Presse

Mit dem Projekt „Bioraffinerie“ überzeugte das Lehrgebiet Bioverfahrenstechnik der Technischen Universität Kaiserslautern. v.l.n.r. Wissenschaftlicher Mitarbeiter Dipl.-Biologe Ralf Stadtmüller, Prof. Dr.-Ing. Norbert Wehn, Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales der Technischen Universität Kaiserslautern , Dipl.-Ing. Doris Geib,  Prof. Dr. Roland Ulber, Leiter des Lehrgebiets Bioverfahrenstechnik an der TU, GVS-Projektleiterin Angela Grether und  Ortwin Kafitz, Leiter des Bereiches Vertrieb und Handel, SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG. Foto: TU Kaiserslautern

Mit dem Projekt „Bioraffinerie“ überzeugte das Lehrgebiet Bioverfahrenstechnik der Technischen Universität Kaiserslautern. v.l.n.r. Wissenschaftlicher Mitarbeiter Dipl.-Biologe Ralf Stadtmüller, Prof. Dr.-Ing. Norbert Wehn, Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales der Technischen Universität Kaiserslautern , Dipl.-Ing. Doris Geib, Prof. Dr. Roland Ulber, Leiter des Lehrgebiets Bioverfahrenstechnik an der TU, GVS-Projektleiterin Angela Grether und Ortwin Kafitz, Leiter des Bereiches Vertrieb und Handel, SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG. Foto: TU Kaiserslautern

21 Nov

Wettbewerb Energie für Bildung: Forschung „hautnah“ erlebt Auszeichnung für das Kurskonzept „Bioraffinerie“ der Technischen Universität Kaiserslautern

Angela Grether

Im Zuge der Energiewende haben die Erneuerbaren Energien von der Politik eine Schlüsselrolle zugewiesen bekommen. Neben Fotovoltaik und Windenergie hat die energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe zunehmende Bedeutung. Hier sind noch längst nicht alle Potenziale genutzt. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, be-reits Schülerinnen und Schüler für entsprechende Forschungsthemen zu interessie-ren. Genau dies ist das Ziel des Kurskonzepts „Bioraffinerie“, einer Initiative des Lehrgebiets Bioverfahrenstechnik der Technischen Universität Kaiserslautern unter der Leitung von Prof. Dr. Roland Ulber. Das breit aufgestellte Maßnahmenpaket bindet Schüler/innen und Lehrer/innen aktiv in das Thema „Energetische sowie stoffliche Nutzung Nachwachsender Rohstoffe“ ein und dient einer nachhaltigen Nachwuchs-förderung. Dafür erhielt das Kurskonzept nun eine Auszeichnung beim Wettbewerb Energie für Bildung, der seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt wird.Foto: TU Kaiserslautern

 

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Kaiserslautern/Stuttgart , 21. November 2014. Das seit dem Schuljahr 2013/2014 bestehende Projekt umfasst Inhalte aus Biologie, Chemie und Ingenieurwesen und basiert auf vier ineinandergreifenden Maßnahmen. Den ersten Zugang zu dem spannenden Themenfeld bieteneintägige Schnupperkurse. Sie ermöglichen den Schüler/innen der gymnasialen Oberstufe anhand einfacher Laborexperimente einen praktischen Einblick in die aktuelle Forschung.

Einwöchige Schülerkurse bilden die zweite Säule des Leistungskatalogs. Zu Beginn setzen sich die Jugendlichen mit den Herausforderungen einer nachhaltigen Energiewirtschaft und den Potenzialen Nachwachsender Rohstoffe auseinander, sowohl im Kontext der moralischen Verantwortung als auch der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit. Dabei geht es auch um Synergien aus ingenieurswissenschaftlichen Disziplinen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen wie zum Beispiel der Gentechnik. Diese theoretische Basis nutzen die Teilnehmer/innen anschließend bei Laborversuchen. „Besonders wichtig ist uns in diesem Stadium die Einbeziehung von Vertretern aus der Industrie in unsere Kurse, um den Schülern den praktischen Nutzen der aktuellen Forschung zu demonstrieren“, so Professor Roland Ulber. 

