Presse

24 Nov

GasVersorgung Süddeutschland unterstützt Science Center Heilbronn

Angela Grether

Nachwuchsförderung liegt Gasversorger besonders am Herzen

Anfassen ausdrücklich erwünscht: Kinder erleben Erdgas als Abenteuer

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Stuttgart/Heilbronn: An der Versuchsstation „Gasreise“ hüpfen die Kinder auf einen roten Punkt auf der Bodenplatte. Sie sind begeistert, wenn sie es schaffen, noch ein Bar Druck mehr zu erzeugen. Das Experiment zum Erleben von Gasdruck hat die GasVersorgung Süddeutschland, einer der Hauptsponsoren des gerade eröffneten Lern- und Erlebniszentrums in Heilbronn, gestiftet. „Das Science Center bietet hervorragende Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche für Technik und Wissenschaft zu begeistern“, sagt Dott.-Ing. Paolo Conti, Sprecher der GVS-Geschäftsführung. „Deshalb engagieren wir uns hier besonders gerne.“

Anfassen und Ausprobieren sind in dem Ausstellungshaus, das deshalb auch den Namen „experimenta“ trägt, ausdrücklich erwünscht. 150 Stationen zu den Themen Energie, Technik und Kommunikation sollen gleichzeitig Wissen vermitteln und Spaß machen. Bei dem Exponat der GVS können die Besucher nicht nur verschiedene Drücke erzeugen, sondern die ganze Welt rund um das Thema Gas erleben. Dazu gehört auch ein Film, den sich die Besucher in einer „aufgeschnittenen Pipeline“ ansehen können. Darin wird die Entstehung von Erdgas kindgerecht erklärt und gezeigt, wie die unsichtbare Energie zum Beispiel aus der Nordsee bis in unsere Haushalte gelangt. Für das Drehbuch hat der Gasversorger eigens die ZDF-Kinderkanal-Autorin Simone Grabs gewonnen.

„Mit unserem Engagement bei der „experimenta“ leisten wir neben der Nachwuchsförderung auch einen Beitrag zur Unterstützung des Wissenschaftsstandorts Heilbronn-Franken“, so Conti. „Denn als Marktführer in Baden-Württemberg wollen wir auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden.“ Dazu gehört zudem die Förderung junger Künstler durch den Camillo-Michele-Gloria-Preis, den die GVS einmal jährlich verleiht. Außerdem veranstaltet das Unternehmen seit vielen Jahren den GVS Erdgas-Schüler-Cup, die wichtigste Radrennsportserie für junge Talente in Deutschland und fördert den beruflichen Nachwuchs in den Bereichen Gastronomie sowie Sanitär, Heizung, Klima.

Weitere Informationen zum Science Center Heilbronn finden Sie unter www.experimenta-heilbronn.de.

Die GasVersorgung Süddeutschland zählt zu den großen Gasgesellschaften in Deutschland und beliefert Stadtwerke, regionale Gasversorger, Industriebetriebe und Kraftwerke im In- und Ausland mit Erdgas. 2008 lag der Gasabsatz bei rund 56 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei über zwei Milliarden Euro. Die GVS verfügt über ein 1900 Kilometer langes Gashochdrucknetz und profitiert von nahezu 50 Jahren Erfahrung im Gashandel und Gastransport. Im Telekommunikationsbereich engagiert sich die GVS seit 1996. Das Unternehmen hat 235 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter sind die EnBW und der italienische Energiekonzern Eni.

Camillo-Michele-Gloria-Preis: Stolz präsentieren die beiden Künstler Kerstin Dollhopf und Robert Matthes im Beisein der GVS-Geschäftsführer Hans-Günther Meier und Dott.-Ing. Paolo Conti sowie Marie Lousie Gloria ihre Preise.

Camillo-Michele-Gloria-Preis: Stolz präsentieren die beiden Künstler Kerstin Dollhopf und Robert Matthes im Beisein der GVS-Geschäftsführer Hans-Günther Meier und Dott.-Ing. Paolo Conti sowie Marie Lousie Gloria ihre Preise.

