Presse

Beim Wettbewerb Energie für Bildung freuen sich mit den Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Konz über die Auszeichnung:  v.l.  Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Frieden, Leitender Regierungsschuldirektor Peter Epp, Schulleiter Wolfgang Leyes, Angela Grether, GVS, Landrat Günther Schartz, und rechts außen Studienrat Jürgen N. Kopp, MINT-Beauftragter am Gymnasium Konz. Foto: Bosch

28 Sep

Wettbewerb Energie für Bildung: Aufbau eines modernen (Umwelt-)Analytiklabors - Auszeichnung für das Gymnasium Konz

Angela Grether

Die Erfahrung zeigt, dass das Interesse von Schülerinnen und Schülern an den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) steigt, wenn ihnen die Möglichkeit zu interessanten Versuchen und praktischen Anwendungen geboten wird. Das Gymnasium Konz im Kreis Trier-Saarburg verfügt bereits seit dem Schuljahr 2014/15 über ein Analytiklabor, in dem die Schülerinnen und Schüler vor allem umweltrelevante Untersuchungen durchführen. Dank seiner Hightech-Ausstattung hat sich das Labor zu einem bedeutenden interdisziplinären MINT-Förderbaustein am Gymnasium Konz entwickelt. Das sei ein guter Weg, junge Menschen vom praktischen Nutzen der MINT-Fächer (v.a. Chemie und Biologie) zu überzeugen, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.Foto: Bosch

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Konz/Stuttgart, 28. September 2016. Im Schuljahr 2014/15 begann das Gymnasium Konz mit der Einrichtung eines modernen (Umwelt-)Analytiklabors. Die Grundaufbauphase konnte Ende 2015 abgeschlossen werden. „Ein wesentliches Motiv für diese Initiative lag in unserem spezifischen Umfeld - wir sind eine Schule im Grünen“, berichtet der MINT-Beauftragte der Schule, Studienrat Jürgen N. Kopp. „In unmittelbarer Nähe der Schule gibt es eine Reihe interessanter Analyse-Standorte, an denen man Wasser- und Bodenproben entnehmen kann. Im Rahmen der Gewässeranalytik sind dies zum Beispiel der Konzer Bach, die Saar und die Mosel, während im Rahmen der Bodenanalytik der Liescher Berg mit seinen unterschiedlichen Ausgangsgesteinen und Bodentypen zu nennen ist.“

(Umwelt-)Analysen mit Praxisbezug

Die Rechnung der Initiatoren ging auf: Die Schülerinnen und Schüler der Schule fanden und finden es spannend, selbst entnommene Proben analysieren zu können. Dies umso mehr als man an der Schule von Anfang an hochwertige Geräte zum Einsatz brachte. „Dieser Hightech-Aspekt und das betreute Arbeiten auf quasi-universitärem Niveau kommen bei den Jugendlichen an“, freut sich der Schulleiter, Oberstudiendirektor Wolfgang Leyes. „In zunehmendem Maße engagieren sich Schülerinnen und Schüler über den Unterricht hinaus für Zusammenhänge naturwissenschaftlicher Fächer wie Biologie, Chemie, Physik und Informatik.“ Das zeige sich beispielsweise an der Bereitschaft, Facharbeiten zu verfassen und habe auch schon zu zahlreichen „Jugend forscht“-Arbeiten inspiriert.

„Die Tatsache, dass wir an unserer Schule modernste Messtechnik für analytische Zwecke einsetzen können, hat das Ansehen der naturwissenschaftlichen Fächer, insbesondere von Chemie und Biologie, in den Augen der Schülerinnen und Schüler wie auch ihres Umfelds deutlich aufgewertet“, sagt Projektleiter Kopp. Pädagogisches Ziel sei es, möglichst spannende und lebensnahe Aufgabenstellungen anzubieten. So habe man im Labor herausgefunden, dass es in einigen Bereichen heimischer Fließgewässer Probleme bezüglich der Gewässergüte gibt. In Kooperation mit den zuständigen Fachbehörden habe man dann nach geeigneten Lösungen gesucht, wobei sich die ausgearbeiteten Handlungskonzepte letztlich als wirksam erwiesen und zu einer Verbesserung der Gewässergüte führten. Außerdem ist das Gymnasium eine Patenschaft für einen Bereich des Konzer Baches eingegangen und übernimmt mithilfe des Labors eine kontinuierliche Zustandsüberwachung des Gewässers.