Enge Einbindung der Lehrer/innen

Die dritte Säule des Konzepts bindet die Lehrer/innen in zweitägigen Fortbildungsveranstaltungen in das Konzept ein. Das Lehrpersonal setzt sich mit identischen Fragestellungen auseinander, wird aber hinsichtlich der Laborpraxis speziell für Experimente geschult, die direkt in den Schulen aufgegriffen werden können. Hierzu steht ein mobiles Kleinlabor zur Verfügung, das kostenlos von Schulen ausgeliehen werden kann. Dieses Kleinlabor bietet von der apparativen Ausstattung bis hin zu einem Unterrichtsleitfaden eine lückenlose, kostenlos zur Verfügung gestellte Vollausstattung. Es ermöglicht eine anschauliche Vermittlung von Lehrplaninhalten, unabhängig von den jeweiligen finanziellen Möglichkeiten der Schulen. 

„Die TU Kaiserslautern kooperiert mit einer Vielzahl von Schulen in der Region“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Norbert Wehn, Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales. Solche Partnerschaften seien ein wichtiger Baustein im Lehrerausbildungs- und Weiterbildungskonzept der TU Kaiserslautern. Das vielseitige Projekt „Bioraffinerie“ verstehe jede der Maßnahmen als Möglichkeit für einen ersten, direkten Kontakt zu den Schüler/innen. So würden die Teilnehmer/innen konkret über mögliche Studienziele sowie berufliche Perspektiven informiert. Professor Wehn: „Ein wichtiges langfristiges Ziel ist es, insbesondere den Anteil hochqualifizierter, weiblicher Fachkräfte zu erhöhen.“ 

„Inzwischen haben bereits rund 1.000 Schüler/innen an unseren Kursen teilgenommen. Ihre Rückmeldung ist sehr positiv“, freut sich Professor Ulber. „Die Auszeichnung des Konzepts durch die GVS ist für uns eine weitere Bestätigung. Dies motiviert uns, die Zusammenarbeit zwischen dem Lehrgebiet Bioverfahrenstechnik sowie den Fachdidaktikern der Technischen Universität Kaiserslautern noch weiter auszubauen – im Sinne einer aktiven und nachhaltigen Nachwuchsförderung im Bereich ingenieurstechnischer/naturwissenschaftlicher Disziplinen.“ 

„Das Kurskonzept Bioraffinerie ist ein ebenso ungewöhnliches wie faszinierendes Thema“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Hier gelingt es, junge Menschen für energetische und gesellschaftliche Fragestellungen zu begeistern. Dies entspricht voll der Intention unseres Wettbewerbs Energie für Bildung, dessen Ziel es ist, die frühzeitige Beschäftigung junger Menschen mit Technik und Naturwissenschaften zu fördern. Nach Einschätzung der Jury geht das ganzheitliche Kurskonzept der Technischen Universität Kaiserslautern genau in die richtige Richtung.“ 

Die SWK Stadtwerke Kaiserslautern begrüßen es sehr, dass junge Menschen sich im Rahmen des Projektes „Bioraffinerie“ mit den Herausforderungen vertraut machen, vor denen die Energiewirtschaft heute steht. Da die Energiewirtschaft im Wandel begriffen ist, wird für SWK als Versorger viel davon abhängen, dass bei der Suche nach neuen Möglichkeiten einer nachhaltigen Energieversorgung wettbewerbsfähige Lösungen mit einem praktischen Nutzen erarbeitet werden. Als Projektpartner sind die SWK sehr stolz, dass gerade das Kurskonzept der Technischen Universität Kaiserslautern ausgezeichnet wird. Die Stadtwerke Kaiserslautern verbinden damit auch die Hoffnung, dass mehr Jugendliche an energiewirtschaftliche Berufsfelder herangeführt werden und bieten daher nicht nur Ausbildungs- und Praktikumsplätze, sondern betreuen auch gerne wissenschaftliche Arbeiten.