19 Nov

Camillo-Michele-Gloria-Preis - GVS-Förderung Junge Künstler 2009

Angela Grether

Gleich zwei Künstler gewinnen den ersten Preis: Stuttgart/Karlsruhe: Kerstin Dollhopf und Robert Matthes sind die diesjährigen Preisträger des „Camillo-Michele-Gloria-Preis – GVS-Förderung Junge Künstler“.

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Den zweiten Platz vergab die Jury an Waldemar Zimbelmann. Insgesamt ist der Förderpreis mit 15.000 Euro dotiert. „Die Qualität der Arbeiten lag in diesem Jahr viel dichter beieinander als in den vier Jahren zuvor“, betonte Juryvorsitzender Christian Marquart, Chefredakteur und Herausgeber der Zeitschrift Kultur.

In feierlicher Atmosphäre wurden die diesjährigen Preisträger im Foyer der GVS geehrt. Über 200 Gäste applaudierten den Preisträgern sowie Salome Ghazanfari, Nigatu Tsehay Molla und Astrid Schindler, die für ihre Werke Anerkennungen erhielten. Insgesamt hatten sich 20 junge Künstler der Akademien der Bildenden Künste Karlsruhe und Stuttgart mit je zwei Arbeiten beworben. „Die junge Künstler, die sich für diesen Preis bewerben, akzeptieren die Herausforderung und haben keine Angst, sich dem Wettbewerb zu stellen“ sagte Dott.-Ing. Paolo Conti, Sprecher der GVS-Geschäftsführung. „Dies ist, wenn auch in einem anderen Umfeld, die selbe Philosophie wie bei GVS, die sich kontinuierlich ins Spiel bringt, um ihre prominente Position am Markt beizubehalten und zu verbessern.“

Schirmherr des Kunstpreises ist wiederum Professor Dr. rer. nat. Peter Frankenberg, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Vom 19. November bis 13. Dezember sind die Arbeiten in der GVS-Hauptverwaltung, Am Wallgraben 135 in Stuttgart ausgestellt.

Andenken an Camillo Michele Gloria

Im Gedenken an den im Juli 2009 im Alter von 56 Jahren verstorbenen Dott.-Ing. Camillo Michele Gloria hat die GVS ihren Kunstförderpreis umbenannt. Der ehemalige Vice President von International Markets Eni G&P und Mitglied des GVS-Aufsichtsrates war einer der Wegbereiter der Partnerschaft zwischen den Gesellschaftern der GVS, EnBW und Eni.

Kerstin Dollhopf, Jahrgang 1980, studierte von 2001 bis 2006 Textildesign in Hof. Seit 2006 ist sie Studentin an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Ihrer Arbeit „Sieg der Kasparen“ hat die Jury den ersten Preis - dotiert mit 4.500 Euro – zugesprochen. Die kleine Materialcollage aus altem Holz beeindruckt besonders durch ihre raffiniert gesetzten Kontraste.

Robert Matthes, 1982 in Rudolstadt geboren, teilt sich den ersten Platz mit Kerstin Dollhopf und erhält für sein Werk „Vorsammler und Nachsager“ ebenfalls ein Preisgeld von 4.500 Euro. Seit 2003 studiert Matthes bei Professor Hämmerle, Professor Dreyer, Professor Boller und Harald Braun an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. „Wir waren beeindruckt von Matthes’ delikater, präziser Malerei: Mischtechnik auf Nessel. Ein technisches Inferno, fabelhaft zum Chaos komponiert, irgendwie bedrohlich und doch keineswegs unübersichtlich.“

Waldemar Zimbelmann, 1984 in Agadyr geboren, studiert seit 2004 an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Professor Erwin Gross. Für sein Bild „ohne Titel“ in Mischtechnik erhielt er den zweiten Preis (dotiert mit 3.000 Euro). Sein Bild ist eine dichte Komposition in mehreren Schichten, Konturen und Oberflächen, die sich gegenseitig überlagern beziehungsweise durchdringen.

