!

 

 

Das Team der Wilhelm-Leuschner-Schule Niestetal freut sich über die Auszeichnung beim Wettbewerb Energie für Bildung. Mit dem Projekt „Energie-Küche/Energy-Food“ betrachten die Schülerinnen und Schüler das Thema Energieverbrauch von einer ungewöhnlichen und sehr alltagsnahen Seite. Mit Schulleiterin Ana Viehmann und Projektleiterin Sarah Henne freuen sich auch Ralf Franke vom Landratsamt Kassel sowie Werner Nicolaus, Erster Beigeordneter der Gemeinde Niestetal, über den Preis.

28 Mai

Die energiebewusste Mahlzeit: Auszeichnung für ein kreatives alltagsnahes Projekt der Wilhelm-Leuschner-Schule, Niestetal

Angela Grether

Wie viel Energie braucht man zur Zubereitung einer Pizza? Was fließt an Energie in die Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln und deren Transport bis ins Super-marktregal? Wie unterscheiden sich aus dem Blickwinkel der Energie regionale Pro-dukte von importierten? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich Schüler an der Wil-helm-Leuschner-Schule der Gemeinde Niestetal (Landkreis Kassel). Die Initiatoren wollen den Jugendlichen bewusst machen, dass Nahrungsmittel und Getränke stets auch etwas mit Energie zu tun haben. Nun wurde das Projekt „Energie-Küche/Energy-Food“ mit einer Auszeichnung beim Wettbewerb Energie für Bildung bedacht, der von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt wird.

Mehr

Niestetal/Stuttgart, 28. Mai 2014. „Energie ist heutzutage ein Thema von allgemeinem Interesse und die meisten Menschen sind inzwischen deutlich energiebewusster als früher. Aus umweltpolitischen Gründen macht es Sinn, bereits Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, wofür und in welchem Umfang Energie benötigt wird. Nur wer das weiß, kann im Alltag verantwortungsvoll und ressourcenbewusst einkaufen und handeln.“ Mit diesen Worten fasst Schulleiterin Ana Viehmann den gesellschaftlichen Anspruch eines Projekts zusammen, das an ihrer Schule im hessischen Niestetal in der zweiten Hälfte des Schuljahrs 2013/14 angelaufen ist: Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfachs „Energie“ der 9. Jahrgangsstufe sollen hier für energetische Fragen sensibilisiert werden. 

Das Projekt „Energie-Küche/Energy-Food“ hat zwei Ebenen. Da ist zunächst einmal die praktische Seite. Wie kann man beim Kochen Energie sparen? Gut regulierbare, moderne Herde sowie gute Töpfe und Pfannen eröffnen da viele Möglichkeiten. Es muss nicht immer die höchste Stufe sein. Weitaus komplexer und weniger offensichtlich ist der Zusammenhang Energie und Nahrungsmittel. Viele Produkte werden mit erheblichem Energieaufwand er-zeugt, zum Beispiel Treibhaus-Ware oder Früchte und Gemüse, die künstlich bewässert werden mussten. In die Energiebilanz einer Mahlzeit müssen also ganz unterschiedliche Werte einbezogen werden. 

Alltagsnaher Unterricht

„Ein wesentlicher weiterer Energiefaktor ist der Transport“, unterstreicht die Mathematik- und Physiklehrerin und Fachkoordinatorin Physik, Sarah Maria Henne. „Kommen die Früchte, das Fleisch oder das Gemüse aus der Region oder sind sie, was häufig der Fall ist, über viele tausend Kilometer nach Deutschland eingeflogen worden? Das macht einen großen Un-terschied. Der Energieanteil einer Frucht aus dem Landkreis Kassel oder aus Südafrika ist naturgemäß sehr unterschiedlich. Genau um diese Fragen geht es uns bei unserem Projekt. Die Schülerinnen und Schüler finden das spannend und sehen anschließend, das, was sie essen, mit ganz anderen Augen. 

Das Wissen um den Energieaufwand bei der Erzeugung und der Zubereitung von Nahrungsmitteln fließt dann in die Zusammenstellung der Menüs ein. „Dies bedeutet im Klartext, dass bestimmte Menükomponenten aus ökologischen Gründen durchaus auch verworfen werden können“, kommentiert Sara Maria Henne. „Es muss mitten im Winter nicht unbedingt die exotische Frucht aus Chile sein. Wer verantwortungsbewusst denkt, kommt sehr schnell wieder verstärkt auf regionale Produkte. Wenn die dann auch noch energiesparend zubereitet werden, haben wir schon viel erreicht. Jeder Teilnehmer unseres Projekts fungiert zudem als Multiplikator und trägt eine andere Sicht in seine Familie. So zieht das Kreise.“  