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll unter anderem zur Finanzierung einer studentischen Hilfskraft zur Vorbereitung der Versuche sowie für eine wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Betreuung verwendet werden.

Energie für Bildung:
Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch Projekte aus vier weiteren Bundesländern zur Teilnahme eingeladen: aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

Januar: „Sferics – Stimme der Blitze“ des Otto-Hahn-Gymnasiums, Landau

Februar: „Science Camp“ der Universität Ulm

März: „Insektenhotel“ des Kindergartens St. Johannes, Bamberg

April: Schülerlabor „Advanced Materials“ der Universität des Saarlandes

Mai: „Energieküche/Energy Food“ der Wilhelm-Leuschner-Schule, Niesetal

Juni: „MINTbegeistert!“ des Gymnasiums Berchtesgaden

Juli: „Wunderfitze im Krankenhaus“, Rust

August: HighTech-Werkstatt „Fabrication Laboratory „IFLLAB“, Bayreuth

September: „Mit dem Notebook forschern, experimentieren und kreativ sein“, Kita „Regenbogenland“ Stuttgart

Oktober:     „NaWi-Lernwerkstatt“ der Grundschule Zugspitzstraße, Nürnberg

Kontakt:
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart
Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2013 bei 55,6 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,58 Milliarden Euro.Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energie-nahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.
Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den Nachwuchs und beschränkt sich nicht auf den Wettbewerb Energie für Bildung. Es umfasst auch den GVS Erdgas-Schüler-Cup im Radsport und den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler. Hinzu kommen Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de
 

ie Gesamtsieger der Radrennserie um den  GVS Erdgas-Schüler-Cup 2014: Von links: Matheo Groß (RVC Reute, U11),  Lea Waldhoff (TSG Leutkirch, U13), Katharina Hechler (RSV Oberhausen, U15), Leonie Boos (RSV Schwalbe Ellmendingen, U11), Luis Hild (RVC Reute U15) und Moritz Bader (RSC Biberach, U13). Mit den Erstplatzierten in den jeweiligen Altersklassen freuen sich Kelterns Bürgermeister Steffen Bochinger, GVS-Projektleiterin Angela Grether, Hans Lutz, Präsident des Württembergischen Radsportverbands, Herbert Jacob, Präsident des Badischen Radsportverbands, und Peter Streng, 1. Vizepräsident des Bund Deutscher Radfahrer.

ie Gesamtsieger der Radrennserie um den GVS Erdgas-Schüler-Cup 2014: Von links: Matheo Groß (RVC Reute, U11), Lea Waldhoff (TSG Leutkirch, U13), Katharina Hechler (RSV Oberhausen, U15), Leonie Boos (RSV Schwalbe Ellmendingen, U11), Luis Hild (RVC Reute U15) und Moritz Bader (RSC Biberach, U13). Mit den Erstplatzierten in den jeweiligen Altersklassen freuen sich Kelterns Bürgermeister Steffen Bochinger, GVS-Projektleiterin Angela Grether, Hans Lutz, Präsident des Württembergischen Radsportverbands, Herbert Jacob, Präsident des Badischen Radsportverbands, und Peter Streng, 1. Vizepräsident des Bund Deutscher Radfahrer.

16 Nov

Gesamtsiegerehrung GVS Erdgas-Schüler-Cup 2014

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland fokussiert gesellschaftliches Engagement.Foto: Rupf

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Keltern/Stuttgart, 16. November 2014: Die traditionelle Gesamtsiegerehrung für den baden-württembergischen Radsportnachwuchs fand 2014 erneut in Keltern statt. Die Sieger und Platzierten des GVS Erdgas-Schüler-Cup 2014 erhielten die Pokale von Bürgermeister Steffen Bochinger, GVS-Projektleiterin Angela Grether sowie den Verbandsvertretern Peter Streng, 1. Vizepräsident des Bund Deutscher Radfahrer, Herbert Jacob, Präsident des Badischen Radsportverbands, und Hans Lutz, Präsident des Württembergischen Radsportverbands.

