Presse

11 Feb

Wettbewerb Energie für Bildung - Untersuchungen an Fließgewässern - Auszeichnung für die Friedrich-Ebert-Schule, Pfungstadt

Angelo Grether

Fließgewässer spielen im Wasserkreislauf eine wichtige Rolle – und sie sind ganz besonders wertvolle Lebensräume. Das macht sie für schulische Projektarbeit hoch attraktiv. Darauf baut die Pfungstädter Friedrich-Ebert-Schule auf. Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 haben die Gelegenheit, in einer Projektgruppe chemische und biologische Untersuchungen ortsnaher Fließgewässer durchzuführen. Ziel ist der Schutz des biochemischen Gleichgewichts und damit auch der Artenvielfalt. Dies sei gesellschaftlich relevant und deshalb förderungswürdig, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.

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Pfungstadt/Stuttgart, 11. Februar 2016. Die Friedrich-Ebert-Schule ist ein Verbund von Gymnasium, Realschule und Hauptschule. Seit 2014 bietet die Schule schulformübergreifend 20 Jungen und Mädchen der 8. und 9. Klasse eine Arbeitsgruppe an, die sich mit der Erforschung ortsnaher Fließgewässer befasst. Im Mittelpunkt stehen dabei Biologie und Chemie der Wasserläufe.

„Was diese Projektgruppe aus didaktischer Sicht so attraktiv macht, ist die große Vielfalt der möglichen Aufgabenstellungen“, erläutert Dr. Gudrun Behrmann, die als Lehrkraft für Biologie und Chemie das Projekt betreut. „Fließgewässer sind dynamische und zumeist auch artenreiche Lebensräume, die sich im Laufe des Jahres in vieler Hinsicht verändern. Vor allem haben nahezu alle von uns im Rahmen der Projektarbeit untersuchten Phänomene etwas mit Ökologie – und damit mit pflanzlichem und tierischem Leben – zu tun. So wird naturwissenschaftliche Theorie zur Praxis.“

Lernen als Erlebnis   

Der Bogen der Aufgabenstellungen der Pfungstädter Projektgruppe sei breit, unterstreicht Schulleiterin Dorothea Schachtsiek. Er reiche von Techniken zur Untersuchung von Wasserproben bis hin zur Entwicklung von Konzepten zum Schutz des biochemischen Gleichgewichts und der Artenvielfalt. „Die Jugendlichen lernen, wie sich anhand der ermittelten Analysewerte die Qualität des Wassers bestimmen lässt – und die wiederum ist bei einem Fließgewässer der alles entscheidende Faktor. Die Reinheit des Wasser, sein PH-Wert, der Sauerstoffgehalt und vieles mehr spielen da zusammen und bestimmen letztendlich, welche Arten im und am Wasser leben können. Die Teilnehmer der Projektgruppe lernen diese Faktoren und Risiken einzuschätzen.

In der praktischen Arbeit messen und beurteilen die Schüler den Nitrat-, Phosphat und Sauerstoffgehalt und bestimmen Kleinstlebewesen. Aus deren Vorhandensein oder Fehlen lassen sich Rückschlüsse auf die Wasserqualität ziehen. „Besonderes Augenmerk gilt bei uns den klimatischen Faktoren“, sagt Dr. Behrmann. „Welche Organismen werden wann und wo gefunden? Wie verändern sich die Bestände im Jahreslauf? Was für einen Einfluss haben  heiße Sommerwochen auf diesen Lebensraum?“ 

Wissen und soziale Kompetenz

Was den Schülerinnen und Schülern besonders gefällt, sind die mit der Projektarbeit verbundenen Exkursionen. Alle Gewässerabschnitte sind von der Schule fußläufig erreichbar. Ergänzend unternimmt die Gruppe aber auch Ausflüge zu anderen themennahen Zielen, etwa zum örtlichen Wasserwerk und zum Klärwerk. Bei solchen Vor-Ort-Terminen haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich mit weiteren Experten auszutauschen.

