Presse

Bei der Preisübergabe am KIT: v.r. Prof. Dr. Alexander Wanner, KIT Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten, Dr. Ellen Gottschämmer, Leiterin des Schülerlabors Geophysik, GVS-Projektleiterin Angela Grether, Prof. Thomas Bohlen, Lehrstuhl Angewandte Physik, Geophysikalisches Institut am KIT, und 2.von links Prof. Martin Wegener, Dekan der KIT-Fakultät für Physik.

Bei der Preisübergabe am KIT: v.r. Prof. Dr. Alexander Wanner, KIT Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten, Dr. Ellen Gottschämmer, Leiterin des Schülerlabors Geophysik, GVS-Projektleiterin Angela Grether, Prof. Thomas Bohlen, Lehrstuhl Angewandte Physik, Geophysikalisches Institut am KIT, und 2.von links Prof. Martin Wegener, Dekan der KIT-Fakultät für Physik.

10 Dez

Wettbewerb Energie für Bildung: Vulkane und Erdbeben erforschen Auszeichnung für das Schülerlabor Geophysik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Angela Grether

Was für eine enorme Zerstörungskraft Erdbeben entfalten können, hat jeder schon einmal im Fernsehen verfolgen können. Aber wie entstehen Erdbeben? Und wie kann man die freigesetzte Energie messen? Fragen dieser Art greift das Schülerlabor Geophysik des Geophysikalischen Instituts am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) auf. Schülerinnen und Schüler höherer Klassen erhalten hier Gelegenheit geophysikalische Experimente durchzuführen, die in der Schule nicht möglich sind. Dieses Angebot sei eine besondere Chance für junge Menschen sich mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu beschäftigen und daher förderungswürdig, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.Fotos: Manuel Balzer

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Karlsruhe/Stuttgart, 10. Dezember 2015. Seit 2012 haben Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse Gelegenheit im Schülerlabor Geophysik komplexe Experimente durchzuführen. Das Labor ergänzt den Unterricht in der Schule, wo solche Versuchsaufbauten nicht vorhanden sind. Ein besonders spannender Versuch beschäftigt sich mit der Registrierung von Erdbebenwellen mit einem Horizontalseismometer.

Die Leiterin des Schülerlabors, Dr. Ellen Gottschämmer, beschreibt, worum es dabei geht: „Zum einen macht der Versuch die gewaltigen Kräfte erkennbar, die bei einem Erdbeben freigesetzt werden und noch in großen Entfernungen vom Erdbebenherd registriert werden können. Zum anderen erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie physikalische Prinzipien der Schwingungen und Wellen sowie der magnetischen Induktion in der geophysikalischen Messtechnik Anwendung finden.“

Naturphänomenen auf der Spur

Die Schüler kommen in Gruppen (Klassen oder Kurse) und beschäftigen sich mehrere Stunden lang intensiv mit den Experimenten, die in der Schule mit den Fachlehrern bereits vorbereitet wurden. Dafür haben Lehramtskandidaten der Fakultät Einführungsmaterialien entwickelt, so dass die Teilnehmer bereits im Thema sind, wenn sie das Schülerlabor besuchen. Prof. Alexander Wanner, Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten des KIT: „Die Jugendlichen erhalten bei uns Einblick in angewandte Methoden der Geophysik. Sie erleben, dass Experimente wichtiger Teil des Forschens und des Gewinnens neuer Erkenntnisse sind – und dass es dabei wichtig ist, über Fachgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Je mehr wir über Erdbeben und Vulkanismus wissen, desto besser können wir uns auf solche Ereignisse vorbereiten. Dafür öffnet das Schülerlabor Geophysik zum Beispiel mit dem Seismometer-Versuch die Augen.“

Ausbau des Versuchsszenarios

Bislang erhalten pro Jahr etwa 150 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit Experimente mit dem Horizontalseismometer durchzuführen. Hinzu kommen mehrere Dutzend Lehrkräfte im Rahmen von Weiterbildungsangeboten. Auf Grund der positiven Erfahrungen beabsichtigen die Verantwortlichen für das Schülerlabor Geophysik, das Versuchsspektrum auszuweiten. Hierzu der Dekan der Fakultät für Physik, Prof. Martin Wegener: „Ziel der Versuche ist es, die Schülerinnen und Schüler mit den Grundlagen der Geophysik vertraut zu machen und sie dabei für angewandte naturwissenschaftliche und speziell (geo-)physikalische Themen zu begeistern. Gleichzeit wollen wir ihnen die gesellschaftliche Relevanz naturwissenschaftlicher Fragen verdeutlichen“, so der Dekan der KIT-Fakultät für Physik, Professor Martin Wegener. „Mit einem zusätzlichen Vertikalseismometer kann das Schülerlabor Geophysik sein Angebot noch weiter verbessern.“

