Presse

Experimentierfreude auch bei der Preisverleihung: Lukas und Ben von der Grundschule Zugspitzstraße, Nürnberg, stellen bei der Preisübergabe ihr können unter Beweis. Die NaWi-Lernwerkstatt motiviert sehr frühzeitig für das forschende Lernen. Projektleiterin Gabriele Pietsch (v.l.) nimmt stellvertretend für das ganze Team von Angela Grether, GVS, die Auszeichnung entgegen. Schulleiterin Liselotte Niekrawitz und Schulrat Roland Meißner unterstreichen die Bedeutung der Naturwissenschaften in Schule und Gesellschaft.

07 Okt

Wettbewerb Energie für Bildung: Naturwissenschaftliche Phänomene „zum Anfassen“ Auszeichnung für die „NaWi-Lernwerkstatt“ der Grundschule Zugspitzstraße, Nürnberg

Angela Grether

Die Pisa-Studien haben gezeigt, dass die deutschen Schüler in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern vergleichsweise schlecht abschneiden. Auch der Wirtschaft mangelt es in diesen Bereichen an Nachwuchskräften. Mehr als in anderen Fächern kommt es bei den Naturwissenschaften darauf an, den Schülern und Schüle-rinnen frühzeitig einen motivierenden Zugang zu diesem Themenbereich zu verschaf-fen. An der Nürnberger Grundschule Zugspitzstraße/Dependance wurde dazu eine Lernwerkstatt eingerichtet, die von den Kindern begeistert angenommen wird. Dafür erhielt das Projekt „NaWi-Lernwerkstatt“ nun eine Auszeichnung beim Wettbewerb Energie für Bildung, der seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt wird.Foto: Ballwieser

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Nürnberg, 7. Oktober 2014. „Wer bei Kindern und Jugendlichen Interesse und vielleicht sogar Begeisterung für die Naturwissenschaften wecken will, muss erlebbar machen, wie spannend diese Materie ist. Und genau das ist Ziel unserer im Jahr 2012 eingerichteten NaWi-Lernwerkstatt“, sagt Schulleiterin Liselotte Niekrawitz und ergänzt: „Die Resonanz bei unseren Schülerinnen und Schülern ist enorm. Nahezu alle Kinder sind fasziniert von der Materie. Ihre Wissbegierde ist fast grenzenlos.“

Aha-Effekte und Erfolgserlebnisse

Herzstück der im Schulhaus Karl-Schönleben-Straße eingerichteten Lernwerkstatt ist eine Experimentierstation. Als erste Themenfelder werden hier „Wasser“ und „Magnetismus“ angeboten. Zu jedem Thema gibt es „Forscherfragen“, Arbeitsmaterialien und Versuchsanleitungen. „Auf Basis dieser Einstiegsmaterialien können die Kinder unter Anleitung experimentieren, werden von uns aber ebenfalls ermuntert eigenen Fragestellungen nachzugehen“, berichtet die Lehrerin und Koordinatorin der Lernwerkstatt Gabriele Pietsch. Das Experimentieren befähige die Kinder zu selbstständigem Lernen. Die Lernprozesse dürften sie (mit)steuern. „Die Teilnehmer der Versuche müssen sich ein Ziel setzen, planen, durchführen und hinterher darüber reflektieren. Sie tun etwas und erleben, was sich daraus entwickelt. Das macht richtig Spaß.“

Jede Klasse kann die Lernwerkstatt im Laufe des Schuljahres für eine festgelegte Zeitdauer aufsuchen. Die Schüler im Alter von sechs bis zehn Jahren wählen selbst aus, welche der von den Lehrern eingerichteten Experimentierstationen sie nutzen möchten.

