Presse

Projekt Thermografie in Forschung und Umwelt des KIT gewinnt GVS-Wettbewerb Energie für Bildung: Über die Auszeichnung durch GVS-Medienreferentin Angela Grether freuen sich Prof. Günter Quast, Leiter des Instituts für Experimentelle Kernphysik am KIT, Dr. Antje Bergmann, Leiterin des Physik-Schülerlabors, Dr. Jens Küchenmeister und die Lehramtsstudenten Christian Lang und Michael Späck.

15 Aug

Schüler forschen mit Wärmebildkameras Auszeichnung für das Projekt „Thermografie in Forschung und Umwelt“ des KIT

Angela Grether

Wärme und Kälte kann man fotografieren – das können Jugendliche demnächst beim KIT in Karlsruhe selbst ausprobieren. In einer vorgefertigten Versuchsreihe haben sie die Möglichkeit, mit einer Wärmebildkamera beispielsweise Energieverluste bei Gebäuden sichtbar zu machen und die Grundlagen der Infrarot-Messtechnik zu erlernen. „Ein besonderes Projekt, das den Jugendlichen durch eigenes Forschen und Experimentieren einen persönlichen Zugang zur aktuellen Energiediskussion verschafft“, so die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung, die einen Preis an das KIT vergibt.

Mehr
Karlsruhe/Stuttgart, 15. August 2013.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erhält für sein Projekt „Infrarot-Thermografie in Forschung und Umwelt“ einen Preis im Wettbewerb Energie für Bildung der GasVersorgung Süddeutschland (GVS). Das Projekt wird als Versuch im KIT-Physik-Schülerlabor angeboten, das Schulen kostenfrei zur Verfügung steht. Oberstufenschüler können in diesem Rahmen bald mit Wärmebildkameras experimentieren und die Welt einmal ganz anders wahrnehmen: „Durch die graphische Darstellung von Strahlung im mittleren Infrarotbereich sieht man förmlich die Wärme, die von Gegenständen, Menschen, Tieren oder Gebäuden abgestrahlt wird“, sagt Dr. Antje Bergmann, Leiterin des Physik-Schülerlabors. Diese Technik wird in vielen Bereichen genutzt, am bekanntesten aber ist die Gebäudethermografie, die z. B. Kältebrücken und schlechte Dämmung bei Häusern sichtbar macht.  Auf diesem Gebiet sollen auch die Jugendlichen hauptsächlich experimentieren. „Baumaterialien, Bauweise, Dämmung und ebenso die Architektur im Allgemeinen haben einen Einfluss auf die Energieeffizienz eines Hauses. Deshalb soll für die Versuchsreihe auch ein Model entstehen, an dem all diese Faktoren mit der Wärmekamera überprüft werden können“, erklärt Prof. Dr. Günter Quast, Leiter des Instituts für Experimentelle Kern-physik am KIT, und Vorsitzender der Kommission für Lehramtsangelegenheiten der Fakultät für Physik. Der Versuchsaufbau stammt von Christian Lang, der  - wie bei jedem Schülerlabor-Experiment  - von einem Lehramtsstudenten im Rahmen seiner Staatsexamensarbeit entwickelt wird.

Zusätzlich zu den praxisnahen Versuchen vermittelt das Projekt auch die physikalischen Grundlagen beispielsweise von Wärmestrahlung und ihren Eigenschaften. Ebenso steht die Funktionsweise der Infrarot-Messtechnik auf dem Programm. „Wir wollen die Jugendlichen aus den oberen Schulklassen für naturwissenschaftliche Themen interessieren. Manche können wir mit unserem Labor vielleicht sogar zu einem entsprechenden Studium motivieren“, erklärt Dr. Antje Bergmann ihre Ziele.

Der Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung gefiel besonders, dass die Schüler durch den Alltagsbezug und den Schwerpunkt „Energie“ ein Bewusstsein für die aktuelle Energiediskussion entwickeln.  „Den Jugendlichen wird bei diesem Projekt klar, dass im Bereich Energie in Zukunft noch viel gestaltet werden muss und kann. Durch die praxisnahen Versuche sehen sie, dass auch sie daran mitwirken können“, sagt die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether.
 
