Presse

Informationsbesuch von Osaka Gas

29 Jun

Informationsbesuch von Osaka Gas

Angela Grether

Über die Liberalisierung der Energiemärkte in Deutschland und Europa informierten sich Vertreter von Osaka Gas. Bei ihrem Deutschlandbesuch stand auch ein Gespräch mit GVS-Geschäftsführer Helmut Oehler und Helmut Kusterer, Leiter Vertrieb Dienstleistungen, auf dem Programm. Schwerpunkte waren neben Demarkierung und deren Konsequenzen auch das Unbundling, die Aufteilung in Marktgebiete sowie die Transparenz der Preisen, die immer unabhängiger vom Öl werden. Besonders interessiert zeigten sich die japanischen Energieexperten Atsuo Honda, Yuichi Sakamoto und Kaoru Kawamoto am Risikomanagement und –controlling sowie an der GVS-Strategie: faire und zuverlässige Partnerschaft mit innovativen, flexiblen Produkten und Services. Helmut Oehler: „Erdgas hat Zukunft. Und das sowohl in der Stromerzeugung, im Wärmemarkt und vor allem auch in der Systempartnerschaft mit den Erneuerbaren und der Kraft-Wärme-Kopplung.“

Osaka Gas ist einer der führenden Energieversorger in Japan mit einer über 100-jährigen Geschichte. Das Unternehmen beliefert sieben Millionen Erdgaskunden in der Kansai-Region von Zentral-Japan sowie die Städte Osaka, Kobe und Kyoto.  Es ist der zweitgrößte inländische Erdgas-Anbieter mit einem Marktanteil von 24%. Osaka Gas hat einen starken internationalen Fokus auf alle Bereiche der Öl- und Gasindustrie entwickelt: Upstream-Exploration und Produktion;  Midstream-Transport, Vertriebs- und Handelsgeschäfte mit Versorgungsunternehmen, Downstream-Vertrieb mit Wohn-, Gewerbe-, und Industriekunden. 

Die Osaka Gas-Gruppe besteht aus 140 Unternehmen und beschäftigt mehr als 20.000 Menschen. 

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Über die Liberalisierung der Energiemärkte in Deutschland und Europa informierten sich Vertreter von Osaka Gas. Bei ihrem Deutschlandbesuch stand auch ein Gespräch mit GVS-Geschäftsführer Helmut Oehler und Helmut Kusterer, Leiter Vertrieb Dienstleistungen, auf dem Programm. Schwerpunkte waren neben Demarkierung und deren Konsequenzen auch das Unbundling, die Aufteilung in Marktgebiete sowie die Transparenz der Preisen, die immer unabhängiger vom Öl werden. Besonders interessiert zeigten sich die japanischen Energieexperten Atsuo Honda, Yuichi Sakamoto und Kaoru Kawamoto am Risikomanagement und –controlling sowie an der GVS-Strategie: faire und zuverlässige Partnerschaft mit innovativen, flexiblen Produkten und Services. Helmut Oehler: „Erdgas hat Zukunft. Und das sowohl in der Stromerzeugung, im Wärmemarkt und vor allem auch in der Systempartnerschaft mit den Erneuerbaren und der Kraft-Wärme-Kopplung.“

Osaka Gas ist einer der führenden Energieversorger in Japan mit einer über 100-jährigen Geschichte. Das Unternehmen beliefert sieben Millionen Erdgaskunden in der Kansai-Region von Zentral-Japan sowie die Städte Osaka, Kobe und Kyoto.  Es ist der zweitgrößte inländische Erdgas-Anbieter mit einem Marktanteil von 24%. Osaka Gas hat einen starken internationalen Fokus auf alle Bereiche der Öl- und Gasindustrie entwickelt: Upstream-Exploration und Produktion;  Midstream-Transport, Vertriebs- und Handelsgeschäfte mit Versorgungsunternehmen, Downstream-Vertrieb mit Wohn-, Gewerbe-, und Industriekunden. 

Die Osaka Gas-Gruppe besteht aus 140 Unternehmen und beschäftigt mehr als 20.000 Menschen. 