„Aus Sicht der Jury ist das Niestetaler Projekt ein modellhafter Ansatz, Jugendliche an das Themenfeld Nahrungsmittel, Nahrungszubereitung und Energie heranzuführen“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Die beteiligen Schülerinnen und Schüler erleben, dass das, was sie essen, nicht nur Geld, sondern auch Energie kostet. Dies ist den meisten Teilnehmern noch gar nicht bewusst gewesen – und genau in dieser Erkenntnis liegt der Wert der schulischen Veranstaltung.“

Bürgermeister Andreas Siebert: „In der Gemeinde Niestetal entfallen auf die Nahrungsbereitstellung fünf Prozent des gesamten Energieverbrauchs und ein Achtel aller CO2-Emissionen. Deshalb wird die Bewusstmachung des Themas immer wichtiger, wenn das gemeindliche Ziel der CO2-Neutralität bis 2035 erreicht werden soll. Und wer könnte das Thema besser voranbringen als die jüngere Generation unter Mithilfe der Lehrer und Eltern.“

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro wollen die Verantwortlichen dafür verwenden einen Teil der anfallenden Kosten zu decken, insbesondere für Küchengeräte wie Schnellkochtöpfe, Zutaten sowie Personalkosten für eine zusätzliche pädagogische Aufsichtskraft.

Energie für Bildung:
Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in natur-wissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch Projekte aus vier weiteren Bundesländern zur Teilnahme einge-laden: aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

Januar: „Sferics – Stimme der Blitze“ des Otto-Hahn-Gymnasiums,Landau

Februar: „Science Camp“ der Universität Ulm

März: "Insektenhotel“ des Kindergartens St. Johannes, Bamberg"

April: Schülerlabor „Advanced Materials“ der Universität des Saarlandes 

Kontakt:
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart
Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erd-gasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2012 bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,4 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energie-nahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie pro-fessionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den Nachwuchs und beschränkt sich nicht auf den Wettbewerb Energie für Bildung. Es umfasst auch den GVS Erdgas-Schüler-Cup im Radsport und den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler. Hinzu kommen Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des re-nommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Medienreferentin
Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de
 

 

Preisübergabe an der Universität Saarland

08 Mai

Materialien für die Zukunft: Auszeichnung für das Schülerlabor "Advanced Materials" der Universität des Saarlandes

Angela Grether

Etwa zwei Drittel aller Exportgüter Deutschlands sind deshalb am Weltmarkt so erfolg-reich, weil ihre Innovationen mit neuen Werkstoffen verknüpft sind. Hinter dem Studi-um der „Materialwissenschaft und Werkstofftechnik“ verbirgt sich eine spannende Schlüsseldisziplin mit einem hohen volkswirtschaftlichen Potenzial. Das Schülerlabor „Advanced Materials“ der Universität des Saarlandes will Jugendliche an diesen inter-disziplinären und praxisorientierten Bereich heranführen, der eine hochinteressante Brücke zwischen den Naturwissenschaften und den Ingenieurwissenschaften dar-stellt. Mit spannenden Experimenten und Versuchen werden den Teilnehmern Einbli-cke in die ihnen bislang verschlossene Welt der Werkstoffe ermöglicht. Nun wurde das Projekt mit einer Auszeichnung beim Wettbewerb Energie für Bildung bedacht, der von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt wird.

Mehr

Saarbrücken/Stuttgart, 8. Mai 2014. Wir leben in einer Welt mit immer kürzeren Innovationszyklen. Die Ressource Erdöl, Basis für die vielfältigen Produkte der Petrochemie, wird in einigen Jahrzehnten erschöpft sein. Handys, Festplatte und Computerchips werden immer kleiner und verfügen gleichzeitig über noch mehr Speicherkapazität. Gleichzeitig sollen die Anlagen zur Erzeugung von Energie, die Medizintechnik, die Automobilindustrie, der Maschinenbau und andere Kernbereiche der Wirtschaft immer leistungsfähiger werden. All dies erfordert nicht zuletzt Werkstoffe, die immer höhere Anforderungen erfüllen.

„Vor diesem Hintergrund spielt das Fach Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, eine Schlüsselrolle“, erläutert Prof. Dr. Frank Mücklich, der an der Universität des Saarlandes den Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe innehat und gleichzeitig das Material Engineering Center Saarland leitet. Der international renommierte Wissenschaftler führt das Beispiel eines welt-berühmten Schadensfalls ins Feld: den Untergang der Titanic. 