Der Wettbewerb Energie für Bildung fördert den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs, indem jährlich zwölf vorbildliche Projekte, Initiativen oder Ideen, die Kinder und Ju-gendliche an Naturwissenschaft und Technik heranführen, unterstützt werden. Die Auszeichnung wird monatlich vergeben und ist mit Personal- und/oder Sachleistungen im Wert von bis zu 1.000 Euro für das Projekt verbunden.

Das Karlsruher Institut für Technologie investiert seinen Geldpreis in Infrarot-Thermometer, Klima-Datenlogger, Bastelmaterial und Elektronikteile. Der Hauptteil des Preisgeldes fließt in das Gehalt einer studentischen Hilfskraft für ein Semester.

Über das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Physik-Schülerlabor-Initiative (PSI)

Das Projekt „Infrarot-Thermografie in Forschung und Umwelt“ wird im Rahmen der seit 2009 bestehenden Physik-Schülerlabor-Initiative (PSI) des KIT durchgeführt. Dort können Lehrer und Oberstufenschüler im Rahmen der Fächer Physik und NwT Experimente durchführen, die für die Schule zu teuer sind oder für die das nötige Material und Know-how fehlen. Ziel ist, Jugendlichen die Möglichkeiten von Naturwissenschaft und eigenem Forschen aufzuzeigen, ihnen Wissen zu vermitteln und sie eventuell zu einer entsprechenden Berufswahl zu motivieren. Alle Experimente des Labors werden im Rahmen von Staatsexamensarbeiten entwickelt und sind speziell für Schüler aufbereitet – auch die Versuche für das  Projekt „Infrarot-Thermografie in Forschung und Umwelt“. Das Labor betreut mit einem sehr kleinen Team pro Jahr mehr als zweihundert Oberstufenschüler, mehrere Praktikanten, die sich für ein Physikstudium interessieren, Schüler vom Hector-Seminar und einzelne Schüler, die ihre GFS (Referat mit Präsentation) oder Facharbeit im Labor anfertigen. Zudem wird das Labor auch für Lehrerfortbildungen genutzt.

Über den Wettbewerb Energie für Bildung
Der Wettbewerb Energie für Bildung wird bereits seit 2010 in Baden-Württemberg durchgeführt. Die Ausschreibung 2014 lädt erstmals auch Projekte aus vier weiteren Bundesländern zur Teilnahme ein: aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und aus dem Saarland.

Die Initiative Energie für Bildung ist Teil des vielfältigen gesellschaftlichen Engagements der GVS in der Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen und die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern. Die GVS möchte mit dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, steht, das Interesse an diesem Bereich wecken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer legt der Wettbewerb großen Wert auf die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die hier prämierten Projekte haben deshalb auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Projekte aus.

In diesem Jahr wurden bereits einige Projekte ausgezeichnet:

• das Projekt „Kosmische Strahlung – Teilchenregen aus dem All“, Haus der Astrono-mie in Heidelberg
• das „Bachschulzimmer“ der Naturschule Konstanz e. V.
• das Projekt „120 km/h“ der Buchenbergschule in Ellwangen
• das Projekt “Mini-Ökomobil” des Kindergartens Hausen a. A. in Krauchenwies
• das Konzept „Smartphone Mechanics“ der PH Schwäbisch Gmünd
•das Projekt „Windenergie im Brettacher Wald“ des Eduard-Mörike-Gymnasiums in Neuenstadt und des DLR-Schülerlabors in Lampoldshausen
• der Schülerinnen-Club Physik und Astronomie „Wolke 7“ der Universität Heidelberg

Am Wettbewerb teilnehmen können alle öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und aus dem Saarland, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

Bewerbung für Wettbewerb Energie für Bildung 2014 bis zum 30. September

Projektbüro
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart
Fax: 0711 7812-1480