Die Teilnehmer unserer Projektgruppe sind überwiegend sehr motiviert und arbeiten  eigenständig“, freut sich Dr. Behrmann. „Dadurch, dass wir unser Konzept bewusst nach außen öffnen, indem wir immer wieder das Gelände der Schule verlassen und die örtlichen Strukturen einbeziehen, ermöglichen wir den Jugendlichen gesellschaftliche Teilhabe. Insofern geht es uns nicht allein um die Akkumulation von Wissen, sondern auch um den Erwerb von sozialer Kompetenz.“

„Die Untersuchung von Fließgewässern vor der eigenen Haustür ist ebenso spannend wie praxisnah. Die teilnehmenden Jugendlichen erforschen und erleben so Zusammenhänge aus ihrer unmittelbaren Erfahrungswelt“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Mit diesem Projekt erreicht die Friedrich-Ebert-Schule zwei wichtige Ziele: Sie vermittelt, dass naturwissenschaftliche Arbeit Spaß machen kann und praktische Relevanz hat und schärft bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge. Beides ist voll im Sinne unseres Wettbewerbs Energie für Bildung.

Auch Pfungstadts Bürgermeister Patrick Koch freut sich über die Auszeichnung. „Ganz gewiss ist dies ein spannendes Projekt das unseren Jugendlichen den Zugang zu ökologischem Wissen erleichtert und das Interesse an Naturwissenschaften fördert. Mit Modau und Sandbach haben wir zwei interessante Fließgewässer direkt vor der Haustür, die sicherlich jede Menge Potential zum Forschen bieten.“ 

Holger Schenk-Boggia, Staatliches Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt:  „Ich freue mich über die Auszeichnung der Schüler. Dieses Projekt zeigt die Wichtigkeit von außerschulischen Lernorten in der Schule und macht deutlich, dass Schule nicht nur lernen, sondern auch entdecken und forschen beinhaltet. Die Friedrich-Ebert-Schule sieht sich als Expeditionsbasis der Schülerinnen und Schüler, von dem sie sich ausrüsten und starten und wieder mit neuen Erkenntnissen zurückkehren.“

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll zur Finanzierung eines hochauflösenden Mikroskops mit einer integrierten digitalen Kamera zur Untersuchung und Dokumentation von Mikroorganismen verwendet werden.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen         Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländer zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

Dieses ist die erste Auszeichnung des Jahres 2016.

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Projektbüro Energie für Bildung

Schulze-Delitzsch-Straße 7

70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2014 bei 57,8 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,45 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Medienreferentin

Tel.: 0711 7812-1322

Fax: 0711 7812-1480

E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de

             

REMIT

27 Jan

GVS bietet REMIT-Dienstleistungen zum Anfassen

Angela Grether

„Unsere individuellen Workshops und Produkte zum Thema REMIT sind bei Stadtwerken und Industriekunden weiterhin sehr gefragt“, so Dirk Ebinger, Portfolio- und Sales-Manager bei der GasVersorgung Süddeutschland (GVS). Dabei bietet die Erdgasvertriebsgesellschaft neben der Übernahme von Spiegelmeldungen und einer mandantenfähigen Portallösung auch Beratung und Hilfestellungen zur Registrierung sowie Unterstützung bei der technischen Umsetzung von REMIT in den Unternehmen an.

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"In den Workshops stellen wir die unterschiedlichen GVS-Dienstleistungen live vor. Offene Fragen werden sofort und umfassend geklärt und der Kunde kann das für ihn optimale Produkt auswählen", unterstreicht Dirk Ebinger. Drei Varianten stehen zur Verfügung, um den REMIT-Meldepflichten nachzukommen. Dazu zählt auch ein Online-Portal zur Meldung von Drittgeschäften im Gas- und Stromhandel. Reports verschaffen einen kumulierten Überblick über alle Meldeaktivitäten. Für Geschäfte, die im Backloading-Verfahren gemeldet werden müssen, bietet GVS eine Individual-Lösung an. Melanie Maul, GGEW Trading Lampertheim: "GVS Remit ist einfach und im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten macht es einen sehr souveränen Eindruck. Die Kombination  - GVS als bekannter Partner und Seeburger als Dienstleister im Hintergrund -  ist überzeugend."

