Presse

Mauro Rinaudo Sprecher der GVS Geschäftsführung

18 Apr

Dott. Mauro Rinaudo neuer Sprecher der GVS-Geschäftsführung

Angela Grether

Stuttgart, 18. April 2013: Dott. Mauro Rinaudo (53) ist zum Sprecher der Geschäftsführung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), Stuttgart, bestellt worden. Seit dem 18. April leitet der europaweit erfahrene Gasexperte aus dem Eni-Konzern den Bereich Gaswirtschaft und Marketing. Er folgt auf Scipione Chialà, der eine neue Führungsposition bei Eni übernimmt. Helmut Oehler gehört weiterhin der GVS-Geschäftsführung an. Er verantwortet die Bereiche Personal, Recht, Controlling, Finanzen und IT.

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Dott. Mauro Rinaudo studierte Architektur in Turin und ist seit den 80er Jahren im Gassektor tätig. Bis 1989 arbeitete er bei der Italgas-Gruppe im Bereich Bau und Entwicklung Gasnetze und wechselte anschließend in den Bereich Auslandsaktivitäten. Von 1995 bis 1996 leitete er die ungarische Vertretung von Italgas. In der Italgas-Gruppe verantwortete Dott. Rinaudo ab 2001 den Bereich Entwicklung Internationales Business und wurde 2003 zum Leiter Management und Controlling ernannt. 2004 wechselte er als Leiter Verteilergeschäft Internationales Asset Management zu Eni Gas & Power Division. Weitere berufliche Stationen waren ab 2006 Director Marketing & Planning bei Transgas S. A., Portugal, 2007 bis 2008 Director Gas Shipping & Trading bei Galpenergia S. A., Portugal, und von 2008 bis Juni 2011 Director Business Development, Shipping, Pricing & Operative Planning. Im Juli 2011 wurde er zum Vizepräsidenten International Asset Management, Eni Gas & Power Division, ernannt. Vor seinem Wechsel an die Spitze der GVS war er Vicepräsident B2B Sales Support & Governance.

Darüber hinaus hat Dott. Mauro Rinaudo weltweit zahlreiche Aufsichtsratsmandate bei verschiedenen Beteiligungsgesellschaften der Eni-Unternehmensgruppe. Seit 2011 gehörte Dott. Mauro Rinaudo dem Aufsichtsrat der GVS an und war Geschäftsführer der EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH.

Über die GVS
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gehört zu den großen Erdgas-Gesellschaften in Deutschland. 2012 lagen der Gasabsatz bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei über 1,4 Milliarden Euro. Seit 1961 ist sie Partner von Stadtwerken und Industrie im In- und Ausland. Neben dem Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bietet das Stuttgarter Unternehmen vielfältige Dienstleistungen an, darunter zum Beispiel ein Portfolio- und ein Bilanzkreismanagement. Im Unternehmen arbeiten 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH.

18 Apr

Auftakt der Radrennserie um den GVS Erdgas-Schüler-Cup 2013

Angela Grether

Intern. Radrennen für den Nachwuchs am 27. April in Wangen

2. Etappe des Vier-Länder-Cups/ Einsteigerrennen/ Nachwuchselite des Landes am Start

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Wangen im Allgäu/Stuttgart; 18. April 2013:

Ganz im Zeichen des Nachwuchses steht das Radrennen am 27. April in Niederwangen. Dabei startet auch die Rennserie um den GVS Erdgas-Schüler-Cup 2013. Außerdem wird die 2. Etappe des Vier-Lander-Cups ausgefahren und Rennen für Einsteiger sowie Jedermänner und Hobbyfahrer angeboten.