Über die GVS
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gehört zu den großen Erdgasgesellschaften in Deutschland. 2012 lagen der Gasabsatz bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei rund 1,4 Milliarden Euro. Seit 1961 ist sie Partner von Stadtwerken und Industrie im In- und Ausland. Neben dem Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bietet das Stutt-garter Unternehmen vielfältige Dienstleistungen an, darunter z. B. ein Portfolio- und ein Bi-lanzkreismanagement sowie Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media. Im Unternehmen arbeiten 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH.
Das gesellschaftliche Engagement umfasst neben dem Wettbewerb Energie für Bildung den GVS Erdgas-Schüler-Cup für junge Radsportler, den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förde-rung junger Künstler, Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Kli-matechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des Science Centers experimenta in Heilbronn.
 
Medienkontakt
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Medienreferentin Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
a.grether(at)gvs-erdgas-dot-de
 

Treffen mit Johann Lafer: Die Erstplatzierten der 33. Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften der Köche treffen auf der Stromburg Johann Lafer. (v.r.) Jugendmeister Torsten Plötze, Landgasthof Rössle in Kirchzarten, Dunja Schlamminger, Geschäftsführerin Berufsausbildung der DEHOGA Baden-Württemberg; der Drittplatzierte Simon Kupfer vom Elztalhotel in Winden, Eva Maria Rühle, DEHOGA-Bundesbeauftragte für Berufsbildung, 2. Sieger Amadeus Kupfer, Schwarzer Adler in Vogtsburg, Johann Lafer und Angela Grether, Medienreferentin der GasVersorgung Süddeutschland, Stuttgart.

14 Aug

GVS lobt attraktiven Leistungspreis für Nachwuchsköche aus

Angela Grether

Badische Nachwuchsköche besuchen Fernsehkoch Johann Lafer

Modellprojekt der Schulverpflegung kennen gelernt

Mehr
Freiburg/Stromberg/Stuttgart; 14. August 2013:

Filmaufnahmen, Kochstudio, Einblicke ins gastronomische Konzept der Stromburg sowie ein ausführliches Gespräch mit Johann Lafer – auch über sein Modellprojekt in der Schulverpflegung - standen auf dem Besuchsprogramm der drei Nachwuchsköche. Auf Einladung der GasVersorgung Süddeutschland fuhr der baden-württembergische Jugendmeistermeister Torsten Plötze sowie die Zweit- und Drittplatzierten Amadeus Kura und Simon Kupfer zu Fernsehkoch Johann Lafer.

An zwei Tagen bekamen die drei besten Nachwuchsköche des Landes direkten Einblick in das Gesamtkonzept seines renommierten Hotels und Sternerestaurants Stromburg in Stromberg, besuchten die Kochschule Table d´Or und das TV-Studio in Guldental. „Es war sehr informativ und vielfältig. Das Team um Johann Lafer nahm sich viel Zeit für uns, beantwortete ausführlich alle Fragen und gaben uns hilfreiche Tipps.“ „Wir waren gleich am ersten Tag bei der Produktion einer Kochshow mit dabei“, sagt Torsten Plötze, der seine Ausbildung im Landgasthof zum Rössle in Kirchzarten absolvierte. „Erstaunlich, wie viel Vorbereitungszeit nötig ist und welcher Aufwand dafür betrieben wird“, ergänzt Amadeus Kura, ehemaliger Auszubildender vom Schwarzen Adler in Vogtsburg. Simon Kupfer, der nach seiner Lehre im Elztalhotel in Winden dort auch weiter als Jungkoch arbeitet, war darüber hinaus besonders vom Schulverpflegungskonzept beeindruckt. Unter dem Titel „Food@ucation – Wissen was schmeckt“ setzt sich Johann Lafer für das Modellprojekt am Gymnasium am Römerkastell in Bad Kreuznach ein. Beispielhafte, gesunde und nachhaltige Schulverpflegung soll die Ernährungssituation und das Verhalten von Schülerinnen und Schülern positiv verändern. Das tägliche Essen ist zeitgemäß, frisch zubereitet, vollwertig und die Zutaten stammen überwiegend aus der Region. Konsequent sind Schüler, Lehrkräfte und Eltern eingebunden. Außerdem treibt eine Schulökotrophologin die Ernährungsbildung konsequent weiter voran. Johann Lafer abschließend: „Habt den Mut, euren eigenen Kochstil zu finden. Bleibt neugierig, interessiert und aufgeschlossen für neue Entwicklungen – ihr habt einen wunderbaren Beruf, der euch viele Möglichkeiten bietet.“

