Presse

Strahlende Gesichter nicht nur bei den Kindern der Kita St. Elisabeth in Saarwellingen-Schwarzenholz. Auch die Erwachsenen waren begeistert: Hintere Reihe n.l. Pastor Bernd Seibel, Kita-Leiterin Elisabeth Himbert, Dorothee Roos, Gesamtleitung der Kath. KiTa gGmbH Saarland, Hans Schon, ehrenamtlicher Mitbegleiter des Projektes, Isabella Schon, Projektleiterin und Erzieherin der Kita, Thomas Hentschel, Geschäftsführer der TWS Technische Werke der Gemeinde Saarwellingen, Angela Grether von der GVS, und Armin Weisgerber, Erster Beigeordneter der Gemeinde Saarwellingen. Kita St. Elisabeth

19 Jul

Wettbewerb Energie für Bildung: Wir bauen ein Wasserrad - Auszeichnung für die St. Elisabeth Kindertagesstätte, Saarwellingen

Angela Grether

Technisch-naturwissenschaftliche Aufgaben haben im Kindergarten zumeist noch geringen Stellenwert. Das ist in der Kindertagesstätte in Saarwellingen-Schwarzenholz anders. Hier steht eine ehrenamtliche Fachkraft mit technischer Expertise zur Verfügung, sodass das latente technisch-naturkundliche Interesse der Kinder gezielt gefördert werden kann. In den vergangenen Monaten stand das in der Kita unter der Projektüberschrift „Wasserrad“. Jedes teilnehmende Kind baute sein eigenes Rad und brachte es in einem nahen Bach zum Laufen. Eine gute Idee, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

Fotos: Kita St. Elisabeth

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Saarwellingen-Schwarzenholz/ Stuttgart, 19. Juli 2016. DieErzieherinnen und Kinder der St. Elisabeth Kindertagesstätte/Kita gGmbH haben Glück: Seit drei Jahren macht es die tatkräftige Unterstützung eines ehrenamtlichen Mitarbeiters möglich, ein Langzeit-Projekt unter dem Motto „Drinnen und draußen“ anzubieten. Daran nahmen in den vergangenen Monaten 17 Jungen und Mädchen des letzten Kindergartenjahres teil.

„Die Kinder dürfen mitbestimmen, was für ein Projekt wir gemeinsam angehen“, berichtet die Leiterin, Elisabeth Himbert. „Alle wollten unbedingt ein Wasserrad bauen – auch wenn niemand von uns Erwachsenen wusste, warum. Die Praxis zeigte dann aber, dass es eine tolle Projektidee war – und auch genau das Richtige für unseren Projektleiter, der als pensionierter Techniker, Führungskraft des technischen Hilfswerks und Experte für Arbeitssicherheit, umfassende Erfahrung einbringt.“ Dem technischen Leiter, so Frau Himbert, stünde dabei eine pädagogische Fachkraft für die Organisation und Dokumentation zur Seite.

Von der Idee über die Planung bis hin zur Umsetzung

Das Projekt wurde systematisch angegangen. Am Anfang standen theoretische Überlegungen. Wie funktioniert ein Wasserrad? Wie muss es beschaffen sein? Wie lenkt man das Wasser, um seine Kraft zu nutzen? „Diese gedankliche Arbeit bereitete unseren Kindern keine Schwierigkeiten“, erzählt die Leiterin. „Die Genialität der Drehbewegung haben sie schnell erfasst. Knifflig wurde dann aber die praktische Umsetzung. Da fehlte doch so manchem Jungen und Mädchen die feinmotorische Erfahrung. Aber dafür haben wir ja unseren Experten, der die Kinder mit viel Geduld schrittweise einwies und die Arbeit in überschaubare Abschnitte zerlegte.“

Jedes Kind baute unter Anleitung sein eigenes kleines Wasserrad. Dann kam der große Tag, an dem die Wasserräder in einem nahegelegenen Bach aufgestellt und zum Laufen gebracht wurden. Den fertigen „Wasserrad-Park“ mit Nutzung regenerativer Energie präsentierte das Team dann stolz den Eltern, die sich mitfreuten. Als krönender Abschluss des mehrwöchigen Projektes unternahm die Gruppe einen Ausflug zu einer funktionstüchtigen Mühle mit einem richtigen großen Wasserrad. Wie so eine Anlage zur Nutzung der Kraft des Wassers funktioniert, wussten die 17 Kinder zu dem Zeitpunkt ja bereits. 