Der GVS Erdgas-Schüler-Cup ist ein Erfolgsmodell. Die Rennserie für den baden-württembergischen Radsportnachwuchs geht 2013 bereits in die 16. Runde. Zum Auftakt in Wangen fahren über 100 junge Talente um Punkte, Pokale und Preise. “Die Jugendarbeit hat bei der Rad-Union Wangen einen sehr hohen Stellenwert”, betonen Vorstand Rolf Keller sowie Jugendleiter Beppo Schmid mit Nachdruck. „Wir zählen deutschlandweit zu den erfolgreichsten Vereinen beim Nachwuchs.“ Darum richtet die Rad-Union auch in diesem Jahr wieder eine Etappe des GVS Erdgas-Schüler-Cup Baden-Württemberg im Straßenradrennsport für die GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, aus. „ Die Talentförderung der Rad-Union kann sich sehen lassen – und im Jubiläumsjahr präsentieren wir gerne in Wangen nahezu die gesamte Nachwuchselite des Landes“, betont Angela Grether, GVS-Projektleiterin der Rennserie. „Darum haben wir erneut eine der sechs Etappen nach Wangen vergeben.“ Und Marcus Mohr, Leiter RegioCenter der Thüga Energie Bad Waldsee, ergänzt: „Die Jugendarbeit im Sport gehört zu unseren Schwerpunkten im Sponsoringbereich, denn hier trainieren die Jugendlichen nicht nur körperliche Fitness, sondern auch soziale Kompetenz. Das erfordert von den Vereinen viel persönlichen Einsatz. Wir halten das für eine wichtige Aufgabe.“

Startfrei wird für die landesweite Nachwuchsrennserie und für den Vier-Länder-Schüler-Cup um 11:30 Uhr in Niederwangen - Fichtenstraße - für die Einsteiger gegeben. Weiter geht es gegen 11:45 Uhr für die lizenzierten Fahrer der Altersklasse U11 (unter 11 Jahre) und um 12:00 Uhr für die U13-Fahrer; ab 12:25 Uhr sind die Schülerinnen und die weiblichen U13-Fahrerinnen auf der Strecke. Gegen 13:00 Uhr greifen die Schüler in das Renngeschehen ein. Danach folgen die Rennen für die männliche Jugend, die Jedermänner und Hobbyfahrer. Über sechs Kilometer lang ist die anspruchsvolle Rennstrecke; sie führt über Humbrechts, Biggelshof, Lachen und Ettensweiler zurück nach Niederwangen. Ein erdgasbetriebenes Vorausfahrzeug der Thüga Energie – örtlicher Energieversorger und Partner der GasVersorgung Süddeutschland – hält die Radsportler umweltbewusst auf Kurs.

Auch Anfänger können Rennluft schnuppern
Mitradeln können beim Einsteiger-Rennen auf einer verkürzten Strecke alle Kinder und Jugendlichen bis 15 Jahre - und zwar kostenlos. Den Erstplatzierten winken schöne Pokale. Außerdem erhalten alle Kinder ein pfiffiges Biker-T-Shirt und können ein Radsport-Set gewinnen. Mitzubringen sind von den Einsteigern das eigene Fahrrad, ein Fahrradhelm und ordentlich Power für das Rennen. Anmeldungen sind ab sofort bei Beppo Schmid unter beppo.schmid@t-online.de oder per Fax 07522/9319586 sowie am Renntag bis eine Stunde vor dem Start in Niederwangen, Fichtenstraße, möglich.

Hintergrund GVS Erdgas-Schüler-Cup

Erklärtes Ziel des GVS Erdgas-Schüler-Cups: Förderung der Nachwuchsarbeit
Die landesweite Rennserie für den Radsportnachwuchs geht 2013 bereits in die 16. Runde. Erklärtes Ziel: Die Jugendarbeit in den Radsport-Vereinen des Landes soll unterstützt und weiter aktiviert werden. Ganz bewusst spricht der Wettbewerb die Jüngsten an. Die Rennserie wurde 1998 in enger Kooperation mit den Radsportvereinen und –verbänden aus der Taufe gehoben. Sechs Veranstaltungen umfasst der Wettbewerb: Neben Wangen werden weitere Rennen in Geislingen, Ellmendingen, Wyhl, Leutkirch und Bruchsal ausgefahren.

Teilnahmeberechtigt sind die Altersklassen U11 (unter 11 Jahre), U13 sowie Schüler. Mädchen und Jungen starten gemeinsam, werden jedoch getrennt gewertet. Ein Punktekonto entscheidet über den Gesamtsieg, der nach einem ausgeklügelten Punktesystem ermittelt wird.

