Presse

Gesamtsiegerin U13, Katharina Hechler auf der Rennstrecke

03 Okt

Radsport: Gesamtsieger beim GVS Erdgas-Schüler-Cup 2011

Angela Grether

RSC Biberach gewinnt Teamwertung vor RSG Eichstetten und 1. RV Stuttgardia.

Mehr

Stuttgart, 3. Oktober 2011: Die sechs Gesamtsieger des GVS Erdgas-Schüler-Cup Baden-Württemberg im Straßenradrennsport 2011 sind ermittelt. In der landesweiten Nachwuchsrennserie setzten sich in der Altersklasse U11 Marlene Jannik (RSV Schwalbe Ellmendingen) und Moritz Bader (RSC Biberach) durch; Katharina Hechler (RSV Oberhausen) und Lorenz Baumgärtner (TSG Leutkirch) siegten in der Klasse U13 und bei den Schülern hatten Laura Süßemilch (RSC Biberach) und Simon Schwitzer (RVC Reute) die Nase vorn. In der Teamwertung verwies der RSC Biberach die RSG Eichstetten und den 1.RV Stuttgardia auf die Plätze.

Der rasante Rundkurs in der Bruchsaler Innenstadt brachte auf der Schlussetappe die Entscheidung über den Gesamtsieg beim GVS Erdgas-Schüler-Cup; die Zuschauer erlebten spannende Wettbewerbe. „Ich freue mich sehr, dass die letzte Etappe des GVS Erdgas-Schüler-Cups in Bruchsal stattfand. Bruchsal ist eine Schulstadt – für uns ist es großartig, dass die bundesweit bedeutendste Radrennserie für Schülerinnen und Schüler hier ihren Abschluss findet“, betonte Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick.

Erklärtes Ziel des GVS Erdgas-Schüler-Cups: Förderung der Nachwuchsarbeit

Die landesweite Rennserie für den Radsportnachwuchs ging 2011 bereits in die 14. Runde. Erklärtes Ziel: Die Jugendarbeit in den Radsport-Vereinen des Landes soll unterstützt und weiter aktiviert werden. Ganz bewusst spricht der Wettbewerb die Jüngsten an. Die Rennserie wurde 1998 in enger Kooperation mit den Radsportvereinen und –verbänden aus der Taufe gehoben. Sechs Veranstaltungen umfasste der Wettbewerb: Neben Bruchsal wurden weitere Rennen in Öschelbronn, Leutkirch, Ellmendingen, Linkenheim, Eichstetten und Stuttgart-Mühlhausen ausgefahren.

Teilnahmeberechtigt sind die Altersklassen U11 (unter 11 Jahre), U13 sowie Schüler. Mädchen und Jungen starten gemeinsam, werden jedoch getrennt gewertet. Ein Punktekonto entscheidet über den Gesamtsieg, der nach einem ausgeklügelten Punktesystem ermittelt wird. Die aktuelle Platzierung ist jederzeit im Internet unter www.gvs-erdgas.de abzurufen. Die sechs Gesamtsieger dürfen sich neben dem Cup-Gewinn auf ein Aktivwochenende mit ihren sportlichen Vorbildern freuen.

Nach dreizehn Jahren trägt die nachhaltige Förderung der Talente auch auf internationalem Parkett Früchte. Radsportexperten werten mittlerweile den Gesamtsieg beim GVS Erdgas-Schüler-Cup höher als den Gewinn der Baden-Württembergischen Meisterschaft. Inzwischen entwickelte sich die Rennserie bundesweit zu einem innovativen und beispielhaften Modell der Talentsuche und Nachwuchsarbeit.

Schweres Rennprogramm – zusätzlich wird Teampreis ausgelobt

Für die lizenzierten Radsportler ist die Aufgabenstellung beim GVS Erdgas-Schüler-Cup breit gefächert. Die Fahrerinnen und Fahrer müssen ihre Klasse sowohl bei Radkriterien als auch bei Straßen- und Bergrennen sowie beim Zeitfahren unter Beweis stellen. Seit dem Jahr 2000 kam zu der Einzelwertung der Teampreis hinzu. Die in der Gesamtwertung besten fünf Fahrerinnen und Fahrer eines Vereins werden zu einem gemeinsamen Team zusammengefasst. Dabei werden die verschiedenen Altersklassen sowie die weiblichen und männlichen Klassen gemeinsam gewertet. Damit fördert der GVS Erdgas-Schüler-Cup ganz besonders den Teamgeist sowie die breite Nachwuchsarbeit der Vereine. Außerdem ist die landesweite Rennserie eine optimale Vorbereitung für die steigenden Anforderungen in der Jugend- und Juniorenklasse.