HINTERGRUND
Einmal im Jahr verleiht die GVS die attraktiven Leistungspreise. Die Auszeichnung erhalten seit 2001 die drei Sieger der baden-württembergischen Jugendmeisterschaften der Köche. Als Preis erhalten die drei Erstplatzierten von der GVS einen Besuch bei Sterneköchen wie Johann Lafer oder Harald Wohlfahrt. „Das Hotel- und Gaststättengewerbe ist ein wichtiger Marktpartner für die GVS. Bereits seit vielen Jahren pflegen wir eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, begründet Angela Grether, Medienreferentin der GVS, das Engagement der großen deutschen Gasgesellschaft bei der DEHOGA-Nachwuchsförderung.

Das gesellschaftliche Engagement der GVS umfasst neben dem Sonderpreis für die Jugendköche den Wettbewerb „Energie für Bildung“ zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses, im Radsport den GVS Erdgas-Schüler Cup, den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler, Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Zudem ist die GVS Hauptsponsor des Science Centers „experimenta“ in Heilbronn

Medienkontakt
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Tel.: 0711 7812-1322
Fax: 0711 7812-1480
E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de


 

Nachwuchsförderung: Lukas Spath erhält von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS) einen Förderpreis. Er wurde 1. Landessieger beim praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend in der Berufssparte Ofen-und Luftheizungsbauer. V.l.: Angela Grether von der GVS, Reinhard Wacker, Betriebsleiter der Stadtwerke St. Georgen, Lukas Spath, Ulrich Köngeter, Geschäftsführer der Stadtwerke Villingen-Schwenningen, und Ausbilderin Friederike Müller.

02 Aug

Leistungspreis für den Nachwuchs im Handwerk Sanitär-Heizung-Klima

Angela Grether

Lukas Spath aus Schonach ausgezeichnet

GasVersorgung Süddeutschland lobt Förderpreis aus

Mehr
St. Georgen/Villingen-Schwenningen/Stuttgart; 2. August 2013:

Lukas Spath wurde 1. Landessieger beim praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend in der Berufssparte Ofen- und Luftheizungsbauer und siegte auch auf Bundesebene. Dafür bekam er von der GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), Stuttgart, einen Förderpreis überreicht. „Aus- und Weiterbildung ist Teil unserer Unternehmenskultur. Deshalb setzen wir uns als Erdgasunternehmen auch für die Förderung junger Handwerkstalente ein. Insbesondere das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk ist für uns ein wichtiger Marktpartner, mit dem wir seit Jahren eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegen“, begründet Angela Grether, Medienreferentin der GVS, das Engagement in der handwerklichen Berufsausbildung bei der Preisübergabe.

Mit seinem hervorragenden Ergebnis beim Landes- und Bundeswettbewerb hat der Schonacher Nachwuchshandwerker bewiesen, dass er sich diesen Herausforderungen erfolgreich gestellt hat. Ziel der GVS ist es, Mut zu machen und Energie zu wecken, denn Kreativität, Ausdauer und Engagement sind Grundvoraussetzungen für den Erfolg.
Lukas Spath absolvierte seine Ausbildung bei der Firma Müller Kachelofenbau in St. Georgen und qualifiziert sich derzeit zum Meister weiter. Gleich danach wird er Handwerksdesign in Aachen studieren.