„Zusammenfassend kann ich sagen, dass dies aus pädagogischer Sicht ein sehr schönes Projekt gewesen ist, resümiert Leiterin Elisabeth Himbert. „Die Jungen und Mädchen haben viel gelernt und hatten gemeinsam viel Spaß. Und sie hatten das Erfolgserlebnis, dass sie etwas, was zunächst nur im Kopf vorhanden war, mit eigener Hände Arbeit verwirklichen konnten.“

Beeindruckte Jury

„Ein rundes Projekt unter dem Motto ‚Spielend lernen’“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Wer Kinder und Jugendliche im Bereich der MINT-Fächer fördern will, muss sich etwas einfallen lassen. Das ist der Kita gelungen. Wasserräder zeigen eindrucksvoll, wie man die Kraft des strömenden Wassers in Energie umsetzen kann.“ Das Angebot „Drinnen und draußen“ der Kindertagesstätte soll weitergeführt werden. Für die nächste Runde gibt es bereits etliche Vorschläge, von der Seifenkiste bis zum Sonnenofen.  Deshalb ist das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro zur Finanzierung von Materialien hoch willkommen. „Ich finde das Engagement, welches sich hier in der KiTa entwickelt hat, bemerkenswert“, betont Thomas Hentschel, Geschäftsführer der TWS Technische Werke der Gemeinde Saarwellingen, und örtlicher Partner der GVS. „Ein früher Einstieg für die Kinder in naturwissenschaftliche Themen ist besonders wichtig, um langfristiges Interesse zu wecken. Mein besonderer Dank gilt neben den Erzieherinnen und Erziehern auch den ehrenamtlichen Helfern. Zu der berechtigten Auszeichnung des Projekts meine herzlichsten Glückwünsche!“

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen         Fächern.

Mit dem Wettbewerb möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen. 

In diesem Jahr wurde bereits folgendes Projekt ausgezeichnet:

Januar:             „Untersuchungen an Fließgewässern“, Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Februar:           „Fernnutzung der Sternwarte Rotat“, Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe

März:                „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“, Gustav-Walle-Mittelschule, Würzburg

April:                „Energierally für Kids“, Radko-Stöckl-Schule, Melsungen

Mai:                 Projekt „MicroLab-Ferienpraktikum“, Fachbereich Chemie der TU Kaiserslautern 

Juni:                „Biogas aus Schulmüll“, Lichtenbergschule Darmstadt 

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2015 bei 64,9 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,61 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem unterstützt die GVS die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Medienreferentin

Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de
 

Für das Projekt Biogas aus Schulmüll wurde die Lichtenbergschule Darmstadt ausgezeichnet. V.l. Andrea Jost, Geschäftsführende Fachbereichsleiterin Naturwissenschaften, Schulleiter Meinhard Hiemenz, Angela Haag-Kerwer (4.v.l.), MINT-Koordinatorin und Projektleiterin(4.v.l.),  , Schülerinnen und Schüler des Projekts mit Angela Grether, GVS

27 Jun

Wettbewerb Energie für Bildung: Biogas aus Schulmüll - Auszeichnung für die Lichtenbergschule, Darmstadt

Angela Grether

Dass im naturwissenschaftlichen Unterricht praxisnahe Versuche gemacht werden, um den Schülerinnen und Schülern Zusammenhänge deutlich zu machen, ist gang und gäbe. Die Darmstädter Lichtenbergschule geht aber noch einen Schritt weiter. Sie bereitet einen „Großversuch“ mit vielen unterschiedlichen Schritten vor: die detaillierte Planung, die anschließende Realisierung und den Betrieb einer schuleigenen Biogasanlage, die aus Abfällen Energie erzeugt. Lernen unter Live-Bedingungen, das sei ein in besonderer Weise förderungswürdiger Ansatz, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

Fotonachweis: Lichtenbergschule Darmstadt

Projektvorstellung. Fotonachweis: Lichtenbergschule Darmstadt

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Darmstadt/Stuttgart, 27. Juni 2016. Für naturwissenschaftlich besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler betreibt die Lichtenbergschule seit einigen Jahren ein jahrgangsübergreifendes Forschungszentrum: den Weird Science Club. Auf der Suche nach spannenden Projekten kam in diesem Kreis bereits 2012 die Idee auf, organische Abfälle auf dem Schulgelände in einer Biogasanlage in Energie umzuwandeln. So wollte man vormachen, wie man Abfälle und Reststoffe sinnvoll nutzen kann.

