Presse

Die Jury von Energie für Bildung hat getagt: V.l.n.r:Tanja Neff, Betriebsratsvorsitzende der GVS, Dott. Mauro Rinaudo, Sprecher der GVS-Geschäftsführung, Prof. Dr. Detlef Löhe, Vizepräsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Dr. Ute Hänsler, Wissenschaftsjournalistin und Ulrich Köngeter, Geschäftsführer der Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH.

Die Jury von Energie für Bildung hat getagt: V.l.n.r:Tanja Neff, Betriebsratsvorsitzende der GVS, Dott. Mauro Rinaudo, Sprecher der GVS-Geschäftsführung, Prof. Dr. Detlef Löhe, Vizepräsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Dr. Ute Hänsler, Wissenschaftsjournalistin und Ulrich Köngeter, Geschäftsführer der Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH.

06 Jun

„Naturwissenschaften und Technik sind spannend“

Angela Grether

Nachwuchswettbewerb Energie für Bildung fördert vorbildliche Projekte

Mehr
Die Jury hat am 6. Juni 2013 getagt und die Sieger des GVS-Wettbewerbs Energie für Bildung stehen für das 2. Halbjahr 2013 fest. Herzliche Glückwünsche an die Gewinner-Projekte!!!!

Juli:
Projekt „Kosmische Strahlung - Teilchenregen aus dem All“ Haus der Astronomie, Heidelberg

August:
Projekt „Infrarot-Thermographie in Forschung und Umwelt“ Physik-Schülerlabor des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

September:
Projekt „Bau eines Solarfahrrads in der Heming-Way Solar AG“ Carl-Benz-Schule, Gaggenau, und Merkurschule, Ottenau

Oktober:
Projekt „Was leuchtet denn da? – Entdecken von Farbe und Licht“ Kath. Kindergarten Unterm Regenbogen, Rottenburg-Seebronn

November:
Projekt „NWT/MINT-Garten“ Landesgymnasium für Hochbegabte, Schwäbisch Gmünd

Dezember:
Projekt „Thermocycler - die DNA-Fabrik aus der Box“ Heidelberger Life-Science Lab am Deutschen Krebsforschungszentrum

Über den Wettbewerb„Energie für Bildung“
Die GasVersorgung Süddeutschland führte den Wettbewerb Energie für Bildung im vierten Jahr durch. Mitmachen konnten alle öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen aus Baden-Württemberg, die Projekte planten oder durchführten, bei denen das Interesse von Kindern und Jugendlichen für Naturwissenschaft und Technik gefördert wird. Die monatlichen Sieger werden mit bis zu 1.000 Euro ausgezeichnet.

Ab dem 24. Juni 2013 können sich Projekte für das Jahr 2014 bewerben. Dabei sind auch Projekte aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zugelassen.

Der Wettbewerb ist Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS im Bereich der Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen und die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern. Eine Ursache dafür ist fehlendes Interesse an diesen Themen. Dem möchte die GasVersorgung Süddeutschland mit ihrem Engagement entgegenwirken. Die im Rahmen des Wettbewerbs prämierten Projekte haben deshalb auch eine Vorbildfunktion.

Die Jury: Dr. Ute Hänsler, Wissenschaftsjournalistin, Prof. Dr. Detlef Löhe, Vizepräsident des KIT, Ulrich Köngeter, Geschäftsführer Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH, Dott. Rinaudo Mauro, Sprecher der GVS-Geschäftsführung, und Tanja Neff, GVS-Betriebsratsvorsitzende.

16 Mai

Eine Mädchenwerkstatt für ferngesteuerte Autos – Auszeichnung für das Projekt „120 km-h“ der Buchenbergschule in Ellwangen

Angela Grether

Hier schrauben hauptsächlich Mädchen: Im Projekt „120 km/h“ bauen Schülerinnen der Buchenbergschule in Ellwangen ein ferngesteuertes Auto so um, dass es 120 km/h fahren kann. „Das ist ein preiswürdiges Projekt, denn Mädchen brauchen Möglichkei-ten, sich in technischen Bereichen auszuprobieren“, begründet die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung ihre Wahl.

Mehr
Ellwangen/Stuttgart, 16. Mai 2013.