Joachim Miksat, Leiter des Fachbereichs Mathematik/Naturwissenschaften und stellvertretender Schulleiter der Aloys-Henhöfer-Schule in Pfinztal-Kleinsteinbach:  "Veranstaltungen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) üben auf Schülerinnen und Schüler eine große Faszination aus und werden von diesen immer begeistert angenommen. Die Teilnahme am Schülerlabor Geophysik vertieft und erweitert die fachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, macht sehr viel Spaß und weckt Interesse an Wissenschaft und Forschung. Darüber hinaus erkennen die Schülerinnen und Schüler am Lernort Hochschule auf eine einzigartige Art und Weise die grundlegende Bedeutung und Tragweite der schon in der Schule erworbenen fachwissenschaftlichen Inhalte. "

„Erdbewegungen zu simulieren und zu analysieren ist zweifellos eine Aufgabenstellung, mit der man junge Menschen begeistern kann“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Gerade bei älteren Schülerinnen und Schülern vor dem Übergang von der Schule zum Studium können so motivierende Impulse gegeben werden.  Das entspricht voll der Intention unseres Wettbewerbs Energie für Bildung, die Beschäftigung junger Menschen mit Technik und Naturwissenschaften zu fördern. Nach Einschätzung der Jury leistet das Schülerlabor Geophysik in diesem Kontext einen besonders anspruchsvollen Beitrag.“

Der Besuch des Schülerlabors ist für die Schülerinnen und Schüler kostenlos. Für die Anschaffung der wissenschaftlichen Geräte ist das Institut daher auf externe Förderung angewiesen. Vor diesem Hintergrund ist das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro sehr willkommen. Damit soll die Anschaffung des angestrebten zusätzlichen Vertikalseismometers finanziert werden.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländern zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

Januar:             Schülerlabor „Mathe ist mehr“. Station „Freizeitpark“ der Universität Koblenz-Landau  

Februar:           Projekt „iLab – durch Lehren lernen“. Programmieren für Grundschulkinder, Schwäbisch Gmünd

März:               Forscherlabor des Kindergartens St. Raphael, Schonach

April:                „Mein Haus, mein Auto der Zukunft“, Realschule/Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf

Mai                  Abwärmenutzung für Forschungspflanzen, Gymnasium Lauf

Juni                 „Energie im Laufe der Jahreszeiten erleben“, Kindergarten Oberisling, Regensburg 

Juli                  „Im Klostergarten wächst Wissen“, St.-Ursula-Schule, Würzburg

August             „Klimawerkstatt“ der Grundschule Bayreuth-St. Georgen 

September       Informatik-Experimentierkästen der Universität Bamberg

Oktober           „Mit Zahnrädern Technik erleben“, Ev. Kinderhaus Tausendfüßler, Erlangen

Die Bewerbungsunterlagen, alle Informationen zum Wettbewerb und die Preisträger seit 2010 finden Sie auf der GVS-Website unter www.gvs-energiefuerbildung.de, auf Facebook unter www.facebook.com/EnergiefuerBildung sowie auf Twitter unter https://twitter.com/#!/EFB_Initiative 

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Projektbüro Energie für Bildung

Schulze-Delitzsch-Straße 7

70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2014 bei 57,8 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,45 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Medienreferentin

Tel.: 0711 7812-1322

Fax: 0711 7812-1480

E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de

v.l.n.r.: Dr. Ute Hänsler, Wissenschaftsjournalistin, Ulrich Köngeter, Geschäftsführer Stadtwerke Villingen-Schwenningen, Prof. Dr. Alexander Wanner, KIT Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten, Christiane Stöhr von Schloz & Friends, Berlin, Helmut Kusterer, GVS-Leiter Vertrieb Dienstleistungen.

v.l.n.r.: Dr. Ute Hänsler, Wissenschaftsjournalistin, Ulrich Köngeter, Geschäftsführer Stadtwerke Villingen-Schwenningen, Prof. Dr. Alexander Wanner, KIT Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten, Christiane Stöhr von Schloz & Friends, Berlin, Helmut Kusterer, GVS-Leiter Vertrieb Dienstleistungen.