„Die Idee war gut, aber – wie wir bald erkannten – auch sehr aufwendig und anspruchsvoll“, sagt MINT-Koordinatorin Dr. Angela Haag-Kerwer, die an der Schule naturwissenschaftliche Fächer unterrichtet. „So ein Projekt bedarf guter Vorbereitung und präziser Planung – aber das ist aus pädagogischer Sicht ja auch sehr reizvoll. Gemeinsam konnten wir erleben, wie sich das Projekt Schritt für Schritt konkretisierte. Das bescherte den beteiligten Schülerinnen und Schülern bereits viele kleine Erfolgserlebnisse.“ Tangiert werden die Fächer Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Physik und Technik.

Ausgangsmaterial für die Gaserzeugung sind Abfälle (Mischmüll) und Kompost. Bis daraus jedoch energetisch verwertbares Methangas wird, müssen viele Prozessschritte durchlaufen werden. „Dabei ist der Bau der eigentlichen Anlage noch das einfachste. Viel schwieriger ist später die Steuerung“, erläutert Frau Dr. Haag-Kerwer. „Die wertvollsten Mitarbeiter einer solchen Anlage sind sensible Mikroorganismen, die nur effizient arbeiten, wenn man ihnen optimale Bedingungen bietet. Die versuchen wir in Versuchen zu simulieren. Alles muss stimmen, von der Feuchte des Materials über dessen pH-Wert bis hin zur Wärme in den Gärbehältern.“

Vielfältige Herausforderungen

Erklärtes Ziel der Projektgruppe ist es, nicht nur eine funktionierende Anlage aufzubauen, sondern diese später auch pädagogisch zu nutzen. Auch Schülerinnen und Schüler, die nicht zum Weird Science Club gehören, sollen mit ihren Klassen die Möglichkeit zu einem Besuch erhalten und werden dann von den „Insidern“ betreut, die ihr Wissen weitergeben. Da geht es um Themen wie Nachhaltigkeit, regenerative Energie und Energieeffizienz, die im Zeichen der Energiewende von hoher Aktualität sind.

„Das Spannende an dem Projekt sind die verschiedenen Ebenen“, sagt Dr. Haag-Kerwer. „Neben den technisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenstellungen ist ebenfalls an anderen Fronten Engagement gefordert. So gilt es zum Beispiel, Sponsoren und Kooperationspartner zu finden und zu überzeugen. Das erfordert wieder ganz andere Fähigkeiten, vor allem soziale Kompetenz. Insofern kann sich bei diesem Projekt jeder auf seine Weise einbringen. Diese Chance zur Aufgabenteilung ist der Vorteil komplexer Vorhaben.“

Beeindruckte Jury

„Das Konzept ‚Biogas aus Schulmüll’ des Darmstädter Weird Science Club hat die Fachjury und auch mich sehr beeindruckt“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Wir haben im Rahmen unseres Wettbewerbs bereits viele MINT-Projekte kennengelernt, aber selten ein so vielschichtiges. Hier können sich junge Menschen auf ganz unterschiedlicher Ebene einbringen und praxisbezogene Erfahrungen sammeln. Insofern ist der Lichtenbergschule zu wünschen, dass sie den langen Atem haben möge, das Konzept umzusetzen.“ Das ambitionierte Ziel, eine eigene Schul-Biogasanlage zu bauen und zu betreiben kann ohne materielle Unterstützung von Sponsoren nicht realisiert werden. Vor diesem Hintergrund ist das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro hoch willkommen. Es soll je zur Hälfte für elektronische Bauteile und zur Finanzierung einer wissenschaftlichen Assistentin verwendet werden.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen         Fächern.

Mit dem Wettbewerb möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen. 