Einen Dienstleistungsvertrag zum Portfolio- und Bilanzkreismanagement haben (von links) Tobias Koller, Geschäftsführer des Zweckverbands zur Gasversorgung des Brenztals, und Philipp Katz, Kaufmännischer Prokurist der ODR,  mit der GVS – vertreten durch Michael Kirschner, Bereichsleiter Vertrieb abgeschlossen. Mit dabei Steffen Fogl, GVS-Vertriebsleiter Süd/Mitte-West und Michael Kleine Hermelink, Key Account Manager bei der GVS (stehend v.l.).

01 Okt

Dienstleistung zum Portfoliomanagement vereinbart

Angela Grether

Transparent, flexibel und maßgeschneidert

Einen Dienstleistungsvertrag zum Portfolio- und Bilanzkreismanagement haben fünf Energieunternehmen aus Baden-Württemberg mit der GasVersorgung Süddeutschland (GVS) abgeschlossen.

Mehr

Zum 1. Oktober unterschrieben die EnBW Ostwuerttemberg DonauRies (ODR), der Zweckverband zur Gasversorgung des Brenztals, die Stadtwerke aus Gaildorf und Bad Wildbad sowie die Gasversorgung Unterland für die nächsten zwei Jahre das neue Serviceangebot. „Mit dem professionellen Portfoliomanagement durch die GVS verbinden sich für uns Optimierungspotentiale und Strukturierungsvorteile und es ergeben sich ganz neue Beschaffungsmöglichkeiten“, beschreiben Philipp Katz, Kaufmännischer Prokurist der ODR, und Tobias Koller, Geschäftsführer des Zweckverbands zur Gasversorgung des Brenztals, die Vorteile der Dienstleistung. „Wir sind ganz nah am Markt, noch flexibler im Preis und in der Beschaffung; außerdem können wir die Portfolioeffekte im GVS-Bilanzkreis nutzen. Besonders im Industriesektor sind das entscheidende Vorzüge.“

Seitdem die Beschaffungsmöglichkeiten für Erdgas immer vielfältiger werden, nehmen Chancen und Risiken beim Erdgashandel zu. Außerdem werden die Prozesse immer komplexer. „Durch die neue Art Gas einzukaufen verändert sich die Chancen-/Risikenverteilung“, betont Dr. Michael Rimmler, GVS-Bereichsleiter Gaseinkauf. So können zum Beispiel Spot- und Terminmarktmengen über die GVS und bei Dritten jederzeit bezogen und auch abverkauft werden. Gleichzeitig reduziert jeder der fünf Partner seine eigenen internen Kosten. Das gesamte Bilanzkreismanagement und die Logistik übernimmt die GVS – und zwar jeden Tag rund um die Uhr.

„Bei dem neuen Service ist es uns besonders wichtig, dass unsere Kunden ihre Entscheidungsgewalt und ihr Know-how nicht aus der Hand geben. Deshalb ist das Produkt so transparent gestaltet, dass jedes Unternehmen jederzeit den Überblick über das eigene Portfolio hat“, unterstreicht Michael Kirschner, GVS-Bereichsleiter Vertrieb. Das neue Dienstleistungspaket wurde als Reaktion auf die geänderten Kundenansprüche entwickelt, wird kundenindividuell angepasst und beinhaltet zudem eine gaswirtschaftlich-technische Analyse. „Wir passen unsere Produkte und Dienstleistungen laufend den veränderten Anforderungen des Gasmarkts an“, skizziert Kirschner die Vertriebsstrategie. „Und wir werden auch weiterhin mit Energie und Leidenschaft für unsere Kunden da sein.“

Sichtlich stolz auf ihren Preis waren die jungen Forscherinnen und Forscher. Im Foto: Foto: Lamberth / Hintergrund von links Bürgermeister Peter Boch, Projektleiterin Christine Wölk, Schulleiterin  Barbara Neuwirth, GVS-Medienreferentin Angela Grether, Klaus Schuler, Lehrer an der Grundschule Trichtingen sowie Susanne Schmid-Gempper, Leiterin des Kindergartens Trichtingen, der mit dem „Forscher-Club“ eine Kooperation unterhält.