Die Buchenbergschule in Ellwangen erhält für das Projekt „120 km/h” einen Preis im Wettbewerb Energie für Bildung der GasVersorgung Süddeutschland (GVS). In der Arbeitsgemeinschaft der Grund- und Werkrealschule stehen hauptsächlich Mädchen an der Werkbank. Und sie haben ein konkretes Ziel: Ein ferngesteuertes Auto soll 120 km/h fahren.

„Mädchen haben genauso viele technische Fähigkeiten wie Jungen. Man muss sie nur für diese Thematik interessieren und motivieren – am besten mit einer faszinierenden Aufgabe, die ein greifbares Ziel hat“, sagt Projektleiter und Lehrer Berthold Kroker. Die Buchenbergschule in Ellwangen macht das seit Juni 2012 mit Projekten rund um Fahrzeug- und Elektrotechnik für Schülerinnen zwischen 14 und 16 Jahren. Da das Interesse allgemein sehr groß ist, dürfen an der eigentlichen Mädchen-AG „120 km/h“ auch zwei Jungen teilnehmen.

Damit der kleine Modellwagen 120 km/h fahren kann, brauchte er zunächst einen neuen Aufbau sowie stärkere elektrische und elektronische Komponenten. Immer wieder wurden Testfahrten unternommen, diese ausgewertet und das Fahrzeug weiter verbessert. „Den Mädchen war schnell klar: Wir arbeiten nicht an einem Spielzeug, sondern an einem Hightechgerät im Miniaturformat“, sagt Berthold Kroker. Aufkommende Fragen um Differenzialgetriebe, Kugellager, Öldruckstoßdämpfer, Allradantrieb und Einzelradaufhängung wurden in eigenen Unterrichtseinheiten behandelt. Alles Teile, die ebenso in großen Personenwagen zu finden sind. „Ach, deshalb ist das bei Papas Auto so“, stellten die Mädchen oft den Bezug her. Aber auch modellspezifische Probleme mussten gelöst werden, zum Beispiel hinsichtlich der Aerodynamik: Bei so hoher Geschwindigkeit könnte der vergleichsweise leichte Wagen ansonsten abheben.

Das Fahrzeug ist schon technisch bereit und die erste Aufgabe damit geschafft. Für die Rekordfahrt im Juni steht jetzt ein intensives Fahrtraining auf dem Programm, das zusätzlich Begeisterung weckt. „Mit 60 km/h kommen wir schon klar“, so Kroker. „Jetzt tasten wir uns erst mal an die 100 km/h heran. Das Team ist mit viel Elan bei der Sache – und wer weiß, vielleicht wird aus der Begeisterung auch einmal ein Berufswunsch?“

Der Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung gefiel besonders, dass das Mädchenprojekt rund um Fahrzeug- und Elektrotechnik ein konkretes Ziel vor Augen hat. „Es ist schon toll, dass Schülerinnen sich mit Automobiltechnik beschäftigen. Aber der Erfolg im Projekt zeigt ihnen, dass sie auch in diesem Bereich wirklich etwas leisten können,“ sagt die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether.

Der Wettbewerb Energie für Bildung fördert den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs, indem jährlich zwölf vorbildliche Projekte, Initiativen oder Ideen, die Kinder und Jugendliche an Naturwissenschaft und Technik heranführen, unterstützt werden. Die Auszeichnung wird monatlich vergeben und ist mit Personal- und/oder Sachleistungen im Wert von bis zu 1.000 Euro für das Projekt verbunden.

Die Buchenbergschule in Ellwangen investiert ihren Geldpreis in zusätzliches Material: Zwei weitere Fahrzeugbaukästen, zwei Fernsteuerungen und ein Ladegerät für Lithium-Polymer-Akkus sollen angeschafft werden, um noch intensiver in kleineren Gruppen arbeiten zu können.