„Aus Sicht der beiden Akademien der Bildenden Künste in Stuttgart und Karlsruhe ist es ein Glücksfall und auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den jungen kreativen Kräften in Baden-Württemberg, dass sich die GasVersorgung Süddeutschland auch in diesem Jahr entschieden hat, einen Förderpreis für junge Künstler auszuschreiben“, verdeutlichen die beiden Rektoren Prof. Erwin Gross und Prof. Dr. Ludger Hünnekens. „Eine solch vertrauensvolle Verbindung von Wirtschaft und Kunst verdient großen Respekt und breite Anerkennung, gerade in Zeiten einer angespannten wirtschaftlichen Gesamtsituation. So ist zu wünschen, dass die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten im Hauptsitz der GVS wieder vielfache Beachtung findet und die Besucher und Mitarbeiter des Unternehmens sich auf spannende Begegnungen mit den unterschiedlichsten Positionen der zeitgenössischen Kunst einlassen.“

Jurymitglieder 2009
  • Gregor Jansen, Leiter Museum für Neue Kunst am Zentrum für Kunst- und Medientechnologie, Karlsruhe
  • Christian Marquart, Chefredakteur und Herausgeber der Zeitschrift KULTUR, Stuttgart
  • Petra von Olschowski, Geschäftsführerin der Kunststiftung Baden-Württemberg Rainer Wehr, Galerist, Stuttgart

 

Glückliche Gesamtsieger beim GVS Erdgas-Schüler-Cup 2009.  v.r.n.l.: BDR-Präsident Rudolf Scharping, Laura Süßemilch, Yannik Koss, Lorenz Baumgärtner, Lorine Lutz, Cosima Crocoll, Patrick Haller, badische Radsportpräsident Dr. Klaus Schubert, Angela Grether, Projektleiterin und Medienreferentin GasVersorgung Süddeutschland

Glückliche Gesamtsieger beim GVS Erdgas-Schüler-Cup 2009. v.r.n.l.: BDR-Präsident Rudolf Scharping, Laura Süßemilch, Yannik Koss, Lorenz Baumgärtner, Lorine Lutz, Cosima Crocoll, Patrick Haller, badische Radsportpräsident Dr. Klaus Schubert, Angela Grether, Projektleiterin und Medienreferentin GasVersorgung Süddeutschland

16 Nov

BDR-Präsident Rudolf Scharping zeichnet Radsporttalente aus

Angela Grether

Gesamtsiegerehrung GVS Erdgas-Schüler-Cup 2009

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Stuttgart/ Keltern: Es war eine große Ehre für die Nachwuchsradsportler. Die Pokale bei der Gesamtsiegerehrung des GVS Erdgas-Schüler-Cup 2009 überreichte Rudolf Scharping, Präsident des Bund Deutscher Radfahrer (BDR). Rund 200 Jugendliche kämpften bei den neun Wettbewerben um Punkte für die Gesamtwertung. In der landesweiten Nachwuchsrennserie setzten sich in der Altersklasse U11 Lorine Lutz (Radsport Team Lutz) und Lorenz Baumgärtner ( TSG Leutkirch) durch; Laura Süßemilch (RSC Biberach) und Patrick Haller (RV Niedereschach) siegten in der Klasse U13 und bei den Schülern hatten Cosima Crocoll (RSC Biberach) und Yannik Koss (RSV Kartung) die Nase vorn. In der Teamwertung verwies der RSC Biberach den RVC Reute und den 1. RV Stuttgardia auf die Plätze.