18 Jun

Brief an Bundesminister Sigmar Gabriel

Angela Grether

Mit mehr Erdgas gelingt die Energiewende im Stromsektor.

 

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Damit beginnt der Brief an Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Unterzeichner sind die Unternehmen Bayerngas, GasVersorgung Süddeutschland, Statoil, Total, Verbundnetz Gas, Stadtwerke Düsseldorf und der Verband der Fernleitungsbetreiber. Thematisiert wurden unter anderem der Beitrag von modernen, klimafreundlichen Gaskraftwerken, die Systempartnerschaft zwischen erneuerbaren Energien und Erdgas sowie die gasbasierte Kraft-Wärme-Kopplung. 

Die Kinder des Kindergarten Oberisling

01 Jun

Wettbewerb Energie für Bildung: Auszeichnung für den Kindergarten Oberisling

Angela Grether

Ein Königreich für die Zukunft - Energie erleben durch das KiTa-Jahr

Energie kann man nicht sehen und anfassen. Wie sich dieses komplexe Thema Kindergartenkindern im Alter von drei bis sechs Jahren vermitteln lässt, zeigt der Kindergarten Oberisling in Regensburg. Mit dem Projekt „Energie im Laufe der Jahreszeiten erleben“ gibt man dort den Kindern die Chance durch saisonal angepasste Experimente, angeleitete Beobachtungen und kleine Aufgaben Energie zu erleben – eingebettet in die vier Jahreszeiten. Das langfristig angelegte Projekt vermittelt altersgerecht frühkindliche Sachkunde. Es hat Modellcharakter. Eine kreative und förderungswürdige Idee, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

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Regensburg/Stuttgart, 1. Juni 2015.  „Wenn man kreativ an die Dinge herangeht, lassen sich Grundlagen der Naturkunde und des praktischen Umweltschutzes durchaus bereits im Kindergarten vermitteln, sagt Kindergartenleiterin Cornelia Knarr. „Wir möchten die Mädchen und Jungen in unserer Obhut behutsam zu einer nachhaltigen Lebensweise ermutigen und glauben, dass uns dies in vielen Fällen auch gelingt.“

Saisonale Schwerpunkte

Das Projekt erstreckt sich über das gesamte KiTa-Jahr und beinhaltet neben den praktischen Aufgaben auch die Vermittlung wichtiger Basisgrundlagen. Wenn man – wie die Regensburger Pädagogen – engagiert danach sucht, findet man in jeder Jahreszeit typische energiebezogene Phänomene. In dem Oberislinger Kindergarten steht das Frühjahr, die Zeit der Schneeschmelze und der ansteigenden Bäche und Flüsse, im Zeichen des Wassers. Der Sommer gehört erwartungsgemäß der Sonne und allem, was dazu gehört. Großes Thema des Herbstes ist der Wind und, daraus abgeleitet, der Bewegungsenergie (Mobilität). Und der Winter eignet sich naturgemäß besonders dazu, die Gegensätze zwischen Wärme und Kälte zu thematisieren. 

Energie ist ein spannendes und wichtiges Thema. Energie steckt in jeder Pflanze, in jedem Tier, in der Kraft der Sonne, des Windes und des Wassers. Mit Energie heizen wir unsere Häuser, Energie treibt Maschinen an, macht uns mobil.“ Dieser Abschnitt aus der Einleitung des Projektplanes 2014/15 macht Anspruch und Spektrum der in Oberisling aufgegriffenen Themen deutlich. Die Vermittlung dieser und vieler anderer Zusammenhänge erfolgt ausgesprochen phantasievoll. Da werden gemeinsam Stromzähler abgelesen, im Bach Wasserräder und Staudämme gebaut und mit Lupen Feuer entfacht. Es wird mit der Kraft der Sonne gekocht und vieles mehr. Das Ganze in enger Kooperation mit anderen Institutionen der Stadt Regensburg, darunter das Umweltamt, das Wasserwirtschaftsamt und der Recylinghof.