Der Leiter des Referats 37 der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion und somit der oberste Schulaufsichtsbeamte für die Gymnasien, der leitende Regierungsschuldirektor Peter Epp ist stolz auf das Engagement und die Qualität am Gymnasium Konz und bekräftigt: „Die Förderung der MINT-Fächer ist auch dem Bildungsministerium sowie der Schulaufsicht ein besonderes Anliegen. Gerade in diesen Fächern bestehen auch für Lehrkräfte noch gute Einstellungschancen.“

Günther Schartz, Landrat des Landkreises Trier-Saarburg: „Bei der Einrichtung des Labors haben wir als Schulträger das Gymnasium gerne unterstützt, um damit die Ausrichtung unserer Schule in die MINT-Richtung weiter zu stärken. Das Umweltlabor ist im Rahmen der ohnehin schon guten naturwissenschaftlichen Ausstattung des Gymnasiums Konz sicher ein „Filetstück“ und trägt entscheidend dazu bei, den Schülerinnen und Schülern eine zukunftsorientierte und optimale Lernumgebung zu bieten. Dies ist unser Anliegen als eine der Voraussetzung dafür, um den Schülerinnen und Schülern Bildung auf höchstem Niveau bieten zu können. Der besondere Dank gilt allen Sponsoren, die die Anschaffung der High-Tech-Geräte für das Labor finanziell erst ermöglicht haben sowie den Beteiligten des Gymnasiums, die sich in hohem Maße für die Einrichtung des Labors eingesetzt haben.“

Beachtliche Breitenwirkung

Das (Umwelt)-Analytiklabor richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe, also der Sekundarstufe II. Die Jugendlichen sind zwischen 16 und 19 Jahren alt. Pro Schuljahr werden über das neue Schullabor rund 300 Schülerinnen und Schüler erreicht und motiviert. Im Sinne von Pestalozzi geht es dabei um ein Lernen „mit Kopf, Herz und Hand“ und um eine interdisziplinäre Beschäftigung mit den MINT-Fächern, wobei vorrangig chemische und biologische Schwerpunkte gesetzt werden. Die größte Hürde sind dabei die hohen Kosten der Geräteausstattung. Dabei ist die Schule in hohem Maße auf Zuschüsse, Spenden und Sponsorenleistungen angewiesen. Ein eigener Internet-Auftritt des Labors (www.labor.gymnasium-konz.de) motiviert die Teilnehmer und Unterstützer und zeigt, dass die Schule dieses Projekt mit hoher Professionalität betreibt. Schülerinnen und Schüler, die MINT-Studiengänge (v.a. chemisch-biologisch geprägte Fachdisziplinen) einschlagen wollen, werden beim Übergang zur Hochschule davon profitieren.

Beeindruckte Jury

„An einem Gymnasium ein modernes Labor für (Umwelt-)Analytik einzurichten und als Langzeit-Projekt zu betreiben, ist ein sehr anspruchsvolles Vorhaben und findet unsere Bewunderung“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Wenn uns die Verantwortungsträger der Schule berichten, dass viele Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung mitmachen und sogar ein Studium in den MINT-Fächern (v.a. Studiengänge mit chemischen und biologischen Schwerpunkten) anstreben, wundert uns das nicht. In Konz wird Motivationsarbeit geleistet, die sich voll und ganz mit den Zielen unseres Wettbewerbs deckt.“

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll für den Kauf von Geräten zum weiteren Ausbau des Labors eingesetzt werden. Das Schullabor soll in der nächsten Phase in Richtung molekularbiologische Analytik (Protein-, DNA- und Lebensmittelanalytik) ausgebaut werden. 

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen       Fächern.

Mit dem Wettbewerb möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurde bereits folgendes Projekt ausgezeichnet:

Januar:             „Untersuchungen an Fließgewässern“, Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Februar:           „Fernnutzung der Sternwarte Rotat“, Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe

März:                „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“, Gustav-Walle-Mittelschule, Würzburg

April:                „Energierally für Kids“, Radko-Stöckl-Schule, Melsungen

Mai:                 Projekt „MicroLab-Ferienpraktikum“, Fachbereich Chemie der TU Kaiserslautern

Juni:                "Biogas aus Schulmüll", Lichtenbergschule Darmstadt

Juli:                  Abenteuer Physik – erleben & verstehen, Kinderhaus Leo, Coburg

August:            Wir bauen ein Wasserrad, St. Elisabeth Kindertagesstätte, Saarwellingen 

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2015 bei 64,9 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,61 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem unterstützt die GVS die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Medienreferentin

Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de
                        

Preisübergabe an das Kinderhaus Leo in Coburg. Mit Leiterin Stephanie Beck (rechts) freue sich Caritas-Geschäftsführer Richard Reich ( l.) und 3. Bürgermeister Thomas Nowak (3.v.l.).

