Presse

Detlef Brickenstein neuer GVS-Bereichsleiter Netzsteuerung

21 Dez

Detlef Brickenstein neuer GVS-Bereichsleiter Netzsteuerung

Angela Grether

Detlef Brickenstein (45) ist neuer Bereichsleiter Netzsteuerung bei der GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), Stuttgart. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Gaswirtschaft. Gemeinsam mit seinem Team ist er bei GVS für die Bereiche Dispatching, Kommunikationstechnik, Mengenermittlung und Netzsteuerungsmanagement verantwortlich.

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Stuttgart: Nach seinem Studium der Versorgungstechnik in Wolfenbüttel und einer Zeit als Industrial Trainee bei British Gas North Thames startete Brickenstein 1990 seine berufliche Laufbahn bei GVS. Der gebürtige Bremer führte von 1992 bis 2001 die Betriebsanlage in Ulm und war dort mit seinem Team für die Instandhaltung der Gashochdruckleitungen und –stationen sowie für zahlreiche Bauprojekte verantwortlich. Von 2001 bis 2005 leitete er das Fachgebiet Netzzugangsmanagement mit dem Aufgabengebiet Transportanfragen, Vertragswesen, Kundenbetreuung und Fakturierung. Zeitgleich absolvierte er das berufsbegleitende Studium der internationalen Betriebswirtschaft (Fachhochschule Neu-Ulm und Waikato Management School, Neuseeland), das er als Master of Business Administration erfolgreich abschloss. 2005 wurde Detlef Brickenstein Fachgebietsleiter Netzsteuerungsmanagements und ständiger Vertreter des kommissarischen Bereichsleiters Netzsteuerung. 2007 erwarb er das Zertifikat zum Regulierungsmanager.

Von Aserbaidschan bis Usbekistan - Zehn Gasgesellschaften informierten sich bei GVS über Instandhaltung

22 Aug

Von Aserbaidschan bis Usbekistan - Zehn Gasgesellschaften informierten sich bei GVS über Instandhaltung

Angela Grether

Die GVS-Verdichterstation Scharenstetten und die Dispatching-Zentrale in Stuttgart waren das Ziel von 20 Fachleuten aus Aserbaidschan, Armenien, Weißrussland, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, Moldawien, Turkmenistan, Ukraine und Usbekistan. Besonders auf der Instandhaltung von Gastransportnetzen und dem intensiven Erfahrungsaustausch lag der Schwerpunkt des eintägigen Besuchs.

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Stuttgart/Scharenstetten: Im Rahmen des TACIS Regional Action Programms 2003 finanziert die EU das Projekt „Development of Maintenance Excellence in NIS (Newly Independent States) Gas Companies“. Dabei liegt die Projektbetreuung bei der Ingenieur- und Beratungsgesellschaft Fichtner. Geschäftsführer Dr. Jörg Burkhardt stellte die vielfältigen Aufgaben der GasVersorgung Süddeutschland und ihre Rolle im deutschen Gasmarkt vor. „GVS setzt auf modernste Technik beim Bau, der Instandhaltung und der Überwachung von Gashochdruckleitungen, Verdichtern und Gasdruckregel- und Messanlagen.“ Detailliert wurde auch die sichere Einbindung von Armaturengruppen und Passstücken sowie die Leitungsumlegung behandelt. Nahtlos schloss sich die umfangreiche Aufgabenstellung des Dispatching an, die als Informationsdrehscheibe rund um die Uhr besetzt ist: Steuerung und Überwachung des gesamten GVS-Transportsystems, die technische Abwicklung von Bezugs-, Liefer-, Durchleitungs- und Speicherverträge sowie die Planung und Koordination von Arbeiten am Transportsystem gehören dazu.

Dass die Besucherdelegation viele Fragen stellte und lebhaft diskutierte, war kaum verwunderlich, denn alle hatten das erklärte Ziel, die Erfahrungen und das Know-how von GVS für die Arbeit zuhause zu nutzen.

(Siehe auch unter "downloads": Bild vom Besuch der Delegation in der GVS-Verdichterstation Scharenstetten.)