09 Dez

Wettbewerb Energie für Bildung 2016 - Spannende Einreichungen

Angela Grether

Die Nachwuchsförderung in Naturwissenschaft und Technik ist der GVS eine Herzensangelegenheit, die sie alljährlich mit dem Wettbewerb Energie für Bildung unter Beweis stellt.

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Eine hohe Beteiligung und beeindruckende Leistungen von Kindern und Jugendlichen kennzeichnen die Bewerbungen des GVS-Wettbewerbs Energie für Bildung im kommenden Jahr.

Aufgrund der Fülle an interessanten und spannenden Projekten hatte es die hochkarätig besetzte Jury nicht leicht, unter den 86 eingereichten Projekten die 12 Monatssieger des Jahres 2016 auszuwählen. Entscheidend für die Vergabe der Preise waren laut Jury vor allem die Nachhaltigkeit der naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchsförderung und der innovative Modellcharakter.

Die Sieger des GVS-Wettbewerbs Energie für Bildung 2016:

Januar: Projekt „Chemisch-biologische Untersuchungen an Fließgewässern“, Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Februar: Projekt „ Sternwarte Rotat in der OJW und Bau eines Teleskopes  Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe-Stupferich e.V. (OJW)

März: Projekt „Lernen durch Engagement in den MINT-Fächern“ Gustav-Walle-Mittelschule, Würzburg

April: Projekt „Energierallye für Kids“ Radko-Stöckl-Schule, Melsungen

Mai: Projekt „MicroLab-Ferienpraktikum“ Fachbereich Chemie der Technischen Universität Kaiserslautern

Juni: Projekt „Weird Scientist´s Biogas aus Schulmüll“ Lichtenbergschule, Darmstadt

Juli: Projekt „Abenteuer Physik – erleben & verstehen“ Kinderhaus Leo, Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Coburg e.V.

August: Projekt „Wir bauen ein Wasserrad“ Kindertagesstätte St. Elisabeth, Saarwellingen Schwarzenholz

September: Projekt „ Aufbau eines modernen (Umwelt-) Analytiklabors“ Gymnasium Konz

Oktober: Projekt „Initiative Technik für alle“ Institut für innovative Bildung e.V., Bamberg

November: Projekt „Himmel und Hände“ explorhino-Hochschule Aalen

Dezember: Projekt „Krabbel-und Kriechtierterrarium“ Kindertagesstätte Spatzennest, Vohburg

Herzliche Glückwünsche an die Gewinner-Projekte!

 

Mit Zahnrädern Technik erleben. Mit diesem Projekt gewann das Kinderhaus Tausendfüßler den Wettbewerb Energie für Bildung, der von der GasVersorgung Süddeutschland, Stuttgart, seit 2010 ausgelobt wird. Über die Auszeichnung freuen sich mit den Kindern (v.l.) Leiter André Rebel, Pfarrer Christian Sudermann, GVS-Projektleiterin Angela Grether, Stadträtin Ursula Lanig, Agnes de Wall vom Trägerverein, und Elterbeirätin Sabine Enger.

Mit Zahnrädern Technik erleben. Mit diesem Projekt gewann das Kinderhaus Tausendfüßler den Wettbewerb Energie für Bildung, der von der GasVersorgung Süddeutschland, Stuttgart, seit 2010 ausgelobt wird. Über die Auszeichnung freuen sich mit den Kindern (v.l.) Leiter André Rebel, Pfarrer Christian Sudermann, GVS-Projektleiterin Angela Grether, Stadträtin Ursula Lanig, Agnes de Wall vom Trägerverein, und Elterbeirätin Sabine Enger.

