Presse

08 Jun

Renaturierung der Radolfzeller Aach - Gasleitung wird verlegt

Angela Grether

Naturnahe Mäanderung im Rahmen des wasserwirtschaftlich-ökologischen Konzepts - Für die Renaturierung der Radolfzeller Aach im Bereich des Singener Stadtteils Beuren und der Gemeinde Volkertshausen legt die GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), Stuttgart, rund 200 Meter der Gashochdruckleitung um.

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Stuttgart/Beuren/Volkertshausen: Am 25. Juni beginnen die erforderlichen Baumaßnahmen an der Bodenseeringleitung, die bei entsprechender Witterung bis Ende September abgeschlossen sein werden. Während des Tiefbaus sowie der Verlegung und der Einbindung des neuen Teilstücks ist die Erdgasversorgung der Haushaltskunden sowie für die angeschlossenen Gewerbe- und Industriebetriebe sichergestellt. Hintergrund der Maßnahme ist das wasserwirtschaftlich-ökologische Entwicklungskonzept des Regierungspräsidiums Freiburg. Dabei wird sich seit 1999 der rund 20 Meter breite Flusslauf der Aach sich selbst überlassen , so dass diese wieder eine weitgehend naturnahe Mäanderung aufnehmen kann.

Die im Jahre 1969 gebaute Erdgasleitung der GVS quert die Aach nördlich von Beuren. 50 Meter oberhalb der bestehenden Leitungsquerung, dem sogenannten Flussdüker, hat die Radolfzeller Aach bereits ihr ursprüngliches Bett verlassen und sich eigendynamisch einen neuen Verlauf gesucht. „Das wiederum beeinträchtigt mittelfristig den sicheren Betrieb unserer Erdgasleitung“, erläutert GVS-Geschäftsführer Dr. Jörg Burkhardt die erforderlichen Arbeiten. „Wir werden die Flussquerung der Pipeline deutlich ausdehnen und dabei den Düker außerdem tiefer legen. Kostenpunkt der Umlegung: rund 500.000 Euro.“ Durch die Baumaßnahme ändert sich weder der Leitungsdurchmesser von 250 Millimeter (DN 250) noch die Druckstufe von 67,5 bar. „Die Arbeiten im Naturschutzgebiet sind eine besondere Herausforderung für die Techniker“, betont GVS-Projektleiter Wolfgang Pfister. Bereits im Sommer 2006 stellte die GVS den Behörden und den Kommunen sowie den Vertreter des Naturschutzes die Planungen vor. Auch die Grundstückbesitzer wurden rechtzeitig eingebunden. Dabei wurde von allen Beteiligten besonders anerkannt, dass die Maßnahme im Sinne des Naturschutzes ist und zur weiteren naturnahen Entwicklung des Aachtales beiträgt.

Umverlegt wird die Erdgaspipeline in offener Bauweise, da die sandigen und kiesigen Böden im Aachtal das Spülbohrverfahren ausschließen. Ein spezielles, 160 Meter langes Leitungsstück wird in seiner Form genau auf das Profil der Aach abgestimmt. Aus Gründen der Stabilität umgibt das sechs Millimeter starke Stahlrohr ein fester Betonmantel, der gleichzeitig auch den Auftrieb verhindert. Mit einer Seilwinde wird das 50 Tonnen schwere Leitungsstück in den Leitungsgraben eingezogen, wobei das hoch anstehende Grundwasser nicht abgepumpt wird. Anschließend verschweißen Fachmonteure an beiden Seiten den Düker mit der bestehenden Erdgasleitung. Zuvor überprüfen Ingenieure des TÜV mit 130 bar Wasserdruck die Gasleitung auf Festigkeit und Dichtheit. Das entspricht dem doppelten Druck, mit dem die Pipeline später betrieben wird.

Über die 50 Kilometer lange Bodenseeringleitung von Pfullendorf über Stockach bis in den Schweizer Raum werden große Erdgasmengen sicher, schnell und wirtschaftlich in die Region transportiert. Gleichzeitig ist dies ein äußerst umweltschonender Weg der Energieversorgung. Darüber hinaus können die Felder und Wiesen können nach der Einbindung des Dükers nahezu ohne Einschränkungen wieder genutzt werden.