16 Sep

Wettbewerb Energie für Bildung: Abenteuer Physik - erleben & verstehen - Auszeichnung für das Kinderhaus Leo, Coburg

Angela Grether

Technisch-naturwissenschaftliche Erlebnisse haben im Kindergarten zumeist noch begrenzten Stellenwert. Das Kinderhaus Leo des Caritasverbands für die Stadt und den Landkreis Coburg e.V. geht in dieser Hinsicht voran. Seit mehreren Jahren verfügt die Einrichtung über ein Labor, in dem verschiedene Stationen die Kinder zur Betätigung einladen. Altersgerecht werden so Einblicke in Themenbereiche der Physik vermittelt. Das sei eine gute Idee, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

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Coburg/ Stuttgart, 15. September 2016. „Man kann nicht früh genug damit beginnen, die Neugier und den natürlichen Forscherdrang der Kinder zu fördern. Da wollen wir durch unsere Angebote bewusst Impulse setzen.“ So fasst die Pädagogische Leiterin des Caritas-Kinderhauses Leo, Stephanie Beck, die Zielsetzung zusammen. Das Kinderhaus beherbergt einen Kindergarten, eine Kinderkrippe und einen Schülerhort. Bereits vor fünf Jahren hat die Einrichtung ein Labor für kleine Forscher und Forscherinnen bis zum Alter von etwa zehn Jahren eingerichtet – nicht allein für die Kindergartenkinder, sondern auch für neugierige Kinder aus der Krippe.

Als erste Station wurde im Dezember 2015 ein „Dunkelzimmer“ eröffnet, in dem es um das Themenfeld Optik geht. Seitdem folgten Monat für Monat weitere Stationen. Zum Thema Schwerkraft wurde ein Versuchsbereich eingerichtet. Verschiedene Rampen dienen dazu, dem Bereich Energie auf die Spur zu kommen. Die Aspekte der Akustik können durch kleine Modelle und das Phänomen Mechanik durch einen Flaschenzug erlebt werden. „Bei allen Stationen geht es darum, Grundprinzipien der einzelnen Themenbereiche persönlich erfahrbar zu machen“, erläutert Frau Beck ihren Ansatz frühkindlicher Bildung. „Es geht uns um Naturwissenschaften zum Anfassen und Mitmachen. So kann man Phänomene der MINT-Fächer auf ganz einfache Erfahrungen herunterbrechen. Das macht den Kindern nicht nur Spaß, sondern prägt sich ein. Die dazu passenden Formeln oder Berechnungsmodelle werden dann Jahre später in naturwissenschaftlichen Fächern nachgeliefert.“

Erleben, nicht belehren

Die Stationen können von den Kindern selbstständig bedient werden und sind jederzeit zugänglich. So wird das Forschen in den Alltag des Kinderhauses integriert. Die Erzieherinnen stehen dabei im Hintergrund für Anregungen und Erläuterungen zur Verfügung, überlassen den Jungen und Mädchen ansonsten aber das Feld. So wird Physik zum individuellen Abenteuer.

Beeindruckte Jury

„Wir halten den Ansatz des Kinderhauses Leo für eine gute Idee gemäß dem Motto ‚Spielend lernen’“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Wenn man sich, wie in diesem Fall in Coburg, etwas Kreatives einfallen lässt, kann man Kinder und Jugendliche motivierend an die MINT-Fächer heranführen. Wer bereits im Kindergarten interessante Erfahrungen gemacht hat, geht später wahrscheinlich offener in den naturwissenschaftlichen Unterricht. Die Neugier ist geweckt.“

Richard Reich, Geschäftsführer des Caritasverbands für die Stadt und den Landkreis Coburg: „Wir wollen im Kinderhaus LEO den Kindern Raum, Zeit und Ermutigung zum naturwissenschaftlichen Forschen geben und freuen uns sehr, über die großartige Auszeichnung für das Caritas-Kinderhaus LEO. Unsere Erfahrungen zeigen, dass Kinder auf physikalische Erlebnisse und Experimente sehr neugierig sind. Es ist für uns wichtig, die „natürliche“ Neugierde der Kinder zu fördern und es macht den Kindern große Freude, spielend Physik zu erleben und zu entdecken.“

Thomas Nowak, 3. Bürgermeister der Stadt Coburg: „Wir brauchen Kinder die neugierig sind und Interesse am Forschen und Tüfteln haben. Mit dem Labor und den verschiedenen Stationen im Kinderhaus Leo wird das Interesse geweckt. Ich gratuliere den Kindern und den Verantwortlichen zur Auszeichnung beim Wettbewerb Energie für Bildung.“

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro will das Kinderhaus zur Finanzierung von zwei weiteren Stationen für den Parcours verwenden: für einen Flaschenzug sowie eine begehbare und bespielbare schiefe Ebene. 