Weitere Informationen unter https://www.gvs-erdgas.de/gvs-dienstleistungen/operations/gvs-remit.html

Screenshot: App

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07 Jan

GVS-Dienstleistung Markt Direkt für Industrie und Stadtwerke

Angela Grether

Aktiv am Großhandelsmarkt teilnehmen und profitieren

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„Stadtwerke, Weiterverteiler und Kunden aus der Industrie fragen verstärkt unseren Handelsschirm -„GVS Markt Direkt nach“, bilanzieren Helmut Oehler, GVS-Geschäftsführer und Helmut Kusterer, Leiter Vertrieb Dienstleistung, nach den ersten zwölf Monaten. Mit der Online-Plattform haben die Nutzer Zugriff auf Preise von mehreren Broker-Schirmen und Börsenhandelsplätzen. Zusätzlich stellt GVS PFC-Preise (price forward curve) zur Verfügung, falls einzelne Produkte aktuell nicht gehandelt werden. Mit einer Markttiefe von weit über 80 Prozent ist damit diese Beschaffungslösung hinsichtlich Prozesskosten und Geschwindigkeit alternativen Ausschreibungsmodalitäten deutlich überlegen. Mit der dazugehörigen App für das Smartphone haben die Anwender jederzeit und überall den Markt im Blick und können entsprechend dicht am Markt agieren.

Kaufen, verkaufen oder nur die Preise beobachten – der Zugang zu einem Handelsschirm mit allen wichtigen Quotierungen des Gasmarkts ist wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit. „Unsere Geschäftspartner schätzen den Handel von Terminmarktprodukten in Echtzeit und die einfache Handhabung. Nach dem Login können Preise für alle Standardhandelsprodukte eingesehen werden. Diese können sowohl gekauft als auch verkauft und eigene Angebote eingestellt werden. Alle sichtbaren Preise sind verbindliche Angebote. Die handelbaren Mengen liegen unterhalb der typischen Handelsgrößen von zehn MW und ermöglichen daher die einfache Teilnahme am Großhandelsmarkt auch für kleinere Einheiten. 

Die GVS-Dienstleistung Markt Direkt hat viele Vorteile: Bester Preis von verschiedenen Handelsplätzen, keine Börsenakkreditierung notwendig und keine aufwändige Verwaltung von Rahmenverträgen mit zahlreichen Partnern. Hinzu kommt die automatische Abwicklung sämtlicher Deals. 

Interessenten richtet die GVS einen kostenlosen zweiwöchigen Testzugang ein, gibt technischen IT-Support und steht für Fragen zur Verfügung. Bei den Live-Talks am 16. und 17. Februar auf der E-world berichten Nutzer und GVS-Experten über Erfahrungen und Einsatzmöglichkeiten.

16 Dez

Willkommen auf der E-world - Besuchen Sie unsere Live-Talks

Angela Grether

Vom 16. bis 18. Februar 2016 findet in Essen wieder das wichtigste Netzwerktreffen der Branche statt: Besuchen Sie uns auf der E-world, der europäischen Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft. Sie finden uns in Halle 2, Stand 214. Freuen Sie sich auf einen interessanten Messebesuch mit spannenden Live-Talks.

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Auf der E-world stellen wir die GVS Erdgasprodukte sowie die GVS Dienstleistungen in den Fokus. Anwender berichten von ihren Erfahrungen, Nutzer stehen auf Dialogplattformen zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung und Experten geben Einblicke in ihre Arbeit.