HINTERGRUND

Die GasVersorgung Süddeutschland zählt zu den großen Gasgesellschaften in Deutschland und beliefert Stadtwerke, regionale Gasversorger, Industriebetriebe und Kraftwerke im In- und Ausland mit Erdgas. 2006 lag der Gasabsatz bei rund 71,2 Milliarden Kilowattstunden. GVS betreibt ein 1967 Kilometer langes Gashochdrucknetz und profitiert von über 45 Jahren Erfahrung im Gashandel und Gastransport. Im Unternehmen arbeiten 247 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter sind die EnBW und der italienische Energiekonzern Eni.

Anmerkung an die Redaktion: Rückfragen richten Sie bitte an:

Angela Grether, Medienreferentin der GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Tel.: +49 (0) 711 7812 1322; grether@gvs-erdgas.de

Gold für GVS-Imagekalender 2007

Gold für GVS-Imagekalender 2007

12 Feb

Gold für GVS-Imagekalender 2007

Angela Grether

Preisübergabe bei der 57. Internationalen Kalenderschau - „Wir sind stolz über die hohe Auszeichnung für unseren GVS-Imagekalender 2007 bei der 57. Internationalen Kalenderschau“, freut sich Dott.-Ing. Manlio La Loggia, Sprecher der Geschäftsführung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), Stuttgart. „Die hochrangig besetzte Jury hat damit die Wertigkeit der liebevoll von Kinderhänden gestalteten Monatsblätter eindrucksvoll bestätigt.“

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Stuttgart: Insgesamt 1094 Kalender wurden eingereicht, darunter 951 Kalender aus Deutschland und 143 aus zehn weiteren Ländern. Acht Mal verlieh die Jury das Prädikat Gold. In die Bewertung floss der Gesamteindruck, die Marketingkonzeption, die Funktionalität sowie die Gestaltung und Herstellungstechnik ein. Veranstalter der europaweit größten und ältesten Kalender-Präsentation sind das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, der Graphische Klub Stuttgart e.V., Kodak GmbH Stuttgart und der Verband Druck und Medien Baden-Württemberg.
Wirtschaftsminister Erwin Pfister übergab die begehrte Auszeichnung.

Im Anschluss an die Ausstellung in Stuttgart wandern die Siegertitel und eine repräsentative Auswahl der Kalender ins Regierungspräsidium Karlsruhe, wo sie vom 15. Februar bis 18. März zu sehen sind. Weitere Ausstellungen sind in Wien, Südafrika und Namibia geplant.

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09 Feb

Erdgas-Schüler-Cup entwickelt sich zur Erfolgsserie im Radsport

Angela Grether

Nachwuchsförderung: Landesweite Radrennserie geht in die zehnte Runde - Jubiläum für den Erdgas-Schüler-Cup. Die Rennserie für den badenwürttembergischen Radsportnachwuchs geht 2007 bereits in die zehnte Runde. Zum ersten Mal fährt der Nachwuchs am 28. April in Wangen um Punkte, Pokale und Preise.

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Stuttgart: Der Wettbewerb endet am 22. Juli in Ilsfeld-Auenstein. Weitere Austragungsorte sind Volkertshausen, Keltern-Ellmendingen, Meckesheim, Biberach, Hofweier, Ebringen und Geislingen. Die sechs Gesamtsieger dürfen sich auf eine Einladung zur Rad-WM in Stuttgart freuen.

Ganz bewusst spricht der Erdgas-Schüler-Cup die Jüngsten an. Teilnahmeberechtigt sind die Altersklassen U11 (unter 11 Jahren), U13 sowie Schülerinnen und Schüler. Neun Veranstaltungen beinhaltet die Rennserie. Ein Punktekonto entscheidet über den Gesamtsieg, der nach einem ausgeklügelten System ermittelt wird. Jederzeit kann im Internet unter www.gvs-erdgas.de die aktuelle Platzierung abgerufen werden. Dabei ist besonders erfreulich, dass sich der Erdgas-Schüler-Cup in kurzer Zeit bundesweit zu einem innovativen und beispielhaften Modell der Talentsuche und Nachwuchsarbeit entwickelt hat.