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen       Fächern.

Mit dem Wettbewerb möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurde bereits folgendes Projekt ausgezeichnet:

Januar:             „Untersuchungen an Fließgewässern“, Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Februar:           „Fernnutzung der Sternwarte Rotat“, Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe

März:                „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“, Gustav-Walle-Mittelschule, Würzburg

April:                „Energierally für Kids“, Radko-Stöckl-Schule, Melsungen

Mai:                 Projekt „MicroLab-Ferienpraktikum“, Fachbereich Chemie der TU Kaiserslautern

Juni:                "Biogas aus Schulmüll", Lichtenbergschule Darmstadt

Juli:                  Wir bauen ein Wasserrad, St. Elisabeth Kindertagesstätte, Saarwellingen

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GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2015 bei 64,9 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,61 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem unterstützt die GVS die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

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Strahlende Gesichter nicht nur bei den Kindern der Kita St. Elisabeth in Saarwellingen-Schwarzenholz. Auch die Erwachsenen waren begeistert: Hintere Reihe n.l. Pastor Bernd Seibel, Kita-Leiterin Elisabeth Himbert, Dorothee Roos, Gesamtleitung der Kath. KiTa gGmbH Saarland, Hans Schon, ehrenamtlicher Mitbegleiter des Projektes, Isabella Schon, Projektleiterin und Erzieherin der Kita, Thomas Hentschel, Geschäftsführer der TWS Technische Werke der Gemeinde Saarwellingen, Angela Grether von der GVS, und Armin Weisgerber, Erster Beigeordneter der Gemeinde Saarwellingen. Kita St. Elisabeth

19 Jul

Wettbewerb Energie für Bildung: Wir bauen ein Wasserrad - Auszeichnung für die St. Elisabeth Kindertagesstätte, Saarwellingen

Angela Grether

Technisch-naturwissenschaftliche Aufgaben haben im Kindergarten zumeist noch geringen Stellenwert. Das ist in der Kindertagesstätte in Saarwellingen-Schwarzenholz anders. Hier steht eine ehrenamtliche Fachkraft mit technischer Expertise zur Verfügung, sodass das latente technisch-naturkundliche Interesse der Kinder gezielt gefördert werden kann. In den vergangenen Monaten stand das in der Kita unter der Projektüberschrift „Wasserrad“. Jedes teilnehmende Kind baute sein eigenes Rad und brachte es in einem nahen Bach zum Laufen. Eine gute Idee, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

Fotos: Kita St. Elisabeth

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Saarwellingen-Schwarzenholz/ Stuttgart, 19. Juli 2016. DieErzieherinnen und Kinder der St. Elisabeth Kindertagesstätte/Kita gGmbH haben Glück: Seit drei Jahren macht es die tatkräftige Unterstützung eines ehrenamtlichen Mitarbeiters möglich, ein Langzeit-Projekt unter dem Motto „Drinnen und draußen“ anzubieten. Daran nahmen in den vergangenen Monaten 17 Jungen und Mädchen des letzten Kindergartenjahres teil.

„Die Kinder dürfen mitbestimmen, was für ein Projekt wir gemeinsam angehen“, berichtet die Leiterin, Elisabeth Himbert. „Alle wollten unbedingt ein Wasserrad bauen – auch wenn niemand von uns Erwachsenen wusste, warum. Die Praxis zeigte dann aber, dass es eine tolle Projektidee war – und auch genau das Richtige für unseren Projektleiter, der als pensionierter Techniker, Führungskraft des technischen Hilfswerks und Experte für Arbeitssicherheit, umfassende Erfahrung einbringt.“ Dem technischen Leiter, so Frau Himbert, stünde dabei eine pädagogische Fachkraft für die Organisation und Dokumentation zur Seite.