Wir sprechen gemeinsam über aktuelle Marktentwicklungen, Herausforderungen im Gassektor, über Zukunftsenergien, über unser GVS Workshop Programm 2016 und vieles mehr. Und das in äußerst innovativer Form.

Unsere Live-Talks dauern je rund 30 Minuten und widmen sich unter anderem spannenden Themen wie GABi Gas 2.0, GVS Markt Direkt, GVS Portfoliomanagement, GVS Beschaffungsanalyse, dem GVS Gas Call oder der technischen Chartanalyse.

Kommen Sie mit uns ins Gespräch – Ihr GVS-Team ist für Sie vor Ort!

Eine persönliche Einladung zu den Expertentalks geht Ihnen Anfang Januar 2016 zu. Kommen Sie an Stand 2-214 vorbei, wir freuen uns auf Sie!

Die ganze Forscher-AG der Pestalozzischule Frankfurt freut sich über die Auszeichnung. Mit dabei waren Schulamtsdirektor Helmut Mag, Staatliches Schulamt für die Stadt Frankfurt am Main ( 4.v.l.), Liliana Alem, GVS-Projektleiterin Angela Grether,  Schulleiterin Anna-Elisabeth Wehr, sowie Vertreter/innen des Elternbeirats.

Die ganze Forscher-AG der Pestalozzischule Frankfurt freut sich über die Auszeichnung. Mit dabei waren Schulamtsdirektor Helmut Mag, Staatliches Schulamt für die Stadt Frankfurt am Main ( 4.v.l.), Liliana Alem, GVS-Projektleiterin Angela Grether, Schulleiterin Anna-Elisabeth Wehr, sowie Vertreter/innen des Elternbeirats.

11 Dez

Wettbewerb Energie für Bildung: „Der Kreis kommt in die Kiste“ - Auszeichnung für die Pestalozzischule, Frankfurt am Main

Angela Grether

Die Frankfurter Pestalozzischule ist eine Grundschule mit einem hohen Anteil von Kindern aus Familien mit Migrationshintergründen aus aller Welt. Darunter sind auch viele Familien, die die Bildungsmöglichkeiten nicht kennen, die unsere Gesellschaft über die normale Schule hinaus bietet. Deshalb möchten die Lehrerinnen und Lehrer über den gängigen Unterrichtsstoff hinaus Impulse setzen, zum Beispiel in Forscher-AGs. 2015 steht dabei das Thema „Strom“ im Mittelpunkt. Dazu wurden drei Experimentierkästen entwickelt, mit denen Schülerinnen und Schülern aller Klassen arbeiten können. Mit diesem Angebot erhalten die Kinder eine altersgemäße Gelegenheit, sich spielerisch mit Elektrizität auseinanderzusetzen. Das sei förderungswürdig, befand die Jury des Wettbewerbs Energie für Bildung. Der Wettstreit der Ideen wird seit vielen Jahren von der GasVersorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart, ausgelobt.Fotos: Pestalozzischule Frankfurt

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Frankfurt/Stuttgart, 11. Dezember 2015. Die Pestalozzischule liegt im Frankfurter Stadtteil Riederwald. Hier wohnen viele Familien, die sich mit den diversen außerschulischen Bildungsangeboten unserer Stadtgesellschaft nicht auskennen und deshalb auch nicht nutzen. So werden die vorhandenen Potentiale der Kinder oft nicht erkannt, geschweige denn von Anfang an gefördert. „Vor diesem Hintergrund bemühen wir uns den Kindern ein besonders vielfältiges Angebot zu machen“, erläutert Schulleiterin Anna-Elisabeth Wehr. „Ein Glücksfall ist unser bilingualer Zweig Deutsch-Spanisch, den wir seit 2011 haben. Hier erhalten die Kinder u.a. Sachunterricht in spanischer Sprache. Teil dieses bilingualen Angebots, das allen Kindern offensteht, sind unsere Forscher-AGs. Diese haben jeweils ein Jahresthema – im vergangenen Jahr war es das Thema ,Wasser’ -  2015 beschäftigen wir uns kreativ mit Strom.“