Über die Buchenbergschule Ellwangen und das Projekt „120 km/h“

Die Buchenbergschule ist eine moderne Grund- und Werkrealschule, die sowohl den Hauptschulabschluss als auch die Mittlere Reife anbietet und ab dem kommenden Schuljahr Gemeinschaftsschule wird. Ein Anliegen der Schule ist es, den Schülerinnen und Schülern Perspektiven für die Berufswahl zu eröffnen und ihr Interesse auch für neue Bereiche zu wecken. Seit Juni 2012 bietet die Buchenbergschule Arbeitsgemeinschaften im Bereich Elektro- und Fahrzeugtechnik für Mädchen an. Der erste Kurs entstand zunächst zufällig: Ein Bausatz für ein ferngesteuertes Auto stand zur Verfügung und vier Mädchen hatten vor den Sommerferien Zeit, sich damit zu beschäftigen. Sie waren begeistert. Aus der Frage, wie schnell dieser selbstgebaute Modelwagen wohl fahren könne, wurde dann das Folgeprojekt „120 km/h“. Dafür improvisierte Projektleiter Berthold Kroker einfallsreich und mit viel privatem Engagement: Befreundete Modellbauer halfen ihm und dem Projektteam mit gebrauchten Teilen aus. Die Firmen SLS-Akkus und Savöx-Deutschland stellten Lipo-Akkus, Regler und Motor zur Verfügung. Mittlerweile identifiziert sich die ganze Schule mit dem Projekt und beobachtet gespannt die einzelnen Fortschritte, die auf einer Stellwand dokumentiert werden. Zwei Mädchen halten das Projekt außerdem auf einem Video für die Schulwebsite fest.

Die AG-Reihe wird weiter fortgeführt. Für die komplett zerlegbaren Fahrzeuge gibt es viele Ideen, sie neu und verändert wieder aufzubauen. Im nächsten Jahr zum Beispiel soll die Rekordmarke noch erhöht werden und zwei Teams bzw. Autos sollen gegeneinander antreten.

Über den Wettbewerb Energie für Bildung

Der Wettbewerb Energie für Bildung, der 2013 im vierten Jahr durchgeführt wird, ist Teil des vielfältigen gesellschaftlichen Engagements der GVS in der Nachwuchsförderung in Baden-Württemberg. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen und die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern. Die GVS möchte mit dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg steht, das Interesse an diesem Bereich wecken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer legt der Wettbewerb großen Wert auf die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die hier prämierten Projekte haben deshalb auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury mit Dr. Ute Hänsler, Wissenschaftsjournalistin, Ulrich Köngeter, Geschäftsführer der Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH, Prof. Dr. Detlef Löhe, Vizepräsident für Forschung und Informatik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie von der GVS Dott. Scipione Chialá, Sprecher der Geschäftsführung, und Tanja Neff, Betriebsratsvorsitzende, kommt halbjährlich zusammen und wählte die Projekte aus.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

  • der Schülerinnen-Club Physik und Astronomie „Wolke 7“ der Universität Heidelberg
  • das Projekt „Windenergie im Brettacher Wald“ des Eduard-Mörike-Gymnasiums in Neuenstadt und des DLR-Schülerlabors in Lampoldshausen
  • das Konzept „Smartphone Mechanics“ der PH Schwäbisch Gmünd
  • das Projekt “Mini-Ökomobil” des Kindergartens Hausen a. A.

Am Wettbewerb teilnehmen können alle öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen aus Baden-Württemberg, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

Projektbüro
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart
Fax: 0711 7812-1480

Über die GVS

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gehört zu den großen Erdgasgesellschaften in Deutschland. 2012 lagen der Gasabsatz bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei über 1,4 Milliarden Euro. Seit 1961 ist sie Partner von Stadtwerken und Industrie im In- und Ausland. Neben dem Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bietet das Stuttgarter Unternehmen vielfältige Dienstleistungen an, darunter z. B. ein Portfolio- und ein Bilanzkreismanagement sowie Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media. Im Unternehmen arbeiten 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH.

Das gesellschaftliche Engagement umfasst neben dem Wettbewerb Energie für Bildung den GVS Erdgas-Schüler-Cup, den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler, Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des Science Centers experimenta in Heilbronn.

Medienkontakt
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Medienreferentin
Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de
 

24 Apr

Kinder erforschen mit selbstgebauter Station die Umwelt-Auszeichnung für das Projekt „Mini-Ökomobil“ des Kindergartens Hausen a. A. in Krauchenwies

Angela Grether

Ein „Mini-Ökomobil“ für Minis: Kindergarten- und Grundschulkinder bauen eine fahrbare Forschungsstation und ziehen damit durch die Natur, um Pflanzen und Tiere zu beobachten. „Ein auszeichnungswürdiges Projekt, das Kindern Naturwissenschaft und Forschen als spannendes Abenteuer vermittelt“, findet die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung.