Nach fünfzehnzehn Jahren trägt die nachhaltige Förderung der Talente auch auf internationalem Parkett Früchte. Radsportexperten werten mittlerweile den Gesamtsieg beim GVS Erdgas-Schüler-Cup höher als den Gewinn der Baden-Württembergischen Meisterschaft. Inzwischen entwickelte sich die Rennserie bundesweit zu einem innovativen und beispielhaften Modell der Talentsuche und Nachwuchsarbeit.

Schweres Rennprogramm – zusätzlich wird Teampreis ausgelobt
Für die lizenzierten Radsportler ist die Aufgabenstellung beim GVS Erdgas-Schüler-Cup breit gefächert. Die Fahrerinnen und Fahrer müssen ihre Klasse sowohl bei Radkriterien als auch bei Straßen- und Bergrennen sowie beim Zeitfahren unter Beweis stellen. Seit dem Jahr 2000 kam zu der Einzelwertung der Teampreis hinzu. Die in der Gesamtwertung besten fünf Fahrerinnen und Fahrer eines Vereins werden zu einem gemeinsamen Team zusammengefasst. Dabei werden die verschiedenen Altersklassen sowie die weiblichen und männlichen Klassen gemeinsam gewertet. Damit fördert der GVS Erdgas-Schüler-Cup ganz besonders den Teamgeist sowie die breite Nachwuchsarbeit der Vereine. Außerdem ist die landesweite Rennserie eine optimale Vorbereitung für die steigenden Anforderungen in der Jugend- und Juniorenklasse.

Über die GVS
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gehört zu den großen Erdgasgesellschaften in Deutschland. 2012 lagen der Gasabsatz bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei über 1,4 Milliarden Euro. Seit 1961 ist sie Partner von Stadtwerken und Industrie im In- und Ausland. Neben dem Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas, bietet das Stuttgarter Unternehmen vielfältige Dienstleistungen an, darunter z. B. ein Portfolio- und ein Bilanzkreismanagement sowie Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media. Im Unternehmen arbeiten 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH.

Das gesellschaftliche Engagement der GVS umfasst neben dem GVS Erdgas-Schüler-Cup im Bereich Radsport, den Wettbewerb Energie für Bildung zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses, den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler, Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie.

Medienkontakt
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Medienreferentin
Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
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22 Mär

Camillo-Michele-Gloria-Preis - GVS-Förderung Junge Künstler

Angela Grether

2013 fördert die GVS junge Künstlerinnen und Künstler auf eine andere Art.

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2013 fördert die GVS junge Künstlerinnen und Künstler auf eine andere Art. Der Umbau und die Gebäudeaufteilung in der GVS-Hauptverwaltung machten eine Änderung notwendig. Daher wird in diesem Jahr je ein Preis für Studenten der Kunstakademien in Stuttgart und Karlsruhe ausgelobt. Die Preisübergabe 2013 ist beim Sommerrundgang vom 12.-15. Juli in Stuttgart sowie anlässlich der Jahresausstellung 2013 am 13. Dezember in Karlsruhe vorgesehen. Dotiert ist der Kunstförderpreis mit jeweils 2.000 Euro.

Bisher bewarben sich je zehn Studierende aus den beiden Akademien um die Förderpreise. 40 Kunstwerke waren in den Räumen der GVS für fünf Wochen zu sehen und nahezu 250 Gäste besuchten alljährlich die Vernissage und Preisverleihung. Der Kunstpreis wird unter der Schirmherrschaft des Wissenschaftsministeriums seit 2005 ausgelobt und ergänzt das vielfältige gesellschaftliche Engagement der GVS.

Andenken an Camillo Michele Gloria

Im Gedenken an den im Juli 2009 im Alter von 56 Jahren verstorbenen Dott.-Ing. Camillo Michele Gloria hat die GVS ihren Kunstförderpreis umbenannt. Der ehemalige Executive Vice President von International Markets Eni G&P und Mitglied des GVS-Aufsichtsrates war einer der Wegbereiter der Partnerschaft zwischen den Gesellschaftern der GVS, EnBW und Eni

Preisverleihung an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. v.l. Rektorin Prof. Dr. Astrid Beckmann, Dr. Susanne Ihringer, Leiterin des Schülerlabors, GVS-Projektleiterin des Wettbewerbs Energie für Bildung Angela Grether, und Anna Möller von den Stadtwerken Schwäbisch Gmünd.