Bereits in der fünften Generation führt Kachelofen- und Luftheizungsbauermeisterin Friederike Müller erfolgreich die Geschäfte. Sie arbeitet derzeit mit einem Kachelofenbauergesellen. „Ich bin sehr stolz auf die Erfolge von Lukas“, freut sich Friederike Müller. „Jungen Menschen den erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen ist für mich auch eine soziale und gesellschaftliche Verpflichtung. Fleiß, Geschick und Leistungsbereitschaft sind dabei wichtige Voraussetzungen.“
Für Reinhard Wacker, Betriebsleiter der Stadtwerke St. Georgen, und Ulrich Köngeter, Geschäftsführer der Stadtwerke Villingen-Schwenningen, die beiden regionalen Partner der GVS, führen dabei zwei wichtige Komponenten zum Erfolg: „Erstens ein Auszubildender, der sich engagiert, der zielstrebig und ehrgeizig ist, und zweitens, eine Ausbilderin, die den jungen Menschen aktiv fördert und ihn vielfältig unterstützt.“

Der Erfolg von Lukas Spath sagt auch etwas aus über Möglichkeiten und Qualtäten, die der ländliche Raum bietet. Von daher ist es wichtig, dass für die Jugend und die Ausbildung vorhandene Qualitäten gesichert und weiterentwickelt werden.
Nicht nur das Handwerk, auch die Energiebranche benötigt gutausgebildete und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist eine große Herausforderung für die Zukunft.

GVS Extra Post

23 Jul

Neue Workshop-Termine für das 2. Halbjahr 2013

Hayley Solomon

Lernen, üben, vertiefen und direkt im Tagesgeschäft anwenden: Das ist das Ziel unserer praxisorientierten Seminare und Workshops rund um Energie, Vertrieb, Marketing und Kommunikation. Sie sind speziell für die Anforderungen in der Energiebranche konzipiert. Die neue GVS-Extra-Post enthält alle Termine für das zweite Halbjahr 2013 mit praktischem Anmeldebogen.

Mehr

In der aktuellen Ausgabe finden Sie beispielsweise Veranstaltungen zum Ausbau von Kundenbeziehungen, Medientrainings oder Kommunikationsstrategien für verschiedene Anlässe. Sicher ist etwas für Sie dabei!

Auch im 2. Halbjahr gibt es Workshops zu den neuen Regulierungsvorschriften REMIT, EMIR und MiFID II. Aufgrund der guten Resonanz bieten wir den 17. September in Unna an.

Fordern Sie hier kostenfrei Ihr persönliches Exemplar des Terminflyers GVS-Extra-Post an. Wenn Sie sich bereits registriert haben, ist unsere Veranstaltungsübersicht sicher schon per Post bei Ihnen eingetroffen.

 

Sie strahlen um die Wette bei der Preisverleihung: v.l.n.r. Dr. Petra Zachmann und Georg Wilke vom Regierungspräsidium Karlsruhe, Dr. Carolin Liefke und Dr. Dominik Elsässer, Leiter des Projekts „Kosmische Strahlung - Teilchenregen aus dem All“, Angela Grether,  verantwortliche für die GVS-Initiative Energie für Bildung, Seminarteilnehmerin Hannah Fischer, Schülermentorin Ronja Geppert, Teilnehmerin Katrin Geng und Markus Pössel, Leiter Haus der Astronomie.

19 Jul

Schüler erforschen den Weltraum Auszeichnung für das Haus der Astronomie in Heidelberg und sein Projekt „Kosmische Strahlung - Teilchenregen aus dem All“

Angela Grether

Energie aus dem Weltraum wird für Schüler greifbar: Das Haus der Astronomie in Heidelberg erarbeitet ein Experimentierpaket zum Thema „Kosmische Strahlung – Teilchenregen aus dem All“. Damit sollen Jugendliche ab dem zweiten Halbjahr 2013 selbstständig forschen. „Die Astronomie rückt in die Lebenswirklichkeit der Schüler und sie lernen weit entfernte Prozesse zu verstehen. Ein besonderes Projekt, das einen Preis verdient“, so die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung.

Mehr
Heidelberg/Stuttgart, 19. Juli 2013.