In diesem Jahr wurde bereits folgendes Projekt ausgezeichnet:

Januar:             „Untersuchungen an Fließgewässern“, Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Februar:           „Fernnutzung der Sternwarte Rotat“, Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe

März:                „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“, Gustav-Walle-Mittelschule, Würzburg

April:                „Energierally für Kids“, Radko-Stöckl-Schule, Melsungen

Mai:                 Projekt „MicroLab-Ferienpraktikum“, Fachbereich Chemie der TU Kaiserslautern 

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GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
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Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2015 bei 64,9 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,61 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem unterstützt die GVS die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

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Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
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Strahlende Gesichter bei der Preisübergabe an der TU Kaiserslautern für das Projekt MicroLab-Ferienpraktikum. V.l. Jennifer Schygulla, Leitende Assistentin des MicorLab Ferienpraktikum, Dr. Helmut Sitzmann, Projektleiter MicroLab-Ferienprogramm, Angela Grether von der GVS, Dr. Nadine Bondorf, Leiterin des Referats Qualität in Studium und Lehre der TU Kaiserlautern, und Hans-Peter Frey, Abteilungsleiter Marketing/Öffentlichkeitsarbeit, SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG.

18 Mai

Wettbewerb Energie für Bildung: Projekt „MicroLab-Ferienpraktikum“ - Auszeichnung für den Fachbereich Chemie der TU Kaiserslautern

Angela Grether

Chemie gilt bei vielen Schülern als ein schweres Schulfach, wenn auch die damit verbundenen Experimente häufig als spannend empfunden werden. Doch im Regelunterricht fehlt dafür meist die Zeit. Mit seinem Ferienpraktikum geht der Fachbereich Chemie der TU Kaiserlautern einen kreativen Weg. Fünf Tage lang können Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 bis 12 zusammen mit Studierenden nach Herzenslust experimentieren und erhalten so einen wirklichkeitsnahen Einblick in die Praxis chemischer Laborarbeit. Das sei ein in besonderer Weise förderungswürdiger Ansatz, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

Foto: Thomas Koziel, TU Kaiserslautern

Vielfältige Versuche Foto: Thomas Koziel, TU Kaiserslautern

Starke Bilder Foto: Thomas Koziel, TU Kaiserslautern

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Kaiserslautern/Stuttgart, 18. Mai 2016. Fünf Tage im Zeichen der Chemie, verpackt als Ferienkurs – dieses Angebot gibt es bereits seit 2006. Es richtet sich an interessierte Schülerinnen und Schüler, gleichzeitig aber auch an Studierende und junge Naturwissenschaftler. „Beide Gruppen machen aus unterschiedlichen Blickwinkeln wertvolle Erfahrungen“, bringt es apl. Prof. Dr. Helmut Sitzmann, Professor für Anorganische Chemie und Projektleiter, auf den Punkt. „Die Schülerinnen und Schüler schnuppern Labor-Luft, die Studierenden und Nachwuchswissenschaftler können live erleben, wie Jugendliche mit Laboraufgaben zurechtkommen.“

Austragungsort für das jährliche Ferienpraktikum sind die Praktikumslaboratorien der Fachrichtung Anorganische Chemie im Fachbereich Chemie. „Etwa die Hälfte der rund 50 Teilnehmer kommt aus der Nähe und reist jeden Morgen an, die anderen können während der fünf Tage im Evangelischen Gemeinschaftszentrum in Trippstadt wohnen“, berichtet die Chemielehrerin und leitende Assistentin Jennifer Schygulla. „Alle Teilnehmer erhalten vorab in digitaler Form die Praktikumsunterlagen, um sich einlesen zu können. Die Experimentierstationen werden von uns bereits aufgebaut, damit wir keine Zeit verlieren. Die Teilnehmer bilden Zweiergruppen und tragen sich für bestimmte Versuche ein. Dann geht es los.“ 

Vier Tage lang (Montag bis Donnerstag) wird unter Anleitung von drei Chemielehrkräften in Teams experimentiert. Darüber hinaus haben die Jugendlichen die Möglichkeit, zusammen mit einzelnen teilnehmenden jungen Wissenschaftlern deren Forschungslabor zu besichtigen. Das erlaubt Einblicke in „echte“ wissenschaftliche Forschung. Ergänzend werden noch Workshops angeboten. Am fünften Tag (Freitag) finden dann im Rahmen einer Abschlussveranstaltung Schauversuche statt. Zur Entspannung gibt es im Umfeld des Austragungsorts viele Freizeitmöglichkeiten, vom Schwimmen bis zum Klettern. „Wer unsere Angebote ausschöpft – und das tun die meisten Teilnehmer – kann sich die Tage richtig vollpacken. Da kann man richtig etwas lernen und hat jede Menge Spaß dabei“, sagt Jennifer Schygulla.