Nach neun Jahren trägt die nachhaltige Förderung der Talente auch auf internationalem Parkett Früchte: Viele ehemalige Teilnehmer des Erdgas-Schüler-Cups fahren nun erfolgreich in der Nationalmannschaft und belegen bei Europa- und Weltmeisterschaften Spitzenplätze. Dafür gingen die Radsportverbände des Landes und die GasVersorgung Süddeutschland seit 1998 neue Wege in der Nachwuchsförderung. Radsportexperten werten mittlerweile den Gesamtsieg beim Erdgas-Schüler-Cup höher als den Gewinn der Baden-Württembergischen Meisterschaft.

Termine Erdgas-Schüler-Cup Baden-Württemberg 2007 im Überblick

14 Nov

Neues Netzzugangsmodell nimmt Fahrt auf

Angela Grether

Mehr Flexibilität beim Erdgas-Transport - Nach Genehmigung ihrer Netzzugangsentgelte durch die Bundesnetzagentur bietet die GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), Stuttgart, allen Transportkunden ein neues Modell für den Zugang zu ihrem Erdgasnetz an. Ziel ist es, beim Netzzugang noch mehr Transparenz und Flexibilität als bisher zu erreichen.

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Stuttgart: „Unsere Transportkunden haben nunmehr die Möglichkeit, ihre Transporte nach der Zweivertragsvariante im gemeinsamen Marktgebiet von GVS und Eni Deutschland zu organisieren oder weiterhin nach der Einzelbuchungsvariante zu verfahren,“ erläutert GVS-Geschäftsführer Dr. Jörg Burkhardt das neue Modell. Beide Varianten ermöglichen die separate Buchung individueller Kapazitätsrechte an Einspeise- und Ausspeisepunkten. Innerhalb des Marktgebiets GVS/Eni D sind gebuchte Kapazitäten frei zuordenbar. Jedem Einspeise- und Ausspeisepunkt im rund 1900 Kilometer langen GVS-Netz wurde ein Kapazitätsentgelt zugeordnet.
GVS bietet ihren Transportkunden Kapazitäten auf fester und unterbrechbarer Basis an. Diese können auf Jahres-, Monats-, Wochen- oder Tagesbasis erworben werden.
Auch vom Gaswirtschaftjahr (01.10. bis 01.10. des Folgejahres) abweichende Jahresverträge sind möglich. Außerdem ist es möglich, Gasmengen am so genannten virtuellen Punkt frei zu handeln. Bestehende Transportverträge können an das neue Netzzugangsmodell angepasst werden.

Hintergrund
Die GasVersorgung Süddeutschland GmbH hat im Jahr 2005 die eigenständige Organisationseinheit „GVS-Transport TSO“ für den Transportbereich geschaffen, welche die Aufgaben und Pflichten des Netzbetreibers im Sinne des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) vom 7. Juli 2005 und der dazugehörigen Verordnungen wahrnimmt.
Die GVS befindet sich zu 100 % im Eigentum der EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH, Karlsruhe, deren Anteilseigner zu je 50 % die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) und die Eni S.p.A. (Eni) sind. Mit der Kompetenz aus 45 Jahren Erfahrung im Gastransport bietet die GVS ihren Transportkunden den diskriminierungsfreien, sicheren und effektiven Transport von Gas in ihrem regionalen, rund 1.900 km langen Fernleitungsnetz an.

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10 Nov

GVS vergibt Förderpreis Junge Künstler

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland verstärkt Nachwuchsförderung - Veronika Rettich ist Preisträgerin des GVS-Förderpreis Junge Künstler 2006. Den zweiten Platz vergab die Jury an Jan Löchte; Drittplatzierte wurde Philip Loersch. Seit 2005 lobt die GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, diesen Wettbewerb aus und ergänzt damit ihre vielfältige Nachwuchsförderung auch im Bereich Kunst. Der GVS-Förderpreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und richtete sich an alle Absolventen und Studierende der beiden Akademien der Bildenden Künste in Karlsruhe und Stuttgart. Professor Dr. Peter Frankenberg, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, übernahm erneut die Schirmherrschaft.