Erklärtes Ziel des GVS Erdgas-Schüler-Cups: Förderung der Nachwuchsarbeit

Die landesweite Rennserie für den Radsportnachwuchs ging 2009 bereits in die zwölfte Runde. Mit dem GVS Erdgas-Schüler-Cup gehen die Radsportverbände von Baden-Württemberg und die GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), Stuttgart, neue Wege in der Nachwuchsförderung. Erklärtes Ziel: Die Jugendarbeit in den Radsport-Vereinen des Landes soll unterstützt und weiter aktiviert werden. Ganz bewusst spricht der Wettbewerb die Jüngsten an. Die Rennserie wurde 1998 in enger Kooperation mit den Radsportvereinen und –verbänden aus der Taufe gehoben. Neun Veranstaltungen umfasst der Wettbewerb: Neben Forst wurden 2009 die weiteren Rennen in Wangen, Geislingen, Biberach, Ellmendingen, Stuttgart-Wangen, Wyhl, Offenburg-Fessenbach und Achkarren ausgefahren. Teilnahmeberechtigt sind die Altersklassen U11 (unter 11 Jahren), U13 sowie Schüler. Mädchen und Jungen starten gemeinsam, werden jedoch getrennt gewertet. Ein Punktekonto entscheidet über den Gesamtsieg, der nach einem ausgeklügelten Punktesystem ermittelt wird. Die sechs Gesamtsieger dürfen sich neben dem Cup-Gewinn auf ein Aktivwochenende freuen. Nach elf Jahren trägt die nachhaltige Förderung der Talente auch auf internationalem Parkett Früchte. Radsportexperten werten mittlerweile den Gesamtsieg beim GVS Erdgas-Schüler-Cup höher als den Gewinn der Baden-Württembergischen Meisterschaft. Inzwischen entwickelte sich die Rennserie bundesweit zu einem innovativen und beispielhaften Modell der Talentsuche und Nachwuchsarbeit.

Schweres Rennprogramm – zusätzlich wird Teampreis ausgelobt

Für die lizenzierten Radsportler ist die Aufgabenstellung beim GVS Erdgas-Schüler-Cup breit gefächert. Die Fahrerinnen und Fahrer müssen ihre Klasse sowohl bei Radkriterien als auch bei Straßen- und Bergrennen sowie beim Zeitfahren unter Beweis stellen. Seit dem Jahr 2000 kam zu der Einzelwertung der Teampreis hinzu. Die in der Gesamtwertung besten fünf Fahrerinnen und Fahrer eines Vereins werden zu einem gemeinsamen Team zusammengefasst. Dabei werden die verschiedenen Altersklassen sowie die weiblichen und männlichen Klassen gemeinsam gewertet. Damit fördert der GVS Erdgas-Schüler-Cup ganz besonders den Teamgeist sowie die breite Nachwuchsarbeit der Vereine. Außerdem ist die landesweite Rennserie eine optimale Vorbereitung für die steigenden Anforderungen in der Jugend- und Juniorenklasse.

Herbsttagung der Ortsvorsteher in Scharenstetten

Herbsttagung der Ortsvorsteher in Scharenstetten

15 Okt

Herbsttagung der Ortsvorsteher in Scharenstetten

Angela Grether

Besuch der Erdgas-Verdichterstation stand auf dem Programm

Stuttgart, 15. Oktober 2009.

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Scharenstetten/Stuttgart: Über 60 Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher aus dem Regierungsbezirk Tübingen trafen sich zu ihrer diesjährigen Herbsttagung in Scharenstetten. Die Arbeitsgemeinschaft innerhalb des baden-württembergischen Gemeindetages trifft sich zwei Mal jährlich und dient vor allem dem Erfahrungsaustausch sowie der fachlichen und politischen Information. Ortsvorsteherin Gabriela Erb organisierte dafür auch eine Exkursion in die Erdgas-Verdichterstation der GasVersorgung Süddeutschland. „Die Verdichterstation Scharenstetten ist ein wichtiger Baustein der sicheren Erdgasversorgung von Baden-Württemberg und des angrenzendes Auslandes“, verdeutlicht Egbert Glas, Leiter der Betriebsanlage. „Sie ist Gasdrehscheibe im östlichen Landesteil und liegt am Schnittpunkt von fünf Hochdruckleitungen.“