„So wie wir es betreiben, wird Energie zum Abenteuer. Die Kinder lernen spielend und haben dann hinterher daheim viel zu erzählen“, fasst Projektleiterin Knarr zusammen. „Und das ist genau das, was wir wollen: Viele kleine Impulse geben, die dann Kreise ziehen.“

Oberbürgermeister Joachim Wolbergs: „Die Naturwissenschaften sind eine spannende Angelegenheit. Hier werden Tüftler, Bastler und Forscher benötigt und die finden wir durchaus schon in unseren Kitas und Horten. Ich gratuliere den Kindern im Kindergarten Oberisling herzlich zu der Auszeichnung, die sie im Wettbewerb „Energie für Bildung“ gewonnen haben. Mit ihrem Projekt „Energie im Laufe der Jahreszeiten erleben“ haben sie großes Interesse und viel Gespür für Natur und Technik bewiesen.“

Altersgerecht und durchdacht

„Wir wissen, dass die frühe Kindheit eine Lebensphase ist, in der die Kinder besonders intensiv die Dinge um sich herum aufnehmen und für das Leben geprägt werden“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Die Arbeit im Kindergarten Oberisling geht also genau in die richtige Richtung: Den Regensburger Kindern werden Zusammenhänge verdeutlicht und die Augen geöffnet. Das entspricht der Zielsetzung unseres Wettbewerbs Energie für Bildung. Insofern ist das ein Projekt, welches Förderung verdient.“

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro will die Projektleitung des Städtischen Kindergartens unter anderem für Materialien, Fahrtkosten bei Exkursionen und Referenten für Elternabende nutzen. Auf Schulfächer übertragen berühren die Aufgabenstellungen die Fächer Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Physik und Technik. Das Projekt startete im Oktober 2014 und erreicht circa 90 Kinder.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch Projekte aus vier weiteren Bundesländern zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

Januar:             Schülerlabor „Mathe ist mehr“. Station „Freizeitpark“ der Universität Koblenz-Landau  

Februar:           Projekt „iLab – durch Lehren lernen“. Programmieren für Grundschulkinder, Schwäbisch Gmünd

März:                Forscherlabor des Kindergartens St. Raphael, Schonach

April:                „Mein Haus, mein Auto der Zukunft“, Realschule/Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf

Mai                  Abwärmenutzung für Forschungspflanzen, Gymnasium Lauf

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Projektbüro Energie für Bildung

Schulze-Delitzsch-Straße 7

70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2014 bei 57,8 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,45 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Medienreferentin

Tel.: 0711 7812-1322

Fax: 0711 7812-1480

E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de

                                                                                  

So sehen Sieger aus.  Mit der Projektgruppe freuen sich (v.l.) Schulleiter Thomas Freimann vom Christoph-Jakob-Treu-Gymnasium in Lauf, Dritter Bürgermeister Thomas Lang, Susanne Winter vom Zentrum für Werkstoffanalytik Lauf und ganz rechts Projektleiter Rudolf Pausenberger

12 Mai

Wettbewerb Energie für Bildung: Abwärmenutzung für Forschungspflanzen Auszeichnung für das Gymnasium Lauf

Angela Grether

„Wirklichkeitsnäher kann Unterricht kaum sein“

Wenn die Energiewende Wirklichkeit werden soll, muss auf allen Ebenen die Energie-Effizienz verbessert werden. Hierzu gehört auch die Nutzung von Abwärme. Wärmeenergie, die an der einen Stelle entsorgt werden soll, kann oft woanders sinnvoll eingesetzt werden. So auch im mittelfränkischen Lauf an der Pegnitz. Am dortigen Chris-toph-Jakob-Treu-Gymnasium erstellte ein Oberstufenkurs ein Konzept, in dessen Rahmen die Abwärme eines benachbarten Instituts für ein schuleigenes Treibhaus genutzt wird. Die hier gezogenen Pflanzen und ihr kleinklimatisches Umfeld sollen Untersuchungsgegenstand zukünftiger schulischer Forschungsprojekte werden. Eine ebenso anspruchsvolle wie förderungswürdige Idee, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVer-sorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

