Erfolgreiche Vergangenheit - Optimistisch in die Zukunft

Unser Erfolg basiert auf den Errungenschaften von Erdgas in Deutschland. Wir blicken auf eine erfolgreiche Vergangenheit mit über fünf produktiven Jahrzehnten zurück. Und sind bestens für die Herausforderungen auf dem liberalisierten Energiemarkt gerüstet.

Aufbruch

60er Jahre – Die GVS wird am 6. März 1961 von den Städten Baden-Baden, Göppingen, Mannheim, Pforzheim, Reutlingen, Stuttgart und Ulm sowie der Südwestdeutschen Ferngas AG gegründet. Ziel ist die flächendeckende Einführung von Erdgas in Baden-Württemberg. In das Verbundsystem werden beständig weitere Kommunen integriert.

Erdgas etabliert sich

70er Jahre – Die Kostenentwicklung bei den Konkurrenzenergien, die bisherige Stabilität des Erdgaspreises und die Bereitschaft der Menschen zum Umweltschutz machen Erdgas zu einem sehr gefragten Energieträger.

Aufbau der Infrastruktur

80er Jahre – Der weitere Ausbau des Leitungsnetzes und der technischen Einrichtungen führt mit 470 Mio. DM zur größten Investitionssumme seit Bestehen der GVS. Die Umstellung von L-Gas auf H-Gas wird eingeleitet. 1981 liegt der Gasanteil am Primärenergieverbrauch bei 10,5 Prozent, das Leitungsnetz umfasst 1.504 Kilometer.

Weiterer Ausbau

90er Jahre – Mit dem Bau der Frankenleitung von Amerdingen nach Scharenstetten ist das Netz auf 1.830 Kilometer Länge angewachsen. Die Erschließung des Landes mit Hochdruckleitungen ist damit weitgehend abgeschlossen. Anfang der 90er Jahre ist der Erdgasanteil am Primärenergieverbrauch der Bundesrepublik auf 18 Prozent angestiegen. Bald darauf sind über 600 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg mit Erdgas versorgt.

Aufbruch ins neue Jahrtausend

Neues Jahrtausend – Die technische Umstellung des Leitungsnetzes auf das neue Jahrtausend funktioniert problemlos. Es wird für Wettbewerber geöffnet und ist eingebunden in das eng verknüpfte europäische Erdgasverbundnetz. Dieses hat eine Länge von 600.000 Kilometern und reicht von der Nordsee bis zum Mittelmeer und vom Atlantik bis nach Osteuropa. Durch die Initiative der GVS ist die Zahl der öffentlichen Erdgas-Tankstellen in Baden-Württemberg auf knapp 100 angewachsen. Seit 2002 stehen mit dem italienischen Energiekonzern ENI und der EnBW zwei erfahrene Energieunternehmen als gleichberechtigte Gesellschafter hinter der GVS. Die EnBW, ist ein starker Partner lokaler Versorgungsunternehmen mit Schwerpunkt in Baden-Württemberg. Eni ist ein weltweit führendes, integriertes Energieunternehmen mit eigener Infrastruktur (TENP) in Deutschland.

GVS schafft zukunftsfähige Strukturen

Am 1. Juli 2011 wird mit der Neustrukturierung ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte aufgeschlagen. Unter dem Dach der Muttergesellschaft EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH agieren nun zwei eigenständige Unternehmen: die Erdgashandels- und Vertriebsgesellschaft GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS) sowie der Netzbetreiber GVS Netz GmbH. Die neue gesellschaftsrechtliche Struktur wird in hohem Maße den geänderten Marktanforderungen gerecht. Darüberhinaus bietet Sie eine gute Ausgangsbasis für die strategische Weiterentwicklung. Insbesondere für die Vertriebs- und Handelsaktivitäten.

Mit Wirkung zum 06.08.2014 übernimmt die EnBW Energie Baden-Württemberg AG  (EnBW) den 50prozentigen Anteil der Eni Gruppe, Rom, an der EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH, Stuttgart, und damit indirekt 50 Prozent an der GasVersorgung Süddeutschland GmbH.
Die 100prozentige Zugehörigkeit zu einem der größten deutschen Energieversorgungsunternehmen stärkt die Stellung der GVS im deutschsprachigen Energiemarkt. Die Kunden von GVS profitieren damit von neuen Impulsen aus dem erweiterten Netzwerk von Expertise und Kompetenz.