Das Haus der Astronomie (HdA) in Heidelberg erhält einen Preis im Wettbewerb Energie für Bildung der GasVersorgung Süddeutschland (GVS). Ausgezeichnet wird das Projekt „Kosmische Strahlung – Teilchenregen aus dem All“. Dafür entwickeln derzeit Wissenschaftler für das HdA ein Experiment nach Bauplänen der Universi-tät Göttingen: Mit den vorgefertigten Elementen werden Schülerinnen und Schüler der Klas-sen 8 bis 12 eigenständig die allgegenwärtige kosmische Strahlung messen können.

„Diese unsichtbare Strahlung trifft in Form eines dünnen „Regens“ aus kosmischen Teilchen auf die Erde. Sie macht ca. zehn Prozent der Strahlenbelastung aus, der Menschen in Europa ausgesetzt sind“, sagt der Leiter des HdA, Dr. Markus Pössel. Das wirft wichtige Fragen auf, die von den Schülern mit dem vorbereiteten Material erarbeitet werden können: Welche Arten von Strahlung erreichen uns aus dem Weltall? Hat diese einen Einfluss auf das Klima und die Bewohner der Erde? Und sind Piloten und andere Berufsgruppen ihr in erhöhtem Maße ausgesetzt?

In diesem Zusammenhang sind auch die Grundlagen der Astrophysik von Bedeutung, wie die Energiequelle von Sonne und Sternen und die Prozesse, die sich auf der Sonne abspielen und das Sonnensystem und die Erde beeinflussen. Darüber hinaus soll das Projekt „Kosmische Strahlung – Teilchenregen aus dem All“ Grundkenntnisse über den Einfluss von energiereicher Strahlung auf Materie vermitteln. Abschirmeigenschaften unterschiedlicher Materialien können beispielsweise durch Messungen auf verschiedenen Stockwerken des Gebäudes untersucht werden. So können grundlegende Prinzipien des Strahlenschutzes vermittelt werden.

Projektleiterin Dr. Carolin Liefke erklärt das weitere Vorgehen: „Ende August und Anfang September werden wir das bis dahin fertig zusammengestellte Experimentierpaket gemeinsam mit den zwölf Teilnehmern des Astronomiekurses der JuniorAkademie Baden-Württemberg bearbeiten – Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 16 aus dem ganzen Bundesland. Dieser Kurs brachte uns überhaupt erst auf die Idee zu diesem Projekt. Das Konzept und die Ergebnisse stellen wir dann auf der Lehrerfortbildung im Rahmen der Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft am 27. September in Tübingen vor. Anhand der Praxiserfahrungen und mit dem Feedback der Lehrer entwickeln wir dann die endgültige Schülerversion zum Jahreswechsel. Sie soll für die Teenager eine selbsterklärende Anleitung zum Forschen sein, damit sie die Experimente eigenständig im Rahmen von halbtägigen Workshops im Haus der Astronomie durchführen können.“ Zusätzlich werden über die Plattform „Wissenschaft in die Schulen!“ kostenfrei Unterrichtsmaterialien für Lehrer aus dem deutschsprachigen Raum zur Verfügung gestellt.

Der Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung gefiel besonders, dass in diesem Projekt Forschungen zum Weltall und zu konkreten Auswirkungen der kosmischen Strahlung auf die Erde verbunden werden. „Ursache und Wirkung sind die Eckpfeiler von Wissenschaft. Das erfahren die Jugendlichen hier ganz exemplarisch,“ sagt die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether.

Der Wettbewerb Energie für Bildung fördert den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs, indem jährlich zwölf vorbildliche Projekte, Initiativen oder Ideen, die Kinder und Jugendliche an Naturwissenschaft und Technik heranführen, unterstützt werden. Die Auszeichnung wird monatlich vergeben und ist mit Personal- und/oder Sachleistungen im Wert von bis zu 1.000 Euro für das Projekt verbunden.