02 Dez

Wettbewerb Energie für Bildung: Mit Zahnrädern Technik erleben; Auszeichnung für das Ev. Kinderhaus Tausendfüßler, Erlangen

Angela Grether

Die meisten Kinder haben ein starkes Interesse an technischen Zusammenhängen und Lust zu experimentieren. Sie lernen durch Erleben. Wenn man das technische Verständnis von Kindergartenkindern fördern möchte, hat man gute Voraussetzungen – sofern den Jungen und Mädchen ein altersgerechter und begeisternder Zugang geboten wird. Dies geschieht im Evangelischen Kinderhaus Tausendfüßler in Erlangen. Dreh- und Angelpunkt des Projekts ist dabei das Zahnrad, eine der besonders wichtigen Erfindungen der Technik. Eine solche Herangehensweise sei kreativ und motivierend und daher förderungswürdig, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

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Erlangen/ Stuttgart, 2. Dezember 2015. Zahnräder sind allgegenwärtig, in der kleinsten Uhr bis zur großen Maschine. Sie übertragen Kräfte und setzen Dinge in Bewegung. Kein Motor ohne Zahnrad. „Das System ineinandergreifender Räder ist eine geniale Erfindung“, sagt die Leiterin des Kinderhauses der Evangelischen Gemeinde St. Markus, Sabine Kötterheinrich. „Da Zahnräder so häufig und so vielfältig eingesetzt werden und es sie in allen Größen gibt, sind sie für uns ein idealer Einstieg mit ganz vielen unterschiedlichen Ansatzpunkten.“

Eine spannende Entdeckungsreise

Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern erfahren die Kinder (bis zu 6 Jahren) zunächst einmal, wo überall Zahnräder im Einsatz sind, zum Beispiel durch gemeinsame Internet-Recherche. Auch die Geschichte dieser technischen Erfindung – von Leonarda da Vinci bis heute – wird thematisiert. Um die Aha-Erlebnisse der Kinder durch eigene Anschauung zu fördern, werden gemeinsame Ausflüge durchgeführt, zum Beispiel in ein Technikmuseum oder zu einem Uhrmacher. An solchen externen Lernorten erhalten die Kindern immer neue Einblicke in das vielfältige Technik-Thema.

„Wenn die Kinder erkannt haben, dass Zahnräder eine äußerst nützliche Sache sind, beginnt unsere praktische Arbeit“, sagt Sabine Kötterheinrich. „Dann wird gemeinsam experimentiert und gebastelt. Dabei können die Jungen und Mädchen selbst erleben, wie die Übertragung der Kräfte funktioniert. Das finden sie sehr spannend.“ Am Ende haben die Kinder die Möglichkeit, selbst eine einfache „Maschine“ zu basteln, bei der Zahnräder zur Übertragung von Kräften und Bewegung eine zentrale Funktion haben. Die Mädchen und Jungen werden ebenfalls motiviert, aus Zahnrädern kleine Kunstwerke zu schaffen.

„Was uns an dem Zahnrad-Projekt immer wieder begeistert, sind die vielen Möglichkeiten, die uns dieses Thema bietet: gemeinsames Erkennen und Verstehen, freies Spiel und kreative Betätigung“ bilanziert die Leiterin. Jedes Kind käme auf seine Kosten, denn es gäbe keinen starren Rahmen. „Wir freuen uns immer wieder daran, wie schnell die meisten Kinder das Grundprinzip des Zahnrads erkennen. Die Einsicht, dass viele große Maschinen und Geräte auf relativ einfachen Grundprinzipien basieren, ist aus pädagogischer Sicht sehr wertvoll. Gewusst wie. Das bestätigen uns auch immer wieder die Eltern, denen die Kinder voller Begeisterung von ihrer Experimentierarbeit bereichten.“ 

„Die Reise rund ums Zahnrad ist ein origineller und sehr zielgruppengerechter Ansatz“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Damit gelingt es bei den Kindern die Neugier zu wecken und Begeisterung für technische Zusammenhänge zu entfachen. Dies entspricht der Intention unseres Wettbewerbs Energie für Bildung. Dessen Ziel ist es, die frühzeitige Beschäftigung junger Menschen mit Technik und Naturwissenschaften zu fördern. Nach Einschätzung der Jury geht das Konzept des Evangelischen Kinderhauses Tausendfüßler also  genau in die richtige Richtung.“

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll für die Anschaffung von Bastel- und Experimentier-Materialien sowie zur Finanzierung gemeinsamer Technik-Ausflüge verwendet werden.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländern zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

Januar:             Schülerlabor „Mathe ist mehr“. Station „Freizeitpark“ der Universität Koblenz-Landau  

Februar:           Projekt „iLab – durch Lehren lernen“. Programmieren für Grundschulkinder, Schwäbisch Gmünd

März:               Forscherlabor des Kindergartens St. Raphael, Schonach

April:                „Mein Haus, mein Auto der Zukunft“, Realschule/Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf

Mai                  Abwärmenutzung für Forschungspflanzen, Gymnasium Lauf

Juni                 „Energie im Laufe der Jahreszeiten erleben“, Kindergarten Oberisling, Regensburg 

Juli                  „Im Klostergarten wächst Wissen“, St.-Ursula-Schule, Würzburg

August             „Klimawerkstatt“ der Grundschule Bayreuth-St. Georgen 

September       Informatik-Experimentierkästen der Universität Bamberg

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Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2014 bei 57,8 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,45 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Medienreferentin

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E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de

                                                                                      

 

Eine Inititaive der GVS - Energie für Bildung

23 Okt

Energie für Bildung 2016: Kluge Köpfe vor!