 

Mehr
Krauchenwies/Stuttgart, 24. April 2013.

Der Kindergarten Hausen am Andelsbach erhält für das Projekt “Mini-Ökomobil” einen Preis im Wettbewerb Energie für Bildung der GasVersorgung Süddeutschland (GVS). Gemeinsam mit ihren Vätern bauen Kinder im Alter von zwei bis zehn eine kleine, mobile Forschungsstation für die Erkundung der Umgebung. „Das Thema Natur und Umwelt ist in unserem Kindergarten fest verankert. Wir wollen aber keine vorgefertigten Angebote, sondern schon die Kleinsten anregen, selbst aktiv und kreativ zu sein. Für Kinder ist es das Größte etwas selber zu bauen und damit zu forschen und zu experimentieren“, sagt die Kindergartenleiterin Bettina Jäger.

Für das Mini-Ökomobil werden Regale und Container auf einen Handwagen gebaut und mit Forschermaterialien gefüllt. Die Kinder ziehen mit ihm in den naheliegenden Wald, zu kleinen Bächen und wilden Wiesen. Lupen, Pipetten, Handmikroskope und eine tragbare Wetterstation sind immer griffbereit, um die Pflanzen und Lebewesen, die ihnen begegnen, zu untersuchen. Ganz nebenbei lernen sie mit diesen unterschiedlichen Geräten umzugehen, genau hinzusehen, das Wissen festzuhalten und auch weiterzugeben.

„Wir geben auch richtige Forscheraufträge, wie zum Beispiel das Aufstellen von Tierdetektoren“, sagt Bettina Jäger. Das Lösen von Aufgaben begeistert Kinder und auch schwierigere Themen wie ökologischer Anbau, Energiegewinnung und Abfallvermeidung können ihnen so altersgerecht nahe gebracht werden. „Der direkte Kontakt mit der Natur ist für Kinder immer noch das Beste und heute nicht mehr selbstverständlich,“ sagt der Bürgermeister von Krauchenwies, Jochen Spieß, der sich als Träger der Einrichtung über die Auszeichnung freut. „Wenn dabei gleich Natur- und Umweltschutz vermittelt wird, haben wir viel für ihre und unsere Zukunft getan.“

Die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung lobte die naturwissenschaftliche und technische Bildungsarbeit, die dieses Projekt beinhaltet. Sie hob außerdem die Einbeziehung der Väter hervor – eine Besonderheit, da Kinderbetreuung hauptsächlich durch weibliche Kräfte organisiert wird. „Kinder von zwei bis zehn Jahren, die als Team etwas schaffen, erlernen schon früh moderne Projektarbeit. Das ist eine wichtige Erfahrung, die auch für die Zukunft prägt“, sagt die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether.
Sandra Klingler, zuständig bei der Erdgas Südwest für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, betont: „Umweltbildung - nicht nur im ökologischen Sinn - ist einer der zentralen Bestandteile auch unserer Sponsoringaktivitäten. Ich finde es schön zu sehen, dass das ausgereifte Konzept „Energie für Bildung“ unseres Partners GVS so großen Zuspruch findet.“

Der Wettbewerb Energie für Bildung fördert den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs, indem jährlich zwölf vorbildliche Projekte, Initiativen oder Ideen, die Kinder und Jugendliche an Naturwissenschaft und Technik heranführen, unterstützt werden. Die Auszeichnung wird monatlich vergeben und ist mit Personal- und/oder Sachleistungen im Wert von bis zu 1.000 Euro für das Projekt verbunden. Der Kindergarten Hausen am Andelsbach finanziert mit seinem Geldpreis die Ausstattung des Mini-Ökomobils. Beispielsweise sollen Container-Systeme, eine tragbare Wetterstation sowie Lauschdosen, Lupensets und Mikroskope davon angeschafft werden.

Über den Kindergarten Hausen am Andelsbach und das Projekt „Mini-Ökomobil

Der Kindergarten am Andelsbach besteht bereits seit über 100 Jahren. Er betreut Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren und bietet außerdem einen Hort für Grundschulkinder an. Naturwissenschaften sind ein Schwerpunkt der kommunalen Einrichtung. Schon seit Jahren fördern besondere Projekte die Neugier der Kinder am Beobachten, Forschen und Experimentieren. Der Kindergarten hat bereits einen festen Forscherraum eingerichtet. Im Frühjahr 2013 soll es nun auch das „Mini-Ökomobil“ geben, um direkt in der Natur Tiere und Pflanzen mit „professionellen“ Materialien zu beobachten. Die mobile Forschungsstation wird von den Kindern in Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehern und Erzieherinnen geplant und gebaut.