Das Haus der Astronomie in Heidelberg verwendet den Geldpreis, um weiteres Material zum Aufbau des Experiments anzuschaffen: einen Photomultipler mit dazugehöriger Ausleseelektronik sowie eine Spannungsquelle für deren Betrieb.

Über das Haus der Astronomie in Heidelberg
Das Haus der Astronomie wurde Ende 2008 von der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. und der Klaus Tschira Stiftung gGmbH gegründet. Weitere Partner sind die Universität Heidelberg und die Stadt Heidelberg. Das Haus der Astronomie will die Faszination der Astronomie in die breite Öffentlichkeit und in die Schulen tragen, den Austausch der Wissenschaftler untereinander fördern und den Medien und der Allgemeinheit astronomische Erkenntnisse möglichst verständlich zugänglich machen.

Das Haus der Astronomie versteht sich als „Entwicklungsbüro mit Publikumsbetrieb“: Der Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung von Materialien, die astronomische Erkenntnisse verständlich darstellen, so dass Erwachsene, Jugendliche aller Altersklassen, Lehrer und Wissenschaftler möglichst effektiv erreicht werden. Hinzu kommen eine Vielzahl von Aktivitäten und Veranstaltungen im von der Klaus Tschira Stiftung erbauten galaxieförmigen HdA-Gebäude. Dazu gehören Workshops, Ausstellungen oder Vorträge im Auditorium des HdA, das über ein digitales Planetarium verfügt. www.haus-der-astronomie.de

Über den Wettbewerb Energie für Bildung
Der Wettbewerb Energie für Bildung wird bereits seit 2010 in Baden-Württemberg durchgeführt. Die Ausschreibung 2014 lädt erstmals auch Projekte aus vier weiteren Bundesländern zur Teilnahme ein: aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und aus dem Saarland. Die Initiative Energie für Bildung ist Teil des vielfältigen gesellschaftlichen Engagements der GVS in der Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen und die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern. Die GVS möchte mit dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg steht, das Interesse an diesem Bereich wecken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer legt der Wettbewerb großen Wert auf die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die hier prämierten Projekte haben deshalb auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Projekte aus.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

  • das „Bachschulzimmer“ der Naturschule Konstanz e.V.
  • das Projekt „120 km/h“ der Buchenbergschule in Ellwangen
  • das Projekt “Mini-Ökomobil” des Kindergartens Hausen a. A. in Krauchenwies
  • der Schülerinnen-Club Physik und Astronomie „Wolke 7“ der Universität Heidelberg
  • das Projekt „Windenergie im Brettacher Wald“ des Eduard-Mörike-Gymnasiums in Neuenstadt und des DLR-Schülerlabors in Lampoldshausen
  • das Konzept „Smartphone Mechanics“ der PH Schwäbisch Gmünd

Am Wettbewerb teilnehmen können alle öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und aus dem Saarland, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

Bewerbung für Wettbewerb Energie für Bildung 2014 bis zum 30. September

Projektbüro
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Projektbüro Energie für Bildung
Schulze-Delitzsch-Straße 7
70565 Stuttgart
Fax: 0711 7812-1480

Über die GVS
Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) gehört zu den großen Erdgasgesellschaften in Deutschland. 2012 lagen der Gasabsatz bei 50,7 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei rund 1,4 Milliarden Euro. Seit 1961 ist sie Partner von Stadtwerken und Industrie im In- und Ausland. Neben dem Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bietet das Stuttgarter Unternehmen vielfältige Dienstleistungen an, darunter z. B. ein Portfolio- und ein Bilanzkreismanagement sowie Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media. Im Unternehmen arbeiten 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbH.

Das gesellschaftliche Engagement umfasst neben dem Wettbewerb Energie für Bildung den GVS Erdgas-Schüler-Cup, den Camillo-Michele-Gloria-Preis zur Förderung junger Künstler, Leistungspreise für den Nachwuchs in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des Science Centers experimenta in Heilbronn.

Medienkontakt
Angela Grether
GasVersorgung Süddeutschland GmbH
Tel.: 0711 7812-1322;
Fax: 0711 7812-1480;
E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de
 

a
Back to Top