06 Mär

Mit dem Smartphone physikalisch experimentieren Auszeichnung für das Projekt „Smartphone Mechanics“ der PH Schwäbisch Gmünd

Angela Grether

Nicht ohne mein Smartphone: Jugendliche können mit dem intelligenten Handy jetzt auch in der Schule wissenschaftlich arbeiten. Das Projekt „Smartphone Mechanics” der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd bietet Smartphone-Experimente rund um das Fach Physik an und schafft eine neue Verbindung zur Welt von Jugendlichen. „Lieblingsmedien für naturwissenschaftliche Überlegungen zu nutzen ist eine außergewöhnliche Idee“, findet die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung.

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Schwäbisch Gmünd/Stuttgart, 6. März 2013.

Die Pädagogische Hochschule (PH) Schwäbisch Gmünd wird für ihr Projekt “Smartphone Mechanics” im Wettbewerb Energie für Bildung der GasVersorgung Süddeutschland (GVS) ausgezeichnet. Ihr innovatives pädagogisches Konzept bietet Schulen die Möglichkeit, das Smartphone für physikalische Experimente im Unterricht einzusetzen.

“Fast jeder Teenager kann unglaublich gut mit dem Smartphone umgehen. Vor allen Dingen tun die Jugendlichen es gern und andauernd”, sagt Dr. Patrik Vogt. ehemaliger Juniorprofessor für Naturwissenschaftliche Bildung der PH. Diese Vorliebe und die vielfältigen Möglichkeiten des Allroundgerätes führten zu der Idee für das Projekt. In Smartphones standardmäßig verbaute Sensoren wie GPS-Empfänger, Feldstärke- oder Beschleunigungssensoren eignen sich gut für die Untersuchung physikalischer Grundgesetze in der Schule. Und durch den Einsatz moderner Kommunikationsgeräte kann der häufig nicht so beliebte Physikunterricht einmal ganz anders gestaltet werden.

Das Team um Dr. Patrik Vogt und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Dr. Susanne Ihringer entwickelte in den vergangenen zwei Jahren regelrechte Smarthphone-Experimente, mit denen beispielsweise Beschleunigungen im Alltag, Stoßprozesse, Pendelbewegungen oder der freie Fall untersucht werden können. Um die Versuche in der Schule umzusetzen, entwarfen sie darüber hinaus eine komplett ausgerüstete Lernbox mit Smartphone, zusätzlichen Experimentiermaterialien und Arbeitsblättern, die leihweise angeboten werden. “Das Smartphone wird in den Unterricht integriert. Normalerweise ist es ja dort verboten”, sagt PH Rektorin Prof. Dr. Astrid Beckmann. “Damit finden Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren ihre eigene Welt im Unterricht wieder. Gerade Teenager haben oft das Gefühl, Schule habe mit ihrem Leben eigentlich nichts zu tun.“ Die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung überzeugte das Konzept, Physik mit dem bei Jugendlichen beliebten Smartphone zu vermitteln. „Dieses außergewöhnliche Projekt weckt das Interesse an Naturwissenschaft bei einer Altersgruppe, die schwierig zu erreichen ist, die aber schon kurz vor der Berufswahl steht“, sagt die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether.

 „Für die Stadtwerke Schwäbisch Gmünd ist es wichtig, sowohl mit den verschiedenen Ausbildungsangeboten im Unternehmen als auch über Sponsoring die Jugend in Schwäbisch Gmünd und Umgebung zu fördern und auf das Thema Energie aufmerksam zu machen“, so Anna Möller, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei den Stadtwerken. “Die Energiebranche steht mit dem Ziel der Energiewende vor spannenden Herausforderungen – und dafür brauchen wir weiterhin gutausgebildete Fachkräfte.“

Der Wettbewerb Energie für Bildung fördert den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs, indem jährlich bis zu zwölf vorbildliche Projekte, Initiativen oder Ideen, die Kinder und Jugendliche an Naturwissenschaft und Technik heranführen, unterstützt werden. Die Auszeichnung wird monatlich vergeben und ist mit Personal- und/oder Sachleistungen im Wert von bis zu 1.000 Euro für das Projekt verbunden.