Die GasVersorgung Süddeutschland

  • zählt zu den großen Gasgesellschaften in Deutschland

  • beliefert Stadtwerke, regionale Gasversorger, Industriebetriebe und Kraftwerke im In- und Ausland mit Erdgas

  • betreibt ein 1968 Kilometer langes Gashochdrucknetz

  • profitiert von über 45 Jahren Erfahrung im Gashandel und Gastransport

  • beschäftigt 247 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

  • Gesellschafter sind die EnBW und der italienische Energiekonzern Eni
Neubau Bundesstraße B 317 erfordert Umlegung der Gashochdruckleitung

11 Jul

Neubau Bundesstraße B 317 erfordert Umlegung der Gashochdruckleitung

GasVersorgung Süddeutschland und Gasverbund Mittelland beteiligt

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Lörrach/Weil am Rhein/Stuttgart:
Der Bau der „Zollfreien Straße“, die Lörrach und Weil am Rhein verbindet, erfordert es, dass die GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), Stuttgart, rund 150 Meter der Rheintal–Süd-Leitung neu verlegt. Auf Schweizer Seite sind weitere 80 Meter Gashochdruckleitung im Eigentum der Gasverbund Mittelland AG (GVM) umzulegen. Bauherr der „Zollfreien Straße“ ist das Regierungspräsidium Freiburg. Die Bauarbeiten beginnen derzeit und werden voraussichtlich Anfang September abgeschlossen sein. „Während des Tiefbaus sowie der Verlegung der neuen Leitung bleibt die bisherige Pipeline in Betrieb. Bei der Einbindung der neuen Teilstücke ist die Erdgasversorgung der Haushaltskunden sowie für die angeschlossenen Gewerbe- und Industriebetriebe durch die enge Kooperation mit den örtlichen Netzbetreibern sichergestellt“, betont Hartmut Drosch, Bereichsleiter Netzservice bei der GasVersorgung Süddeutschland.

Durch die Umlegung änderte sich weder der Leitungsdurchmesser von 300 Millimeter (DN 300) noch die Druckstufe von 54 bar. Die GVS-Pipeline kann bis zu 100.000 Kubikmeter Erdgas in der Stunde transportieren und beliefert in dieser Region hauptsächlich die Badenova und die Schweizer Gasverbund Mittelland AG. Erdgas strömt über die 1967 gebaute Rheintal–Süd-Leitung von Offenburg über Freiburg bis in den Bereich Lörrach/Basel. Verantwortlich für die reibungslose Abwicklung der Baumaßnahme ist die GVS-Betriebsanlage Offenburg-Weier sowie die GVS-Planungsabteilung in Stuttgart.

Hintergrundinformation

Erdgasfernleitungen – sicher und umweltschonend

Erdgas wird umweltschonend gefördert und transportiert. Die Transportwege für Erdgas liegen unsichtbar unter der Erdoberfläche - von den Lagerstätten bis zu den Kunden im Haushalt, Gewerbe und Industrie. Erdgasfernleitungen befördern große Energiemengen sicher, schnell und wirtschaftlich. Sie sind zugleich eine äußerst umweltschonende und effiziente Art des Energietransports. Da diese Pipelines mit mindestens einem Meter Boden überdeckt sind, können darüber liegende Felder und Wiesen landwirtschaftlich praktisch ohne Einschränkungen genutzt werden. Unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten wird der Boden rekultiviert und das ursprüngliche Landschaftsbild wieder hergestellt. Hohe Sicherheitsanforderungen an den Betrieb und an das eingesetzte Material sowie regelmäßige intensive Kontrollen mit modernster Technik während des Betriebs sorgen für den hohen Sicherheitsstandard dieser Transportsysteme.

Die GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS) zählt zu den großen deutschen Gasgesellschaften und bringt seit über 45 Jahren als leistungsfähiger Partner der Stadtwerke und der Industrie Erdgas umweltschonend und zuverlässig ins Land. Seit der Gründung im Jahre 1961 wurden flächendeckend alle Regionen Baden-Württembergs mit einem rund 2000 Kilometer langen Fernleitungsnetz erschlossen. Die GVS beliefert Kunden in rund 750 Städten und Gemeinden des Landes sowie in Österreich, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.

Die Projektpartnerin, die Gasverbund Mittelland AG (GVM) mit Sitz in Arlesheim, ist die älteste regionale Lieferantin von Erdgas in der Schweiz. Das Unternehmen beschafft Erdgas, den schadstoffärmsten fossilen Energieträger, und verkauft es über ein rund 536 Kilometer langes eigenes Rohrleitungssystem an seine Abnehmer in der Nordwestschweiz und dem Mittelland. Der Stadtkanton Basel-Stadt ist ein bedeutender Kunde der Gasverbund Mittelland AG. Das Bereitstellen des täglichen Erdgasbedarfs wird mit 47 MitarbeiterInnen und mit technisch fortschrittlichsten Anlagen bewältigt.