Ein sehr hoher Anteil ihrer Schüler habe einen Migrationshintergrund (ca. 60 Prozent) und viele Kinder kämen aus einkommensschwachen Familien, welche die Begabungen ihrer Kinder nicht fördern könnten, berichtet Gabriele Pietsch. Entsprechend hoch sei die Quote der Schüler mit Sprachschwierigkeiten. „In unserer Lernwerkstatt kommt es jedoch nicht auf Sprache an. Hier geht es um genaues Beobachten und Betrachten. Um das Vergleichen, Prüfen, Unterscheiden, Ordnen und Messen – und schließlich um die Schlüsse, die man aus alledem ziehen kann. So erhalten die Schülerinnen und Schüler Impulse zum Nachdenken. Wir ermuntern sie sich auf etwas einzulassen. Im Ergebnis vermitteln wir damit nicht nur Lerninhalte und bestimmte Fertigkeiten, sondern wir fördern auch Denkfähigkeit und Selbstvertrauen. Das macht die fächerübergreifende Arbeit in unserer Lernwerkstatt so wertvoll.“

Neugier wecken, Freude am Entdecken

„Nicht zuletzt hilft uns die Lernwerkstatt auch den Forderungen im neuen bayerischen LehrplanPlus gerecht zu werden, der ab September 2014 gilt“, betont die Schulleiterin. Dessen Ziel sei es verstärkt die Neugier der Kinder zu wecken und ihnen Freude am Entdecken zu vermitteln. „Der LernplanPlus betont die Bedeutung von individuellen sozialen Prozessen und die eigenverantwortliche Erschließung von Lerninhalten. Dies alles ist in einer Lernwerkstatt sehr viel besser zu leisten, als im alltäglichen Klassenunterricht. Nicht jeder Lehrer kann in seiner Klasse Materialien zu allen möglichen Leistungsniveaus bereithalten. In einer Lernwerkstatt sind die Möglichkeiten für individuelles Vorgehen und Lernen sehr viel größer.“

Schulrat Roland Meißner: „Den Naturwissenschaften kommt in unserer Gesellschaft erhebliche Bedeutung zu. Die europäische Kultur, unsere Lebensgewohnheiten und nicht zuletzt unser Wohlstand sind ganz wesentlich bestimmt von den Erkenntnissen der Naturwissenschaften und der Mathematik; sie bilden die Grundlage der modernen Technik, des modernen Lebens.“

„Ziel unseres Wettbewerbs Energie für Bildung ist es, bei jungen Menschen die Beschäftigung mit Technik und Naturwissenschaften zu fördern. Das muss bereits in der Schule beginnen und zwar so früh wie möglich“, unterstreicht die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Die Grundschule Zugspitzstraße setzt dieses Ziel in ihrer Lernwerkstatt vorbildlich um. Dies weckt und fördert nicht nur das Interesse der Kinder an den naturwissenschaftlichen Fächern, sondern hat in diesem speziellen Fall auch eine integrative Komponente. Insofern ist dieser Ansatz des entdeckenden Lernens nicht nur pädagogisch sehr sinnvoll, sondern auch gesellschaftlich relevant. Das hat die Jury beeindruckt.“

„Gerade unter dem Gesichtspunkt des demografischen Wandels gilt es, junge Menschen für technische Berufe zu begeistern. Die N-ERGIE Schulinformation führt Kinder und Jugendliche aller Schularten altersgerecht und spielerisch an technische Themen heran: vom „Stromspaziergang für Schülergruppen“ über Besichtigungen technischer Anlagen bis zur Unterstützung beim P-Seminar“, erklärt Claudia Jordan von der N-ERGIE Schulinformation.

Die Grundschule befindet sich nahe dem Messezentrum im Nürnberger Stadtteil Langwasser und hat rund 450 Schüler. Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll zur Erweiterung des Angebots um den Themenkomplex „Magnetismus und Strom“ dienen, für den keine anderweitigen Mittel bereitstehen. Ziel der Schulleitung ist es, das Angebot der Lernwerkstatt durch weitere Themenangebote schrittweise auszubauen.