Die PH Schwäbisch Gmünd wird mit ihrem Preis die „Smartphone Mechanics“ Lernboxen weiter ausstatten: Fünf Smartphones, zusätzliches Experimentiermaterial und Koffer sollen von dem Geld angeschafft werden.

Über die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd und das Projekt „Smartphone Mechanics“

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd bildet Grund-, Werkreal-, Haupt- und Realschullehrerinnen und -lehrer sowie – in Kooperation mit der Hochschule Aalen – Ingenieurpädagogen bzw. Berufsschullehrerinnen und -lehrer aus. Zum wissenschaftlichen Profil der PH gehören neben der Lehrerausbildung die zentralen Zukunftsbereiche wie u. a. die MINT-Förderung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Im Rahmen der Physikdidaktik arbeiten Dr. Patrik Vogt und Dr. Susanne Ihringer seit zwei Jahren an dem Projekt „Smartphone Mechanics“ und entwickelten ein Programm samt Lernbox rund um das Smartphone, das Schulen für den Physikunterricht von 15 bis 18-jährigen Schülern einsetzen können.

Mit dem Material zum Projekt wird zusätzlich ein Modul für das Schülerlabor „M.U.T. zum Forschen“ der PH Schwäbisch Gmünd breitgestellt, das im Unterricht oder im Rahmen einer AG besucht werden kann. Jugendliche haben dort die Möglichkeit, außerhalb des normalen Unterrichts ohne Notendruck nach Herzenslust zu experimentieren. Dabei können sie entdecken, wie faszinierend Chemie und Physik sind.

Über den Wettbewerb „Energie für Bildung“

Der Wettbewerb Energie für Bildung, der 2013 im vierten Jahr durchgeführt wird, ist Teil des vielfältigen gesellschaftlichen Engagements der GVS in der Nachwuchsförderung in Baden-Württemberg. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen und die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern. Die GVS möchte mit dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg steht, das Interesse an diesem Bereich wecken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer legt der Wettbewerb großen Wert auf die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die hier prämierten Projekte haben deshalb auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury mit Dr. Ute Hänsler, Wissenschaftsjournalistin, Ulrich Köngeter, Geschäftsführer Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH, Prof. Dr. Detlef Löhe, Vizepräsident für Forschung und Informatik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie von der GVS Dott. Scipione Chialà, Sprecher der Geschäftsführung, und Tanja Neff, Betriebsratsvorsitzende, kommt halbjährlich zusammen und wählt die Projekte aus.

In diesem Jahr wurden bereits der Schülerinnen-Club Physik und Astronomie „Wolke 7“ der Universität Heidelberg und das Projekt „Windenergie im Brettacher Wald“ des Eduard-Mörike-Gymnasiums in Neuenstadt und des DLR-Schülerlabors in Lampoldshausen ausgezeichnet.

Am Wettbewerb teilnehmen können alle öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen aus Baden-Württemberg, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

Projektbüro
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart
Fax: 0711 7812-1480

Über die GVS
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gehört zu den großen Erdgasgesellschaften in Deutschland. 2012 lagen der Gasabsatz bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei über 1,43 Milliarden Euro. Seit 1961 ist sie Partner von Stadtwerken und Industrie im In- und Ausland. Neben dem Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bietet das Stuttgarter Unternehmen vielfältige Dienstleistungen an, darunter z. B. ein Portfolio- und ein Bilanzkreismanagement sowie Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media. Im Unternehmen arbeiten 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH. Das gesellschaftliche Engagement umfasst neben dem Wettbewerb Energie für Bildung den GVS Erdgas-Schüler-Cup, den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler, Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des Science Centers experimenta in Heilbronn.