Anmerkung an die Redaktion: Rückfragen richten Sie bitte an:

Angela Grether, Medienreferentin der GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Tel.: +49 (0) 711 7812 1322; grether@gvs-erdgas.de

Peter Hirschmann, Leiter Bau und Trasse Gasverbund Mittelland AG
Tel.: +41 61 706 3327; peter.hirschmann@gvm-ag.ch

GasVersorgung Süddeutschland fördert Gaswärmepumpe

08 Jun

GasVersorgung Süddeutschland fördert Gaswärmepumpe

Angela Grether

Neueste Klimatechnik in LIDL-Energiesparfiliale Langenau - Die LIDL-Filiale Langenau gehört zu den Energiesparern. Herzstück ist eine erdgasbetriebene Wärmepumpe. „Die Anlage kann sowohl Heizen als auch Kühlen – gleichzeitig schont sie die Umwelt und spart Energie“, betont ein LIDL-Sprecher. Und die Kunden und Mitarbeiter freuen sich über ein angenehmes Raumklima auf 800 Quadratmetern Verkaufsfläche in der Benzstraße.

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Langenau/Stuttgart: „Die GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), Stuttgart, fördert das Pilotprojekt in der Energiesparfiliale Langenau und erhält im Gegenzug die genauen Messdaten für weitere Anwendungsobjekte“, so GVS-Bereichsleiter Helmut Kusterer.

Die eingebaute Technik weist eine Reihe von Besonderheiten auf. Alleine die Einsparung an Kohlendioxid liegt bei über 20 Prozent. Die Gaswärmepumpe ist sehr energiesparend, nutzt die Umgebungstemperatur und senkt den Einsatz an Primärenergie erheblich. Auch die Abwärme der Kühlanlage wird in Langenau eingesetzt, um zum Beispiel das Lager zu beheizen. Gleichzeitig senken Energiesparlüfter und eine optimierte Regelung der Anlage den Energieverbrauch um über 20.000 Kilowattstunden im Jahr.

Die Wärmepumpe wird mit Erdgas betrieben. Durch einfaches Umschalten übernimmt die Anlage das Heizen oder das Kühlen des Einkaufsmarktes. Die Leistungszahl diese Gaswärmepumpe liegt im Heizfall bei rund 140 Prozent - bezogen auf die eingesetzte Primärenergie. Das bedeutet, dass 40 Prozent der Heizenergie aus der Umwelt gewonnen werden. Durch den Einsatz von Erdgas entstehen keine Umwandlungsverluste in Kraftwerken, wie sie etwa bei elektrischen Wärmepumpen zu berücksichtigen sind.

HINTERGRUND LIDL

  • 7.000 Filialen in Europa

  • 2.700 Filialen in Deutschland

  • Das Sortiment mit über 1.500 Artikeln des täglichen Bedarfs bietet
    z. B. Molkereiprodukte, frisches Obst, Gemüse, Fleisch und Geflügel aber
    auch Bio-Produkte. Ergänzt wird das Sortiment durch preiswerte
    Aktionsartikel.

HINTERGRUND

Die GasVersorgung Süddeutschland

  • zählt zu den großen Gasgesellschaften in Deutschland

  • beliefert Stadtwerke, regionale Gasversorger, Industriebetriebe und Kraftwerke im In- und Ausland mit Erdgas

  • 2006 lag der Gasabsatz bei rund 71,2 Milliarden Kilowattstunden

  • betreibt ein 1968 Kilometer langes Gashochdrucknetz

  • profitiert von über 45 Jahren Erfahrung im Gashandel und Gastransport

  • beschäftigt 247 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

  • Gesellschafter sind die EnBW und der italienische Energiekonzern Eni
Renaturierung der Radolfzeller Aach - Gasleitung wird verlegt

08 Jun

Renaturierung der Radolfzeller Aach - Gasleitung wird verlegt

Angela Grether

Naturnahe Mäanderung im Rahmen des wasserwirtschaftlich-ökologischen Konzepts - Für die Renaturierung der Radolfzeller Aach im Bereich des Singener Stadtteils Beuren und der Gemeinde Volkertshausen legt die GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), Stuttgart, rund 200 Meter der Gashochdruckleitung um.