Energie für Bildung:
Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch Projekte aus vier weiteren Bundesländern zur Teilnahme eingeladen: aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

Januar: „Sferics – Stimme der Blitze“ des Otto-Hahn-Gymnasiums, Landau

Februar: „Science Camp“ der Universität Ulm

März: „Insektenhotel“ des Kindergartens St. Johannes, Bamberg

April: Schülerlabor „Advanced Materials“ der Universität des Saarlandes

Mai: „Energieküche/Energy Food“ der Wilhelm-Leuschner-Schule, Niesetal

Juni: „MINTbegeistert!“ des Gymnasiums Berchtesgaden

Juli: „Wunderfitze im Krankenhaus“, Rust

August: HighTech-Werkstatt „Fabrication Laboratory „IFLLAB“, Bayreuth

September: „Mit dem Notebook forschern, experimentieren und kreativ sein“, Kita „Regenbogenland“ Stuttgart

Kontakt:
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart
Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2013 bei 55,6 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,58 Milliarden Euro.Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energie-nahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.
Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den Nachwuchs und beschränkt sich nicht auf den Wettbewerb Energie für Bildung. Es umfasst auch den GVS Erdgas-Schüler-Cup im Radsport und den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler. Hinzu kommen Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de
 

Endergebnis GVS Erdgas-Schüler-Cup 2014

06 Okt

Endergebnis GVS Erdgas-Schüler-Cup 2014

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland fördert Radsportnachwuchs seit 1998

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Stuttgart, 3. Oktober 2014: Herzliche Glückwünsche den Siegern und Platzierte des Erdgas-Schüler-Cups 2014. In der Altersklasse U11 (unter 11 Jahre) siegte Leonie Boos (RSV Schwalbe Ellmendingen) und Matheo Groß (RVC Reute);  in der Klasse U13 standen Lea Waldhoff (TSG Leutkirch) und Moritz Bader (RSC Biberach) ganz oben auf dem Treppchen. Bei der Schülerinnen gewann Katharina Hechler (RSV Oberhausen) und in der stark besetzen Schülerklasse setzte sich Luis Hild (RVC Reute) durch. Den Teamwettbewerb entschied der RVC Reute für sich. Punktgleich auf Rang 2  - lediglich mit einem schlechteren Platzverhältnis -  landete der RSV Ellmendingen. Die Plätze 3 bis 5 belegten die RSG Eichstetten vor RSC Biberach und RSG Offenburg-Fessenbach.

Die Gesamtsiegerehrung für den Radsportnachwuchs findet am 16. November in Keltern-Dietlingen statt.

Der GVS Erdgas-Schüler-Cup gehört bundesweit zur wichtigsten Rennserie im Nachwuchsbereich und wird bereits seit 1998 ausgelobt. Ehemalige Teilnehmer feiern bereits nationale und internationale Erfolge. Daher beobachten Talentscouts sowie Vertreter der Radsportvereine und -verbände die Rennserie mit großem Interesse und profitieren insgesamt von der hohen Leistungsdichte in den verschiedenen Altersklassen. Teilnahmeberechtigt sind alle Fahrerinnen und Fahrer der Altersklassen U11, U13 und U15, die über einen baden-württembergischen Radsportverein lizenziert sind.

Die städtische Kita Dr.-Herbert-Czaja-Weg, Stuttgart, erhielt die begehrte Auszeichnung für ihr Projekt „ Mit dem Notebook forschen, experimentieren und kreativ sein.“ René Lechner von der GasVersorgung Süddeutschland übergibt den Preis an die Leiterin der Einrichtung Sabine Zeitler sowie an Gabriele Eder, Erzieherin mit Schwerpunkt Medien. Und das nächste Projekt läuft bereits an: Geräusche sammeln und mit passenden Bildern auf dem Laptop verbinden.