Über den Wettbewerb „Energie für Bildung“

Der Wettbewerb Energie für Bildung, der 2013 im vierten Jahr durchgeführt wird, ist Teil des vielfältigen gesellschaftlichen Engagements der GVS in der Nachwuchsförderung in Baden-Württemberg. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen und die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern. Die GVS möchte mit dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, steht, das Interesse an diesem Bereich wecken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer legt der Wettbewerb großen Wert auf die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die hier prämierten Projekte haben deshalb auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury mit Dr. Ute Hänsler, Wissenschaftsjournalistin, Ulrich Köngeter, Geschäftsführer Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH, Prof. Dr. Detlef Löhe, Vizepräsident für Forschung und Informatik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), sowie von der GVS Dott. Scipione Chialà, Sprecher der Geschäftsführung, und Tanja Neff, Betriebsratsvorsitzende, kommt halbjährlich zusammen und wählt die Projekte aus.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

  • der Schülerinnen-Club Physik und Astronomie „Wolke 7“ der Universität Heidelberg
     
  • das Projekt „Windenergie im Brettacher Wald“ des Eduard-Mörike-Gymnasiums in Neuenstadt und des DLR-Schülerlabors in Lampoldshausen
     
  • das Konzept „Smartphone Mechanics“ der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd

Am Wettbewerb teilnehmen können alle öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen aus Baden-Württemberg, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

Projektbüro
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart
Fax: 0711 7812-1480

Über die GVS
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gehört zu den großen Erdgasgesellschaften in Deutschland. 2012 lagen der Gasabsatz bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei über 1,4 Milliarden Euro. Seit 1961 ist sie Partner von Stadtwerken und Industrie im In- und Ausland. Neben dem Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bietet das Stuttgarter Unternehmen vielfältige Dienstleistungen an, darunter z. B. ein Portfolio- und ein Bilanzkreismanagement sowie Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media. Im Unternehmen arbeiten 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH.

Das gesellschaftliche Engagement umfasst neben dem Wettbewerb Energie für Bildung den GVS Erdgas-Schüler-Cup, den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler, Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des Science Centers experimenta in Heilbronn.

Medienkontakt
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Medienreferentin
Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de
 

23 Apr

Radsportveranstaltung am 5. Mai: Landesmeisterschaften mit GVS Erdgas-Schüler-Cup

Angela Grether

2. Etappe der landesweiten Nachwuchs-Rennserie / Wettbewerb gilt bundesweit als Vorzeigemodell in der Nachwuchsförderung

Mehr
Geislingen/Stuttgart; 23. April 2013:

Radrennsport vom Feinsten gibt es am 5. Mai in Geislingen bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften. Rund 800 Fahrerinnen und Fahrer starten bei den verschiedenen Wettbewerben. Auch für die Nachwuchselite der Radsportler geht es bei der 2. Etappe des GVS Erdgas-Schüler-Cups um Punkte, Preise und Pokale. In den Jugend-, Junioren- sowie der Frauen- und Männerklasse wird um den Landestitel gefahren.

Los geht es am Sonntag, 5. Mai um 8:00 Uhr mit den Junioren und der Jugend. Gegen 10:15 treten die Männer der ABC-Klassen sowie die Frauen, Juniorinnen und die weibliche Jugend in die Pedale. Ab 13:00 Uhr gehen die U11 - U15 Fahrerinnen und Fahrer im Rahmen des GVS Erdgas-Schüler-Cups auf die Strecke. Die letzten Rennen bestreiten gegen 15:00 Uhr die Seniorenklassen.