Die GVS übernimmt das Erdgas aus den transeuropäischen Leitungen in das landesweite Hochdrucknetz. Von dort gelangt es zu den örtlichen Energieversorgern und weiter zu den Industrie-, Gewerbe – und Haushaltskunden. In Scharenstetten trifft das Erdgas mit einem Druck zwischen 28 und 50 bar ein und wird auf bis zu 67,5 bar Enddruck gebracht.  Neben der Verdichterstation sind die 16 Mitarbeiter auch für die Überwachung und Instandhaltung von über 600 Kilometer Hochdruckleitungen sowie für 42 Gasbezugs- und Übergabestationen verantwortlich. Gleichzeitig trägt die Anlage maßgeblich zum Gewerbesteueraufkommen der Gemeinde bei.

Neben der Führung durch die technischen Anlagen stand die rege Diskussion im Mittelpunkt: Woher kommt das Erdgas? Wie wird sichergestellt, dass immer genügend Erdgas zur Verfügung steht? Wie entwickelt sich der Wettbewerb im Energiemarkt? und welche Rolle spielt Bioerdgas bei der Energieversorgung? Großes Interesse der Ortsvorsteher galt auch der Breitbandtechnologie.  „GVS steht seit nahezu 50 Jahren für die sichere, zuverlässige und wirtschaftliche Erdgasversorgung. Diese Erfahrung und Leistungsfähigkeit bringen wir auch seit 1996 verstärkt ins Geschäftsfeld Telekommunikation ein“, unterstreicht GVS-Medienreferentin Angela Grether. Parallel zum Pipelinesystem für Erdgas baut GVS Zug um Zug ein flächendeckendes Breitbandkabelnetz auf. Zum einen wird mit der modernen Technologie der Gasfluss exakt gesteuert, geregelt und überwacht, und dient der Gasmessung sowie der Übertragung von Daten zur betrieblichen Kommunikation. Zum anderen vermietet die GVS freie Kapazitäten an große Telekommunikationskunden.

Die GasVersorgung Süddeutschland zählt zu den großen Gasgesellschaften in Deutschland und beliefert Stadtwerke, regionale Gasversorger, Industriebetriebe und Kraftwerke im In- und Ausland mit Erdgas. 2008 lag der Gasabsatz bei rund 57 Milliarden Kilowattstunden. GVS betreibt ein rund 2000 Kilometer langes Gashochdrucknetz und profitiert von nahezu 50 Jahren Erfahrung im Gashandel und Gastransport. Im Unternehmen arbeiten 235 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter sind die EnBW und der italienische Energiekonzern Eni.

Startschuss zur Bioerdgas-Kampagne „Einfach gutes Klima“ - Schüler der Bühlschule Giengen demonstrieren Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner und Dott.-Ing. Paolo Conti (Sprecher GVS-Geschäftsführung) in einem Versuch, wie Biogas hergestellt wird. Die Ministerin gab heute den Startschuss für die Bioerdgaskampagne „Einfach gutes Klima“ der GasVersorgung Süddeutschland in Stuttgart.

Startschuss zur Bioerdgas-Kampagne „Einfach gutes Klima“ - Schüler der Bühlschule Giengen demonstrieren Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner und Dott.-Ing. Paolo Conti (Sprecher GVS-Geschäftsführung) in einem Versuch, wie Biogas hergestellt wird. Die Ministerin gab heute den Startschuss für die Bioerdgaskampagne „Einfach gutes Klima“ der GasVersorgung Süddeutschland in Stuttgart.

08 Okt

Bioerdgas: Ein neuer Weg zum Klimaschutz

Angela Grether

Umweltministerin Tanja Gönner gibt Startschuss für Informationskampagne

Stuttgart, 8. Oktober 2009.

 

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Eine Vermarktungsoffensive für Bioerdgas starten heute die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) und Stadtwerke in Baden-Württemberg. Mit Bioerdgas bekommen Verbraucher eine neue, einfache Möglichkeit, den Ausstoß
von klimaschädlichem CO2 zu verringern. Außerdem können sie mit Bioerdgas die neuen bundesgesetzlichen Anforderungen bei der Wärmeversorgung von Neubauten erfüllen – genauso wie die ab 2010 in Baden-Württemberg geltenden Vorgaben bei der Heizungsmodernisierung. Weiterer Pluspunkt: Die erneuerbare Energie aus der Gasleitung trägt zur Schaffung heimischer Arbeitsplätze bei. Bislang allerdings wissen Verbraucher fast nichts über Bioerdgas.