In diesem Schuljahr finden sogar zwei Forscher-AGs statt. In kleinen Gruppen machen die Teilnehmer unter Anleitung selbstständig kleine Experimente und führen auch ein „Forscherheft“. Das Spektrum der Aufgaben reicht von Erfahrungen mit der Elektrostatik (zu Berge stehende Haare) über elektrische Leiter und Nichtleiter bis hin zum Aufbau von Stromkreisen. Aus pädagogischer Sicht ermöglicht das alltagsnahe Thema „Strom“ einen besonders guten Zugang zur modernen Technik.

„Für diese Versuche stellen wir Forscherkisten zusammen, die alle nötigen Materialien und Hilfsmittel enthalten“, erläutert die Schulleiterin. „Darin finden die Kinder Kabel, Fassungen, Lampen, Klemmen, Isolierband, Zangen und vieles mehr – eben alles, was man als Forscher so braucht. Die Jungen und Mädchen machen mit Begeisterung mit – zu unserer Freude übrigens gerade auch die vielen Mädchen, die daheim in ihren Familien keinerlei Möglichkeit haben, derartige Erfahrungen zu sammeln.“

„Bei der Beschäftigung mit den Experimenten kommt dann auch die Sprache nicht zu kurz“, ergänzt die Spanischlehrerin Liliana Alem. „Im Sinne der bilingualen Idee bedeutet dies, dass die Kinder die entsprechenden Bezeichnungen sowohl auf Deutsch als auch auf Spanisch lernen und einüben. So machen die Kinder nicht nur konkrete naturwissenschaftliche Grunderfahrungen, sondern erweitern auch ihre kommunikative Kompetenz.“

Drei verschiedene Bastelkisten

Die erste Bastelkiste enthält für 25 Kinder Material zum Bau von Stromkreisen. In der zweiten befinden sich die Zutaten für eine Installation „Heißer Draht“, bei der die Teilnehmer ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen müssen. Mit der dritten Kiste werden die Materialien zum Bau von Eislampen verfügbar gemacht. Aus gefrorenem Wasser bauen die Kinder „Lampen“, die sie mit LEDs und einer 9V-Batterie elektrifizieren. Wenn das Winterwetter es zulässt, kann damit der Schulhof illuminiert werden.

Nach acht Wochen Erprobung durch die Teilnehmer der Forscher-AG werden dann sämtliche Mitschüler der zweiten und dritten Klasse in den Forscherraum eingeladen, um ihrerseits mit den Forscherkisten zu experimentieren. Dabei hören die Mitschüler die erlernten Fachbegriffe und profitieren von den Erfahrungen der AG-Mitglieder. So kommt letztlich ein großer Teil der Schulgemeinde in den Genuss des Angebots. Als Höhepunkt besuchen die Forschergruppen im Rahmen eines Ausflugs die Ausstellung des Frankfurter „experiMINTa science center“, welche zahlreiche Mitmach-Exponate bietet.

„Kinder aus bildungsfernen Familien bedürfen gerade in der Grundschule zweifellos besonderer Unterstützung“, kommentiert die Projektleiterin der GVS-Ausschreibung Angela Grether. „Der Ansatz der Frankfurter Pestalozzischule, mit themenbezogenen Aufgaben und Versuchen an naturwissenschaftliche Themen heranzuführen, ist sehr zu begrüßen. Dies gilt auch für die Tatsache, dass hier viele Mädchen einbezogen sind. Eine solche gezielte Förderung ist ganz im Sinne unseres Wettbewerbs Energie für Bildung.