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Lauf/Stuttgart, 12. Mai 2015. Der erste Impuls kam im wahrsten Sinne des Wortes von außen: Denn direkt neben der Schule in Lauf untersucht ein Institut für Werkstoffanalytik (ZWL) mithilfe eines Elektronenmikroskops und eines Röntgengeräts Oberflächen. Bei dieser Arbeit entstehen permanent zwei Kilowatt Abwärme. „Diese verfügbare Wärmeleistung wollten wir nicht verloren gehen lassen“, sagt Oberstudienrat Rudolf Pausenberger. „Wir haben uns überlegt, wie man diese Abwärme sinnvoll nutzen und daraus gleichzeitig kreative naturwissenschaftliche Projekte generieren könnte. Das ist uns gelungen.“

Mehrstufiges Vorhaben

Am Anfang stand die Arbeit eines Oberstufenkurses, der in Kleingruppen eine Fülle von Nutzungs- und Optimierungsvorschlägen erarbeitete, von der Optimierung des Wirkungsgrads bis zur Steuerung der Wärmeströme. Nach einer Evaluationsrunde kristallisierte sich die Planung eines Gewächshauses heraus, das die ansonsten einfach verpuffende thermische Energie des benachbarten Instituts zur Aufzucht von Pflanzen nutzt. Mithilfe eines von Schülern programmierten Microcontrollers (Raspberry) können in dem Gewächshaus bestimmte klimatische Bedingungen erzeugt und sogar in den Wintermonaten gehalten werden. Das ist in Glashäusern durchaus eine Herausforderung, gelingt in Lauf jedoch dank einer cleveren Pufferlösung. Den Strom für die Steuerung erzeugt eine Photovoltaikanlage. So benötigt das Gewächshaus außer der gratis verfügbaren Abwärme nahezu keine weitere Energie. „Hier hat unser Oberstufenkurs wirklich ganze Arbeit geleistet“, freut sich der Projektkoordinator. 

„Doch die Planung des Gewächshauses und seiner Versorgungsleitungen war erst der Anfang“, erläutert Projektleiter Pausenberger. „Die nächste Frage, die sich uns stellte, war, was für Pflanzen wir in dem Gewächshaus aufziehen wollten. Wieder gab uns das ZWL einen Impuls. Das Institut hatte vor, verstärkt Pflanzenoberflächen mit Lotuseffekt zu untersuchen. Im Kontext der Bionik kann und will man bewährte Lösungen der Natur zur Optimierung von Werkstoffen nutzen. Da lag es für uns fast schon auf der Hand, genau solche Pflanzen zu züchten und vorab auch schon einmal selbst zu untersuchen.“

Erforschung von Naturphänomenen  

Das Teilprojekt Gewächshausbau (Schwerpunkt Physik/Technik) startete im Herbst 2013 und wurde Anfang 2015 abgeschlossen. Daran knüpfen nun vor allem Aufgabenstellungen des Faches Biologie an: In dem Gewächshaus müssen die entsprechenden Pflanzen erfolgreich eingesiedelt werden, die man dann in den nächsten Jahren unter immer neuen Blickwinkeln und Vorzeichen untersuchen kann. Auf kurzem Wege soll dabei mit den Werkstoffanalytikern nebenan kooperiert werden. In dem Institut freut man sich, junge Menschen für ein spannendes und durchaus zukunftsweisendes Arbeitsgebiet zu begeistern.

So zieht Projektkoordinator Rudolf Pausenberger denn auch eine uneingeschränkt positive Zwischenbilanz: „Unser Projekt verbindet theoretische Arbeiten mit ökologisch effektiver Anwendung – und das in Zusammenarbeit mit einem außerschulischen Forschungsinstitut. Die Teilnehmer heutiger und zukünftiger schulischer Forschungsgruppen machen wertvolle Erfahrungen bei der Suche nach praxisnahen Lösungen für spannende technische und biologische Problemstellungen.“  Und Rudolf Pausenberger weiter: „ Unsere wichtigste Zukunftsaufgabe ist es, den Verbrauch fossiler Energieträger zu reduzieren. Das Projekt, Abwärme sinnvoll zu nutzen statt neu zu heizen, soll dazu beitragen." 