Angela Grether

Bildungsprojekte aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich gesucht: Jeden Monat zeichnet die GVS Bildungsprojekte aus, die Kindern und Jugendlichen naturwissenschaftlich-technische Kenntnisse vermitteln. Die Ausschreibung für 2016 endet in Kürze.

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Noch bis zum 6. November 2015 können sich vorbildliche Bildungsprojekte beim Wettbewerb Energie für Bildung 2016 bewerben. Die Initiative fördert Projekte und Ideen aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können schulische und außerschulische Initiativen, die sich an Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren richten. Jeden Monat wird ein Projekt ausgezeichnet. Eine fachkundige Jury wählt die Gewinner aus, die dann einmalig 1.000 Euro Unterstützung für ihre Arbeit erhalten. 

Bewerben können sich sowohl bestehende Projekte, die ihre Aktivitäten ausweiten möchten, als auch solche, die Mittel für die Realisierung benötigen. Sie kennen Kindergärten, Schulen, Vereine oder Universitäten in Ihrem Umfeld, die Anerkennung für ihr Engagement verdienen? Dann freuen wir uns, wenn Sie ihnen von der GVS-Initiative berichten!

Das Logo der GasVersorgung Süddeutschland GmbH

29 Sep

Workshop LNG – Anwendungsmöglichkeiten und Märkte

Angela Grether

Der erste LNG-Workshop von der GasVersorgung Süddeutschland und der EnBW Energie Baden-Württemberg drehte sich um Anwendungsmöglichkeiten, Märkte und um die technischen und infrastrukturellen Anforderungen für LNG und Bio-LNG. Im Fokus standen dabei der Straßen- und Schiffsgüterverkehr sowie bei industriellen Anwendungen. Sechs Kurzreferate und Impulsvorträge beleuchteten die unterschiedlichen Themenfelder. Gekommen waren Vertreter von Energieversorgungsunternehmen und Kommunen sowie Komponentenhersteller von Schiffen, Fahrzeugen und Betankungen. Die Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland lobten besonders den guten Überblick über die aktuellen Entwicklungen, den Praxisbezug und den intensiven Erfahrungsaustausch. Angeregt wurde die Fortführung des Erfahrungsaustausches, die weitere Vernetzung der Akteure, die Erarbeitung von Faktenpapiern speziell für die Politik und die verschiedenen Branchen sowie ein Vortrag bei den Bürgermeisterwochen des Gemeindetags Baden-Württemberg zum Thema LNG.

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Aller Präsentationen erhalten Sie von Renè Lechner, r.lechner@gvs-erdgas.de oder 0711 7812 1269.

LNG – ein neuer Markt in Deutschland
Handelsströme, Wertschöpfungskette, Infrastruktur

Joerg Blecker, EnBW AG

LNG-Lösungen für die Industrie
Möglichkeiten, Anforderungen und Leistungsspektrum

Bernd Mazzoli, THERMOGAS Gas- und Gerätevertriebs-GmbH

Bio-LNG „Made in BW“ Bio-LNG
Herstellung, Anwendungen, Märkte

Erwin Holl, Erdgas Südwest GmbH 

LNG – die Energiewende im Schwerlast-Güterverkehr
Stand der Entwicklungen

Dr. Steffen Maus, Daimler AG, Stuttgart   

LNG – ein umweltfreundlicher Treibstoff für die Binnenschifffahrt
Technologische Entwicklungen, wirtschaftliche Aspekte und Projekte 

Klemens Hitzbleck, Universität Duisburg-Essen; ab 01.10.2015 Jacobs Formstahl GmbH   

LNG in der Bodenseeschifffahrt
Ziele, Anforderungen, Umsetzung

Max Kommorowski, Becker Marine Systems GmbH & Co. KG, Hamburg

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