In der Altersklasse U11 (unter 11 Jahre) siegte Leonie Boos (RSV Schwalbe Ellmendingen) und Matheo Groß (RVC Reute);  in der Klasse U13 standen Lea Waldhoff (TSG Leutkirch) und Moritz Bader (RSC Biberach) ganz oben auf dem Treppchen. Bei den Schülerinnen gewann Katharina Hechler (RSV Oberhausen) und in der stark besetzten Schülerklasse setzte sich Luis Hild (RVC Reute) durch.

Den Teamwettbewerb entschied der RVC Reute für sich. Punktgleich auf Rang 2  - lediglich mit einem schlechteren Platzverhältnis -  landete der RSV Ellmendingen. Die Plätze 3 bis 5 belegten die RSG Eichstetten vor RSC Biberach und RSG Offenburg-Fessenbach. Herzliche Glückwünsche den Siegern und Platzierten des GVS Erdgas-Schüler-Cups 2014!

Über 130 Radfahrerinnen und Radfahrer traten 2014 bei der 17. Auflage der baden-württembergischen Nachwuchsrennserie in die Pedale. Und besonders viele Einsteiger schnupperten in den sechs Etappen in Singen, Ellmendingen, Eichstetten, Reute, Leutkirch und Wendelsheim erstmals Rennluft und begeisterten sich für den Radsport.

GVS legt Fokus auf Energie für Bildung

Bereits 1998 lobte die GVS in enger Kooperation mit den Radsportvereinen und –verbänden den GVS Erdgas-Schüler-Cup aus. Erklärtes Ziel war die Nachwuchsförderung und Talentsuche. In den vergangenen 17 Jahren entwickelte sich der GVS Erdgas-Schüler-Cup bundesweit zur wichtigsten Rennserie im Nachwuchsbereich. Das unterstreicht auch BDR-Präsident Rudolf Scharping. Ehemalige Teilnehmer feiern bereits nationale und internationale Erfolge. Daher beobachteten Talentscouts sowie Vertreter der Radsportvereine und -verbände die Rennserie mit großem Interesse und profitierten insgesamt von der hohen Leistungsdichte in den verschiedenen Altersklassen.

„Nach insgesamt 17 Jahren ziehen wir bei GVS eine sehr positive Bilanz unseres Engagements für den Radsportnachwuchs. Und wir sehen die Entwicklungen in den Vereinen und Verbänden auf einem sehr guten Weg“, so GVS-Projektleiterin Angela Grether.

„Zukünftig justieren wir bei GVS das umfangreiche gesellschaftliche Engagement neu und konzentrieren uns auf das Thema Energie für Bildung. Bei dieser Initiative liegt der Schwerpunkt seit 2010 auf der naturwissenschaftlich-technische Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlich-technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern. Gefördert werden innovative Projekte und Ideen aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, die Interesse wecken und Wissen vermitteln.“

03 Nov

GVS Zielpreis Beschaffung - Ihr Produkt für Preissicherheit

Angela Grether

Die GVS erweitert ihr Portfolio mit einem neuen Produkt: Der GVS Zielpreis Beschaffung. Hier profitieren Kunden von der Unterstützung der GVS-Experten in der Markt- und Preisbeobachtung und insbesondere von der Preissicherheit bei der Beschaffung.

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Um den Markt stets im Auge zu behalten und dadurch möglichst gute Preise bei der Erdgasbeschaffung erzielen zu können, müssen viel Zeit und entsprechende Personalressourcen eingeplant werden. Energieversorgungsunternehmen sind deswegen immer häufiger auf der Suche nach Support in der Markt- und Preisbeobachtung. Die GVS-Experten unterstützen Sie ab sofort auch hierbei.

Auf bis zu neun Handelsplätzen haben wir die Preise stets im Blick. Bei der GVS Zielpreis Beschaffung kommt eine Lieferung oder eine Tranchenfixierung erst dann zustande, wenn der von Ihnen vorgegebene Preis erzielt wird.