30 Sep

Sieger des Wettbewerb Energie für Bildung: GVS zeichnet Forscherclub der Grundschule Epfendorf

Angela Grether

Grund- und Hauptschule Epfendorf überzeugt die Jury mit Nachmittagsprogramm für Grundschüler / Schwerpunkt sind naturwissenschaftlich-technische Themen

Mehr

Stuttgart, 30. September 2011. Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) zeichnet heute die Grund- und Hauptschule Epfendorf als Sieger ihres Wettbewerbs Energie für Bildung aus. Die Ehrung erhält die Einrichtung für ihren Forscherclub, der im Rahmen der Nachmittagsbetreuung für Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klasse angeboten wird. Bei dem Projekt beschäftigen sich die Kinder insbesondere mit Themen aus den Bereichen Biologie, Physik, Chemie sowie Natur und Umwelt. So führten die jungen Forscherinnen und Forscher im vergangenen Schuljahr zahlreiche Experimente zu den Themen Vitamin C, Säuren und Basen, Wasser, Wasser und Salz, Kristalle, Pflanzenwachstum und Bienen durch.

„Unser Forscherclub zeigt, dass sich auch schon die ganz jungen Schüler für naturwissenschaftliche Themen begeistern lassen“, sagt Projektleiterin Christine Wölk. „Die Kinder sind in diesem Alter sehr neugierig und möchten natürlich auch vieles selbst ausprobieren. Im Club haben sie dazu ausreichend Gelegenheit und das macht ihnen viel Spaß.“

Insbesondere der Experimentiercharakter steht bei dem Forscherclub im Vordergrund. Dadurch möchten die Projektverantwortlichen den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, naturwissenschaftliche oder technische Erkenntnisse selbst herauszufinden, um so auch das Interesse an diesen Themen zu fördern. Genau das ist eines der wichtigsten Ziele des Wettbewerbs. 

Wir wollen Projekte in die Öffentlichkeit rücken und unterstützen, bei denen sich Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik begeistern“, so Angela Grether, Projektleiterin des GVS-Wettbewerbs Energie für Bildung. „Der Forscherclub der Grundschule Epfendorf ist dafür ein gutes Beispiel. Hier haben die Kinder viel Spaß und sind mit Feuereifer bei der Sache.“ Die finanzielle Förderung über rund 1.000 Euro, die mit dem Preis verbunden ist, wird für Laborausstattung und Materialien, wie Experimentierkästen, ein Stereomikroskop und Becherlupen, genutzt.

Über den Forscherclub

Seit dem Schuljahr 2008/2009 findet einmal wöchentlich der Forscherclub im Rahmen der Nachmittagsbetreuung in der Grund- und Hauptschule Epfendorf statt. Die teilnehmenden Kinder aus der 1. bis 4. Klasse führen unter Anleitung eigenständig Experimente zu verschiedenen technischen und naturwissenschaftlichen Themen durch. Dabei entwickeln sie eigene Ideen und Lösungsansätze. Zehn bis zwölf Schüler nehmen pro Schuljahr an dem Projekt teil. Vereinzelt werden auch Aktionen in Zusammenarbeit mit Kindergärten durchgeführt. Die Nachmittagsbetreuung ist Teil des Jugendbegleiterprogramms, das seit 2006 in Baden-Württemberg mit finanzieller Unterstützung des Landes an Modellschulen durchgeführt wird.

Über den Wettbewerb „Energie für Bildung“

Die GasVersorgung Süddeutschland führt den Wettbewerb „Energie für Bildung“ im zweiten Jahr durch. Mitmachen können alle öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen aus Baden-Württemberg, die Projekte planen oder durchführen, bei denen das Interesse von Kindern und Jugendlichen für Naturwissenschaft und Technik gefördert wird. Die monatlichen Sieger werden mit bis zu 1.000 Euro ausgezeichnet.