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Stuttgart/Beuren/Volkertshausen: Am 25. Juni beginnen die erforderlichen Baumaßnahmen an der Bodenseeringleitung, die bei entsprechender Witterung bis Ende September abgeschlossen sein werden. Während des Tiefbaus sowie der Verlegung und der Einbindung des neuen Teilstücks ist die Erdgasversorgung der Haushaltskunden sowie für die angeschlossenen Gewerbe- und Industriebetriebe sichergestellt. Hintergrund der Maßnahme ist das wasserwirtschaftlich-ökologische Entwicklungskonzept des Regierungspräsidiums Freiburg. Dabei wird sich seit 1999 der rund 20 Meter breite Flusslauf der Aach sich selbst überlassen , so dass diese wieder eine weitgehend naturnahe Mäanderung aufnehmen kann.

Die im Jahre 1969 gebaute Erdgasleitung der GVS quert die Aach nördlich von Beuren. 50 Meter oberhalb der bestehenden Leitungsquerung, dem sogenannten Flussdüker, hat die Radolfzeller Aach bereits ihr ursprüngliches Bett verlassen und sich eigendynamisch einen neuen Verlauf gesucht. „Das wiederum beeinträchtigt mittelfristig den sicheren Betrieb unserer Erdgasleitung“, erläutert GVS-Geschäftsführer Dr. Jörg Burkhardt die erforderlichen Arbeiten. „Wir werden die Flussquerung der Pipeline deutlich ausdehnen und dabei den Düker außerdem tiefer legen. Kostenpunkt der Umlegung: rund 500.000 Euro.“ Durch die Baumaßnahme ändert sich weder der Leitungsdurchmesser von 250 Millimeter (DN 250) noch die Druckstufe von 67,5 bar. „Die Arbeiten im Naturschutzgebiet sind eine besondere Herausforderung für die Techniker“, betont GVS-Projektleiter Wolfgang Pfister. Bereits im Sommer 2006 stellte die GVS den Behörden und den Kommunen sowie den Vertreter des Naturschutzes die Planungen vor. Auch die Grundstückbesitzer wurden rechtzeitig eingebunden. Dabei wurde von allen Beteiligten besonders anerkannt, dass die Maßnahme im Sinne des Naturschutzes ist und zur weiteren naturnahen Entwicklung des Aachtales beiträgt.

Umverlegt wird die Erdgaspipeline in offener Bauweise, da die sandigen und kiesigen Böden im Aachtal das Spülbohrverfahren ausschließen. Ein spezielles, 160 Meter langes Leitungsstück wird in seiner Form genau auf das Profil der Aach abgestimmt. Aus Gründen der Stabilität umgibt das sechs Millimeter starke Stahlrohr ein fester Betonmantel, der gleichzeitig auch den Auftrieb verhindert. Mit einer Seilwinde wird das 50 Tonnen schwere Leitungsstück in den Leitungsgraben eingezogen, wobei das hoch anstehende Grundwasser nicht abgepumpt wird. Anschließend verschweißen Fachmonteure an beiden Seiten den Düker mit der bestehenden Erdgasleitung. Zuvor überprüfen Ingenieure des TÜV mit 130 bar Wasserdruck die Gasleitung auf Festigkeit und Dichtheit. Das entspricht dem doppelten Druck, mit dem die Pipeline später betrieben wird.

Über die 50 Kilometer lange Bodenseeringleitung von Pfullendorf über Stockach bis in den Schweizer Raum werden große Erdgasmengen sicher, schnell und wirtschaftlich in die Region transportiert. Gleichzeitig ist dies ein äußerst umweltschonender Weg der Energieversorgung. Darüber hinaus können die Felder und Wiesen können nach der Einbindung des Dükers nahezu ohne Einschränkungen wieder genutzt werden.

HINTERGRUND

Die GasVersorgung Süddeutschland zählt zu den großen Gasgesellschaften in Deutschland und beliefert Stadtwerke, regionale Gasversorger, Industriebetriebe und Kraftwerke im In- und Ausland mit Erdgas. 2006 lag der Gasabsatz bei rund 71,2 Milliarden Kilowattstunden. GVS betreibt ein 1967 Kilometer langes Gashochdrucknetz und profitiert von über 45 Jahren Erfahrung im Gashandel und Gastransport. Im Unternehmen arbeiten 247 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter sind die EnBW und der italienische Energiekonzern Eni.

Anmerkung an die Redaktion: Rückfragen richten Sie bitte an:

Angela Grether, Medienreferentin der GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Tel.: +49 (0) 711 7812 1322; grether@gvs-erdgas.de

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