Nicht nur schadstoffarm. Sondern auch rationell, flexibel und komfortabel.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Es ist flexibel und vielseitig einsetzbar – vom Heizen über die Warmwasserbereitung bis zum Autofahren. Moderne Erdgasgeräte verbrauchen beim Betrieb wenig Energie, haben also einen hohen Nutzungsgrad. Gleichzeitig sind sie komfortabel und leicht zu bedienen. Moderne Gerätetechnik macht es möglich, Häuser komplett mit Erdgas zu versorgen. Auch die Industrie setzt verstärkt auf Erdgas, denn es garantiert Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und hohe Ökoeffizienz.
Heizen mit Erdgas
Ein Großteil der Energie in Deutschland wird für Heizung und Warmwasser verwendet. Die Wahl des Energieträgers und des richtigen Bereitstellungssystems für Heizung und Warmwasser ist von großer Bedeutung – für die Umwelt und für den Geldbeutel. Für das Heizen mit Erdgas gibt es insgesamt vier Möglichkeiten.
Mit Niedertemperatur. Eine Menge Energie sparen.
Mit einer Erdgas-Heizung lässt sich eine Menge Energie sparen. Modernste Technik sorgt für umweltschonende Wärme- und Warmwassererzeugung und niedrige Betriebskosten
Mit Brennwert. Weniger Wärmeverluste durch das Abgas.
Der Vorteil eines Erdgas-Brennwertgerätes liegt darin, dass es neben der Wärme aus einem herkömmlichen Heizkessel zusätzlich Wärme aus dem Abgas gewinnt. Dabei wird der im Abgas enthaltene Wasserdampf so weit abgekühlt, dass er kondensiert und nutzbare Wärme freisetzt. Auf diese Weise wird der Wärmewirkungsgrad wesentlich erhöht, der Energieverbrauch gesenkt und die Umwelt entlastet.
Mit Brennwert und Solar. Immer ausreichend Wärme gespeichert.
Solarkollektoren wandeln Sonnenenergie in Wärme um, die an einen flüssigen Wärmeträger abgegeben werden. Es wird in den Solarspeicher gepumpt und gibt dort die Energie an den Warmwasserkreislauf weiter. Die Verbindung des Speichers zur Heizung sichert auch an Tagen mit geringer Solarstrahlung eine ausreichende Warmwasserversorgung. Hier bietet sich die Kombination mit einem Erdgas-Brennwertkessel an, der deutlich weniger Klima belastende CO2-Emissionen als andere Nachheizsysteme verursacht.
Mit Gaswärmepumpe. Abwärme nutzen.
Gaswärmepumpen nutzen die kostenlose regenerative „Umweltenergie“ beziehungsweise Abwärme. Dadurch lässt sich der Nutzungsgrad erhöhen und der Verbrauch von Primärenergie reduzieren. Gaswärmepumpen bestehen aus vier Grundbauteilen: Kondensator, Verdampfer, Druckreduzierventil und Kompressor. Der Kompressor wird von einem Gasmotor angetrieben, so dass die anfallende Motorwärme ebenfalls genutzt werden kann. Bei den so genannten Absorptionsgaswärmepumpen wird der Kompressor thermisch mit Erdgas angetrieben.