In diesem Jahr wurden bisher die Schurwaldsternwarte in Aichwald, die Realschule Calmbach, die Hochschule Ravensburg-Weingarten, die Buttenbergschule in Inzlingen, der Arbeitskreis Solar des Zentrums für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung, die Elterninitiative Südendschule e. V., der Ortsverband Ergenzingen des Sozialverbandes VdK e.V. sowie das Schülerlabor des 5. Physikalischen Instituts der Universität Stuttgart ausgezeichnet. Der Wettbewerb ist Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS im Bereich der Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen und die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern. Eine Ursache dafür ist fehlendes Interesse an diesen Themen. Dem möchte die GasVersorgung Süddeutschland mit ihrem Engagement entgegenwirken. Die im Rahmen des Wettbewerbs prämierten Projekte haben deshalb auch eine Vorbildfunktion.

Die Jury besteht aus Dr. Ute Hänsler, Wissenschaftsjournalistin, Prof. Dr. Horst Hippler, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Ulrich Köngeter, Geschäftsführer Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH sowie Dott. Scipione Chialà, Sprecher der GVS-Geschäftsführung, und Brigitte Weiß, stellv. GVS-Betriebsratsvorsitzende.


Projektbüro

GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro „Energie für Bildung“
Am Wallgraben 135
70565 Stuttgart
Fax: 0711 7812-1480


Medienkontakt

Angela Grether 
GasVersorgung Süddeutschland GmbH 
Medienreferentin 
Tel.: 0711/7812-1322 
Fax: 0711/7812-1480

E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de

Nachwuchsköche holen sich Tipps von Sternekoch Johann Lafer / v.l. 1. Sieger Alexander Weinl (Ausbildungsbetrieb Hotel Kleber Post, Bad Saulgau), Johann Lafer, Anna Härle (Platz 3; Ausbildungsbetrieb Berghotel Baader, Heiligenberg) und Christian Götz (Platz 2; Ausbildungsbetrieb Hotel Die Halde, Oberried-Hofsgrund).

25 Aug

GVS lobt Sonderpreis für Baden-württembergische Nachwuchsköche aus

Angela Grether

Nachwuchsköche treffen Johann Lafer

Mehr

Stuttgart: „Es war eine beeindruckende Begegnung mit Fernsehkoch Johann Lafer“, schwärmen die Preisträger der 31. Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften der Köche. Auf Einladung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), Stuttgart, fuhren die drei Erstplatzierten  Alexander Weinl, Christian Götz und Anna Härle in das renommierte Hotel und Sternerestaurant „Stromburg“. Nicht nur der Blick hinter die Kulissen und in die Töpfe war faszinierend, sondern auch das ausgefeilte gastronomische Gesamtkonzept, die Kochschule, das Fernsehstudio und die umfangreiche Produktreihe überzeugten die Nachwuchsköche. „Johann Lafer nahm sich sehr viel Zeit und erläuterte uns ausführlich seine Philosophie: ausgesuchte regionale Lebensmittel, frisch und schonend verarbeitet – und den Mut, den eigenen Kochstil zu finden und ständig weiter zu entwickeln.“

Hintergrund

Einmal im Jahr verleiht die GVS die attraktiven Leistungspreise. Die Auszeichnung erhalten seit 2001 die drei Sieger der baden-württembergischen Jugendmeisterschaften der Köche. Als Preis erhalten die drei Erstplatzierten von der GVS einen Besuch bei Sterneköchen wie Johann Lafer oder Harald Wohlfahrt. „Das Hotel- und Gaststättengewerbe ist ein wichtiger Marktpartner für die GVS. Bereits seit vielen Jahren pflegen wir eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, begründet Angela Grether, Medienreferentin der GVS, das Engagement der großen deutschen Gasgesellschaft bei der DEHOGA-Nachwuchsförderung.