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"Großer Bahnhof“ bei der Preisverleihung. Die Freude bei den Schülern und Lehrern des Eduard-Mörike-Gymnasiums ist groß. Mit dabei die Bürgermeister von Neuenstadt und Langenbrettach, Vertreter der Stadtwerke, der Bürgerenergiegenossenschaft (BERN) und des DRL-Schülerlabors Lampoldshausen.

26 Feb

Schüler planen Windanlagen für den Raum Neuenstadt

Angela Grether

Auszeichnung für das Projekt „Windenergie im Brettacher Wald“ des

Eduard-Mörike-Gymnasiums, Neuenstadt und des DLR SchoolLab, Lampoldshausen.

Schüler als Projektentwickler für Windenergie: Die Umwelt-AG des Eduard-Mörike Gymnasiums untersuchten mit dem Projekt „Windenergie im "Brettacher Wald“, ob im Raum Neuenstadt Windanlagen wirtschaftlich und umweltverträglich betrieben werden könnten. „Ein Schülerprojekt, das sich so konkret mit umweltfreundlicher Energieerzeugung befasst, hat Vorbildcharakter und sollte unterstützt werden“, findet die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung.

 

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Neuenstadt/Stuttgart, 26. Februar 2013.

Das Projekt „Windenergie im Brettacher Wald“ wird mit einem Preis im Wettbewerb Energie für Bildung der GasVersorgung Süddeutschland (GVS) ausgezeichnet. Die Umwelt-AG des Eduard-Mörike-Gymnasiums (EMG) beschäftigte sich im Winterhalbjahr 2012 mit dem Thema Windkraft in einer Art und Weise, die weit über ein Schulprojekt hinausgeht. Zehntklässer erarbeiteten mit der fachlichen Unterstützung des DLR-Schülerlabor, Lampoldshausen, die Grundlagen für den Betrieb von Windkraftanlagen im Raum Neuenstadt: An welchen Standorten können Windräder im Brettacher Wald wirtschaftlich arbeiten? Welche Anlagen sind in dieser Schwachwindregion geeignet? Und wie verträgt sich die umweltfreundliche Energiegewinnung mit dem Landschafts-, Natur- und Artenschutz?

„Das Projekt ist komplex – gerade für Schüler, die in diesem Bereich ja über kein Fachwissen verfügen und sich deshalb alles von Grund auf aneignen müssen,“ sagt der Tutor der Arbeitsgemeinschaft Dipl. Ing. Manfred E. Scholl vom DLR-Schülerlabor. Physikalische Grundlagen der Windkraftnutzung, Windatlaslesen, Planungsrecht und Ortsbegehungen sowie Besuche in bestehenden Anlagen standen deshalb auf dem Programm, um ein umfassendes Bild zu erhalten. „Die meisten Recherchen haben wir in den wöchentlichen Treffen gemacht. Grundlagenwissen wurde auch im Unterricht der entsprechenden Fächer behandelt. Und am Wochenende waren wir oft auf Exkursion,“ sagt Mathe- und Physiklehrer Thomas Mandelas. Er betreut mit Kerstin Brüll, die Deutsch, Gemeinschaftskunde und Geschichte unterrichtet, sowie Joachim Hildebrandt, Lehrer für Chemie und Biologie, das Projekt auf Gymnasiumseite. Die Exkursionen galten vielfach dem Landschafts- und Artenschutz, da der Brettacher Wald Lebensraum einiger geschützter Tiere ist, wie beispielsweise der Fledermaus und des Greifvogels Roter Milan.

Das Fazit der Schüler: Drei Standorte sind unter Berücksichtigung aller Aspekte für Windkraftanlagen im Brettacher Wald möglich. Etwa 16 bis 18 Mio. kWh Strom pro Jahr könnten sie für die Region erzeugen. Dabei wären sie auch durchaus wirtschaftlich zu betreiben.