Ein sehr praxisnaher Ansatz mit viel Potenzial

„Wir halten das Projekt des Christoph-Jakob-Treu-Gymnasiums für ungewöhnlich vielseitig“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Ziel unseres Wettbewerbs Energie für Bildung ist es, Interesse für die sogenannten MINT-Fächer zu wecken und aufzuzeigen, dass Technik und Naturwissenschaften richtig spannend sein können. Das Projekt in Lauf bietet eine Vielzahl von Ansätzen für weiterführende Forschungsarbeiten, von denen viele Jahrgänge des Gymnasiums profitieren können. Die hier an den Tag gelegte Kreativität ist außergewöhnlich.“

Die Projektkoordinatoren haben konkrete Vorstellungen, wie sie das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro nutzen wollen. Das Geld soll für ein Wasserbecken mit Wärmetauscher sowie eine Sensor- und Steuerungseinheit verwendet werden. Das im Becken gespeicherte Wasser kann in Winternächten als Temperaturpuffer fungieren und somit helfen noch mehr Energie zu sparen. Die später in dem Teich lebenden Wasserpflanzen werden in ein Land-Wasser-Ökosystem integriert und bieten Stoff für weitere Forschungen

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch Projekte aus vier weiteren Bundesländern zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

Januar:             Schülerlabor „Mathe ist mehr“. Station „Freizeitpark“ der Universität Koblenz-Landau  

Februar:           Projekt „iLab – durch Lehren lernen“. Programmieren für Grundschulkinder, Schwäbisch Gmünd

März:                Forscherlabor des Kindergartens St. Raphael, Schonach

April:                „Mein Haus, mein Auto der Zukunft“, Realschule/Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Projektbüro Energie für Bildung

Schulze-Delitzsch-Straße 7

70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2014 bei 57,8 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,45 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

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Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Medienreferentin

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Schüler präsentieren ihre Projektideen bei der Preisverleihung.

05 Mai

Wettbewerb Energie für Bildung: Schüler als Produktentwickler Auszeichnung für Schule in Kleinblittersdorf

Angela Grether

Wir leben in einer Zeit rapiden technischen Wandels. Neue Fertigungstechniken und Materialien eröffnen Möglichkeiten, die vor einigen Jahren noch kaum denkbar waren. Gleichzeitig macht der Gesetzgeber auch immer mehr Vorgaben. Darauf müssen Ingenieure und Produzenten bei der Produktentwicklung reagieren – und das möglichst zum Vorteil der Verbraucher und der Umwelt, gleichzeitig aber kostenbewusst. Diesem spannenden Aufgabenfeld will sich die Erweiterte Realschule Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf mit dem Projekt „Mein Haus, mein Auto der Zukunft“ annähern: Schüler der Mittelstufe versuchen sich als Produktentwickler und machen dabei auf vielen Ebenen fächerübergreifende Erfahrungen. Eine originelle und förderungswürdige Idee, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

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Kleinblittersdorf/Stuttgart, 5. Mai 2015. Wie kann ich ein Haus oder ein Auto möglichst energieeffizient und umweltschonend konzipieren? Das ist die herausfordernde Grundfragestellung des Projekts „Mein Haus, mein Auto der Zukunft“ der ERS GEMS Kleinblittersdorf (Saarland). Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10 dürfen sich als Entwickler neuer Lösungen versuchen und sammeln dabei auf ganz unterschiedlichen Gebieten Erfahrungen.

Schüler als Tüftler und Realisatoren

„Energieeffizienz und Klimaschutz sind Gebote der Stunde und zentrale Begriffe der Energiewende“, kommentiert Direktorin Corinna Grotehusmann. „An den Beispielen Haus und Auto wollen wir aufzeigen, wie man Produkte optimiert oder neue Produkte schaffen kann    – und wie viele Denkprozesse und Umsetzungsschritte damit verbunden sind. Denn von der Idee und der guten Absicht bis zum fertigen Produkt ist es in der Regel ein sehr langer und allzu oft auch dornenreicher Weg, der von den Machern viel Beharrlichkeit verlangt. Genau das möchten wir vermitteln.“