Von der Idee über die Planung bis hin zur Umsetzung

Das Projekt wurde systematisch angegangen. Am Anfang standen theoretische Überlegungen. Wie funktioniert ein Wasserrad? Wie muss es beschaffen sein? Wie lenkt man das Wasser, um seine Kraft zu nutzen? „Diese gedankliche Arbeit bereitete unseren Kindern keine Schwierigkeiten“, erzählt die Leiterin. „Die Genialität der Drehbewegung haben sie schnell erfasst. Knifflig wurde dann aber die praktische Umsetzung. Da fehlte doch so manchem Jungen und Mädchen die feinmotorische Erfahrung. Aber dafür haben wir ja unseren Experten, der die Kinder mit viel Geduld schrittweise einwies und die Arbeit in überschaubare Abschnitte zerlegte.“

Jedes Kind baute unter Anleitung sein eigenes kleines Wasserrad. Dann kam der große Tag, an dem die Wasserräder in einem nahegelegenen Bach aufgestellt und zum Laufen gebracht wurden. Den fertigen „Wasserrad-Park“ mit Nutzung regenerativer Energie präsentierte das Team dann stolz den Eltern, die sich mitfreuten. Als krönender Abschluss des mehrwöchigen Projektes unternahm die Gruppe einen Ausflug zu einer funktionstüchtigen Mühle mit einem richtigen großen Wasserrad. Wie so eine Anlage zur Nutzung der Kraft des Wassers funktioniert, wussten die 17 Kinder zu dem Zeitpunkt ja bereits. 

„Zusammenfassend kann ich sagen, dass dies aus pädagogischer Sicht ein sehr schönes Projekt gewesen ist, resümiert Leiterin Elisabeth Himbert. „Die Jungen und Mädchen haben viel gelernt und hatten gemeinsam viel Spaß. Und sie hatten das Erfolgserlebnis, dass sie etwas, was zunächst nur im Kopf vorhanden war, mit eigener Hände Arbeit verwirklichen konnten.“

Beeindruckte Jury

„Ein rundes Projekt unter dem Motto ‚Spielend lernen’“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Wer Kinder und Jugendliche im Bereich der MINT-Fächer fördern will, muss sich etwas einfallen lassen. Das ist der Kita gelungen. Wasserräder zeigen eindrucksvoll, wie man die Kraft des strömenden Wassers in Energie umsetzen kann.“ Das Angebot „Drinnen und draußen“ der Kindertagesstätte soll weitergeführt werden. Für die nächste Runde gibt es bereits etliche Vorschläge, von der Seifenkiste bis zum Sonnenofen.  Deshalb ist das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro zur Finanzierung von Materialien hoch willkommen. „Ich finde das Engagement, welches sich hier in der KiTa entwickelt hat, bemerkenswert“, betont Thomas Hentschel, Geschäftsführer der TWS Technische Werke der Gemeinde Saarwellingen, und örtlicher Partner der GVS. „Ein früher Einstieg für die Kinder in naturwissenschaftliche Themen ist besonders wichtig, um langfristiges Interesse zu wecken. Mein besonderer Dank gilt neben den Erzieherinnen und Erziehern auch den ehrenamtlichen Helfern. Zu der berechtigten Auszeichnung des Projekts meine herzlichsten Glückwünsche!“

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen         Fächern.

Mit dem Wettbewerb möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen. 

In diesem Jahr wurde bereits folgendes Projekt ausgezeichnet:

Januar:             „Untersuchungen an Fließgewässern“, Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Februar:           „Fernnutzung der Sternwarte Rotat“, Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe

März:                „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“, Gustav-Walle-Mittelschule, Würzburg

April:                „Energierally für Kids“, Radko-Stöckl-Schule, Melsungen

Mai:                 Projekt „MicroLab-Ferienpraktikum“, Fachbereich Chemie der TU Kaiserslautern 

Juni:                „Biogas aus Schulmüll“, Lichtenbergschule Darmstadt 

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Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2015 bei 64,9 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,61 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem unterstützt die GVS die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

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Für das Projekt Biogas aus Schulmüll wurde die Lichtenbergschule Darmstadt ausgezeichnet. V.l. Andrea Jost, Geschäftsführende Fachbereichsleiterin Naturwissenschaften, Schulleiter Meinhard Hiemenz, Angela Haag-Kerwer (4.v.l.), MINT-Koordinatorin und Projektleiterin(4.v.l.),  , Schülerinnen und Schüler des Projekts mit Angela Grether, GVS

27 Jun

Wettbewerb Energie für Bildung: Biogas aus Schulmüll - Auszeichnung für die Lichtenbergschule, Darmstadt