Das mit der Auszeichnung der GasVersorgung Süddeutschland GmbH verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll zur Refinanzierung der für die Kisten benötigten Materialien verwendet werden.

Energie für Bildung: Ein Wettbewerb trägt Früchte

Die Initiative Energie für Bildung ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Engagements der GVS und zielt auf die Nachwuchsförderung. Hintergrund sind der zunehmende Fachkräftemangel in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen sowie die sinkenden Studierendenzahlen in diesen Fächern.

Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, möchte die GVS das Interesse an diesem Themenfeld wecken und verstärken. Neben der allgemeinen Förderung der MINT-Fächer geht es um die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die prämierten Projekte haben damit auch eine Vorbildfunktion. Eine fachkundige Jury kommt jährlich zusammen und wählt die Preisträger aus.

Energie für Bildung wird in Baden-Württemberg bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der Ausschreibung für 2014 wurden dann erstmals auch vier weitere Bundesländern zur Teilnahme eingeladen: Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Teilnehmen können öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die innovative pädagogische Kinder- und Jugendprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik planen oder durchführen.

In diesem Jahr wurden bereits folgende Projekte ausgezeichnet:

Januar:             Schülerlabor „Mathe ist mehr“. Station „Freizeitpark“ der Universität Koblenz-Landau  

Februar:           Projekt „iLab – durch Lehren lernen“. Programmieren für Grundschulkinder, Schwäbisch Gmünd

März:               Forscherlabor des Kindergartens St. Raphael, Schonach

April:                „Mein Haus, mein Auto der Zukunft“, Realschule/Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf

Mai                  Abwärmenutzung für Forschungspflanzen, Gymnasium Lauf

Juni                 „Energie im Laufe der Jahreszeiten erleben“, Kindergarten Oberisling, Regensburg 

Juli                  „Im Klostergarten wächst Wissen“, St.-Ursula-Schule, Würzburg

August             „Klimawerkstatt“ der Grundschule Bayreuth-St. Georgen 

September       Informatik-Experimentierkästen der Universität Bamberg

Oktober           „Mit Zahnrädern Technik erleben“, Ev. Kinderhaus Tausendfüßler, Erlangen

November     „Vulkane und Erdbeben erforschen“, Schülerlabor Geophysik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Die Bewerbungsunterlagen, alle Informationen zum Wettbewerb und die Preisträger seit 2010 finden Sie auf der GVS-Website unter www.gvs-energiefuerbildung.de, auf Facebook unter www.facebook.com/EnergiefuerBildung sowie auf Twitter unter https://twitter.com/#!/EFB_Initiative 

Kontakt:

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Projektbüro Energie für Bildung

Schulze-Delitzsch-Straße 7

70565 Stuttgart

Fax: 0711 7812-1480

Die GVS auf einen Blick

Die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Sitz in Stuttgart gehört zu den großen deutschen Erdgasgesellschaften. Seit 1961 sind wir Partner von Stadtwerken und Industrieunternehmen im In- und Ausland. Unser Erdgas-Absatz lag 2014 bei 57,8 Milliarden Kilowattstunden und der Umsatz bei 1,45 Milliarden Euro.

Neben Vertrieb und Handel von Erdgas und Bio-Erdgas bieten wir unseren Marktpartnern vielfältige energienahe Dienstleistungen. Hierzu gehören ein Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie professionelle Services in den Bereichen Marketing, PR und Social Media.

Das gesellschaftliche Engagement der GasVersorgung Süddeutschland fördert ganz gezielt den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Zudem ist die GVS seit 2009 Hauptsponsor des renommierten Science Center experimenta in Heilbronn und unterstützt die SWR-Kinderhilfsaktion Herzenssache e. V.

Medienkontakt

Angela Grether

GasVersorgung Süddeutschland GmbH

Medienreferentin

Tel.: 0711 7812-1322

Fax: 0711 7812-1480

E-Mail: a.grether@gvs-erdgas.de

                                                                                  

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