Strom erzeugende Heizung für das Einfamilienhaus. Familie Heine aus Hechingen beteiligt sich an einem Feldversuch. Projektpartner sind die Stadtwerke Hechingen und die GasVersorgung Süddeutschland. V.l.n.r. Reinhold Dieringer, Betriebsleiter der Stadtwerke Hechingen, Michael Kleine Hermelink von der GVS, Reiner Baumgärtner von Baumgärtner & Hirsch Wärmetechnik GmbH in Bisingen und Andreas Heine.

08 Aug

Stadtwerke Hechingen und GVS Projektpartner

Angela Grether

Heiztechnik der Zukunft im Feldversuch: In Hechingen wird im Rahmen eines deutschlandweiten Feldversuchs eines von 130 Mikro-Blockheizkraftwerken getestet. Die Anlage erzeugt gleichzeitig Wärme und Strom für den Haushaltbereich. Überprüft wird ab sofort die Praxistauglichkeit über einen Zeitraum von zwei Jahren.

Mehr

Das kleine Kraftpaket im Heizungskeller der Familie Heine nutzt den eingesetzten Energieträger Erdgas besonders effektiv für das Einfamilienhaus im Fasanengarten. Klimaschutz und Ressourcenschonung stehen dabei im Vordergrund Für die fünfköpfige Familie war klar, dass beim Umbau des Wohnhauses, Baujahr 1951, nur ein modernes und zukunftsorientiertes Heizsystem in Frage kommt, mit dem auch gleichzeitig die gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden können. „Das Mikro-Blockheizkraftwerk der Firma Kirsch ist eine echte (R)Evolution im Heizungskeller und unterscheidet sich rein äußerlich nicht von einem normalen Heizkessel“, freut sich Andreas Heine. Doch das Innenleben hat es in sich. Neben der Raumwärme für die rund 120 Quadratmeter und das warme Wasser erzeugt die Anlage gleichzeitig Strom für den Haushalt. Nicht benötigter Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und entsprechend vergütet. Online kann er und Reiner Baumgärtner von Baumgärtner & Hirsch Wärmetechnik GmbH in Bisingen jederzeit den aktuellen Betriebsstatus der Anlage verfolgen. Zahlreiche Messeinrichtungen erfassen und  dokumentieren die Werte von A wie Abgastemperatur bis Z wie Zylinderkopftemperatur. Voraussichtlich ab Herbst kommen die Anlagen auf den Markt. Die Erkenntnisse aus dem Praxistest sind sowohl für den Hersteller als auch  für die Energieversorger wichtig.

Stadtwerke und GasVersorgung Süddeutschland sind Projektpartner

Gefördert wird das Projekt von den Stadtwerken Hechingen und der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart. „Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bewährt sich seit Jahren in großen Kraftwerken“, so Reinhold Dieringer, Betriebsleiter der Stadtwerke Hechingen. „Die Strom erzeugende Heizung ist nun auch mit innovativen, dezentralen Anlagen in Ein- und Mehrfamilienhäusern möglich. “ Michael Kleine Hermelink von der GasVersorgung Süddeutschland ergänzt: „Es ist eine interessante Möglichkeit, Erdgas besonders effektiv zu nutzen und einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“  Und auch die weiteren Perspektiven sind vielversprechend: Dezentrale KWK-Anlagen können zukünftig mithilfe neuer, intelligenter Stromnetze zu virtuellen Kraftwerken zusammengeschaltet werden. Das ist eine Herausforderung für die heutige und eine Chance für die zukünftige Infrastruktur der Stromversorgung.

Außerdem formuliert das Energiekonzept der Bundesregierung ehrgeizige Ziele. Besonders im Wärmemarkt sind die Einsparpotentiale sehr hoch. Dazu muss das Effizienzpotential der Kraft-Wärmekopplung genutzt werden. Gerade beim Heizen können Blockheizkraftwerke die Umwelt deutlich entlasten. Kommt Erdgas zum Einsatz, wird der Brennstoff besonders gut ausgenutzt. Außerdem ist Erdgas der fossile Energieträger mit den besten Umweltwerten. Zukünftig wird auch regeneratives Bioerdgas eine wichtige Rolle spielen und die CO2-Werte weiter reduzieren.

a
Back to Top