Die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung beeindruckte das thematische Spektrum und die konkrete praxisnahe Aufgabenstellung des Schülerprojekts. „Die Jugendlichen erleben hier das Spannungsfeld Naturschutz und Energieversorgung hautnah,“ sagt die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Außerdem ermöglicht das Projekt die Beschäftigung mit mehreren Naturwissenschaften, wie Physik, Biologie oder Geologie und gibt Einblicke in unterschiedliche, konkrete Berufsfelder.“

Der Wettbewerb Energie für Bildung fördert den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs, indem jährlich zwölf vorbildliche Projekte, Initiativen oder Ideen, die Kinder und Jugendliche an Naturwissenschaft und Technik heranführen, unterstützt werden. Die Auszeichnung wird monatlich vergeben und ist mit Personal- und/oder Sachleistungen im Wert von bis zu 1.000 Euro für das Projekt verbunden.

Die Projektgruppe „Windenergie im Brettacher Wald“ setzt ihr Preisgeld für die Weiterführung des Projektes im Frühjahr 2013 ein und wird dafür eine Kleinwindkraftanlage für den Physikunterricht anschaffen.

Über das Projekt „Windenergie im Brettacher Wald“, des Eduard-Mörike-Gymnasiums in Neuenstadt und des DLR-Schülerlabor in Lampoldshausen

Das Projekt „Windenergie im Brettacher Wald“ wurde im Rahmen der Mitgliedschaft der Stadt Neuenstadt in der Bürger Energiegenossenschaft eG (BERN) ins Leben gerufen, deren Ziel es ist, die erneuerbaren Energien in der Region voranzubringen. Fachlich wird es vom Schülerlabor des Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Lampoldshausen begleitet. Drei Fachlehrer des Gymnasiums betreuen die Arbeitsgemeinschaft fächerübergreifend. Weiteres Fach- und Spezialwissen brachten als Referenten Manuel Döhler von der Bio-Region HOT, Harald Endress von der ZEAG Erneuerbare Energien, Klaus Mandel vom Regionalverband Heilbronn-Franken und Horst Schulz vom NABU Bad Friedrichshall ein. Die bisher erarbeiteten, aussagekräftigen Daten der Schüler-Arbeitsgemeinschaft dienen als Grundlage für die BERN, das Projekt „Windenergie im Brettacher Wald“ weiter zu verfolgen. Auch das Eduard-Mörike-Gymnasium wird die Arbeitsgemeinschaft im Frühjahr 2013 fortsetzen.

Über den Wettbewerb „Energie für Bildung“

Der Wettbewerb Energie für Bildung, der 2013 im vierten Jahr durchgeführt wird, ist Teil des vielfältigen gesellschaftlichen Engagements der GVS in der Nachwuchsförderung in Baden-Württemberg. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen und die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern. Die GVS möchte mit dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg steht, das Interesse an diesem Bereich we-cken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer legt der Wettbewerb großen Wert auf die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die hier prämierten Projekte haben deshalb auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury mit Dr. Ute Hänsler, Wissenschaftsjournalistin, Ulrich Köngeter, Geschäftsführer Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH, Prof. Dr. Detlef Löhe, Vizepräsident für Forschung und Informatik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), sowie von der GVS Dott. Scipione Chialà, Sprecher der Geschäftsführung, und Tanja Neff, Betriebsratsvorsitzende, kommt halbjährlich zusammen und wählt die Projekte aus.

In diesem Jahr wurde bereits der Schülerinnen-Club Physik und Astronomie „Wolke 7“ der Uni-versität Heidelberg ausgezeichnet.

Am Wettbewerb teilnehmen können alle öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen aus Baden-Württemberg, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

Projektbüro
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Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart
Fax: 0711 7812-1480

Über die GVS
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gehört zu den großen Erdgasgesellschaften in Deutschland. 2012 lagen der Gasabsatz bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei über 1,43 Milliarden Euro. Seit 1961 ist sie Partner von Stadtwerken und Industrie im In- und Ausland. Neben dem Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bietet das Stuttgarter Unternehmen vielfältige Dienstleistungen an, darunter z. B. ein Portfolio- und ein Bilanzkreismanagement sowie Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media. Im Unternehmen arbeiten 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alleiniger Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH. Das gesellschaftliche Engagement umfasst neben dem Wettbewerb Energie für Bildung den GVS Erdgas-Schüler-Cup, den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler, Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des Science Centers experimenta in Heilbronn.

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