Endlich einmal Zeit genug

Dass das Konzept des Ferienpraktikums bei den Jugendlichen ankommt, zeigt zum Beispiel die Aussage eines Schülers des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Dillingen/Saar. In seinem 2014 verfassten Projektbericht hebt der Verfasser hervor, dass die Arbeit im Ferienprogramm nicht mit der in der Schule zu vergleichen sei: „Man hat viel weniger bis gar keinen Zeitdruck, weil die Stunde eben nicht gleich vorbei ist, und man kann sich endlich mal richtig Zeit nehmen, die Versuche, die man macht, zu verstehen. Bei manchen Versuchen muss man etwas länger warten, bis was Interessantes passiert, ist dann aber umso glücklicher, dass es geklappt hat. Manchmal wiederholt man einen Versuch auch mehrere Male.“

Klare Win-Win-Situation

„Zusätzlich zur Erweiterung der eigenen Kenntnisse und Fertigkeiten erhalten die Schülerinnen und Schüler bei diesem Praktikum einen realistischen Eindruck von der Arbeit in einem Chemielabor“, sagt apl. Prof. Dr. Helmut Sitzmann. „Dabei arbeiten sie mit Lehramtskandidaten, Diplomanden und Doktoranden des Fachbereichs zusammen und können direkt und indirekt von den Älteren lernen. Nach Abschluss des Praktikums kehren die Schülerinnen und Schüler mit vielfältigen Erfahrungen an ihre Schulen zurück und berichten dort von ihren Erlebnissen. Dies kann auf längere Sicht dazu beitragen, dass Studienanfänger mit realistischeren Erwartungen an das Chemiestudium herangehen."

Auch die teilnehmenden Lehramt-Masterkandidaten profitieren von den gemischten Praktika. Denn sie erhalten so die Möglichkeit, mit Schülergruppen Experimente zum Thema ihrer eigenen Masterarbeit durchzuführen. Laut Sitzmann sind in den vergangenen Jahren im MicroLab bereits mehrere Dutzend Masterarbeiten entstanden. Sie beschäftigen sich hauptsächlich mit der Neuentwicklung oder Optimierung von chemischen Experimenten, die von Jugendlichen in der Schule und zum Teil sogar zu Hause durchgeführt werden können.

Beeindruckte Jury

„Das Konzept des MicroLab-Ferienpraktikums hat die Jury und auch mich beeindruckt“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Wir haben im Rahmen unseres Wettbewerbs bereits viele MINT-Projekte kennengelernt, aber selten ein so aufwendiges. Denn neben der eigentlichen fachlichen Arbeit in einem als besonders schwierig geltenden naturwissenschaftlichen Fach ist so ein mehrtägiges Ferienpraktikum natürlich ebenfalls mit einem erheblichen logistischen Aufwand verbunden. Hier kann man dem Fachbereich Chemie der TU Kaiserlautern nur gratulieren. Hut ab! “

Hans-Peter Frey, Abteilungsleiter Marketing/Öffentlichkeitsarbeit der SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG: „Als regionaler Energieversorger sehen wir uns auch in der Pflicht, in die Region zu investieren und so Projekte der Bildung, des Sportes und der Kultur zu unterstützen. Deutschland ist eine Industrienation und hier gehört der Jugend die Zukunft. Wir alle sind aufgefordert, Verantwortung für deren Bildung zu übernehmen. Das führt zu einem Mehrwert für uns alle.“

Die Finanzierung des aufwendigen Projekts ist eine Herausforderung. Die Teilnahmegebühren decken nur einen Teil der Kosten. Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll den Etat der Arbeitsgruppe entlasten.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen         Fächern.

Mit dem Wettbewerb möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen. 

In diesem Jahr wurde bereits folgendes Projekt ausgezeichnet:

Januar:             „Untersuchungen an Fließgewässern“, Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Februar:           „Fernnutzung der Sternwarte Rotat“, Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe

März:                „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“, Gustav-Walle-Mittelschule, Würzburg

April:                „Energierally für Kids“, Radko-Stöckl-Schule, Melsungen

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GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart

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Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2015 bei 64,9 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,61 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem unterstützt die GVS die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Medienreferentin

Tel.: 0711 7812-1322
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E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de
 