Angela Grether

Dass im naturwissenschaftlichen Unterricht praxisnahe Versuche gemacht werden, um den Schülerinnen und Schülern Zusammenhänge deutlich zu machen, ist gang und gäbe. Die Darmstädter Lichtenbergschule geht aber noch einen Schritt weiter. Sie bereitet einen „Großversuch“ mit vielen unterschiedlichen Schritten vor: die detaillierte Planung, die anschließende Realisierung und den Betrieb einer schuleigenen Biogasanlage, die aus Abfällen Energie erzeugt. Lernen unter Live-Bedingungen, das sei ein in besonderer Weise förderungswürdiger Ansatz, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

Fotonachweis: Lichtenbergschule Darmstadt

Projektvorstellung. Fotonachweis: Lichtenbergschule Darmstadt

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Darmstadt/Stuttgart, 27. Juni 2016. Für naturwissenschaftlich besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler betreibt die Lichtenbergschule seit einigen Jahren ein jahrgangsübergreifendes Forschungszentrum: den Weird Science Club. Auf der Suche nach spannenden Projekten kam in diesem Kreis bereits 2012 die Idee auf, organische Abfälle auf dem Schulgelände in einer Biogasanlage in Energie umzuwandeln. So wollte man vormachen, wie man Abfälle und Reststoffe sinnvoll nutzen kann.

„Die Idee war gut, aber – wie wir bald erkannten – auch sehr aufwendig und anspruchsvoll“, sagt MINT-Koordinatorin Dr. Angela Haag-Kerwer, die an der Schule naturwissenschaftliche Fächer unterrichtet. „So ein Projekt bedarf guter Vorbereitung und präziser Planung – aber das ist aus pädagogischer Sicht ja auch sehr reizvoll. Gemeinsam konnten wir erleben, wie sich das Projekt Schritt für Schritt konkretisierte. Das bescherte den beteiligten Schülerinnen und Schülern bereits viele kleine Erfolgserlebnisse.“ Tangiert werden die Fächer Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Physik und Technik.

Ausgangsmaterial für die Gaserzeugung sind Abfälle (Mischmüll) und Kompost. Bis daraus jedoch energetisch verwertbares Methangas wird, müssen viele Prozessschritte durchlaufen werden. „Dabei ist der Bau der eigentlichen Anlage noch das einfachste. Viel schwieriger ist später die Steuerung“, erläutert Frau Dr. Haag-Kerwer. „Die wertvollsten Mitarbeiter einer solchen Anlage sind sensible Mikroorganismen, die nur effizient arbeiten, wenn man ihnen optimale Bedingungen bietet. Die versuchen wir in Versuchen zu simulieren. Alles muss stimmen, von der Feuchte des Materials über dessen pH-Wert bis hin zur Wärme in den Gärbehältern.“

Vielfältige Herausforderungen

Erklärtes Ziel der Projektgruppe ist es, nicht nur eine funktionierende Anlage aufzubauen, sondern diese später auch pädagogisch zu nutzen. Auch Schülerinnen und Schüler, die nicht zum Weird Science Club gehören, sollen mit ihren Klassen die Möglichkeit zu einem Besuch erhalten und werden dann von den „Insidern“ betreut, die ihr Wissen weitergeben. Da geht es um Themen wie Nachhaltigkeit, regenerative Energie und Energieeffizienz, die im Zeichen der Energiewende von hoher Aktualität sind.

„Das Spannende an dem Projekt sind die verschiedenen Ebenen“, sagt Dr. Haag-Kerwer. „Neben den technisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenstellungen ist ebenfalls an anderen Fronten Engagement gefordert. So gilt es zum Beispiel, Sponsoren und Kooperationspartner zu finden und zu überzeugen. Das erfordert wieder ganz andere Fähigkeiten, vor allem soziale Kompetenz. Insofern kann sich bei diesem Projekt jeder auf seine Weise einbringen. Diese Chance zur Aufgabenteilung ist der Vorteil komplexer Vorhaben.“

Beeindruckte Jury

„Das Konzept ‚Biogas aus Schulmüll’ des Darmstädter Weird Science Club hat die Fachjury und auch mich sehr beeindruckt“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Wir haben im Rahmen unseres Wettbewerbs bereits viele MINT-Projekte kennengelernt, aber selten ein so vielschichtiges. Hier können sich junge Menschen auf ganz unterschiedlicher Ebene einbringen und praxisbezogene Erfahrungen sammeln. Insofern ist der Lichtenbergschule zu wünschen, dass sie den langen Atem haben möge, das Konzept umzusetzen.“ Das ambitionierte Ziel, eine eigene Schul-Biogasanlage zu bauen und zu betreiben kann ohne materielle Unterstützung von Sponsoren nicht realisiert werden. Vor diesem Hintergrund ist das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro hoch willkommen. Es soll je zur Hälfte für elektronische Bauteile und zur Finanzierung einer wissenschaftlichen Assistentin verwendet werden.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen         Fächern.