30 Sep

Spielend lernen und einüben - Auszeichnung für das Kinder-Projekt „Mit dem Notebook for-schen, experimentieren und kreativ sein“

Angela Grether

Der selbstverständliche Umgang mit einem PC, Laptop oder Tablet und die Nutzung digitaler Fotografie sind im Informationszeitalter unverzichtbare Kulturtechniken. Je eher man damit in Kontakt kommt, desto leichter ist die Aneignung entsprechender Fertigkeiten. Vor diesem Hintergrund macht es Sinn, bereits jüngere Kinder an die di-gitalen Medien heranzuführen. Genau dies ist Ziel eines Projekts der Kindertagesstätte „Regenbogenland“ in Stuttgart. Hier sammeln Kinder spielerisch Erfahrungen mit Di-gitalkamera und Laptop, indem sie eigene Aktionen und Ausflüge dokumentieren. Jetzt wurde das Projekt „Mit dem Notebook forschen, experimentieren und kreativ sein“ mit einer Auszeichnung beim Wettbewerb Energie für Bildung bedacht, der seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt wird.

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Stuttgart, 25. September 2014. Die in hellen und freundlichen Räumlichkeiten untergebrachte Kita „Regenbogenland“ am Stadtrand von Stuttgart arbeitet nach dem „Einstein-Konzept“. Dabei liegt der Fokus der pädagogischen Arbeit auf den altersspezifischen Interessen und individuellen Entwicklungspotenzialen des Kindes. Hohen Stellenwert haben vertrauensvolle persönliche Beziehungen zwischen den Kindern und ihren Eltern sowie ihren Erzieherinnen. All dies erwies sich als gute Basis für ein im Februar 2014 begonnenes Projekt, das die Aspekte Hightech und frühkindliches Entdecken und Lernen miteinander verbindet.

Unter einfühlsamer Anleitung ihrer Erzieherinnen werden die Kinder gruppenweise an Laptop und digitale Fotografie – und wie man beides kombinieren kann – herangeführt. Spielerisch lernen die Jungen und Mädchen im Alter von drei bis sechs Jahren Dokumentationen ihrer eigenen Aktionen und Ausflüge anzulegen und zu kleinen, teilweise sogar mit Musik vertonten Präsentationen aufzuarbeiten. Die werden dann den Eltern stolz vorgeführt.  

„Was auf den ersten Blick durchaus anspruchsvoll klingt, ließ sich in der Praxis erstaunlich gut umsetzen“, freut sich Sabine Zeitler, Leiterin der Kindertagesstätte. „Die Kinder haben erkennbar Spaß an den Aufgaben und kommen teilweise überraschend schnell zu sehr vorzeigbaren Ergebnissen.“

„Die Vorkenntnisse der Kinder sind natürlich sehr unterschiedlich“, erläutert die projektverantwortliche Erzieherin Gaby Eder. „Es gibt Kinder, die solche Geräte nur vom Sehen kennen. Andere wiederum, vor allem solche mit älteren Geschwistern, bringen bereits Vorerfahrungen aus der Familie ein und haben daheim oft sogar Zugang zu PCs mit Lernsoftware. Solche Kinder sind dann bereits nach kurzer Einführung in der Lage Hardware und Programme weitgehend selbstständig zu bedienen. Vor diesem Hintergrund ist es uns wichtig, die einzelnen Lerngruppen gut zu mischen. Wir als Erzieherinnen beobachten die Fortschritte und greifen ein, wenn es irgendwo klemmt, lassen die Kleinen aber ansonsten ihre eigenen Erfahrungen machen.“

So machen die Kinder beispielsweise bei einem gemeinsamen Ausflug mit der Digitalkamera Fotos. Die werden anschließend auf den Laptop überspielt und hier zu einer Power-Point-Bilderschau zusammengestellt. Danach können die Kinder mit Musikstücken unterschiedlicher Stimmung experimentieren und ihr „Werk“ vertonen.