11 Mai

Offene Fragen werden sofort geklärt

Angela Grether

REMIT : GVS steht im engen Kundenaustausch

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„Intensiv diskutierten unsere Kunden in den REMIT-Workshops und auch telefonisch den korrekten Inhalt für die ACER-Meldungen“, so Steffen Fogl, Portfolio- und Sales-Manager bei der GasVersorgung Süddeutschland (GVS). „Der Meldestart verlief nicht reibungslos, da seitens des Regulierers einige Unklarheiten bestanden: fehlende Anleitungen, unklare Felder und eine nicht praxisgerechte Umsetzung. Beispielsweise gibt Melder 1 die Werte in Cent je Kilowattstunde an -  Melder 2 dagegen in Euro je Megawattstunde, was zwangsläufig zu einem Mismatch, trotz inhaltlich identischer Meldung, führt.“ Entsprechend lang ist der Fragenkatalog der Workshop-Teilnehmer, der neben den Inhalten auch die verschiedenen Wahlmöglichkeiten für die global eindeutige Kennung der Handelsgeschäfte betrifft. Dazu zählen Daten für die  UTI-Generierung (Unique Transaction Identifier), die Wahlmöglichkeiten für die Einheiten sowie für Leistungen bei Fahrplänen, aber auch Lieferzeitpunkte und Lieferzonen. Weitere Themen sind die Volumenwahlmöglichkeiten mit den entsprechenden Zeitspannen sowie die Festsetzungstermine für den Preis.

Bärbel Birkenbeil, Leiterin Energiebeschaffung bei MAINGAU Energie GmbH bringt es folgendermaßen auf den Punkt: „Bei GVS finde ich auch telefonisch immer einen kompetenten Ansprechpartner zu Remit-Fragen, egal ob es sich um die Befüllung der Meldefelder oder Fragen zur Abwicklung handelt.“

Steffen Fogl: „GVS bietet neben der Übernahme von Spiegelmeldungen und einer mandantenfähigen Portallösung auch Beratung und Hilfestellungen zur Registrierung sowie Unterstützung bei der technischen Umsetzung von REMIT in den Unternehmen an. Der Kunde kann das für ihn optimale Produkt auswählen, denn vier Varianten stehen zur Verfügung, um den REMIT-Meldepflichten nachzukommen. Dazu zählt auch ein Online-Portal zur Meldung von Drittgeschäften im Gas- und Stromhandel. Reports verschaffen einen kumulierten Überblick über alle Meldeaktivitäten.“ Einige Unternehmen haben sich noch nicht für einen Dienstleister entschieden bzw. prüfen nun nach der ersten Meldephase, ob die ausgewählte Variante für ihre REMIT-Meldungen passt.

Weitere Infos unter hier.

Für das Projekt "Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern" erhielt die Gustav-Walle-Mittelschule aus Würzburg die Auszeichnung im GVS-Wettbewerb Energie für Bildung. Von links Rektorin Dr. Ruth Klawitter, Sarah-Lee Heller, Projektleiterin Gudrun Reinders, Angela Grether (GVS), Linus Lickert, Sukhmani Kaur und Projektleiterin Karin Dietzsch. Foto: Gustav-Walle-Mitteschule

13 Apr

Wettbewerb Energie für Bildung - Projekt „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“ - Auszeichnung für die Gustav-Walle-Mittelschule, Würzburg

Angela Grether

Für den Standort Deutschland ist es eine wichtige bildungspolitische Daueraufgabe, in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften Nachwuchs heranzuziehen. Das gelingt umso besser, je früher man Kinder und Jugendliche für solche Themenstellungen begeistert. Die Gustav-Walle-Mittelschule geht dabei einen bemerkenswerten Weg. Schüler der sechsten und achten Jahrgangsstufe führen zusammen mit KiTa-Kindern naturwissenschaftliche Experimente und Aufgaben durch. Gleichzeitig vertiefen die jungen „Tutoren“ ihre eigenen Kenntnisse. Dieses ungewöhnliche Konzept, Kinder an naturwissenschaftliche Themen heranzuführen, sei förderungswürdig, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.Foto: Gustav-Walle-Mitteschule