Mit dem Wettbewerb möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen. 

In diesem Jahr wurde bereits folgendes Projekt ausgezeichnet:

Januar:             „Untersuchungen an Fließgewässern“, Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Februar:           „Fernnutzung der Sternwarte Rotat“, Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe

März:                „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“, Gustav-Walle-Mittelschule, Würzburg

April:                „Energierally für Kids“, Radko-Stöckl-Schule, Melsungen

Mai:                 Projekt „MicroLab-Ferienpraktikum“, Fachbereich Chemie der TU Kaiserslautern 

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Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2015 bei 64,9 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,61 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem unterstützt die GVS die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

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Strahlende Gesichter bei der Preisübergabe an der TU Kaiserslautern für das Projekt MicroLab-Ferienpraktikum. V.l. Jennifer Schygulla, Leitende Assistentin des MicorLab Ferienpraktikum, Dr. Helmut Sitzmann, Projektleiter MicroLab-Ferienprogramm, Angela Grether von der GVS, Dr. Nadine Bondorf, Leiterin des Referats Qualität in Studium und Lehre der TU Kaiserlautern, und Hans-Peter Frey, Abteilungsleiter Marketing/Öffentlichkeitsarbeit, SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG.

18 Mai

Wettbewerb Energie für Bildung: Projekt „MicroLab-Ferienpraktikum“ - Auszeichnung für den Fachbereich Chemie der TU Kaiserslautern

Angela Grether

Chemie gilt bei vielen Schülern als ein schweres Schulfach, wenn auch die damit verbundenen Experimente häufig als spannend empfunden werden. Doch im Regelunterricht fehlt dafür meist die Zeit. Mit seinem Ferienpraktikum geht der Fachbereich Chemie der TU Kaiserlautern einen kreativen Weg. Fünf Tage lang können Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 bis 12 zusammen mit Studierenden nach Herzenslust experimentieren und erhalten so einen wirklichkeitsnahen Einblick in die Praxis chemischer Laborarbeit. Das sei ein in besonderer Weise förderungswürdiger Ansatz, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

Foto: Thomas Koziel, TU Kaiserslautern

Vielfältige Versuche Foto: Thomas Koziel, TU Kaiserslautern

Starke Bilder Foto: Thomas Koziel, TU Kaiserslautern

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Kaiserslautern/Stuttgart, 18. Mai 2016. Fünf Tage im Zeichen der Chemie, verpackt als Ferienkurs – dieses Angebot gibt es bereits seit 2006. Es richtet sich an interessierte Schülerinnen und Schüler, gleichzeitig aber auch an Studierende und junge Naturwissenschaftler. „Beide Gruppen machen aus unterschiedlichen Blickwinkeln wertvolle Erfahrungen“, bringt es apl. Prof. Dr. Helmut Sitzmann, Professor für Anorganische Chemie und Projektleiter, auf den Punkt. „Die Schülerinnen und Schüler schnuppern Labor-Luft, die Studierenden und Nachwuchswissenschaftler können live erleben, wie Jugendliche mit Laboraufgaben zurechtkommen.“

Austragungsort für das jährliche Ferienpraktikum sind die Praktikumslaboratorien der Fachrichtung Anorganische Chemie im Fachbereich Chemie. „Etwa die Hälfte der rund 50 Teilnehmer kommt aus der Nähe und reist jeden Morgen an, die anderen können während der fünf Tage im Evangelischen Gemeinschaftszentrum in Trippstadt wohnen“, berichtet die Chemielehrerin und leitende Assistentin Jennifer Schygulla. „Alle Teilnehmer erhalten vorab in digitaler Form die Praktikumsunterlagen, um sich einlesen zu können. Die Experimentierstationen werden von uns bereits aufgebaut, damit wir keine Zeit verlieren. Die Teilnehmer bilden Zweiergruppen und tragen sich für bestimmte Versuche ein. Dann geht es los.“ 

Vier Tage lang (Montag bis Donnerstag) wird unter Anleitung von drei Chemielehrkräften in Teams experimentiert. Darüber hinaus haben die Jugendlichen die Möglichkeit, zusammen mit einzelnen teilnehmenden jungen Wissenschaftlern deren Forschungslabor zu besichtigen. Das erlaubt Einblicke in „echte“ wissenschaftliche Forschung. Ergänzend werden noch Workshops angeboten. Am fünften Tag (Freitag) finden dann im Rahmen einer Abschlussveranstaltung Schauversuche statt. Zur Entspannung gibt es im Umfeld des Austragungsorts viele Freizeitmöglichkeiten, vom Schwimmen bis zum Klettern. „Wer unsere Angebote ausschöpft – und das tun die meisten Teilnehmer – kann sich die Tage richtig vollpacken. Da kann man richtig etwas lernen und hat jede Menge Spaß dabei“, sagt Jennifer Schygulla.