„In einigen Fällen haben wir so aufgeweckte Kinder dabei, dass wir sogar mit selbst aufgenommen Geräuschen und Trickfilmelementen spielen können“, freut sich Gaby Eder. „Das sind wirklich kreative Prozesse und die meisten Jungen und Mädchen sind mit großer Begeisterung bei der Sache. Sie erkennen sehr schnell, was technisch alles möglich ist und freuen sich daran. Wenn wir das später in unserem Elterncafé vorführen, sind die Erziehungsberechtigten oftmals erstaunt darüber, was ihre Kinder auf die Beine gestellt haben.“

Nachhaltiges Lernen

„Indem wir den Zugang zu Hardware und Programmen ermöglichen, leisten wir einen Beitrag zur Chancen- und Bildungsgerechtigkeit – unabhängig von Herkunft, kulturellem Hintergrund und Bildungsniveau“, unterstreicht Leiterin Sabine Zeitler. „Davon profitieren insbesondere jene Kinder, die daheim keine oder nur begrenzte technische Möglichkeiten haben. Bei den Treffen mit den Erziehungsberechtigten kommen wir zudem zwanglos ins Gespräch über altersgerechte Mediennutzung.“

„Mit unserem Wettbewerb Energie für Bildung wollen wir die Beschäftigung mit Technik und Naturwissenschaften fördern. Damit kann man nicht früh genug beginnen“, betont die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Im Rahmen des von uns prämierten Stuttgarter Projektes werden die Neugier und Spielfreude von Kindern im Kita-Alter verantwortlich genutzt. Sie werden mit Techniken bekannt gemacht, die sie im späteren schulischen und beruflichen Leben brauchen werden. Insofern ist dies ein zukunftsorientierter Ansatz, und das hat die Jury beeindruckt.“

Die Ganztagseinrichtung „Regenbogenland“ in kirchlicher/kommunaler/privater Trägerschaft befindet sich in Stuttgart-Zuffenhausen im Ortsteil Raiser und besteht seit 2003. Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll zur Finanzierung eines Computerarbeitsplatzes mit Notebook, Spezialmaus für Kinderhände und Drucker verwendet werden, an dem Kinder einzeln oder in betreuten Kleingruppen Erfahrungen sammeln können.

Energie für Bildung:
Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch Projekte aus vier weiteren Bundesländern zur Teilnahme eingeladen: aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

Januar: „Sferics – Stimme der Blitze“ des Otto-Hahn-Gymnasiums, Landau

Februar: „Science Camp“ der Universität Ulm

März: „Insektenhotel“ des Kindergartens St. Johannes, Bamberg

April: Schülerlabor „Advanced Materials“ der Universität des Saarlandes

Mai: „Energieküche/Energy Food“ der Wilhelm-Leuschner-Schule, Niesetal

Juni: „MINTbegeistert!“ des Gymnasiums Berchtesgaden

Juli: „Wunderfitze im Krankenhaus“, Rust

August: HighTech-Werkstatt „Fabrication Laboratory „IFLLAB“, Bayreuth

Kontakt:
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart
Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2013 bei 55,6 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,58 Milliarden Euro.Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energie-nahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.
Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den Nachwuchs und beschränkt sich nicht auf den Wettbewerb Energie für Bildung. Es umfasst auch den GVS Erdgas-Schüler-Cup im Radsport und den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler. Hinzu kommen Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
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René Lechner von der GVS übergibt die Urkunde an Yomettin Soybaba, 1.Vorsitzende des Trägervereins FabLab-Bayreuth e.V. Mit dem Preisgeld soll die Grundausstattung des HighTech-Labors optimiert werden. Foto: Neubauer

26 Sep

HighTech-Werkstatt für Tüftler - Auszeichnung für das Fabrication Laboratory „IFLLAB“