„Mit einer Rundenlänge von 12,7 Kilometer, einer Steigung von bis zu acht Prozent und mit einer Höhendifferenz von 200 Meter haben wir für die Landesmeisterschaften einen sehr anspruchsvollen Kurs ausgewählt“, betont RSV-Vorstand Oswald Joos. „Die Streckenführung hat sich in der Vergangenheit bei vielen Rennen bewährt.“ Start und Ziel befindet sich in Geislingen bei der TSV-Turnhalle in der Erzinger Straße. Am Ortsausgang geht es leicht bergauf. Nach der Geraden am Bronnhaupter Hof folgt die Abfahrt nach Erzingen. Nach einer 90-Grad Kurve am tiefsten Punkt der Runde beginnt ein 2,5 km lange Anstieg zum Waldhof. Am Wasserturm vorbei über den Häsenbühlhof folgt die rasante Abfahrt zurück nach Geislingen.

„In Absprache mit den Landesverbänden und dem örtlichen Verein hat die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gerne die 2. Etappe des GVS Erdgas-Schüler-Cups mit dem Termin der Baden-Württembergischen Meisterschaften verknüpft“, so Angela Grether, Projektleiterin bei der GVS in Stuttgart. „Erklärtes Ziel der landesweiten Rennserie ist ja die Förderung des Nachwuchses und die Aktivierung der Talentsuche.“

Hintergrund GVS Erdgas-Schüler-Cup

Erklärtes Ziel des GVS Erdgas-Schüler-Cups: Förderung der Nachwuchsarbeit

Die landesweite Rennserie für den Radsportnachwuchs geht 2013 bereits in die 16. Runde. Erklärtes Ziel: Die Jugendarbeit in den Radsport-Vereinen des Landes soll unterstützt und weiter aktiviert werden. Ganz bewusst spricht der Wettbewerb die Jüngsten an. Die Rennserie wurde 1998 in enger Kooperation mit den Radsportvereinen und –verbänden aus der Taufe gehoben. Sechs Veranstaltungen umfasst der Wettbewerb: Neben Geislingen werden weitere Rennen in Wangen, Ellmendingen, Wyhl, Leutkirch und Bruchsal ausgefahren.
Teilnahmeberechtigt sind die Altersklassen U11 (unter 11 Jahre), U13 sowie Schüler. Mädchen und Jungen starten gemeinsam, werden jedoch getrennt gewertet. Ein Punktekonto entscheidet über den Gesamtsieg, der nach einem ausgeklügelten Punktesystem ermittelt wird.

Nach fünfzehn Jahren trägt die nachhaltige Förderung der Talente auch auf internationalem Parkett Früchte. Radsportexperten werten mittlerweile den Gesamtsieg beim GVS Erdgas-Schüler-Cup höher als den Gewinn der Baden-Württembergischen Meisterschaft. Inzwischen entwickelte sich die Rennserie bundesweit zu einem innovativen und beispielhaften Modell der Talentsuche und Nachwuchsarbeit.

Schweres Rennprogramm – zusätzlich wird Teampreis ausgelobt
Für die lizenzierten Radsportler ist die Aufgabenstellung beim GVS Erdgas-Schüler-Cup breit gefächert. Die Fahrerinnen und Fahrer müssen ihre Klasse sowohl bei Radkriterien als auch bei Straßen- und Bergrennen sowie beim Zeitfahren unter Beweis stellen. Seit dem Jahr 2000 kam zu der Einzelwertung der Teampreis hinzu. Die in der Gesamtwertung besten fünf Fahrerinnen und Fahrer eines Vereins werden zu einem gemeinsamen Team zusammengefasst. Dabei werden die verschiedenen Altersklassen sowie die weiblichen und männlichen Klassen gemeinsam gewertet. Damit fördert der GVS Erdgas-Schüler-Cup ganz besonders den Teamgeist sowie die breite Nachwuchsarbeit der Vereine. Außerdem ist die landesweite Rennserie eine optimale Vorbereitung für die steigenden Anforderungen in der Jugend- und Juniorenklasse.

Startzeiten in Geislingen auf einen Blick:

Rennen 1
08:00 Uhr Junioren U19
Baden-Württembergische Meisterschaft 7 Runden = 88,9 km

Rennen 2
08:02 Uhr Jugend U17
Baden-Württembergische Meisterschaft und LBS-Cup 5 Runden = 63,5 km

Rennen 3
10:15 Uhr Männer
ABC-Klasse Baden-Württembergische Meisterschaft 10 Runden = 127 km

Rennen 4
10:45 Uhr Frauen und Juniorinnen
Baden-Württembergische Meisterschaft u. LBS-Cup für Juniorinnen 5 Runden = 63,5 km