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Würzburg/ Stuttgart, 13. April 2016. Das Projekt „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“ sei im Oktober 2015 gestartet – in Kooperation mit der Siemensstiftung und der Freudenberg-Stiftung, berichtet die Rektorin Ruth Klawitter. Die Schule verfolge dabei mehrere Ziele. Zum einen wolle man den eigenen Schülern prägende Erfahrungen mit MINT-Themen verschaffen. Gleichzeitig soll die Vernetzung der Schülerinnen und Schüler in ihrer Stadt intensiviert werden. „In den unteren Klassen streben wir eine engere Verzahnung mit Kindergarten- aber auch Grundschulkindern im eigenen Stadtteil an. Das erleichtert den Übergang vom Kindergarten in die Schule. Thematisch steht dabei das Wasser im Mittelpunkt. Die Schüler der oberen Klassen hingegen fordern wir auf, Kinder außerhalb des eigenen Stadtteils zu ermitteln, die man unterstützen könnte. So arbeitet beispielsweise eine 8. Klasse mit Streetworkern zusammen und hat ein Konzept rund um das Thema ‚gesunde Ernährung’ für Straßenkinder erarbeitet.“

Für die Mittelschüler stehen das gesamte Schuljahr über wöchentlich drei Projektstunden zur Verfügung. Drei Mint-Fachlehrer, zwei KiTa-Erzieherinnen und eine Sozialarbeiterin bieten fachliche und pädagogische Unterstützung.

Sechs ineinandergreifende Phasen

Das Projekt unter dem Motto „Lernende als Lehrer“ gliedert sich in mehrere Phasen. In Phase 1 wählen die Schülerinnen und Schüler der Gustav-Walle-Mittelschule zunächst Themen aus, die sie gemeinsam mit KiTa-Kindern vertiefen möchten, zum Beispiel Experimente mit Wasser, Luft und Strom. In Phase 2 suchen die Mittelschüler dann selbstständig Kontakt zur ortsnahen Kindertagesstätte und stellen ihr Projekt dort vor. Sobald die Zusammenarbeit fest vereinbart ist, gibt es in Phase 3 zunächst gemeinsame Unternehmungen der Mittelschüler mit den KiTa-Kindern. Das dient dem Kennenlernen und schafft Vertrauen.

„Nach dieser sorgfältigen Vorarbeit beginnt dann in Phase 4 die eigentliche Arbeit“, berichtet Projektleiterin Gudrun Reinders. „Jetzt werden die von unseren Schülern vorbereiteten Experimente durchgeführt. Dabei schlüpfen unsere Mittelschüler in die Rolle von Lernpaten und versuchen die KiTa-Kinder zu begeistern – was in der Regel auch gelingt.“ Diesem praktischen Teil schließt sich in Phase 5 im Kreis der Mittelschüler eine Art Evaluation und eine Vertiefung der MINT-Zusammenhänge an. Zum Abschluss ist für den April 2016 in Phase 6 eine gemeinsame Präsentation von Mittelschülern und Kita-Kindern vorgesehen, zu der auch die Eltern und die Medien eingeladen werden.

Integrativer Ansatz

„Unsere Erfahrungen sind sehr positiv“, fasst Projektleiterin Reinders zusammen. „Die KiTa-Kinder greifen die Chance, spielerisch etwas dazuzulernen gerne auf. Und unsere eigenen Jugendlichen lernen, Verantwortung zu übernehmen. Das bringt ihnen Erfolgserlebnisse und festigt ihre Persönlichkeit. Eine echte Win-Win-Situation.“

„Mit diesem Projekt gelingt es, Mittelschüler und KiTa-Kinder in einem schwierigen sozialen Milieu für MINT-Themen zu begeistern – was ohne diese geschickten Impulse sicher nicht der Fall wäre“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Diese innovative Unterrichtsform ist voll im Sinne unseres Wettbewerbs Energie für Bildung.

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld soll zur Teilfinanzierung neuer Arbeitsplätze und Materialien für Experimente verwendet werden. Die Tandem-Arbeitsplätze sind jeweils für ein KiTa-Kind und einen Mittelschüler  (Paten) ausgelegt. Ein Unterrichtsraum der Gustav-Walle-Schule wird so umgestaltet und ausgestattet, dass das Projekt über das Schuljahr hinaus weitergeführt werden kann. Weitere dafür benötigte Mittel stammen aus Spenden sowie Zuwendungen des Fördervereins. Auf diese Weise kann das Pilotprojekt „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“ nachhaltig an der Schule etabliert werden.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen         Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurde bereits folgendes Projekt ausgezeichnet:

Januar: Projekt „Untersuchungen an Fließgewässern“ Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Februar: „Fernnutzung der Sternwarte Rotat“, Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Projektbüro Energie für Bildung

Schulze-Delitzsch-Straße 7

70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2014 bei 57,8 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,45 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Medienreferentin

Tel.: 0711 7812-1322

Fax: 0711 7812-1480

E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de

                                                                                

 

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