Angela Grether

Deutschland war stets nicht nur ein Land der Dichter und Denker, sondern auch eine Nation erfolgreicher Erfinder. Die brauchen heutzutage zur Herstellung von Prototy-pen ihrer Ideen Unterstützung von HighTech-Geräten. Das kann sich ein einzelner Tüftler oder eine Schule zumeist nicht leisten. Genau hier setzt das Fabrication Laboratory „IFLLAB“ an. Es bietet technisch interessierten Menschen die Geräte und Maschinen zum Umsetzen ihrer Idee. Das Angebot ist altersübergreifend, vom Schüler bis zum „Best Ager“. Dafür wurde das Projekt nun mit einer Auszeichnung beim Wettbewerb Energie für Bildung bedacht, der von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt wird.Foto: Neubauer

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Bayreuth/Stuttgart, 26. September 2014. Bei aller Bedeutung der Theorie haben Technik und Naturwissenschaften auch eine praktische Ebene. Wer Zusammenhänge verstehen oder sogar eine eigene Idee umsetzen möchte, muss die Chance haben, zu testen und zu probieren. Das ist gerade auf dem Gebiet der MINT-Fächer leichter gesagt als getan, denn die Prozesse des Umsetzens verlangen zumeist Geräte und Hilfsmittel, zu denen man oft gar keinen Zugang hat.

„Wir wollten hier in Bayreuth einen Ort einrichten, der die Aspekte Labor und Werkstatt miteinander verknüpft und allen Interessierten offen steht“, berichtet der 1. Vorsitzende des Trägervereins FabLab-Bayreuth e.V., Yomettin Soybaba. Das Fabrication Laboratory ist mit zahlreichen HighTech- und Standardmaschinen, Werkzeugen sowie Geräten der Informations- und Kommunikationstechnologien ausgestattet. So können die Nutzer der Einrichtung am Computer Modelle entwickeln und daraus anschließend mit Hilfe digitaler Fabrikationsmaschinen (3D-Drucker, Lasercutter, Schneidplotter usw.) Gegenstände fertigen.

Ein Ort zum Ausprobieren und Selbermachen

„Bei uns können zielgerichtete Erfinder ausprobieren, ob ihr Ansatz trägt und wo noch nachgebessert werden muss. Gleichzeitig bieten wir jungen Menschen die Möglichkeit zum freien Lernen und Entdecken“, bringt Yomettin Soybaba den Ansatz des Bayreuther Fabrication Laboratory auf den Punkt. „Wir lassen also nicht nur rational durchdachte, streng zielgerichtete Projekte zu, sondern bieten ebenso Freiräume für eine intuitiv-spielerische Beschäftigung mit Ideen. Das wird gerade auch von jüngeren Menschen sehr gern genutzt. Wo sonst kann man mit HighTech-Geräten und industriellen Produktionsverfahren Versuche machen und Ideen realisieren, ohne dafür tief in die Tasche greifen zu müssen?“

Nutzer dieser originellen Labor-Werkstatt sind nicht nur Profi-Tüftler, sondern auch schulische Gruppen. Damit dient die Bayreuther Einrichtung der Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern sowie der beruflichen Orientierung. Immer wieder gelingt es dabei auch, gerade Mädchen an technische Themen und Berufe heranzuführen. Dem diente beispielsweise die Veranstaltung „Mädchen und Technik“ im Rahmen der Herbstuni Bayreuth 2013. Dabei konnten Mädchen und junge Frauen im Alter von 14 bis 19 Jahren Versuche mit 3D-Druckern und Schneidplottern machen. In eine ähnliche Richtung gehen die Produktentwicklungsseminare des IFLLAB in Kooperation mit Fränkischen Schulen. Hinzu kommen Ferienangebote für Kinder und Jugendliche und ein „Repair-Café“.  