Wenn das vom Kunden festgelegte Limit erreicht oder unterschritten wird, beschaffen wir automatisch das gewählte Terminprodukt bzw. fixieren die Tranche für Sie.

„Unsere Kunden profitieren hier von der professionellen Marktpreisbeobachtung durch GVS. So schonen Sie Ressourcen und erhalten gleichzeitig eine garantierte Planungssicherheit bei Erreichen des Zielpreises“, erklärt Steffen Fogl.

Sie wollen mehr über die GVS Zielpreis Beschaffung wissen? Dann sprechen Sie uns an!

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns! 0711 7812 - 1400

22 Okt

Markus Baumgärtner neuer Aufsichtsratsvorsitzender der GVS

Angela Grether

Stuttgart, 22. Oktober 2014: Markus Baumgärtner, Leiter Wertschöpfungskette Gas EnBW Energie Baden-Württemberg AG, ist neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates der GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), Stuttgart. Die Wahl erfolgte einstimmig während der Sitzung Anfang Oktober. Aufsichtsratsmitglied Baumgärtner folgt in dieser Position Dr. Dirk Mausbeck, dem ehemaligen Mitglied des Vorstands der EnBW.

Ulf Heitmüller, Leiter Handel EnBW, und Marc Wolpensinger, Konzernexperte Beteiligungsmanagement EnBW, sind weiterhin im GVS-Aufsichtsrat tätig. Neues Mitglied im Aufsichtsgremium der GVS ist Uwe Fritz, Geschäftsführer Sales & Solutions GmbH.

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Stuttgart, 22. Oktober 2014: Markus Baumgärtner, Leiter Wertschöpfungskette Gas EnBW Energie Baden-Württemberg AG, ist neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates der GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), Stuttgart. Die Wahl erfolgte einstimmig während der Sitzung Anfang Oktober. Aufsichtsratsmitglied Baumgärtner folgt in dieser Position Dr. Dirk Mausbeck, dem ehemaligen Mitglied des Vorstands der EnBW.

Ulf Heitmüller, Leiter Handel EnBW, und Marc Wolpensinger, Konzernexperte Beteiligungsmanagement EnBW, sind weiterhin im GVS-Aufsichtsrat tätig. Neues Mitglied im Aufsichtsgremium der GVS ist Uwe Fritz, Geschäftsführer Sales & Solutions GmbH.

Experimentierfreude auch bei der Preisverleihung: Lukas und Ben von der Grundschule Zugspitzstraße, Nürnberg, stellen bei der Preisübergabe ihr können unter Beweis. Die NaWi-Lernwerkstatt motiviert sehr frühzeitig für das forschende Lernen. Projektleiterin Gabriele Pietsch (v.l.) nimmt stellvertretend für das ganze Team von Angela Grether, GVS, die Auszeichnung entgegen. Schulleiterin Liselotte Niekrawitz und Schulrat Roland Meißner unterstreichen die Bedeutung der Naturwissenschaften in Schule und Gesellschaft.

Experimentierfreude auch bei der Preisverleihung: Lukas und Ben von der Grundschule Zugspitzstraße, Nürnberg, stellen bei der Preisübergabe ihr können unter Beweis. Die NaWi-Lernwerkstatt motiviert sehr frühzeitig für das forschende Lernen. Projektleiterin Gabriele Pietsch (v.l.) nimmt stellvertretend für das ganze Team von Angela Grether, GVS, die Auszeichnung entgegen. Schulleiterin Liselotte Niekrawitz und Schulrat Roland Meißner unterstreichen die Bedeutung der Naturwissenschaften in Schule und Gesellschaft.