„Lange rätselten Wissenschaftler über die Hintergründe des Untergangs. Wieso konnte der Stahl dem Eisberg nicht trotzen? Die Antwort wurde erst in den 1950er-Jahren gefunden. Der verwendete Stahl hatte eine Übergangstemperatur von 30° Celsius. Das heißt, oberhalb dieser Temperatur hatte das Material perfekte Eigenschaften für ein Schiff, es war fest und trotzdem deformierbar. Unterhalb dieser Temperaturgrenze aber wurde der Stahl spröde, also zerbrechlich wie Porzellan und konnte somit den Belastungen der Kollision mit dem Eisberg nicht standhalten. Falsches Material als Ursache einer bis heute spektakulären Katastrophe.“

Die skizzierten Zusammenhänge machen die enorme Bandbreite des Fachs Materialwissenschaft und Werkstofftechnik deutlich, einem Fach, von dem nur wenige Schulabgänger je-mals etwas gehört haben. Genau deshalb rief Prof. Mücklich für den gesamten Fachbereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik  an seinem Institut im Jahre 2010 das Schülerla-bor „Advanced Materials“ (SAM) ins Leben. Pro Jahr werden etwa 400 Schüler/innen der Jahrgangsstufen 9 bis 13 in die Materialwissenschaft und Werkstofftechnik eingeführt. Einmal pro Woche erhalten sie Gelegenheit, unter Anleitung verschiedenste Experimente durchzuführen: Biege-, Härte- und Zugversuche, Tests mit Kleb- und Verbundstoffen und vieles mehr.

Der Erfolg blieb nicht aus. Hatte das Fach 2010 noch maximal 20 bis 30 Studienanfänger, so ist diese Zahl seit Einführung des Schülerlabors stetig gestiegen und liegt mittlerweile bei 70 bis 80 Studierenden. „Wir freuen uns natürlich, dass die Zahl unserer Studenten wächst, hät-ten aber gerne noch mehr Interessenten, die möglichst gut informiert diese Entscheidung treffen. Denn die Nachfrage der Wirtschaft ist riesig, und wir wollen das faszinierende Fach möglichst vielen jungen Menschen zugänglich machen“, erklärt Prof. Mücklich. 

Didaktisch perfekt aufbereitet

Zur Betreuung der teilnehmenden Klassen hat das Kultusministerium eine Lehrerin abgeordnet: Pia Kockler. Die Erfahrungen der engagierten Pädagogin mit dem Projekt sind sehr posi-tiv: „Für die Schüler ist es eine tolle Erfahrung, einmal aus dem gewohnten Schulumfeld heraus zu kommen und zu sehen, wie es an der Uni zugeht. So erhalten sie einen praktischen Bezug zur Theorie, die ihnen in der Schule vermittelt wird.“

Prof. Mücklich weist noch auf einen anderen Aspekt hin: „Es ist wichtig, dass wir die Schüler möglichst früh für unser Fach begeistern. Denn wenn jemand die Naturwissenschaften in der Oberstufe abgewählt hat, wird die Chance, dass er später zu uns kommt, sehr gering.“

Genau dem entgegenzuwirken, ist ein nächstes großes Ziel des Schülerlabors für das Jahr 2014. Neue Versuche für Kinder im Grundschulalter und für Schüler der Unterstufe sind geplant – doch das kostet erst einmal viel Zeit und Mühe.

„Aus Sicht der Jury ist das SAM ein Projekt mit unzweifelhaftem Nutzen, für die Beteiligten wie auch für die Volkswirtschaft“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Die Schüler sind zumeist begeistert von der Möglichkeit, einen Blick in den Uni-Alltag zu werfen und selbst Versuche durchzuführen. Dies ist ihnen an den meisten Schulen mangels passender Ausstattung nicht möglich. Insofern halten wir das SAM für unbedingt unterstützenswert.“

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro wollen die Verantwortlichen dafür verwenden, einen Teil der anfallen-den Kosten zu decken, zum Beispiel für Verbrauchs- und Instandhaltungsmaterial sowie Personalkosten für wissenschaftliche Hilfskräfte.

Energie für Bildung:
Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in natur-wissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch Projekte aus vier weiteren Bundesländern zur Teilnahme einge-laden: aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

Januar: „Sferics – Stimme der Blitze“ des Otto-Hahn-Gymnasiums,Landau

Februar: „Science Camp“ der Universität Ulm

März: "Insektenhotel“ des Kindergartens St. Johannes, Bamberg"

Kontakt:
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart
Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erd-gasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2012 bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,4 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energie-nahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie pro-fessionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den Nachwuchs und beschränkt sich nicht auf den Wettbewerb Energie für Bildung. Es umfasst auch den GVS Erdgas-Schüler-Cup im Radsport und den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler. Hinzu kommen Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des re-nommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Medienreferentin
Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de
 

 

a
Back to Top