Von der Idee zur Wirklichkeit

„Mit unserem Wettbewerb Energie für Bildung wollen wir die Beschäftigung mit Technik und Naturwissenschaften fördern. Das IFLLAB passt da ganz genau hinein“, unterstreicht die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Was uns dabei besonders gefällt, ist der altersübergreifende Ansatz. Die hohe Zahl jugendlicher Nutzer dieses informellen außerschulischen Lernorts zeigt, dass gut ausgestattete Versuchsräume gern angenommen werden. Die kreative Umsetzung des Grundsatzes Learning by Doing durch den Trägerverein hat die Jury sehr beeindruckt.“

Von der Idee des IFLLAB überzeugt ist auch Jürgen Bayer, Geschäftsführer der BEW Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs-GmbH. „Ich finde das IFFLAB klasse. Auch deshalb, weil Ausbildung und Nachwuchsförderung bei uns einen hohen Stellenwert genießen. Vielleicht üben im IFFLAB ja schon heute junge Frauen und Männer, die künftig ihr dort erlerntes Wissen bei den Stadtwerken Bayreuth einsetzen.“

Das IFLLAB wurde 2013 ins Leben gerufen. Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll vor allem dazu genutzt werden, die Grundausstattung des HighTech-Labors mit Werkzeugen zu optimieren.

Energie für Bildung:
Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch Projekte aus vier weiteren Bundesländern zur Teilnahme eingeladen: aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

Januar: „Sferics – Stimme der Blitze“ des Otto-Hahn-Gymnasiums, Landau

Februar: „Science Camp“ der Universität Ulm

März: „Insektenhotel“ des Kindergartens St. Johannes, Bamberg

April: Schülerlabor „Advanced Materials“ der Universität des Saarlandes

Mai: „Energieküche/Energy Food“ der Wilhelm-Leuschner-Schule, Niesetal

Juni: „MINTbegeistert!“ des Gymnasiums Berchtesgaden

Juli: „Wunderfitze im Krankenhaus“, Teningen

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GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart
Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2013 bei 55,6 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,58 Milliarden Euro.
Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energie-nahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.
Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den Nachwuchs und beschränkt sich nicht auf den Wettbewerb Energie für Bildung. Es umfasst auch den GVS Erdgas-Schüler-Cup im Radsport und den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler. Hinzu kommen Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V. 

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Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
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Tel.: 0711 7812-1322
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GVS Temperaturbindung mit zusätzlicher Flexibilität.

15 Sep

GVS Temperaturbindung: Jetzt auch mit zusätzlicher Flexibilität

Angela Grether

Erdgasmengen unabhängig vom Wetter beziehen, abbauen oder behalten – die GVS Temperaturbindung macht es möglich. Felix Zimmermann, Fachgebietsleiter Portfolio- & Risikomanagement, erklärt wie es geht.

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„Wir wissen, wie unberechenbar das Wetter ist und wie unvorhergesehene extreme Kälteeinbrüche unsere Kunden treffen können. Deswegen haben wir uns eine optimale Lösung einfallen lassen – die GVS Temperaturbindung“, erzählt Felix Zimmermann. „Unter Berücksichtigung der Wetterlage stellen wir für Sie die benötigte Erdgasmenge für den Folgetag immer exakt zur Verfügung. Hierzu berechnen wir bereits vor Lieferbeginn anhand Ihres historischen Lastprofis eine komplett individuelle Sigmoidfunktion, die zu bedarfsgenauen täglichen Liefermengen führt.“

Der Vorteil: In diesem Modell bekommt der Kunde tatsächlich nur die Menge, die er temperaturbedingt braucht. Die GVS Temperaturbindung bietet eine hohe Planungssicherheit. Sie ermöglicht, Erdgasmengen flexibel und günstig zu beziehen sowie Restmengen komfortabel abzubauen. Und gleichzeitig beim Preis immer den Durchblick zu behalten.

Noch Fragen? Vereinbaren Sie einen Termin mit uns! 0711 7812 - 1400

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