Endlich einmal Zeit genug

Dass das Konzept des Ferienpraktikums bei den Jugendlichen ankommt, zeigt zum Beispiel die Aussage eines Schülers des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Dillingen/Saar. In seinem 2014 verfassten Projektbericht hebt der Verfasser hervor, dass die Arbeit im Ferienprogramm nicht mit der in der Schule zu vergleichen sei: „Man hat viel weniger bis gar keinen Zeitdruck, weil die Stunde eben nicht gleich vorbei ist, und man kann sich endlich mal richtig Zeit nehmen, die Versuche, die man macht, zu verstehen. Bei manchen Versuchen muss man etwas länger warten, bis was Interessantes passiert, ist dann aber umso glücklicher, dass es geklappt hat. Manchmal wiederholt man einen Versuch auch mehrere Male.“

Klare Win-Win-Situation

„Zusätzlich zur Erweiterung der eigenen Kenntnisse und Fertigkeiten erhalten die Schülerinnen und Schüler bei diesem Praktikum einen realistischen Eindruck von der Arbeit in einem Chemielabor“, sagt apl. Prof. Dr. Helmut Sitzmann. „Dabei arbeiten sie mit Lehramtskandidaten, Diplomanden und Doktoranden des Fachbereichs zusammen und können direkt und indirekt von den Älteren lernen. Nach Abschluss des Praktikums kehren die Schülerinnen und Schüler mit vielfältigen Erfahrungen an ihre Schulen zurück und berichten dort von ihren Erlebnissen. Dies kann auf längere Sicht dazu beitragen, dass Studienanfänger mit realistischeren Erwartungen an das Chemiestudium herangehen."

Auch die teilnehmenden Lehramt-Masterkandidaten profitieren von den gemischten Praktika. Denn sie erhalten so die Möglichkeit, mit Schülergruppen Experimente zum Thema ihrer eigenen Masterarbeit durchzuführen. Laut Sitzmann sind in den vergangenen Jahren im MicroLab bereits mehrere Dutzend Masterarbeiten entstanden. Sie beschäftigen sich hauptsächlich mit der Neuentwicklung oder Optimierung von chemischen Experimenten, die von Jugendlichen in der Schule und zum Teil sogar zu Hause durchgeführt werden können.

Beeindruckte Jury

„Das Konzept des MicroLab-Ferienpraktikums hat die Jury und auch mich beeindruckt“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Wir haben im Rahmen unseres Wettbewerbs bereits viele MINT-Projekte kennengelernt, aber selten ein so aufwendiges. Denn neben der eigentlichen fachlichen Arbeit in einem als besonders schwierig geltenden naturwissenschaftlichen Fach ist so ein mehrtägiges Ferienpraktikum natürlich ebenfalls mit einem erheblichen logistischen Aufwand verbunden. Hier kann man dem Fachbereich Chemie der TU Kaiserlautern nur gratulieren. Hut ab! “

Hans-Peter Frey, Abteilungsleiter Marketing/Öffentlichkeitsarbeit der SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG: „Als regionaler Energieversorger sehen wir uns auch in der Pflicht, in die Region zu investieren und so Projekte der Bildung, des Sportes und der Kultur zu unterstützen. Deutschland ist eine Industrienation und hier gehört der Jugend die Zukunft. Wir alle sind aufgefordert, Verantwortung für deren Bildung zu übernehmen. Das führt zu einem Mehrwert für uns alle.“

Die Finanzierung des aufwendigen Projekts ist eine Herausforderung. Die Teilnahmegebühren decken nur einen Teil der Kosten. Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll den Etat der Arbeitsgruppe entlasten.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen         Fächern.

Mit dem Wettbewerb möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen. 

In diesem Jahr wurde bereits folgendes Projekt ausgezeichnet:

Januar:             „Untersuchungen an Fließgewässern“, Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Februar:           „Fernnutzung der Sternwarte Rotat“, Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe

März:                „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“, Gustav-Walle-Mittelschule, Würzburg

April:                „Energierally für Kids“, Radko-Stöckl-Schule, Melsungen

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2015 bei 64,9 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,61 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem unterstützt die GVS die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Medienreferentin

Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de
 

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