Die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner gibt deshalb heute den Startschuss zu einer Informationskampagne unter dem Motto „Einfach gutes Klima“. „Die Reduzierung von CO2 wird auf Dauer ein wichtiges Thema bleiben. Deshalb engagiert sich Baden-Württemberg schon seit Langem für den Klimaschutz. Wir freuen uns, wenn auch die Gasversorger mit Bioerdgas die Nutzung erneuerbarer Energien fördern“, erklärt Tanja Gönner zum Kampagnenstart.*

Die GVS, größter Erdgaslieferant in Baden-Württemberg, hat die Kampagne
entwickelt. Von Beginn an dabei sind die Albstadtwerke, Stadtwerke Giengen, EnBW Ostwürttemberg DonauRies und ENRW Energieversorgung Rottweil. Gemeinsam setzen sie ab sofort verstärkt auf Bioerdgas. „Damit bieten wir unseren Kunden einen zukunftsfähigen Energieträger, der auch einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leistet. Das wird für die Menschen sowie für die Industrieunternehmen immer wichtiger“, sagt Dott.-Ing. Paolo Conti, Sprecher der GVS-Geschäftsführung.

Bis Jahresende will die GVS zahlreiche Partner-Stadtwerke mit ins Boot holen, damit möglichst viele Baden-Württemberger Bioerdgas ins Haus bekommen können. Mit umfangreichem Informationsmaterial weisen die Erdgasanbieter auf die Vorteile der erneuerbaren Energie hin.

Bioerdgas aus klimafreundlichen Rohstoffen:

  • ist CO2-neutral. Bei der Verbrennung wird nur genau so viel Kohlendioxid
  • freigesetzt, wie vorher aus der Natur aufgenommen wurde.kommt einfach und bequem aus der Leitung. Dadurch werden technisch
  • aufwändige und teure Zusatzinstallationen wie Kollektoren, Pellet-Bunker oder Erdbohrungen überflüssig.
  • wird als Bio100 und als Beimischung wie Bio10 oder Bio30 zum herkömmlichen Erdgas angeboten, sodass gesetzliche Anforderungen zum Beispiel bei der Heizungsmodernisierung oder beim Neubau leicht erfüllt werden können.
  • wird in Deutschland hergestellt, sichert Arbeitsplätze und macht unabhängiger von Energielieferungen aus dem Ausland.

Eine gute Figur macht solches Bioerdgas auch als Kraftstoff. Immer mehr
Erdgastankstellen bieten es als Beimischung zum Erdgas an. Das ist nicht nur eine günstige Alternative zu herkömmlichen Kraftstoffen, sondern verbessert die Abgasund Klimabilanz von Erdgas noch mehr. Paolo Conti: „Bioerdgas hat Zukunft – gerade im umweltbewussten Baden-Württemberg.“

Über die GVS

Die GasVersorgung Süddeutschland zählt zu den großen Gasgesellschaften in Deutschland und beliefert Stadtwerke, regionale Gasversorger, Industriebetriebe und Kraftwerke im In- und Ausland mit Erdgas. 2008 lag der Gasabsatz bei rund 56 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei über zwei
Milliarden Euro. Die GVS verfügt über ein 1900 Kilometer langes Gashochdrucknetz und profitiert von nahezu 50 Jahren Erfahrung im Gashandel und Gastransport. Im Telekommunikationsbereich engagiert sich die GVS seit 1996. Das Unternehmen hat 235 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter sind die EnBW und der italienische Energiekonzern Eni.


Medienkontakt
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Medienreferentin
Tel.: 0711/7812-1322
Fax: 0711/7812-1480
E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de

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