07 Okt

Wettbewerb Energie für Bildung: Naturwissenschaftliche Phänomene „zum Anfassen“ Auszeichnung für die „NaWi-Lernwerkstatt“ der Grundschule Zugspitzstraße, Nürnberg

Angela Grether

Die Pisa-Studien haben gezeigt, dass die deutschen Schüler in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern vergleichsweise schlecht abschneiden. Auch der Wirtschaft mangelt es in diesen Bereichen an Nachwuchskräften. Mehr als in anderen Fächern kommt es bei den Naturwissenschaften darauf an, den Schülern und Schüle-rinnen frühzeitig einen motivierenden Zugang zu diesem Themenbereich zu verschaf-fen. An der Nürnberger Grundschule Zugspitzstraße/Dependance wurde dazu eine Lernwerkstatt eingerichtet, die von den Kindern begeistert angenommen wird. Dafür erhielt das Projekt „NaWi-Lernwerkstatt“ nun eine Auszeichnung beim Wettbewerb Energie für Bildung, der seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt wird.Foto: Ballwieser

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Nürnberg, 7. Oktober 2014. „Wer bei Kindern und Jugendlichen Interesse und vielleicht sogar Begeisterung für die Naturwissenschaften wecken will, muss erlebbar machen, wie spannend diese Materie ist. Und genau das ist Ziel unserer im Jahr 2012 eingerichteten NaWi-Lernwerkstatt“, sagt Schulleiterin Liselotte Niekrawitz und ergänzt: „Die Resonanz bei unseren Schülerinnen und Schülern ist enorm. Nahezu alle Kinder sind fasziniert von der Materie. Ihre Wissbegierde ist fast grenzenlos.“

Aha-Effekte und Erfolgserlebnisse

Herzstück der im Schulhaus Karl-Schönleben-Straße eingerichteten Lernwerkstatt ist eine Experimentierstation. Als erste Themenfelder werden hier „Wasser“ und „Magnetismus“ angeboten. Zu jedem Thema gibt es „Forscherfragen“, Arbeitsmaterialien und Versuchsanleitungen. „Auf Basis dieser Einstiegsmaterialien können die Kinder unter Anleitung experimentieren, werden von uns aber ebenfalls ermuntert eigenen Fragestellungen nachzugehen“, berichtet die Lehrerin und Koordinatorin der Lernwerkstatt Gabriele Pietsch. Das Experimentieren befähige die Kinder zu selbstständigem Lernen. Die Lernprozesse dürften sie (mit)steuern. „Die Teilnehmer der Versuche müssen sich ein Ziel setzen, planen, durchführen und hinterher darüber reflektieren. Sie tun etwas und erleben, was sich daraus entwickelt. Das macht richtig Spaß.“

Jede Klasse kann die Lernwerkstatt im Laufe des Schuljahres für eine festgelegte Zeitdauer aufsuchen. Die Schüler im Alter von sechs bis zehn Jahren wählen selbst aus, welche der von den Lehrern eingerichteten Experimentierstationen sie nutzen möchten.

Ein sehr hoher Anteil ihrer Schüler habe einen Migrationshintergrund (ca. 60 Prozent) und viele Kinder kämen aus einkommensschwachen Familien, welche die Begabungen ihrer Kinder nicht fördern könnten, berichtet Gabriele Pietsch. Entsprechend hoch sei die Quote der Schüler mit Sprachschwierigkeiten. „In unserer Lernwerkstatt kommt es jedoch nicht auf Sprache an. Hier geht es um genaues Beobachten und Betrachten. Um das Vergleichen, Prüfen, Unterscheiden, Ordnen und Messen – und schließlich um die Schlüsse, die man aus alledem ziehen kann. So erhalten die Schülerinnen und Schüler Impulse zum Nachdenken. Wir ermuntern sie sich auf etwas einzulassen. Im Ergebnis vermitteln wir damit nicht nur Lerninhalte und bestimmte Fertigkeiten, sondern wir fördern auch Denkfähigkeit und Selbstvertrauen. Das macht die fächerübergreifende Arbeit in unserer Lernwerkstatt so wertvoll.“