„Am Anfang informieren sich die Projektteilnehmer über heutige Möglichkeiten Häuser und Autos zukunftsgerechter zu machen“, berichtet die Projekt-Koordinatorin Pia Kockler. Die erfahrene Gemeinschaftsschullehrerin weiß, dass es zunächst wichtig ist, die Schülerinnen und Schüler für die ungewöhnliche Aufgabenstellung zu begeistern. „Wenn sie dann erst einmal Feuer gefangen haben, entwickeln die Jungen und Mädchen häufig erstaunlichen Ehrgeiz und richtig gute Ideen. Sie müssen sich über die Eigenschaften von Materialien informieren, die Bearbeitungsschritte herausfinden, die Kosten im Auge behalten und vieles mehr. Mit solchen Aufgaben sind die Jungen und Mädchen zuvor noch nie konfrontiert worden.“

Immer neue Aha-Effekte

Dies alles geschieht in vielen Einzelschritten und beinhaltet auch immer wieder schulische Experimente, etwa mit Solarstrom, Wärmekonvektoren oder Wasserstoffzellen. Wichtig ist auch der Aspekt Materialkunde. In diesem Zusammenhang ist der Besuch bei einem Baustoffhändler hilfreich. Wichtige praktische Impulse geben auch Gespräche mit Fachhandwerkern, zum Beispiel Heizungsbauern und Solaranlagenbauern. Pia Kockler: „Diese immer neuen Blickwinkel verhelfen den Schülerinnen und Schülern zu Erkenntnissen. Es werden laufend neue Fragen aufgeworfen, die beantwortet werden müssen. Auf diese Weise wird die zunächst vage Idee nach und nach zunehmend konkreter. Das ist für die Beteiligten ein schönes Erfolgserlebnis.“

„Aus pädagogischer Sicht ist es uns wichtig, die Jugendlichen mit ihrem Vorhaben nicht allein zu lassen“ unterstreicht Frau Grotehusmann. „Sie haben ein Höchstmaß an Freiraum, doch selbstverständlich gibt die betreuende Kollegin auch Tipps und Anregungen. Und natürlich lernen die Projektteilnehmer auch voneinander und miteinander.“

Am Ende des vielstufigen Prozesses stehen schließlich Modelle und/oder Dokumentationen, die von den jungen Produktentwicklern präsentiert werden. Als Krönung besuchen die Schüler der 10. Klasse dann den Tag der Offenen Tür an der Hochschule für Technik und Wirtschaft sowie an der Universität des Saarlandes in Saabrücken. Hier erhalten die Teilnehmer nicht zuletzt Informationen über Studienmöglichkeiten und Praktika. Denn der eine oder andere könnte durch das Projekt ja durchaus auf die Idee gebracht worden sein, später ein entsprechendes Fach zu studieren.

„Ein kreativer Ansatz“

„Wir halten das Kleinblittersdorfer Projekt für anspruchsvoll und sehr vielseitig“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Ziel unseres Wettbewerbs Energie für Bildung ist es, Interesse für die sogenannten MINT-Fächer zu wecken und aufzuzeigen, dass Technik und Naturwissenschaften richtig spannend sein können. Kreative Ansätze und spielerische Impulse, wie an der saarländischen Preisträger-Schule, gehen genau in diese Richtung. Das ist in hohem Maße lehrreich und macht allen Beteiligten auch viel Spaß.“

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro wollen die Projekt-Koordinatoren für Schülerübungskästen zur Energieumwandlung sowie für Bau- und Bastelmaterialien investieren. An dem Projekt beteiligen sich pro Schuljahr etwa 100 Schülerinnen und Schüler. Tangiert sind die Schulfächer Biologie, Chemie, Physik, Technik und Mathematik.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen         Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch Projekte aus vier weiteren Bundesländern zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

Januar:             Schülerlabor „Mathe ist mehr“. Station „Freizeitpark“ der Universität Koblenz-Landau  

Februar:           Projekt „iLab – durch Lehren lernen“. Programmieren für Grundschulkinder, Schwäbisch Gmünd

März:                Forscherlabor des Kindergartens St. Raphael, Schonach

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Projektbüro Energie für Bildung

Schulze-Delitzsch-Straße 7

70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2014 bei 57,8 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,45 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

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Tel.: 0711 7812-1322; Fax: 0711 7812-1480; E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de 

 

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