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Stuttgart/Karlsruhe: Die insgesamt 40 Werke sind vom 10. November bis 15. Dezember in der GVS-Hauptverwaltung, Am Wallgraben 135 in Stuttgart-Vaihingen zu sehen. Am 23. und 29. November, jeweils 17:00 Uhr, werden Führungen angeboten. Anmeldungen unter foerderpreis@gvs-erdgas.de oder Telefon 0711/7812-1418.
Die in München geborene Veronika Rettich besuchte von 1997 bis 2000 die Berufsfachschule für Schnitzerei. Danach studierte sie Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Harald Klingelhöller; 2004 folgte das Erasmus-Stipendium Ecole des Beaux Artes de Nantes. Seit 2005 ist sie Meisterschülerin bei Prof. Harald Klingelhöller. Der Ravensburger Jan Löchte absolvierte eine Ausbildung zum Metallbauer, Fachrichtung Metallgestaltung. Seit 2001 studiert er Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Werner Pokorny, Anna Tretter, Prof. Udo Koch, Alexandra Ranner und Prof. Christian Jankowski. Die prämierte Diashow „Wäsche waschen“ entstand bei einem dreimonatigen Auslandssemester an der Kunstakademie in Vilnius, Litauen, bei Prof. Mindaugas Navakas. Philip Loersch, geboren in Aachen, studiert seit 2000 Freie Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Holger Bunk und Prof. Alexander Roob.
Für die GasVersorgung Süddeutschland ist Kunst ein Motor. Das wird einerseits genutzt, um eine wirkungsvolle Förderung des künstlerischen Nachwuchses im Technikland Baden-Württemberg zu erreichen; andererseits bedeutet Kunst Kreativität, signalisiert Aufbruch, Neugierde und Beweglichkeit. Als große deutsche Gasgesellschaft sieht sich die GVS nicht nur als Energiedienstleister, sondern auch als verlässlicher, leistungsorientierter und kompetenter Partner für die Menschen und die Betriebe der Region. Daher engagiert sich das Unternehmen langfristig verstärkt im sozialen, sportlichen und kulturellen Bereich. Besonders die Nachwuchsförderung steht und stand beim GVS-Sponsoring im Mittelpunkt.

„Aus Sicht der beiden Akademien der Bildenden Künste in Stuttgart und Karlsruhe ist es ein
Glücksfall, dass sich die GasVersorgung Süddeutschland auch in diesem Jahr entschieden hat, einen Förderpreis für junge Künstler auszuschreiben“, verdeutlichen Prof. Erwin Gross, Rektor der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und sein Stuttgarter Kollege Prof. Dr. Ludger Hünnekens unisono. „Die baden-württembergischen Kunsthochschulen, die für eine exzellente Ausbildung von Künstlern und Kunsterziehern stehen, werden mit dem neuen GVS-Förderpreis in die Lage versetzt, den jungen Künstlern ein öffentliches Forum zur Präsentation ihrer Arbeiten zu bieten. Dieser Schritt aus den Ateliers heraus und zugleich die Herausforderung, sich einer externen Jury zu stellen, ist Anreiz, Weiterbildung und unmittelbare Förderung ihrer künstlerischen Entwicklung und Selbstbestimmung.“

Jurymitglieder GVS-Förderpreis Junge Künstler 2006
Iris Dressler, Direktorin des Württembergischen Kunstvereins, Stuttgart
Karl Moritz Gruenbauer, Kunsthistoriker, Tübingen
Gregor Jansen, Leiter Museum für Neue Kunst am Zentrum für Kunst- und Medientechnologie, Karlsruhe
Uwe Lindau, Künstler, Karlsruhe
Christian Marquart, Chefredakteur und Herausgeber der Zeitschrift KULTUR, Stuttgart
Andreas Seifert, Architekt, Stuttgart
Angelika Stepken, Direktorin des Badischen Kunstvereins, Karlsruhe
Rainer Wehr, Galerist, Stuttgart
Jörg Zimmermann, Künstler, Uhingen

Anmerkung an die Redaktion
Die ausgezeichneten Werke haben wir zusammen mit der Pressemitteilung unter "downloads" für Sie als PDF zusammengefasst.

Telefon: +49 (0) 711 7812 1322, e-mail: grether@gvs-erdgas.de

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