Neugier wecken, Freude am Entdecken

„Nicht zuletzt hilft uns die Lernwerkstatt auch den Forderungen im neuen bayerischen LehrplanPlus gerecht zu werden, der ab September 2014 gilt“, betont die Schulleiterin. Dessen Ziel sei es verstärkt die Neugier der Kinder zu wecken und ihnen Freude am Entdecken zu vermitteln. „Der LernplanPlus betont die Bedeutung von individuellen sozialen Prozessen und die eigenverantwortliche Erschließung von Lerninhalten. Dies alles ist in einer Lernwerkstatt sehr viel besser zu leisten, als im alltäglichen Klassenunterricht. Nicht jeder Lehrer kann in seiner Klasse Materialien zu allen möglichen Leistungsniveaus bereithalten. In einer Lernwerkstatt sind die Möglichkeiten für individuelles Vorgehen und Lernen sehr viel größer.“

Schulrat Roland Meißner: „Den Naturwissenschaften kommt in unserer Gesellschaft erhebliche Bedeutung zu. Die europäische Kultur, unsere Lebensgewohnheiten und nicht zuletzt unser Wohlstand sind ganz wesentlich bestimmt von den Erkenntnissen der Naturwissenschaften und der Mathematik; sie bilden die Grundlage der modernen Technik, des modernen Lebens.“

„Ziel unseres Wettbewerbs Energie für Bildung ist es, bei jungen Menschen die Beschäftigung mit Technik und Naturwissenschaften zu fördern. Das muss bereits in der Schule beginnen und zwar so früh wie möglich“, unterstreicht die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Die Grundschule Zugspitzstraße setzt dieses Ziel in ihrer Lernwerkstatt vorbildlich um. Dies weckt und fördert nicht nur das Interesse der Kinder an den naturwissenschaftlichen Fächern, sondern hat in diesem speziellen Fall auch eine integrative Komponente. Insofern ist dieser Ansatz des entdeckenden Lernens nicht nur pädagogisch sehr sinnvoll, sondern auch gesellschaftlich relevant. Das hat die Jury beeindruckt.“

„Gerade unter dem Gesichtspunkt des demografischen Wandels gilt es, junge Menschen für technische Berufe zu begeistern. Die N-ERGIE Schulinformation führt Kinder und Jugendliche aller Schularten altersgerecht und spielerisch an technische Themen heran: vom „Stromspaziergang für Schülergruppen“ über Besichtigungen technischer Anlagen bis zur Unterstützung beim P-Seminar“, erklärt Claudia Jordan von der N-ERGIE Schulinformation.

Die Grundschule befindet sich nahe dem Messezentrum im Nürnberger Stadtteil Langwasser und hat rund 450 Schüler. Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll zur Erweiterung des Angebots um den Themenkomplex „Magnetismus und Strom“ dienen, für den keine anderweitigen Mittel bereitstehen. Ziel der Schulleitung ist es, das Angebot der Lernwerkstatt durch weitere Themenangebote schrittweise auszubauen.

Energie für Bildung:
Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch Projekte aus vier weiteren Bundesländern zur Teilnahme eingeladen: aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

Januar: „Sferics – Stimme der Blitze“ des Otto-Hahn-Gymnasiums, Landau

Februar: „Science Camp“ der Universität Ulm

März: „Insektenhotel“ des Kindergartens St. Johannes, Bamberg

April: Schülerlabor „Advanced Materials“ der Universität des Saarlandes

Mai: „Energieküche/Energy Food“ der Wilhelm-Leuschner-Schule, Niesetal

Juni: „MINTbegeistert!“ des Gymnasiums Berchtesgaden

Juli: „Wunderfitze im Krankenhaus“, Rust

August: HighTech-Werkstatt „Fabrication Laboratory „IFLLAB“, Bayreuth

September: „Mit dem Notebook forschern, experimentieren und kreativ sein“, Kita „Regenbogenland“ Stuttgart

Kontakt:
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
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Die GVS auf einen Blick
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2013 bei 55,6 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,58 Milliarden Euro.Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energie-nahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.
Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den Nachwuchs und beschränkt sich nicht auf den Wettbewerb Energie für Bildung. Es umfasst auch den GVS Erdgas-Schüler-Cup im Radsport und den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler. Hinzu kommen Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

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