Rennen 5
10:47 Uhr Jugend U17 weiblich
Baden-Württembergische Meisterschaft und LBS-Cup 3 Runden = 38,1 km

Rennen 6
13:00 Uhr Schüler U15
Baden-Württembergische Meisterschaft und GVS Erdgas-Schüler-Cup 3 Runden = 38,1 km

Rennen 7
13:02 Uhr Schüler U13
Baden-Württembergische Meisterschaft und GVS Erdgas-Schüler-Cup 2 Runden = 25,4 km

Rennen 8
14:45 Uhr Schülerinnen U13 und U15
Baden-Württembergische Meisterschaft und GVS Erdgas-Schüler-Cup 2 Runden = 25,4 km

Rennen 9
14:47 Uhr Schüler/innen U11 männl. und weibl.
Baden-Württembergische Meisterschaft und GVS Erdgas-Schüler-Cup 1 Runden = 12,7 km

Rennen 10
15:00 Uhr Senioren 2
5 Runden = 63,5 km 

15:02 Uhr Senioren 3
5 Runden = 63,5 km

15:04 Uhr Senioren 4
3 Runden = 38,1 km

Rückfragen richten Sie bitte an:
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Tel.: 0711 / 7812-1322
a.grether@gvs-erdgas.de

Oswald Joos
RSV Geislingen
Tel.: 07433/10354
oswald.joos@t-online.de

Mauro Rinaudo Sprecher der GVS Geschäftsführung

Mauro Rinaudo Sprecher der GVS Geschäftsführung

18 Apr

Dott. Mauro Rinaudo neuer Sprecher der GVS-Geschäftsführung

Angela Grether

Stuttgart, 18. April 2013: Dott. Mauro Rinaudo (53) ist zum Sprecher der Geschäftsführung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), Stuttgart, bestellt worden. Seit dem 18. April leitet der europaweit erfahrene Gasexperte aus dem Eni-Konzern den Bereich Gaswirtschaft und Marketing. Er folgt auf Scipione Chialà, der eine neue Führungsposition bei Eni übernimmt. Helmut Oehler gehört weiterhin der GVS-Geschäftsführung an. Er verantwortet die Bereiche Personal, Recht, Controlling, Finanzen und IT.

Mehr

Dott. Mauro Rinaudo studierte Architektur in Turin und ist seit den 80er Jahren im Gassektor tätig. Bis 1989 arbeitete er bei der Italgas-Gruppe im Bereich Bau und Entwicklung Gasnetze und wechselte anschließend in den Bereich Auslandsaktivitäten. Von 1995 bis 1996 leitete er die ungarische Vertretung von Italgas. In der Italgas-Gruppe verantwortete Dott. Rinaudo ab 2001 den Bereich Entwicklung Internationales Business und wurde 2003 zum Leiter Management und Controlling ernannt. 2004 wechselte er als Leiter Verteilergeschäft Internationales Asset Management zu Eni Gas & Power Division. Weitere berufliche Stationen waren ab 2006 Director Marketing & Planning bei Transgas S. A., Portugal, 2007 bis 2008 Director Gas Shipping & Trading bei Galpenergia S. A., Portugal, und von 2008 bis Juni 2011 Director Business Development, Shipping, Pricing & Operative Planning. Im Juli 2011 wurde er zum Vizepräsidenten International Asset Management, Eni Gas & Power Division, ernannt. Vor seinem Wechsel an die Spitze der GVS war er Vicepräsident B2B Sales Support & Governance.

Darüber hinaus hat Dott. Mauro Rinaudo weltweit zahlreiche Aufsichtsratsmandate bei verschiedenen Beteiligungsgesellschaften der Eni-Unternehmensgruppe. Seit 2011 gehörte Dott. Mauro Rinaudo dem Aufsichtsrat der GVS an und war Geschäftsführer der EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH.

Über die GVS
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gehört zu den großen Erdgas-Gesellschaften in Deutschland. 2012 lagen der Gasabsatz bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei über 1,4 Milliarden Euro. Seit 1961 ist sie Partner von Stadtwerken und Industrie im In- und Ausland. Neben dem Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bietet das Stuttgarter Unternehmen vielfältige Dienstleistungen an, darunter zum Beispiel ein Portfolio- und ein Bilanzkreismanagement. Im Unternehmen arbeiten 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH.

a
Back to Top